
NZZ Geopolitik US-Kriegskosten in Iran: Warum die 2 Milliarden pro Tag nur der Anfang sind
Mar 25, 2026
Tilman Brück, Ökonom und Konfliktforscher sowie Direktor des ISDC, erklärt, warum moderne Kriege viel mehr kosten als Militärmaterial. Kurze, prägnante Sätze zu direkten Tageskosten, teuren Waffensystemen und versteckten Langzeitfolgen. Diskussion über Innenpolitik, Staatshaushalte, Ölpreise und wer wirtschaftlich profitiert, ohne die großen Verluste der Weltwirtschaft zu verschweigen.
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Asymmetrie Zwischen Teuren Präzisionswaffen Und Billigen Drohnen
- Asymmetrische Kosten entstehen, weil USA/Israel teure Präzisionswaffen einsetzen müssen, Iran aber billige Raketen und Drohnen nutzt.
- Brück erklärt, dass teure Abwehrsysteme nötig sind, um einfache iranische Angriffe abzufangen, was die Kosten an beiden Enden hochtreibt.
Kriegshaushalte Dienen Auch Politischem Signal
- Regierungen fordern Kriegsgelder auch, um innenpolitisch Stärke zu zeigen und Handlungsfähigkeit zu signalisieren.
- Brück sagt, die US-Administration will sowohl innen als auch außen Absicherung, deshalb werden Mittel beantragt.
Kriegsausgaben Hemmen Langfristiges Wachstum
- Staatsausgaben für Krieg sind gesamtwirtschaftlich oft schädlich trotz kurzfristiger Nachfrageeffekte.
- Brück betont, dass zerstörte Sachwerte, höhere Zinsen und künftige Steuerbelastung den Nutzen militärischer Ausgaben überwiegen.
