Talk mit Thees

SWR3, Kristian Thees
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Feb 10, 2026 • 1h 12min

Johannes Zenglein: „Rede einfach mit einem Kind wie mit einem Erwachsenen“

Der Tigerenten Club im Ersten feiert ein krasses Jubiläum. Seit zehn Jahren ist TV-Moderator Johannes Zenglein der männliche Part – an seiner Seite standen in dieser Zeit wechselnde weibliche Kolleginnen. Für diesen vermeintlichen „Verschleiß“ gibt es jedoch Gründe, wie ihr hier hört. Kristian spricht mit Johannes über seine besonderen Momente mit den Kindern in all den Jahren. Außerdem hören wir Stefan und Judith Pinnow, die den Tigerenten Club damals als erste moderiert haben. Sie teilen einige wunderbare Erinnerungen. Wie redet man eigentlich als halbwegs erwachsener Mensch am besten mit Kindern? Wie vermeidet Johannes es, sich anzubiedern? Wir erfahren, was wir Erwachsenen dabei gerne mal falsch machen. Dazu gibt es sehr interessante und auch amüsante Blicke hinter die Kulissen des Tigerenten Clubs. Johannes erinnert sich außerdem an sein Casting damals – und an diesen einen Moment, in dem er dachte: Na, das wars wohl mit dem Job? Podcasttipp: „Mikado - Magazin für Kinder“
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Feb 8, 2026 • 1h 15min

Andreas Menke: Was bei Depressionen hilft

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und doch werden sie oft nicht erkannt. Wie sich eine Depression bemerkbar macht und wie sie sich anfühlt, erzählt Andreas Menke in dieser Folge. Er ist ärztlicher Direktor einer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. In seinem Buch „Depression – Wissen, was hilft“ schreibt er über die neuesten Erkenntnisse und wirksame Therapien zur Bewältigung der Erkrankung. In dieser Folge versuchen wir eine Depression erlebbar zu machen. Wäre sie ein Raum – wie würden wir uns darin bewegen? Andreas Menke schildert den fiktiven Tagesablauf eines depressiven Menschen vom Morgen bis zum Abend. Außerdem erklärt er, welche Fehler Außenstehende im Umgang mit einer depressiven Person häufig machen. Podcasttipp: Innenwelt - Der Psychologie-Podcast
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Feb 5, 2026 • 1h 25min

Louise Brown: „Wir haben Macht und können entscheiden, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken“

Louise Brown ist Journalistin und Autorin. Nachdem innerhalb kurzer Zeit beide Eltern gestorben waren, setzte sie sich intensiv mit ihrer eigenen Trauer auseinander – auf eine Erfahrung, auf die sie kaum vorbereitet war. Aus diesem Prozess heraus entstand ihr Buch „Was bleibt, wenn wir sterben“ und schließlich auch ihr Weg zur Trauerrednerin. Die Zeit der Trauer veränderte sie anders als erwartet. Mit der Zeit eröffnete sie ihr einen neuen Blick auf die Welt: auf kleine Momente des Alltags, die oft übersehen werden und dennoch zu Dankbarkeit und Zuversicht führen können. Genau darum geht es in ihrem zweiten Buch „Zuversicht“. Von den kleinen Wundern des Lebens. Darin beschreibt sie, wie wichtig es ist, diese Augenblicke wahrzunehmen – selbst scheinbar unscheinbare, wie zwei Kräne, die über einer Baustelle kreisen. Im Gespräch erzählt Louise Brown von ihrem Weg, davon, warum wir oft nicht lernen, richtig zu trauern, und wie aus schmerzhaften Erfahrungen neue Perspektiven entstehen können. Podcasttipp: „Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna“
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Feb 3, 2026 • 1h 42min

Harald Schmidt: „Wer beruflich im Zug telefonieren muss, macht was falsch“

Es ist immer ein großer Spaß, sich mit Harald Schmidt, einem der bekanntesten Satiriker Deutschlands, zu unterhalten. Ursprünglich wollten Kristian und Harald sich lediglich über Musicals austauschen, doch daraus wurde schnell ein wilder Ritt durch die internationale Kulturlandschaft. Sie sprechen über Schauspielerei, Filme und Fernsehserien – natürlich auch über das Traumschiff, bei dem Harald Schmidt regelmäßig mitspielt. Außerdem geht es ums Orgelspielen, denn er ist ausgebildeter Organist. Und auch zu Kristians Lieblingsthema – Menschen, die im Zug lautstark telefonieren und sich benehmen, als wären sie die einzigen auf der Welt – hat er einiges zu sagen. Eine Begegnung - wie immer höchst amüsant, intelligent, albern. Podcasttipp: „Was für Zeiten – Richling plus 1“
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Jan 29, 2026 • 1h 5min

Julius Weckauf: „Ich kann keinen Job länger als zwölf Monate machen, ich brauche Abwechslung“

Julius Weckauf wurde bekannt als der junge Hape Kerkeling aus „Der Junge muss an die frische Luft“. Hier erfahrt ihr mehr: Seitdem ist viel passiert. Er hat die Schule frühzeitig beendet und dreht hin und wieder Filme. Unter anderem spielt er Justus Jonas in den „Die drei ???“-Kinofilmen. Der dritte Teil trägt den Titel Toteninsel. Aus ihm ist ein sehr selbstbewusster junger Mensch geworden, der kein Blatt vor den Mund nimmt. In diesem Gespräch spricht Julius darüber, warum er die Schule früher beendet hat, als ursprünglich geplant – dabei spielt auch eine Lehrerin eine Rolle. Außerdem erfahrt ihr, warum Verkaufen möglicherweise sein größtes Talent ist und welcher legendäre Satz aus seinem ersten Film ihn bis heute verfolgt und nervt. Auf dem SWR3 Instagram-Kanal wird dieses Zitat von Julius stark diskutiert. Wie steht ihr dazu? Teilt eure Gedanken in diesem Artikel oder unter dem Instagram-Post. 👇 Podcasttipp: „Die Schule brennt - der Bildungspodcast mit Bob Blume“
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Jan 27, 2026 • 1h 25min

Tijan Njie: „Ich habe Angst vor Friedhöfen“

Tijan Njie ist Model und Schauspieler. In der RTL-Serie „Alles was zählt“ verkörperte er über mehrere Jahre die Rolle des Moritz Brunner. Große Aufmerksamkeit im Kino erhielt er für seine Darstellung des Robert Pilatus im Milli-Vanilli-Biopic „Girl You Know It’s True“. Wir sprechen noch einmal darüber, wie er sich auf diese tragische Rolle vorbereitet hat. Rob Pilatus war einer der beiden Künstler, die für Milli Vanilli auf der Bühne standen – bis schließlich bekannt wurde, dass Produzent Frank Farian die Songs hatte einsingen lassen. Ein Skandal, der weltweit für Schlagzeilen sorgte und schließlich zur Rückgabe des Grammy führte. Mit bemerkenswerter Offenheit spricht Tijan über seine Familie: über einen Vater, der meist abwesend war und zu dem kaum Kontakt besteht, aber auch über eine Halbschwester, die vor sechs Jahren überraschend in sein Leben trat. Tijan ist ein echter Fußballjunkie. Er spielte viele Jahre beim SC Herford und ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Fan des Arsenal FC. Warum er erst vor kurzem zum allerersten Mal in einem Stadion in London war, erzählt er ebenfalls – eine besondere Geschichte, die er hier in diesem Podcast teilt. Podcasttipp: „Die Ernährungs-Docs – Essen als Medizin“
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Jan 22, 2026 • 1h 17min

Fredy Gareis: „Beim Reisen bin ich am meisten ich selbst“

Fredy Gareis wurde in Kasachstan geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Mittlerweile ist er große Teile des Jahres auf Reisen und schreibt darüber in Büchern wie „100 Gramm Wodka“, „König der Hobos“ und „Vier Räder, Küche, Bad“. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschloss Fredy Gareis, die Länder an der östlichen Grenze der EU und der NATO zu bereisen. Er reiste mit dem Zug, per Anhalter und zu Fuß von Kirkenes bis an den Bosporus, von der Arktis bis nach Istanbul. Er wollte selbst sehen, „wie es den Menschen geht, die Russland als direkten Nachbarn haben und mehr Erfahrung mit Besatzung besitzen“, und wie sie mit der neuen Situation umgehen. Hier erzählt er von einigen dieser besonderen Menschen, denen er begegnet ist – darunter ein Komponist aus der Slowakei, der ein großer Putin-Fan ist und seine Dienste anbieten wollte, sowie eine 96-jährige Frau, die im Alter von 13 Jahren in ein Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde. Auch die Geschichte seiner eigenen Familie fließt ein: Sowohl seine Mutter als auch seine Großmutter waren in Sibirien in Arbeitslagern inhaftiert. Auf der Suche nach Antworten und nach einem besseren Verständnis seiner eigenen Geschichte reiste Fredy Gareis selbst nach Russland und Kasachstan. Podcasttipp: „Zwischen Hamburg und Haiti“
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Jan 20, 2026 • 1h 16min

Sharon Battiste: „Das Leben ist trotz dieser Krankheit lebens- und liebenswert“

Sharon Battiste ist Model und Fernsehpersönlichkeit. Mehrere Jahre war sie Teil des Hauptcasts der RTL-II-Seifenoper „Köln 50667“. 2022 stand sie als Protagonistin der RTL-Realityshow „Die Bachelorette“ im Mittelpunkt. Im selben Jahr nahm sie an „Let’s Dance“ teil. Ihre Präsenz im Fernsehen und in den sozialen Medien nutzt sie für eine wichtige Botschaft. Sharon Battiste leidet an kreisrundem Haarausfall und gibt dieser Krankheit Sichtbarkeit. Inzwischen trägt sie eine Glatze. Ihr offener Umgang damit soll anderen Betroffenen Mut machen. In diesem Podcast erzählt sie, wie schwer es für sie selbst war, den Haarausfall zu akzeptieren und öffentlich dazu zu stehen. Für ihr Outing wählte sie einen ganz besonderen Moment: mitten in der Staffel von Die Bachelorette. Auch von der großen Angst davor berichtet sie sehr ehrlich. Natürlich spricht sie auch über den Moment, in dem sie sich zur Rasur entschlossen hat. Ein besonderer Tag, der für sie einen Neuanfang markierte und wieder Leichtigkeit in ihr Leben brachte. Eine warmherzige, offene und humorvolle Begegnung. Podcasttipp: „Schicksal - der SR 1-Podcast über das Leben“
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Jan 15, 2026 • 1h 15min

Nils Mohl: „Ich halte den Tod nach wie vor für eine Sache, die auf mich nicht zutrifft“

Nils Mohl aus Hamburg-Jenfeld ist einer der renommiertesten Jugendbuchautoren Deutschlands. 2024 wurde er mit dem „James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet. Den Durchbruch hatte er mit „Es war einmal Indianerland“, das auch fürs Kino verfilmt wurde. Der Jugendroman ist in einem realistischen Milieu angesiedelt, das er aus seiner eigenen Kindheit und Jugend in Hamburg-Jenfeld kennt – einer Zeit, in der Plattenbauten einen wesentlich besseren Ruf hatten als heute. Warum das so war, erzählt Nils hier. Das Tollste aber an Nils, sagt Kristian, sind seine originellen Gedichte. Etwa die Montagsgedichte, die er jede Woche bei Instagram postet. So wie dieses hier: weil die welt baden gehtschlussmit gezänkhierein geschenkmr presidentda die zeit ja rennt:schuhe aus zement Warum Nils alle Gedichte klein schreibt, auch das erfahrt ihr hier. Podcasttipp: „10 Augenblicke / Eine Hörspielserie über weibliche Lust“
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Jan 13, 2026 • 1h 16min

Annette Hess: „Ich mag es im Film eher dreckig und schmutzig“

Annette Hess ist eine der erfolgreichsten Drehbuchautorinnen in Deutschland. Sie ist die Erfinderin der TV-Serien „Weissensee“ und „Ku’damm 56/59/63“ sowie der aktuellen Staffel 77. Sie wurde mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Mit „Ku’damm“ sollte eigentlich schon nach der ersten Staffel Schluss sein. Was sie dann doch überzeugt hat, erzählt sie hier. Außerdem sprechen wir über einige wilde Zeiten von Annette und über Jugenderinnerungen, die ihre Drehbücher oft beeinflusst haben. Ihr erfahrt zudem, welchem Ausnahmeschauspieler Annette früher Marmeladenbrötchen geschmiert hat und welche Szene mit David Bowie sie sich für die neue Ku’damm-Staffel ausgedacht hatte. Podcasttipp „DNA des Ostens“

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