

Klassik für Taktlose
Die Presse
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
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Mar 30, 2024 • 56min
Klassik für Taktlose: Warum feiern alle Anton Bruckner?
Was man über den Komponisten wissen muss: Fünf Brücken zu Bruckner.
Anton Bruckner entkommt man 2024 nicht: Der oberösterreichische Komponist, der nun 200 Jahre alt wäre, ist der Klassik-Jubilar des Jahres. Aber: Wer war dieser Mann, was ist typisch an seiner Musik, und was macht ihn eigentlich so besonders? Das ergründen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“. Und bauen fünf „Bruckner-Brücken“: Warum brauchte dieser scheue, seltsame, tief katholische Mann vierzig Jahre, bis er als Komponist anerkannt wurde? Warum konnte einer, der als Kirchen-Organist genial war, so lange keine vollgültige Symphonie zu Papier bringen? Und warum konnte er sich dann nicht kürzer fassen? Der Mann der langen Sätze lässt sich auch im Schnelldurchgang greifen: Ein kurzweiliger Abriss über Anton Bruckner, sein Leben und Werk. Wie sagt Wilhelm Sinkovicz im Verlauf des Podcasts so schön? „Das ist Musik, die spült dich weg!“
Zu hören sind Ausschnitte aus Beethovens Neunter und der Gesamtaufnahme der Bruckner-Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann (Sony) sowie aus der f-Moll-Messe unter Eugen Jochum (DG).

Mar 28, 2024 • 54min
Vom Gründonnerstag zur Himmelfahrt - Musikalische Perspektiven der Erlösung über vier Jahrhunderte
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
J. S. Bach Matthäuspassion
Dietrich Fischer-Dieskau, Philharmonia Orchestra - Otto Klemperer (EMI)
L. v. Beethoven: Christus am Ölberge
Sebastian Kohlhepp, Orchestre des Champs-Élysées - Philippe Herreweghe (Phi)
Missa solemnis
E. Schwarzkopf, Chr. Ludwig, N. Gedda, N. Zaccaria
Philharmonia Orchestra, Wr. Singverein - Herbert von Karajan (EMI)
H. Schütz: Johannespassion
J. Kobow, H. v.d. Kamp - H. C. Rademann (Carus)
G. Rossini: Stabat mater
K. Ricciarelli - Philharmonia Orchestra & Chorus - C. M. Giulini
R. Wagner: Parsifal
Irene Dalis, Bayreuther Festspielorchester - Hans Knappertsbusch (Philips)
Karfreitagszauber
Houston Symphony Orchestra - Leopold Stokowski (Everest)
A. Bruckner: Messe in f-Moll
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - Eugen Jochum (DG)
John Coltrane: Ascension (impulse)
O. Messiaen: Ascension
Polnisches Nationalorchester - Antoni Wit (Naxos)
J. S. Bach: Osteroratorium
Collegium vocale Gent - Philippe Herreweghe (harmonia mundi)

Mar 21, 2024 • 1h 4min
Haben Sie schon einmal etwas von Ernst von Dohnányi gehört?
In diesem Podcast gibt es hier herrliche spätromantische Musik zu entdecken, gespielt mehrheitlich von ungarischen Interpreten wie András Schiff, Georg Solti, dem Takács-Quartett (Decca), Antal Doráti (Mercury) – und Brahms, gespielt von Dohnányi selbst, der einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit war(Hungaroton). Die Ausschnitte aus den „Symphonischen Minuten“, der Suite in Fis und der Zweiten Symphonie spielt das BBC Symphony Orchestra unter Mathias Bamert (Chandos). Eine musikalische Stunde mit einem halb vergessenen Genie, voll Humor, aber auch Besinnlichkeit und viel schwelgerischem Klang.
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Mar 16, 2024 • 23min
Klassik für Taktlose: So schnell wie möglich - dann noch schneller
Schnell ist nicht immer besser, manchmal aber schon, wie Wilhelm Sinkovicz seiner Kollegin Katrin Nussmayr in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ erklärt. Sie dreht sich um die flottesten Stücke der Musikgeschichte. Welche Komponisten ihre Interpreten mit rasanten Spielanweisungen ans Limit brachten, warum Chopins Minutenwalzer in einer Minute unmöglich zu schaffen ist und warum das Guinness Buch der Rekorde aufgehört hat, die schnellsten Musiker zu küren.
Wir haben aktuell ein besonderes Angebot für Sie: Derzeit bekommen Sie "Die Presse" Freitag, Samstag und Sonntag gedruckt nach Hause und dazu den vollen Digitalzugang 12 Monate lang um nur 6,90 Euro pro Woche (statt um 10,50 Euro).
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Mar 14, 2024 • 48min
Aufregend seit 100 Jahren: Was 1924 alles los war in der Musikwelt
Die klingen oft genau so modern wie die kühnsten Klangcollagen des amerikanischen Bürgerschrecks George Antheil, der wiederum ein neugieriger Zeitgenosse von George Gershwin war, dessen „Rhapsody in Blue“ ebenfalls 1924 entstanden ist. Und in Frankreich gaben sich die Komponisten um den kauzigen Erik Satie in der Zwischenzeit noch viel offener: Sie schrieben Filmmusik und scheuten vor der Verquickung von klassischer Form und Chanson-Klängen nicht zurück – skeptisch beäugt vom großen Maurice Ravel, der ohnehin stets eigene Wege ging. 1924 im Multikulti-Stil. Bunter als damals war das internationale Musikleben vielleicht nie zuvor und sicher danach nie wieder…
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Mar 7, 2024 • 38min
Der Meister der singenden Nonnen. Francis Poulenc zum 125. Geburtstag
Wien sah zuletzt mehrmals seine beeindruckende Oper „Die Gespräche der Karmeliterinnen“, in der die Nonnen von Compiegne lieber in den Tod gehen, als sich den atheistischen Revolutionsgarden zu ergeben. Eine Hommage an einen rätselhaften Meister, dessen Musik so gewinnend klingen kann, unterhaltend, aber auch bewegend. Ein Beispiel für Avantgarde mit menschlichem Antlitz.
Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen sind zu hören (wo nicht anders angegeben: Erato)
Konzert für zwei Klavier und Orchester
Francis Poulenc, Jacques Fevrier - Pariser Konservatoriumsorchester, Pierre Dervaux
Hotel aus „Banalitäten“
Pierre Bernac, Francis Poulenc
Sinfonietta
Orchestre de Paris - Georges Pretre
Agnus Dei aus der Messe
Winchester Cathedral Choir - Martin Neary
Laudamus te aus „Gloria“
Chor und Orchester des ORTF, Paris - Georges Pretre
Orgelkonzert
Maurice Duruflé, Pariser Konservatoriumsorchester - Georges Pretre
„Die Gespräche der Karmeliterinnen“
Regine Crespin, Chor und Orchester der Pariser Nationaloper - Pierre Dervaux
La voix humaine
Denise Duval - Pariser Opernorchester, Georges Pretre
Cellosonate
Pierre Fournier, Jacques Fevrier
Les chemins de l’amour
Jesse Norman, Dalton Baldwin (Philips)

Mar 5, 2024 • 23min
Klassik für Taktlose: Diese Musik dauert (fast) ewig
Von einem Konzert, das 600 Jahre dauert, bis zu Dirigenten, die Stücke auf doppelte Länge auswalzen: Wie langsam ist in der Musik langsam genug?
Wer bei der Aufführung des Orgelkonzerts „ORGAN²/ASLSP“ im deutschen Halberstadt dabei sein will, hat lange Zeit: bis zum Jahr 2640, wenn alles nach Plan läuft. „As slow as possible“ lautet die Spielanweisung, die Komponist John Cage dazu gegeben hat. Wie langsam ist’s denn möglich? Eine Frage, die sich alle stellen, die Musik hören und die Musik machen. Wie auch Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Podcast-Folge über die langsamsten Melodien, Bläser mit richtig langem Atem und Dirigenten, die sich alle Zeit der Welt nehmen.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5
Columbia Symphony Orchestra, Bruno Walter (CBS)
Berliner Philharmoniker, Bernard Haitink (EMI)
Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6
Leningrader Philharmoniker, Jewgenij Mrawinski
New York Philharmonic, Leonard Bernstein (DG)
W. A. Mozart: Menuett aus der Symphonie in g-Moll KV 550
Concentus musicus, Nikolaus Harnoncourt (Sony)

Feb 29, 2024 • 47min
Smetana: „Die Moldau“ – und was hat Smetana sonst noch komponiert?
Als musikalischer Romantiker wandelte Smetana auf den Spuren der „Neudeutschen Schule“, verehrte Liszt und Wagner, brachte aber auch die Lieder und Tänze seiner Heimat in die internationalen Konzertsäle und Opernhäuser.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen von Werken Smetanas:
Die Moldau
Die verkaufte Braut
Berliner Philharmoniker, Herbert v. Karajan (EMI, bzw. DG)
Triumphsymphonie op. 6
Tschechische Philharmonie, Karel Sejna (Supraphon)
Klaviertrio
Suk Trio (Supraphon)
Richard III
Tschechische Philharmonie, Rafael Kubelik (Supraphon)
Streichquartett e-Moll
Amadeus Quartett (DG)
Streichquartett d-Moll
Smetana Quartett (Supraphon)
Prager Karneval
Prager Rundfunkorchester, Vaclav Talich (Supraphon)

Feb 23, 2024 • 39min
Schönberg? Zwölftonmusik? Wollen wir's versuchen?
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Feb 16, 2024 • 57min
Klassik für Taktlose: Was geht in der „Zauberflöte“ ab?
Wir sezieren die berühmteste, aber auch verwirrendste Oper der Welt. Und fragen uns: Ist wirklich so unlogisch, was Mozart und Schikaneder da zusammengebraut haben?
Fast jeder kennt die Lieder und Arien: die hohen Töne der Königin der Nacht, die wie Dolchstöße ins Gehör fahren können, und das heitere Hopsasa-Gedudel des Vogelfängers Papageno. Was die Musik angeht, ist Mozarts „Zauberflöte“ wunderbar leicht zu erfassen. Die Handlung gibt aber Rätsel auf. „Das ist doch alles völlig unlogisch und unnachvollziehbar“, meint Katrin Nussmayr. „Je öfter man diese Oper sieht, desto verwirrender wird sie“, sagt Wilhelm Sinkovicz: „Weil sich bei jedem Zuschauen neue Türen öffnen: In jedem Reifezustand des Lebens hat man einen anderen Blick auf das, was da erzählt wird. Es ist vollkommen verrückt!“
Also ergründen die beiden in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“, was hinter diesem reichhaltigen Mix aus Heldenreise, Kasperltheater und Liebesdrama steckt, und wie Märchenszenen, Freimaurer-Symbolik (Tempel! Geheimnistuerei! Prüfungsrituale!), Esoterik und ein ambivalentes Geschlechterbild zusammenpassen. Und was eigentlich die Botschaft der „Zauberflöte“ sein könnte. Ein (nicht Spoiler-freier) Guide für alle, die diese Oper verstehen wollen.
Hörtipps: Welche "Zauberflöte"-Aufnahme ist die beste?
Zu hören sind Ausschnitte aus den drei Lieblingsaufnahmen von Wilhelm Sinkovicz:
Karl Böhm, Berliner Philharmoniker (DG) – mit Fritz Wunderlich (Tamino) und Hans Hotter (Sprecher)
Karl Böhm, Wiener Philharmoniker (Decca) – mit Walter Berry (Papageno), Hilde Süden (Pamina) und Emmy Loose (Papagena)
Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester (EMI) – mit Edda Moser (Königin der Nacht)


