Was wichtig ist

Die Presse
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Oct 25, 2024 • 29min

Was braucht die Industrie, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

**Redaktionell unabhängig, finanziell unterstützt** Österreich ist seit zehn Jahren Nachzügler beim Wirtschaftswachstum. Reformen sind notwendig, um den Standort wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die österreichische Wirtschaft schrumpft heuer bereits das zweite Jahr in Folge und zählt, gemeinsam mit Deutschland, zu den Schlusslichtern in Europa. Diese Entwicklung zeichnete sich bereits seit den 2010er-Jahren ab: Beim Wirtschaftswachstum von 2014 bis heute liegt Österreich nur auf Platz 23 von 27 EU-Mitgliedsstaaten. Hauptsächlich seien strukturelle Gründe dafür verantwortlich, weniger konjunkturelle, erklärt Joachim Haindl-Grutsch, Experte im „Presse“-Talk. Zusätzlich verschärft wurden die Probleme durch die stark gestiegene Inflation, die „Made in Austria“-Produkte teurer gemacht hat, während Länder wie China technologisch stark aufgeholt haben. Diese Kombination aus strukturellen Schwächen und Inflation wirkt toxisch auf die österreichische Wirtschaft. Von der nächsten Bundesregierung wird daher gefordert, das Budget zu sanieren, Steuern, Abgaben und Lohnnebenkosten zu senken. Ebenso müssen Innovation, Forschung und Qualifizierung stärker gefördert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit und den Industriestandort zu sichern. Über notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit diskutierte Eva Komarek im Expertentalk der „Presse“ mit Thomas Bründl, Vizepräsident der IV Oberösterreich und Geschäftsführer der Starlim Spritzguss GmbH, Franz Gasselsberger, Generaldirektor der Oberbank, und Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der IV Oberösterreich. Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er ist mit finanzieller Unterstützung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) möglich geworden. Alle Artikel der Serie „Zukunft Industriestandort Oberösterreich“
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Oct 24, 2024 • 22min

Kampf um die Swing States: Was macht Kamala Harris falsch?

Donald Trump gibt sich volksnah und stellt sich in einen McDonalds, Kamala Harris versucht Donald Trump als "unfit to rule" dastehen zu lassen. Die letzten Tage des US-Wahlkampfes sind angebrochen und eines ist schon jetzt sicher: Das Rennen wird total knapp. Was für Auswüchse der US-Wahlkampf in Pennsylvania genommen hat, wie Umfragen zu bewerten sind, warum Kamala Harris vielleicht auf die falsche Taktik setzt und warum Donald Trump im Moment wieder ein bisschen ein Momentum hat, darüber spricht „Presse“-Korrespondentin Elisabeth Postl aus New York mit Eva Winroither. Gast: Elisabeth Postl, "Die Presse" Host: Eva Winroither Credits: CNN, The Times Mehr dazu: Pennsylvania: Wie ein gespaltener Staat die US-Wahl entscheidet Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Oct 24, 2024 • 21min

Hat der Industriestandort Europa noch eine Zukunft?

**Redaktionell unabhängig, finanziell unterstützt** Hohe Lohnkosten und steigende Energiepreise sowie eine durch Golden Plating verschärfte Bürokratie bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Industriestandorts. Ob die Industrie in Europa noch eine Zukunft hat, diskutierte Eva Komarek im Expertentalk der „Presse“ mit hochrangigen Vertretern der österreichischen Industrie: Stefan Pierer, CEO der Pierer Mobility AG und Präsident der IV Oberösterreich, Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG und Vizepräsident der IV Oberösterreich, sowie Kari Ochsner, Präsident der IV Niederösterreich und Leiter des Familienunternehmens Ochsner Wärmepumpen in fünfter Generation. „Die Arbeitskosten sind zu hoch, die Energiekosten explodieren und die Regulatorik aus der EU wird in Österreich zusätzlich verschärft, was der Industrie das Leben noch schwerer macht“, erklärt Herbert Eibensteiner. „Diese drei Faktoren sind toxisch für den Standort Österreich. Die Regulierungen müssen reduziert und die Kosten gesenkt werden. Die Politik hat zahlreiche Möglichkeiten, um diese Abwärtsspirale zu stoppen.“ Kari Ochsner stimmt zu: „Es ist Zeit für echte Reformen, nicht für kosmetische Anpassungen. Arbeit muss sich wieder lohnen.“ Gleichzeitig warnt Stefan Pierer davor, auf Protektionismus wie Zölle zu setzen: „Das ist ein ineffektiver Ansatz. Restriktionen führen nicht zu Wachstum.“ Er verweist darauf, dass China bestimmte Industrien massiv unterstützt, was zu ungleichem Wettbewerb führt. Eibensteiner ergänzt, dass jährlich mehr als 4000 neue Handelsbarrieren zwischen den Märkten entstehen und der Revanchismus dominiert: „Das System wird nicht besser, sondern stetig schlechter. Wir verabschieden uns von dem Gedanken, aus Europa in die USA zu liefern, und konzentrieren uns stattdessen auf lokale Produktion in den USA – eine logische Reaktion.“ Ochsner hebt hervor, dass freier Handel für alle von Vorteil ist und so wenig wie möglich eingeschränkt werden sollte: „Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken, statt uns nach außen zu isolieren. Forschung und Innovation sind entscheidend, denn hier überholen uns die USA und China rasant. Das sind ernst zu nehmende Alarmsignale.“ Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er ist mit finanzieller Unterstützung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) möglich geworden. Alle Artikel der Serie „Zukunft Industriestandort Oberösterreich“
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Oct 23, 2024 • 15min

"Stramm rechts mit Handschlagqualität": Wer ist Walter Rosenkranz?

Zum allerersten Mal wird die FPÖ den zweitwichtigsten Posten der Republik besetzen: Walter Rosenkranz will sich am Donnerstag zum Nationalratspräsidenten wählen lassen. Rosenkranz versteht sich selbst als „Parteisoldat“ der FPÖ und springt stets dort ein, wo ihn seine Partei braucht. 2022 wurde er so zum FPÖ-Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl. 17,7 Prozent der Stimmen waren jedoch ein mäßiger Erfolg. Der ehemalige Burschenschafter ist „klar im ideologisch rechten Eck der Partei verankert“, sagt „Presse“-Innenpolitik-Redakteurin Julia Wenzel im Gespräch mit David Freudenthaler. Gleichzeitig werde er aber über die Parteigrenzen hinweg als „netter Kerl mit Handschlagqualität“ geschätzt. Wer ist dieser Walter Rosenkranz und warum hat FPÖ-Chef Herbert Kickl für ihn sogar Norbert Hofer in die burgenländische Wüste geschickt? Gast: Julia Wenzel, "Presse"-Innenpolitik Moderation: David Freudenthaler Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: Walter Rosenkranz: Einer aus der alten Honoratiorenpartei Sobotkas letzter Tag Koalitionspoker in Österreich: Rasch regieren oder lang verhandeln? Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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Oct 23, 2024 • 33min

Innovation: Wie kann Technologie nachhaltigen gesellschaftlichen Nutzen schaffen?

**Anzeige** Was braucht es, um Innovationen in die richtigen Bahnen zu lenken und nachhaltigen Nutzen für die Gesellschaft zu schaffen? Diese Frage beantwortet Stefan Haas, CEO des TÜV Austria, Österreichs einzigem Technischen Überwachungs-Verein [TÜV], im „Presse“-Podcast. Die Erfolgsgeschichte der Menschheit begann vor 1,5 Millionen Jahren mit einer Erfindung: dem Faustkeil. Dieses Werkzeug planmäßig fertigen zu können, das unterschied den Urmenschen von seinen affenähnlichen Vorfahren. Als eine der bahnbrechenden Innovationen ging rund 3200 v. Chr. das Rad in die Historie ein. Kurzum: Innovationen sind keine Erfindung der Neuzeit, wiewohl der Begriff erst seit 1915 im Rechtschreibduden geführt wird. Es gab sie schon immer. Verändert hat sich in den letzten Jahrzehnten bloß das Tempo bei der Abfolge jener Erneuerungen, die die Menschheit bewegen. Beispielhaft für den Aspekt der zunehmenden Geschwindigkeit steht eines der jüngsten Innovationsthemen: Quanten-Computing, das die Vorteile von Quantenmechaniken nutzt, soll künftig im Zusammenspiel mit Anwendungen der künstlichen Intelligenz komplexe Probleme lösen, die klassische Computer oder Supercomputer nicht oder nicht schnell genug lösen können. Verantwortungsvolle Innovationen durch Überwachung „Wenn Innovationen nicht nur der Profitmaximierung von einzelnen Unternehmen dienen sollen und es vielmehr darum geht, einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft sicherzustellen, dann bedarf es bei technischen Entwicklungen einer laufenden Überwachung“, sagt Stefan Haas, CEO des TÜV Austria, dem einzigen Technischen Überwachungs-Verein (TÜV) in Österreich. Regularien, die im Sinne des gesellschaftlichen Nutzens gestaltet sind, verfolgen demnach einen übergeordneten Zweck. Besonders deutlich wird das aktuell beim Thema der künstlichen Intelligenz. Die am 1. August 2024 in Kraft getretene europäische Verordnung („EU AI Act“) zielt darauf ab, die verantwortungsvolle Entwicklung und Verwendung von KI in der EU zu fördern. Kritische Anwendungen im Bereich der Industrie, also überall dort, wo es um hohe Risiken für Mensch, Umwelt, Datensicherheit und nicht zuletzt Wirtschaftlichkeit geht, werden künftig prüfpflichtig. Am TÜV Austria hat man, gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität Linz, mit „Trusted AI“ bereits das weltweit erste Zertifizierungsschema für Machine Learning entwickelt. „Wir stiften Nutzen für die Wirtschaft und die Gesellschaft, indem wir Innovationen absichern und beim weiteren Ausbau und der Kommerzialisierung sicherer Machine-Learning-Applikationen unterstützend wirken“, so Haas. Im „Presse“-Podcast erläutert der Vorstandsvorsitzende des TÜV Austria, was es braucht, um Innovationen in die richtigen Bahnen zu lenken und so einen nachhaltigen Wert für die Gesellschaft zu generieren. „Nachgefragt: Viertel vor Haas“ ist eine vierteljährliche Podcast-Reihe mit Christian Lenoble („Die Presse“) im Gespräch mit TÜV-AUSTRIA-CEO Stefan Haas. Alle Folgen: Viertel vor Haas #1: Nachhaltigkeit Viertel vor Haas #2: Künstliche Intelligenz Viertel vor Haas #3: Cybersecurity Viertel vor Haas #4 E-Mobility Viertel vor Haas #5 CSRD tuvaustria.com/viertelvorhaas Zur Person: Stefan Haas, geboren 1965 in Wien, studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Wien und schloss 1994 das Studium mit dem Doktorat der technischen Wissenschaften mit Auszeichnung ab. Seit dem 1. März 2013 ist der Manager und Wissenschaftler, der für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit nationalen und internationalen Preisen bedacht wurde, Vorsitzender des Vorstands (CEO) der TÜV AUSTRIA Holding AG.
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Oct 22, 2024 • 15min

Ein Jahr Signa-Pleite: Warum schweigt die EZB?

Ein Jahr nach dem Beginn des Untergangs des Immobilienkonzerns Signa zeigt sich, dass viele Vorgänge noch im Dunkeln liegen. So wirft ein Interventionsbrief von Ex-Signa-Aufsichtsratvorsitzendem Alfred Gusenbauer an den Chef der Finanzmarktaufsicht, Helmut Ettl, Fragen auf. In dem Schriftstück vom 18. September 2023 hatte er sich über das Verhalten der Europäischen Zentralbank (EZB), der obersten europäischen Bankenaufsicht, beschwert und gehofft, für die Signa mehr rausschlagen zu können. Schon im Sommer 2023 hatte auch Signa-Gründe René Benko in einer E-Mail-Erinnerung notiert: „EZB über Ettl angehen.“ „Presse“-Wirtschaftsreporterin Madlen Stottmeyer und die Investigativplattform Follow the Money haben monatelang recherchiert, was mit dem Brief passiert ist und wie die Europäische Zentralbank (EZB) damit umgegangen ist. Doch die EZB schützt ihre Akten und ist nicht bereit, mehr über die Vorgänge vor mehr als einem Jahr preiszugeben. Madlen Stottmeyer ist zu Gast in dieser Podcastfolge und sagt: „Wir stehen ein Jahr nach Signa und es ist einfach noch nichts aufgeklärt worden. Das ist ein Problem.“ Sie erklärt den Inhalt des Briefes und ordnet die Rolle der EZB in dieser Sache ein und liefert gleich noch ein Update in der Signa-Insolvenz. Und sie sagt: „Menschen, die die Regeln nicht einhalten, schaffen sich einen Wettbewerbsvorteil und wenn der Staat das nicht in den Griff bekommt, dann ist das schädlich für den Standort Österreich.“ Gast: Madlen Stottmeyer, Wirtschaftsredakteurin "Die Presse" Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Mehr zum Thema: Madlen Stottmeyer: Gusenbauers Signa-Brief und die geheime Verschlussakte der EZB Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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Oct 22, 2024 • 15min

Immobilien nachhaltig gestalten: Chancen erkennen!

**Anzeige** Die ESG-Prinzipien sind längst ein fester Bestandteil der Immobilienbranche. Im vierten ESG-Finanztalk der UniCredit Bank Austria diskutieren Mary-Ann Hayes, ESG-Expertin im Firmenkundenbereich der UniCredit Bank Austria, und Günter Hofbauer, Leiter des kommerziellen Immobiliengeschäfts der UniCredit Bank Austria, mit „Presse“-Redakteur Michael Köttritsch über die aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich für Unternehmen aller Branchen ergeben. Der Umgang mit Klimarisiken nimmt bei der Errichtung, Sanierung und Finanzierung von Immobilien eine immer größere Bedeutung ein. Dies gilt insbesondere für gewerblich genutzte Objekte, egal ob sie vom Unternehmen selbst genutzt oder vermietet werden. „Wenn man bedenkt, dass rund 40 Prozent der CO2-Emissionen auf Gebäude entfallen, ist das Erreichen der Klimaziele im Green Deal bis zum Jahr 2050 maßgeblich vom Immobiliensektor abhängig“, betont Mary-Ann Hayes. Immobilienentwickler und Eigentümer sind gleichermaßen gefordert, Lösungen zu entwickeln. Erste Schritte sind getan: Sowohl Immobilien-Developer als auch Eigentümer oder Mieter legen zunehmend Wert auf Energieeffizienz, CO2-Emissionen und Flächenverbrauch bei Neubauten. Doch Hayes sieht noch einen weiteren Wandel: „Die Bewertung der Lage von Immobilien verändert sich.“ Objekte in städtischen Gebieten punkten durch kurze Wege und eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr, was sie deutlich nachhaltiger macht als Immobilien in peripheren Lagen. Mehr als eine Vorschrift: Eigenverantwortung als Schlüssel Nachhaltigkeit geht über bloße Regulierungen und bankenseitige Vorgaben hinaus. Günter Hofbauer unterstreicht die Eigenverantwortung der Eigentümer: „Es geht nicht allein um gesetzliche Vorgaben, sondern auch darum, die Chancen nachhaltiger Projekte zu erkennen.“ Für ihn steht fest: Die langfristige Werthaltigkeit von Immobilien hängt stark davon ab, wie proaktiv man mit Nachhaltigkeitsrisiken umgeht. Diese beeinflussen nicht nur den Wert der Immobilie, sondern auch das Kreditrisiko – ein zentraler Punkt für die Finanzierung. Auf den ersten Blick mag nachhaltiges Bauen kostenintensiv erscheinen, aber langfristig zahlt es sich aus. „Spätere Anpassungen an die Taxonomie-Konformität könnten ein Objekt noch teurer machen“, erklärt Hayes. Zudem gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, die die Investitionskosten reduzieren können. Aber das allein reicht nicht: Die Bank bewertet auch, wie Immobilienunternehmen mit sozialen und ethischen Standards umgehen, etwa in Bezug auf Arbeitssicherheit auf Baustellen oder Transparenz bei Vergaberichtlinien und Ausschreibungen. Chancen ergreifen: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil In einer Zeit, in der die Anforderungen an Nachhaltigkeit immer strenger werden, liegt ein echter Wettbewerbsvorteil in der proaktiven Umsetzung von ESG-Maßnahmen. Eigentümer und Entwickler, die frühzeitig auf nachhaltige Lösungen setzen, sichern nicht nur den Wert ihrer Immobilien, sondern positionieren sich auch besser im Markt. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wie schnell sich die Branche und Unternehmen auf diese Veränderungen einstellen. Die Immobilienbranche, aber auch Immobilienbesitzer aller Branchen, stehen an einem Wendepunkt: Wer die Chancen erkennt, die nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie verantwortungsbewusstes Handeln mit sich bringen, wird langfristig profitieren. Es geht nicht nur um den ökologischen Fußabdruck, sondern auch um ökonomische Stabilität und soziale Verantwortung. Information - Informieren Sie sich hier über das ESG-Angebot für Unternehmen der UniCredit Bank Austria. Mehr zur ESG-Finanztalk-Reihe: Teil 1 - ESG aus volkswirtschaftlicher Sicht Teil 2 - Die Welt der Finanzierung baut sich um Teil 3 - ESG-Reality-Check: Wo stehen Unternehmen derzeit?
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Oct 21, 2024 • 17min

Wer ist radikaler, die AfD oder die FPÖ?

Gast: Sebastian Enskat, Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wien, die hier Multilateraler Dialog KAS heißt Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Die AfD steht auf der sogenannten Links-Rechts-Skala einen Tick weiter rechts als die FPÖ und das hat vor allem mit ihrer Wirtschaftspolitik zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von drei Salzburger Forschern, die sich im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung die beiden rechtspopulistischen Parteien genauer angesehen haben. In dieser Podcastfolge zu Gast ist Sebastian Enskat, Direktor der deutschen Konrad Adenauer Stiftung in Wien, die hier Multinationaler Dialog KAS heißt. Er sagt: „Die Parteien sind sich ähnlicher als viele in Österreich oft glauben“. Aber es gibt Unterschiede, zum Beispiel beim Gender Gap: „Die FPÖ wird fast im gleichen Maße von Männern wie Frauen gewählt, das ist bei der AfD sehr anders.“ Das könne mit der Normalisierung der Partei zusammenhängen, Enskat sagt: „Die FPÖ ist ein normalerer Bestandteil des Parteiensystems.“ In Deutschland werde die Debatte über die AfD noch viel aufgeregter und lauter diskutiert. Enskat berichtet uns im Podcast von der Methode der Studienautoren Eric Miklin, Martin Dolezal und Reinhard Heinisch und die Unterschiede zwischen AfD und FPÖ bei der Ausrichtung ihrer Parteiprogramme. Mehr zum Thema: Studie von Eric Miklin, Martin Dolezal und Reinhard Heinisch "Nicht gleich, aber sehr ähnlich" Claudia Lagler (Wissenschaft): AfD und FPÖ: Radikalere Kräfte gewinnen interne Krisen FAZ-Podcast mit Sebastian Enskat und Anna Wallner Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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Oct 18, 2024 • 24min

Ist die Wahl in den USA schon geschlagen?

Gast: Elisabeth Postl, US-Korrespondentin "Die Presse" Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Credits: Mehr zum Thema: Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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Oct 17, 2024 • 20min

Börsenfieber vor der US-Wahl: Welche Szenarien Anleger erwartet

Was bei der US-Wahl wichtig ist Gast: Monika Rosen, Finanz- und Börsenexpertin Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Credits: Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com

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