NZZ Geopolitik

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Apr 1, 2026 • 29min

Der Iran-Krieg und die Türkei: Erdogans gefährlicher Balanceakt

Aret Demirci, Politikwissenschaftler und Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Istanbul, analysiert die heikle Lage der Türkei im Iran-Konflikt. Er spricht über Raketenüberflüge und die Türkei als unfreiwillige Pufferzone. Er beschreibt Erdogans riskanten Balanceakt zwischen NATO-Verpflichtungen, Russland- und Iran-Beziehungen. Zudem geht es um wirtschaftliche Belastungen, Luftabwehrprobleme und innenpolitische Risiken.
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Mar 25, 2026 • 33min

US-Kriegskosten in Iran: Warum die 2 Milliarden pro Tag nur der Anfang sind

Tilman Brück, Ökonom und Konfliktforscher sowie Direktor des ISDC, erklärt, warum moderne Kriege viel mehr kosten als Militärmaterial. Kurze, prägnante Sätze zu direkten Tageskosten, teuren Waffensystemen und versteckten Langzeitfolgen. Diskussion über Innenpolitik, Staatshaushalte, Ölpreise und wer wirtschaftlich profitiert, ohne die großen Verluste der Weltwirtschaft zu verschweigen.
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Mar 18, 2026 • 29min

Die Hormuz-Falle: Wir sind Gefangene des Erdölzeitalters

Benjamin Steininger, Kulturwissenschaftler und Geoanthropologe am Max‑Planck‑Institut, untersucht die kulturellen und politischen Verflechtungen des Erdöls. Er spricht über Öl als allgegenwärtige Grundlage von Konsum, Landwirtschaft und Digitalwirtschaft. Diskussionen drehen sich um die Hormuz‑Blockade, Öl als geopolitisches Instrument und die Schwierigkeit, aus der fossilen Abhängigkeit auszusteigen.
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Mar 11, 2026 • 28min

Chinas Kalkül am Golf: warum Peking Iran im Stich lässt

Julia Gurol-Haller, Politikwissenschaftlerin und China–Nahost-Expertin am GIGA-Institut in Hamburg, erklärt Chinas zurückhaltende Reaktion gegenüber Iran. Sie spricht über Ölhandel, Sanktionen und Chinas Priorisierung der Golfstaaten. Es geht außerdem um die Bedeutung der Straße von Hormus, Pekings Strategie gegenüber den USA und technologische Kooperationen in der Region.
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Mar 4, 2026 • 32min

Iran: Regimewechsel aus der Luft? Eine amerikanische Strategie voller Widersprüche

Am fünften Tag des Luftkriegs der USA und Israels gegen den Iran ordnen wir ein, was hinter der Eskalation steckt und warum die offiziellen Begründungen und Kriegsziele so widersprüchlich wirken. Im Fokus: die Regimewechsel-Rhetorik, die Logik (und Grenzen) militärischer Schläge aus der Luft und die Frage, ob am Ende doch ein Deal gesucht wird. Wir blicken auf Machtverschiebungen in Teheran und die Rolle von Revolutionsgarden und Übergangsgremien. Zudem: die massiven Folgen für Golfstaaten, Energie- und Transportknoten, die Kosten der Raketenabwehr, das Risiko eines Flächenbrands und die Rolle der iranischen Verbündeten. Gast: Simon Wolfgang Fuchs, Iran Experte der Hebräischen Universität Jerusalem Host: David Vogel Über die Strategie Irans, die Golfstaaten in den Krieg zu ziehen, findet ihr zum Beispiel diesen Artikel Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
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Feb 25, 2026 • 33min

Warum Japans neue Sicherheitspolitik zum Konflikt mit China führt

Ein Moment des Schocks für alle Panda-Freunde in Japan: Die kurzfristige Rückholung der letzten beiden Pandas nach China ist weit mehr als nur ein trauriger Abschied im Ueno Zoo von Tokio. Der Abzug der Tiere steht symbolisch für die schwere bilaterale Krise, in der Japan und China stecken. Auslöser der aktuellen Krise war eine Aussage der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi am 7. November im Parlament zu einem möglichen Konflikt um Taiwan. China reagiert ungehalten, mit einer Mischung aus militärischem Säbelrasseln, wirtschaftlichem Druck und Tourismus- und Kulturboykotten. Was Japans „Zeitenwende“ in der Sicherheitspolitik damit zu tun hat, die verstärkte Zusammenarbeit mit den USA unter Donald Trump und die Rolle des „südlichen Dreiecks“ mit Südkorea, erklärt die Politikwissenschafterin Alexandra Sakaki in der neusten Folge von "NZZ Geopolitik". Gast: Alexandra Sakaki, Expertin für Aussen- und Sicherheitspolitik in Japan und Ostasien bei der SWP in Berlin Host: Marlen Oehler Über die sicherheitspolitische Wende Japans findet Ihr zum Beispiel diesen Artikel in der NZZ oder hier über Takaichis Rolle. Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Die Stellenangebote für verschiedene Volontariate bei der NZZ findest du hier.
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Feb 18, 2026 • 33min

Trump dreht Kuba den Ölhahn zu. Kollabiert nun das Regime?

Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent, erklärt Kubas starke Abhängigkeit von venezolanischem Öl und die Folgen des Lieferstopps. Er schildert Blackouts, Treibstoffrationierung und Tourismus-Einbruch. Gründe für das Ausbleiben externer Hilfe und die politischen Motive der USA werden analysiert. Abschließend bewertet er Protestgefahr und mögliche politische Szenarien.
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Feb 11, 2026 • 30min

Xi Jinping lockt Europa: Wie China die Krise des Westens für sich nutzt

Alexander Görlach, Demokratieforscher und Adjunct-Professor an der NYU, erklärt Chinas strategisches Vorgehen. Kurze, prägnante Gespräche über Europas Hedging gegenüber den USA. Analyse von Taiwan-Fragen, NATO-Einordnungen und Risiken im Westpazifik. Diskussion über Wirtschaftsverflechtung, Pekings Softpower und Europas Chancen in einer multipolaren Welt.
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Feb 4, 2026 • 34min

Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation?

Stefanie Walter, Politikwissenschaftlerin an der Universität Zürich, analysiert internationales Kooperationsverhalten. Sie spricht über historische Institutionen, warum Großmächte zu Alleingängen neigen und Formen von Nicht‑Kooperation. Es geht um strategische Reaktionen, Machtunterschiede, Beispiele wie Brexit und USA‑Rückzüge sowie mögliche neue Wege multilateraler Zusammenarbeit.
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Jan 28, 2026 • 33min

Die USA und Europa im Beziehungsstress. Was folgt auf die Grönland-Krise?

Andreas Rüesch, stellvertretender Auslandchef der NZZ und geopolitischer Analyst, ordnet die Krise der transatlantischen Beziehungen ein. Er erklärt, wie die Grönland-Krise zum Stresstest wurde. Kurze, prägnante Sätze zu Trumps Verhandlungsstil, Europas rhetorischer Wende, NATO‑Zweifeln und möglichen europäischen Strategien folgen.

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