AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

Karl Urban und Franziska Konitzer
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Jul 10, 2024 • 1h 25min

Von Tümpeln zu Tiefseevulkanen: Wo entstand das Leben?

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Es ist keine ganz einfache Frage, wohl aber eine der größten in den Naturwissenschaften: Woher stammt das Leben auf der Erde? Um uns einer Antwort zu nähern, müssen wir in flachen Tümpeln dümpeln und in die Tiefsee tauchen. Viele große Forscherïnnen haben dazu etwas beigetragen, darunter Charles Darwin, Stanley Miller oder Deborah Kelly. Franzi und Karl nehmen in dieser Folge die Chemikerin Martina Preiner an Bord: Sie war Wissenschaftsjournalistin und Podcast-Host und wurde quasi während eines Interviews mit einem Forscher, das sie führte, zurück in die Wissenschaft geholt. Sie forschte dann in Düsseldorf sowie Utrecht und machte eine Forschungsreise zu vulkanischen Tiefseequellen. Seit 2023 entwickelt sie eigene Experimente, die den möglichen Stoffwechsel der ersten Arten nachstellen, gemeinsam mit ihren Kollegïnnen am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Martina taucht mit uns tief ein in die Forschungsgeschichte zu jener großen Frage, woher das Leben stammt: Von der Spontanzeugung im 19. Jahrhundert und die Idee der flachen Tümpel über das berühmte Miller-Urey-Experiment im 20. Jahrhundert geht es bis zu Martinas eigenem Forschungsgebiet: Wie die ersten wichtigen Stoffwechsel-Prozesse des Lebens vielleicht ohne komplexe Biomoleküle stattfanden. Weiterhören bei AstroGeo Folge 76: Subduktion – das tiefe Geheimnis des Blauen Planeten Weiterführende Links MPI für terrestrische Mikrobiologie: Gruppe Martina Preiner Audible: Und oder zum Quadrat (Paywall) WP: Chemische Evolution WP: Miller-Urey-Experiment WP: Louis Pasteur WP: Spontanzeugung WP: Charles Darwin WP: Alexander Oparin WP: John Haldane (englisch) WP: Nukleinsäuren WP: RNA WP: RNA-Welt-Hypothese WP: Archaeen WP: LUCA – Last Universal Common Ancestor WP: Serpentinisierung WP: Olivin WP: Schwarze / Weiße Raucher WP: Deborah Kelly (englisch) WP: Lost City WP: Haber-Bosch-Verfahren Quellen Fachartikel: Muchowska et al.: Nonenzymatic Metabolic Reactions and Life’s Origins, Chemical Reviews (2020) Fachartikel: Preiner et al.: The Future of Origin of Life Research: Bridging Decades-Old Divisions, Life (2020) Fachartikel: Preiner et al: A hydrogen-dependent geochemical analogue of primordial carbon and energy metabolism, Nature Ecology & Evolution (2020) Fachartikel: Kirschning: On the evolution of coenzyme biosynthesis, Natural Product Reports (2021) Fachartikel: Weiss et al: The last universal common ancestor between ancient Earth chemistry and the onset of genetics, PloS Genetics (2018) Buch: Smith & Morowitz: The Origin and Nature of Life on Earth: The emergence of the fourth geosphere, Cambridge University Press, ISBN 978-1-107-12188-1 (2016) [Wikipedia, Verlag] Episodenbild: CC-BY Ifremer
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Jun 26, 2024 • 1h 18min

Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Unser schönes Universum, so majestätisch, so… ewig und unveränderlich? Als Albert Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Allgemeine Relativitätstheorie auf das gesamte Universum anwendete, gefiel ihm das Ergebnis ganz und gar nicht: Denn seine Theorie sagte ihm, dass das Universum entweder expandiert oder kollabiert, kurzum, dass es dynamisch sei. Das passte Einstein ganz und gar nicht – denn er lebte zu einer Zeit, als das Universum nur aus einer einzigen Galaxie, nämlich unserer Milchstraße, bestand und dazu noch statisch war. Das heißt: Das Universum verändert sich nicht. Es wird weder größer noch kleiner, es hat es schon immer gegeben und es wird es immer geben. Wie ist unser Universum entstanden? Albert Einsteins Antwort darauf lautete zunächst: gar nicht. In dieser Folge von AstroGeo erzählt Franzi die Geschichte vom Anfang des Anfangs: Ein belgischer Priester und Physiker namens Georges Lemaître fand als Erster heraus, dass sich das Universum ausdehnt – und ist von dieser Expansion des Universums zu seinem Anfang gelangt, den wir heute Urknall nennen. Weiterhören bei Astrogeo Folge 85: Böse Doppelgänger aus der Parallelwelt: Die Physik des Multiversums Folge 77: Asteroseismologie: Schwingende Sterne und innere Geheimnisse Folge 63: Sterne verstehen mit Lochkarten Weiterführende Links WP: Albert Einstein WP: Relativitätstheorie WP: Einsteinsche Feldgleichungen WP: Kosmologie WP: Isaac Newton WP: Vesto Slipher WP: Edwin Hubble WP: Henrietta Swan Leavitt WP: Cepheiden WP: Perioden-Leuchtkraft-Beziehung WP: Georges Lemaître WP: Urknall Empfehlung: Podcast Unboxed – Storys ans Licht gebracht Quellen Fachartikel: Einstein’s conversion from his static to an expanding universe (2013) New York Times: Even Einstein had his off days (2005) Fachartikel: The Contribution of V. M. Slipher to the Discovery of the Expanding Universe (2013) Fachartikel: Lemaître – A Personal Profile (2013) Fachartikel: Dismantling Hubble’s Legacy? (2013) Fachartikel: Hubble Law or Hubble-Lemaître Law? The IAU Resolution (2018) IAU Pressemitteilung: IAU members vote to recommend renaming the Hubble law as the Hubble–Lemaître law (2018) Fachartikel: The Beginning of the World from the Point of View of Quantum Theory (1931) Fachartikel: A homogeneous universe of constant mass and increasing radius accounting for the radial velocity of extra-galactic nebulae (1931) Episodenbild: ESA/Robert Gendler
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Jun 12, 2024 • 39min

AstroGeoPlänkel: Explodierende Sterne und Exovulkane

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! In dieser Episode geht es wieder um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Dieses Mal sprechen wir nochmal über die überwiegend männliche Sehschwäche beim Menschen, wie verschiedene Sterne sterben können und darüber, warum Karl die spannendsten Studien zu Io erst dann findet, wenn die Folge längst aufgenommen ist. Zuletzt geht es um unsere Sprache im Podcast und was wir daran ändern können und wollen. Weiterhören bei AstroGeo Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Folge 91: Ein neuer Stern – die bevorstehende Nova in der Nördlichen Krone Folge 92: Vulkan-Wunderwelt: Wieso brodelt Jupiters Mond Io? Weiterführende Links WP: Supernova WP: 55 Cancri WP: Karbonatite WP: ALMA-Teleskope Youtube: TEDx Stuttgart, Fabian Neidhardt: Die Vielleicht-Ära. Unverbindlichkeit im Alltag Quellen Fachartikel: Hu et al.: A secondary atmosphere on the rocky exoplanet 55 Cancri e, Nature (2024) Fachartikel: De Kleer et al.: Isotopic evidence of long-lived volcanism on Io, Science (2024) Episodenbild: NASA/JPL/DLR; ESO/L. Calçada/M.Kornmesser
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May 29, 2024 • 1h 3min

Vulkan-Wunderwelt: Wieso brodelt Jupiters Mond Io?

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 9. März 1979 blickte die Astronomin Linda Morabito-Kelly auf eine Aufnahme der Raumsonde Voyager 1 und traute ihren Augen nicht. Erst vier Tage zuvor war die NASA-Mission auf ihrer großen Tour durchs Planetensystem am Jupiter und seinen Monden vorbeigeflogen und hatte dabei nicht nur den Gasriesen, sondern auch seine Monde fotografiert. Als Voyager ein paar letzte Bilder aus der Ferne machte, erschien nun über dem Mond Io eine gewaltige schirmförmige Wolke. Der Vulkanausbruch auf Io gilt bis heute als eine der überraschendsten Entdeckungen der Raumfahrtgeschichte. Sie hat gezeigt, dass der jupiternächste Mond keine lange erkaltete und verkraterte Welt ist, wie etwa der Mond der Erde. Io ist stattdessen eine Vulkan-Wunderwelt: Auf seiner Oberfläche brodeln über 250 Vulkane. Es gibt mehrere Lavaseen, von denen der größe 180 Kilometer misst. Und Aschewolken können schon mal ein Drittel seines Durchmesser überspannen. Karl erzählt in dieser Podcastfolge, was seit 1979 über Io in Erfahrung gebracht wurde – und warum das für Planetenforscherinnen und -forscher heute immer interessanter wird: Denn die vulkanische Aktivität auf Io kann auch etwas über ferne Exoplaneten verraten und genauso über die frühe und vulkanisch aktive Geschichte der Erde und anderer unserer planetaren Nachbarn. Weiterhören bei AstroGeo Folge 46: Der erste Exo-Ozean auf Jupitermond Europa Weiterführende Links WP: Linda Morabito-Kelly WP: Voyager 1 WP: Galileische Monde WP: Io WP: Lava WP: Lavatunnel WP: Simon Marius WP: Caldera Größte Calderen der Erde WP: Pele WP: Juno WP: Loki Patera WP: Lavasee WP: Nyaragongo WP: CoRoT-7b WP: Magma Ocean (englisch) WP: Io Volcano Observer (englisch) Quellen Fachartikel: S. Peale et al: Melting of lo by Tidal Dissipation, Science (1979) Fachartikel: N. Thomas: A comprehensive investigation of the Galilean moon, Io, by tracing mass and energy flows, Experimental Astronomy (2021) Fachartikel: G. Davies & A. Vorburger: Io’s Volcanic Activity and Atmosphere, Elements (2022) Fachartikel: D. Seligmann et al.: Potential Melting of Extrasolar Planets by Tidal Dissipation, The Astrophysical Journal (2024) Europlanet webinar: Volcanism on Io Linda Morabito-Kelly: The Stories Behind the Voyager Mission NASA: Juno Reveals Dark Origins of One of Jupiter’s Grand Light Shows Episodenbild: NASA/JPL/DLR
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May 15, 2024 • 58min

Ein neuer Stern - die bevorstehende Nova in der Nördlichen Krone

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Februar 1946 verpasst der Amateurastronom Leslie Peltier die Gelegenheit seines Lebens: Im Sternbild Nördliche Krone ereignet sich ein regelmäßiges, aber seltenes astronomisches Ereignis, auf das er bereits Jahrzehnte gewartet hatte: Es erscheint für wenige Stunden ein neuer Stern – ein Lichtpunkt, der mit bloßem Auge sichtbar ist und der vorher nicht da zu sein schien. Franzi erzählt in dieser Folge vom Phänomen solcher Stellae Novae, kurz Novae. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich aber gar nicht um neue Sterne, sondern lediglich um das kurzzeitige Aufleuchten eines alten Weißen Zwergs in einer gewaltigen Wasserstoffexplosion. Obwohl Astronominnen und Astronomen den Prozess heute grob verstanden haben, sind noch viele Fragen um die Nova offen. Da passt es ganz gut, dass derzeit der fragliche Stern im Sternbild Nördliche Krone kurz vor dem nächsten Ausbruch steht. Weiterhören bei Astrogeo Folge 43: Wann explodiert endlich die nächste Supernova? Weiterführende Links WP: Leslie Peltier (englisch) WP: Veränderliche Sterne WP: American Association for Variable Star Observers (englisch) WP: Nördliche Krone WP: T Coronae Borealis WP: Nova WP: Harlow Shapley WP: Tycho Brahe WP: Weißer Zwerg WP: Supernova Quellen AAVSO: Leslie Peltier: The World’s Greatest Amateur Astronomer British Astronomical Association, Variable Star Section Circular, No. 138: The Historic Outbursts of T Coronae Borealis Revisited (2008) Fachartikel: The Story of the „Socks Star“; A Bright Nova Discovered by a Schoolgirl in War Time (2000) Fachartikel: Where have all the novae gone? (2006) Fachartikel: The recurrent nova T CrB had prior eruptions observed near December 1787 and October 1217 AD (2023) Fachartikel: The B & V Light Curves for Recurrent Nova T CrB From 1842–2022, the Unique Pre- and Post-Eruption High-States, the Complex Period Changes, and the Upcoming Eruption in 2025.5±1.3 (2023) American Institute of Physics, Oral History: Robert Kraft Sky and Telescope, March 2024: Get Ready for a Nova’s Bright Return Website der American Association of Variable Star Observers AAVSO NZZ: Jeden Tag kann es so weit sein: Dann flammt am Himmel ein «neuer» Stern auf, der so hell wie der Polarstern sein wird BR24: Warten auf die Sternenexplosion: Diese Nova können Sie sehen Episodenbild: ESO/L. Calçada/M.Kornmesser
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May 1, 2024 • 48min

AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.  In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Weiterhören bei AstroGeo Folge 82: Der hellste Gammablitz aller Zeiten Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Folge 87: AstroGeoPlänkel: Unendlich viele Affen tippen Shakespeare Folge 88: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b – lebt da was? Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Weiterführende Links WP: Nukleosynthese WP: GRB 221009A (BOAT) WP: TRAPPIST-1 WP: Säugetiere  WP: Farbenblindheit WP: Bergmannsche Regel Quellen Heise: „Brightest Of All Time“: Mit Abstand heftigste Sternenexplosion wirft Fragen auf Fachartikel: Peter Blanchard et al.: JWST detection of a supernova associated with GRB 221009A without an r-process signature, Nature (2024) Fachartikel: Scholtyßek & Kelber: Farbensehen der Tiere, Von farbenblinden Seehunden und tetrachromatischen Vögeln, Springer Medizin (2017) Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
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Apr 17, 2024 • 1h 12min

Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Jahr 1824 beschreibt der britische Geologe William Buckland den ersten Knochen eines Dinosaurier und begründet damit die wissenschaftliche Arbeit und den öffentlichen Hype um die riesigen Echsen. Viel weniger Beachtung findet, dass Buckland noch ein zweites und viel kleineres Fossil erwähnt: Es ist der Kieferknochen eines Säugetieres aus der Jurazeit vor über 145 Millionen Jahren. Seit dieser ersten Beschreibung hat die Erforschung unserer lange ausgestorbenen Vorfahren große Fortschritte gemacht. Und doch stehlen Dinosaurier ihnen öffentlich nicht nur weiter die Show, es halten sich auch einige Mythen über die Evolution der Säugetiere. Von einer äußerst unscheinbaren Entwicklung in der Karbonzeit vor 300 Millionen Jahren, über die überraschend großen Synapsiden im Perm bis zur Entwicklung der Merkmale, die heutige Säugetiere ausmachen: Karl räumt in dieser Folge von AstroGeo mit den Mythen über frühe Säugetier-Vorfahren auf und wagt dabei einen Ritt durch die Erdgeschichte. Weiterhören bei AstroGeo AstroGeo 64: Massensterben im Treibhaus AstroGeo 87: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Weiterführende Links WP: William Buckland WP: Säugetiere WP: Kloakentiere WP: Acanthostega WP: Karbon WP: Synapsiden WP: Perm WP: Pangäa WP: Dimetrodon WP: Gorgonopsia WP: Disaster taxon (englisch) WP: Trias WP: Therapsiden Quellen Buch: Elsa Panciroli, Beasts Before Us: The Untold Story of Mammal Origins and Evolution, Bloomsbury Sigma (2021) Episodenbild: CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
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Apr 3, 2024 • 1h 1min

Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18 - lebt da was?

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Eingepackt in eine dicke Atmosphäre aus Wasserstoff fristet K2-18b seit einigen Jahrmilliarden eine eigentlich unbescholtene Existenz als Exoplanet um einen roten Zwergstern. Er kreist irgendwo in Richtung des Sternbilds Löwe, rund 120 Lichtjahre von uns entfernt. Doch nachdem Forschende ihn 2015 entdeckt hatten, gerieten zumindest sie in Aufregung:  Denn K2-18b ist zwar größer als die Erde und gleichzeitig weniger dicht – er besitzt also vermutlich keine feste Oberfläche aus Gestein – aber er umkreist seinen Stern in der sogenannten habitablen Zone: der Region um einen Stern, in der es flüssiges Wasser geben könnte. Außerdem ist der Planet mit einer dicken Atmosphäre gesegnet, die sich indirekt mit unseren Weltraumteleskopen beobachten lässt. Somit ist K2-18b ein perfektes Ziel für Forscherinnen und Forscher, die mehr über die für uns so fremde Welt erfahren wollen. In dieser Podcastfolge erzählt Franzi die Geschichte des Exoplaneten K2-18b: was wir derzeit wirklich über diesen Planeten wissen können und was nicht – und woher die Gerüchte kommen, dass auf diesem so unscheinbaren Exoplaneten gar eine Biosignatur entdeckt worden sein soll. Dieser Beitrag ist eingereicht für den Wettbewerb Fast Forward Science 2025. Weiterhören bei AstroGeo Folge 41: Ein Planet namens Poltergeist Folge 53: Es sind nie Aliens – oder? Weiterführende Links WP: K2-18 (Stern) WP: K2-18b (Planet, engl.) WP: Exoplanet WP: Transitmethode WP: Mini-Neptun WP: Hyzänischer Planet WP: Biosignatur WP: Dimethylsulfid WP: James-Webb-Weltraumteleskop WP: Spektroskopie Quellen Fachartikel: Stellar and Planetary Properties of K2 Campaign 1 Candidates and Validation of 17 Planets, Including a Planet Receiving Earth-like Insolation (2015) Fachartikel: Water vapour in the atmosphere of the habitable-zone eight-Earth-mass planet K2-18 b (2019) Fachartikel: JWST Observations of K2-18b Can Be Explained by a Gas-rich Mini-Neptune with No Habitable Surface (2024) Fachartikel: Habitability and Biosignatures of Hycean Worlds (2021) Fachartikel: Carbon-bearing Molecules in a Possible Hycean Atmosphere (2023) Fachartikel: Exoplanet Biosignatures: A Framework for Their Assessment (2018) AAS Nova: K2-18b May Not Be Habitable After All Ars Technica: No, the James Webb Space Telescope hasn’t found life out there—at least not yet NASA Pressemitteilung: NASA’s Hubble Finds Water Vapor on Habitable-Zone Exoplanet for the First Time (2019) NASA Pressemitteilung: Webb Discovers Methane, Carbon Dioxide in Atmosphere of K2-18 b (2023) Exocast (Podcast): Folge 54c (engl.) Exocast (Podcast): Folge 70c (engl.) Planetary Radio (Podcast): JWST finds a new lead in the search for life on a mysterious exoplanet Physics Magazine: The Skinny on Detecting Life with the JWST Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University)
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Mar 20, 2024 • 1h 1min

AstroGeoPlänkel: Unendlich viele Affen tippen Shakespeare

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.  In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Weiterhören bei AstroGeo Folge 74: Leuchtende Nachtwolken: ästhetische Boten der Klimakrise Folge 84: AstroGeoPlänkel: Glitzer-Schwarze Löcher und Geo-Thermometer Folge 85: Böse Doppelgänger: Die Physik des Multiversums Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Weiterführende Links WP: Infinite-Monkey-Theorem WP: Lemma von Borel und Cantelli Dilbert: Monkeys (via archive.org) Library of Babel SciLogs: Diskussion zu AG085 Böse Doppelgänger Science: Paleontologist accused of faking data in dino-killing asteroid paper RiffPodcast: Rettet CRISPR/Cas die Welt, Rainer Kurlemann? Episodenbild: Keith Williamson (flickr.com), CC BY 2.0 DEED; CC-BY 4.0 Joschua Knüpper
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Feb 21, 2024 • 1h 3min

Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Vor etwa 66 Millionen Jahren näherte sich ein zehn Kilometer großer Brocken aus dem All, durchquerte die Erdatmosphäre und schlug in einem Gebiet ein, das heute im östlichen Mexiko liegt. Das Ereignis markiert das berühmte Massensterben am Ende der Kreidezeit, bei dem 75 Prozent aller Arten und auch die meisten Dinosaurier verschwanden. Unter ihnen überlebten nur die Vorfahren der heutigen Vögel. Die Debatte über die Ursachen von Massenaussterben war im 19. Jahrhundert von Unsicherheiten und christlichen Einflüssen geprägt. Erst 1980 erfolgte der wissenschaftliche Durchbruch, als weltweit eine dünne Schicht Iridium gefunden wurde – ein seltenes Metall, das vor allem auf manchen Asteroiden und Kometen vorkommt. Zehn Jahre später wurde auch der Krater gefunden, den der Brocken auf der Erde hinterlassen hat. Karl erzählt in der neuen Folge nicht vom größten oder gefährlichsten, wohl aber vom berühmtesten Massensterben der Erdgeschichte. Neue Erkenntnisse vermitteln uns heute ein äußerst detailliertes Bild: vom Ausbruch gigantischer Lavamengen in der Kreidezeit bis zur genauen Jahreszeit des Einschlags. Artwork: Seiche-Welle in Tanis Quelle: CC-BY 4.0 Joschua Knüpper Quelle: Melanie During Weiterhören bei AstroGeo AG064 Massensterben im Treibhaus Weiterführende Links WP: Kreide WP: Iguanodon WP: Megalosaurus WP: Robert Plot WP: William Buckland WP: Mary Ann Mantell WP: Mary Anning WP: Richard Owen WP: Aktualismus WP: Katastrophismus WP: Archäopteryx WP: Kreide-Paläogen-Grenze WP: Otto Heinrich Schindewolf WP: Luis Walter Alvarez WP: Walter Alvarez WP: Iridium-Anomalie WP: Chicxulub-Krater WP: Stishovit WP: Dekkan Trapp WP: Réunion Hotspot WP: Tanis Melanie During WP: Seiche-Welle WP: Löffelstör Quellen Fachbuch: Peter Ward & Joe Kirschvink: A New History of Life, Bloomsbury (2015) Fachbuch: Michael Benton: Extinctions – How Life Survives, Adapts and Evolves, Thames & Hudson (2023) Fachartikel: Hull et al.: On impact and volcanism across the Cretaceous-Paleogene boundary, Science (2020) New Yorker: The Day the Dinosaurs Died Palaeocast 137: Tanis Fachartikel: During et al.: The Mesozoic terminated in boreal spring, Nature (2022) Episodenbild: CC-BY 4.0 Joschua Knüpper

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