Klassik für Taktlose

Die Presse
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Jul 4, 2024 • 28min

Mozart als Sigmund Freud

In seinen Opern hat W. A. Mozart wie kein Zweiter das Seelenleben seiner Bühnenfiguren durchleuchtet. In den Ensemblesätzen konfrontiert er die psychologischen Zustände dann kühn miteinander – und findet doch zu höchster musikalischer Harmonie. Wie das geht, fragt Wilhelm Sinkovicz im aktuellen „Musiksalon“. Zu hören sind Aufnahmen unter anderem mit Eberhard Waechter und Elisabeth Schwarzkopf („Don Giovanni“), Lisa Della Casa, Christa Ludwig, und Paul Schöffler („Così fan tutte“) und Julia Varady („Idomeneo“ und „La clemenza di Tito“) unter den Dirigenten Carlo Maria Giulini und Karl Böhm (EMI, DG, Decca).
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Jun 27, 2024 • 39min

Opernlegende Aragall

„Die drei Tenöre“, gut und schön, für viele Wiener Opernfreunde war aber Giacomo Aragall zumindest der Vierte im Bunde, wenn nicht der Erste. Der Katalane, jüngst 85 geworden, leitetet derzeit eine Meisterklasse in Wien – mit öffentlichem Finale am Samstag im Alten Rathaus. Lauschen wir den großen Momenten einer Traumstimme. Zu hören sind Ausschnitte aus Massenets „Manon“, Puccinis „Bohème“, „Turandot“ (unter Lamberto Gardelli - BMG) sowie „Tosca“ (Sir Georg Solti – Decca), Bellinis „I Capuelti e i Montecchi (mit Luciano Pavarotti unter Claudio Abbado – IDIS), Verdis „Simon Boccanegra“ (Solti – Decca) sowie Leoncavallos „Mattinata“ (Javier Pérez Batista - Discmedia). Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner, Julia Pollak Grafik: Adobe Stock Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Jun 22, 2024 • 26min

Klassik für Taktlose: Wer hat nur die österreichische Bundeshymne komponiert?

Ein großes Rätsel umgibt Österreichs Bundeshymne: Wie wurde aus einem Freimaurerlied „Land der Berge“ – und was hatte Mozart wirklich damit zu tun? Sie ist am Fußballrasen zu hören. Sie polarisiert immer wieder. Und sie ist im Grunde ein Mysterium: Die österreichische Bundeshymne wurde komponiert von – na, wem denn? Soviel vorweg: Mozart war es höchstwahrscheinlich nicht, auch wenn das bei der Einführung als Hymne viele glauben wollten. Also spulen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz durch die österreichische Hymnengeschichte, diskutieren über Freimaurerrituale und über Komponisten, die als Urheber infrage kommen. Hörproben: Die Freimaurerkantate KV 623 singt der Prager Kühns Chor (Supraphon). Die instrumentalen Hymnenfragmente sowie den Ausschnittaus Tschaikowskys ,,Ouvertüre 1812“ spielen die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan (DG).
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Jun 20, 2024 • 44min

Wiener Mozartstil – das gab’s einmal...

…und so lange ist es auch wieder nicht her. Aus Anlass der problematischen Neuproduktion von „Così fan tutte“, deren musikalischer Teil am Samstag via Ö1 nachgehört werden kann: Eine kleine akustische Bestandsaufnahme in Sachen Mozart-Gesang, gespeist aus der Aufführungstradition der Wiener Staatsoper und der Salzburger Festspiele. Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Jun 13, 2024 • 45min

So klang der Wiener Jugendstil

Kein Wiener Musikveranstalter denkt daran, auch nur ein Werk des einst für das Musikleben der Stadt so bedeutenden Komponisten Franz Schmidt aufs Programm zu setzen, auch die Philharmoniker nicht, deren Solocellist Schmidt einmal war. Immerhin: In Gmunden spielt man am kommenden Sonntag zur Feier des 150. Geburtstags des Komponisten eines der vielen Werke, die der einarmige, legendäre Pianist Paul Wittgenstein bei Schmidt in Auftrag gegeben hat – und dazu gleich ein Werk von Schmidts Zeitgenossen Erich W. Korngold, an dessen einstigem Wohnhaus in Gmunden zwar die Gedenktafel verrottet. Aber immerhin: Man spielt seine Musik. Grund genug, die beiden Antipoden der „anderen Wiener Moderne“ einander gegenüberzustellen. Zwei Werke, komponiert für Wittgenstein und voll von sehr wienerischer Klang-Nostalgie. Zu hören sind Ausschnitte aus den Aufnahmen von Korngolds „Suite op. 29“ und Schmidts Klavierquintett in G-Dur, die Leon Fleisher mit Kollegen wie Joseph Silverstein, Jaime Laredo und Yo-Yo Ma für Sony Classical gemacht hat. Außerdem kurze Passagen aus Korngolds Klavierkonzert in Fis (Marc A. Hamelin, BBC Scottish SO, Osmo Vänskä – Hyperion) und Schmidts Beethoven-Variationen (Markus Becker, NDR Philharmonie, E. Oue – cpo). Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Jun 6, 2024 • 27min

Klassik für Taktlose: Was Gigi D’Agostino kann, konnte Jean Sibelius auch

Die Melodie von „L’Amour Toujours“ gehört zu den eingängigsten der Welt. Und sie ist 100 Jahre zuvor auch einem finnischen Komponisten eingefallen. Über eine verblüffende Parallele zwischen einer Symphonie und einem Partyhit. Der Partyhit „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino sorgt für Aufregung, weshalb Katrin Nussmayr ihn auch Wilhelm Sinkovicz vorgespielt hat. Dem kam die Melodie sofort bekannt vor – aber nicht aus der Disco, sondern aus der 2. Symphonie von Jean Sibelius. Sogar die Tonart ist dieselbe! Anlass genug, dass sich die beiden in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ den Partyhit genauer anhören. Dabei kommen sie drauf, was der „hüpfende, Klingelton-artige“ Beginn (Sie wissen schon, das Dö-dö-dö-dö) mit einer Symphonie Gustav Mahlers gemeinsam hat. Und lassen am Ende Sibelius’ Symphonie in Gigi D’Agostinos Beats übergehen: Passt genau! Zu hören sind, neben Gigi D’Agostinos „L’Amour Toujours“: Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 – London Symphony Orchestra, Pierre Monteux (Decca) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 – New York Philharmonic, Leonard Bernstein (DG) Jean Sibelius: Finlandia – Berliner Philharmoniker, Herbert v. Karajan (DG)
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May 30, 2024 • 48min

Johann Strauß: Hier kommt der Walzerkönig aus dem Takt!

Im Dreivierteltakt kann sich jeder dem Walzerkönig nähern. Wir versuchen es im 2/4-Takt – und kommen ganz schön weit dabei; wenn auch, zugegeben, nicht ganz ans Ziel. — Der Anlass für den gradzahligen Versuch ist ein ungradzahliges Datum: Am 3. Juni jährt sich der Todestag von Johann Strauß zum 125. Mal. Die musikalischen Raritäten kommen aus der legendären CD-Box des Labels Marco Polo, dirigiert von Alfred Walter und Johannes Wildner (Naxos). Zwei Nummern steuern allerdings auch die Wiener Philharmoniker bei, dirigiert von Carlos Kleiber („Eljen a magyar“) sowie zum Finale des Podcasts von Lorin Maazel (beide Sony classical). Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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May 25, 2024 • 1h 3min

Klassik für Taktlose: Was muss man über Gustav Mahler wissen?

Genialer Komponist? Größenwahnsinniger Neurotiker? Wir versuchen, den von vielen heiß geliebten, von vielen unverstandenen Gustav Mahler zu durchschauen. Er gehört heute zu den meistgespielten Komponisten – aber das war nicht immer so: Mahler hat sich das Musik-Publikum über die Jahrzehnte, wenn man so will, schön hören müssen. Das tun Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz hier im Schnelldurchlauf. Sie ergründen dabei auch, was diesen Komponisten ausmachte, der seine zehneinhalb Symphonien in den Sommerferien schrieb, als Hofoperndirektor seine Musiker zu Höchstleistungen aufpeitschte, für eine Uraufführung über 1000 Musiker brauchte, der überdies eine komplizierte Beziehung zu seiner Alma führte, von Sigmund Freud einen Mutterkomplex attestiert bekam – und als Komponist zu Lebzeiten nie ganz akzeptiert wurde. Was war los mit diesem Mann – und wo fängt man an, wenn man in seine musikalischen Welten eintauchen will? Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag auf der Webseite der „Presse“ und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com. Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
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May 23, 2024 • 58min

Bilder einer Ausstellung - Mussorgsky mit und gegen Ravel

Omnipräsent in unseren Konzertsälen und CD-Regalen: Modest Mussorgskys Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung“. Nicht nur die Originalfassung gehört zu den Repertoire-Dauerbrennern, sondern auch die Orchesterfassung von Maurice Ravel. Der heutige Musiksalon widmet sich den beiden Gestalten eines der populärsten programmatischen Werke der musikalischen Romantik. Zu hören sind Ausschnitte aus den Aufnahmen von Swjatoslaw Richter (Klavier) und Fritz Reiner mit dem Chicago Symphony Orchestra. Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/podcast] (https://www.diepresse.com/podcast/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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May 16, 2024 • 33min

Harriet Krijgh – die Cello-Poetin

Zu hören sind Aufnahmen von Harriet Krijgh, die bei Capriccio und Deutsche Grammophon erschienen sind. Der Cellistin zur Seite unter anderm die Pianistin Magda Amara und die Wiener Kammerphilharmonie unter Claudius Traunfellner. Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wir machen einen Vodcast zur EU-Wahl: Wenn Sie unseren Vodcast hören und sehen wollen, schauen Sie hier rein.

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