AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

Karl Urban und Franziska Konitzer
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Nov 19, 2014 • 22min

Die erste Kometenlandung

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 12. November 2014 landete erstmals in der Geschichte eine Raumsonde auf einem Kometen: Philae. Nach zwei ungewollten Hüpfern stand Philae – und begann wissenschaftliche Daten der  unbekannten Kometenwelt zu sammeln. Leider arbeitete die Sonde nur 56 Stunden – danach war die Hauptbatterie an Bord erschöpft. (Bild: Fred Goesmann) Sechs Tage später traf ich mich mit Fred Goesmann für ein Interview: Er ist leitender Wissenschaftler für das Instrument COSAC auf Philae (Cometary Sampling and Composition Experiment). Es ist so etwas wie die Nase der Sonde: Sie kann die vielen organischen Verbindungen im Kometenmaterial untersuchen, von denen wir längst noch nicht alle kennen. COSAC ist somit auch eines der komplexesten Instrumente an Bord – samt einem Gaschromatographen und einem Massenspektrometer, wofür zuvor das Material in winzigen Öfchen gekocht werden muss. Fred Goesmann erzählt, wie er die kurze Missionszeit von Philae erlebte, was er in seinen (längst noch nicht fertig ausgewerteten) Daten erwartet – und ob Philae vielleicht wieder aufwachen könnte. Titelbild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA Bilder Abstiegskamera ROLIS: Philae hinterlässt Abdrücke im Staub – den der Lander wohl auch aufwirbelte (Bild: ESA / Rosetta / Philae / ROLIS / DLR; ESA / Rosetta / MPS for OSIRIS-Team MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA; Emily Lakdawalla) Philae landet – und fliegt weiter (Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA) Philae steht: Auf was er blickt, bleibt unklar. Im Vordergrund: Eines der drei Landebeine. (Bild: ESA/Rosetta/Philae/CIVA) Links Göttingen-Wiki: Fred GoesmannInstrument COSAC auf PhilaeInstrument PTOLEMY auf PhilaeESA: Philae im Flug, von Rosetta aufgenommenWP: MassenspektrometerDLR: MUPUS Hammer klopft
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Oct 23, 2014 • 1h 35min

Rohstoffe

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Mensch kommt nicht ohne sie aus. Menschliche Kultur ohne sie wäre undenkbar. Jeder ist auf sie angewiesen – aber niemand will die Industrie in seinem Vorgarten haben: Es geht um Rohstoffe. Ein weites Thema, das in dieser Folge von Gunnar Ries (Mineraloge) und Karl Urban (Geologe) ergründet wird, heruntergekocht und moderiert von Faldrian. Titelbild: Andreas Feininger / Library of Congress Prints and Photographs Division, Farm Security Administration – Office of War Information Collection / Wikimedia Commons / gemeinfrei Grafiken Fakten 1970 förderten Bergwerke noch halb so viel Metalle 1999: Da waren es 9,6 Milliarden Tonnen [1]Energiebedarf des globalen Bergbaus in späten 1990er Jahren: 10% des Weltenergieverbrauchs [1]SO2-Emissionen des globalen Bergbausin späten 1990er Jahren: 13% der globalen Emissionen [1]Bis 2050 dürften Bergwerk 2-3 mal mehr Material fördern als heute [2]Anders als erzählt, passierte der erste Nachweis von Aluminium noch ohne elektrolytische VerfahrenDas von Johannes Gutenberg verwendete Metall heißt Antimon. Wir sprechen von Antimonit – das ist das Mineral, aus dem Antimon gewonnen wird. Quellen [1] A. Whitmore: The emperors new clothes: Sustainable mining?, Journal of Cleaner Mining, 2006 [2] P. Laznicka: Giant Metallic Deposits: Future Sources of Industrial Metals, Springer, 2010 Links Gunnar Ries: Mente e MalleoFaldrian: Twitter / BlogWP: RohstoffeWP: BergbauWP: KupferWP: KupfersteinzeitWP: QuecksilberWP: BronzenWP: BronzezeitWP: ZinnWP: EisenWP: EisenzeitWP: BleiWP: Johannes GutenbergWP: DruckerpresseWP: LetternWP: Antimonit / AntimonWP: AluminiumWP: LithiumWP: TritiumWP: AlchemieAmazon: Die Welt der RohstoffeWP: LagerstätteWP: MagmatismusWP: Fraktionierung / Fraktionierte KristallisationWP: Merensky-Reef (Platinlagerstätte)WP: Überkritischer ZustandWP: GangWP: GeodenWP: KieselsäureWP: NickelWP: Sudbury-Lagerstätte / -BeckenWP: ReichweiteWP: Peak Oil (Erdölfördermaximum)KSL: Kupfer Schiefer LausitzWP: Seltene ErdenWP: Mountain Pass MineWP: Fracking, Hydraulic FracturingAG006 FrackingWP: Urban MiningWP: BioleachingWP: Lake George, UgandaAG009 Faires GoldWP: FairphoneMente e Malleo: Macht Windenergie Krebs?AstroGeo: Eine Welt ohne Bergwerke: Geht das?WP: Mittelozeanischer RückenWP: Asteroid MiningNational Geographic: Meteorite Beads Oldest Example of Metalwork
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Sep 16, 2014 • 57min

Isländische Vulkane

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Sie heißen Eyjafjallajökull, Grímsvötn und momentan Bárðarbunga: Isländische Vulkane sind spätestens nach der Aschewolke von 2010 in aller Munde, wenn sie denn aussprechbar sind. Wir wissen mittlerweile: Island ist die Insel der Vulkane, die jederzeit ausbrechen können und die nicht nur das Leben einiger skandinavischer Bauern sondern von uns allen beeinflussen können. Am 28. August 2014 begann der Bárðarbunga, viel Lava in das Vorland des Gletschers Vatnajökull zu schicken. Das nehme ich zum Anlass, mit Tobias Dürig zu sprechen. Der Würzburger Geophysiker arbeitet gerade an der Universität Island am europäischen Forschungsprojekt FutureVolc, das Ausbrüche zukünftig berechenbarer machen soll. Tobias beobachtet deshalb auch den aktuellen Ausbruch. Zuletzt eine Empfehlung: Nebenan im Blog von Christian gibt es derzeit tägliche Infos zum aktuellen Ausbruch und der Ausbreitung des neuen Lavafelds, darunter auch eindrucksvolle Videos. Titelbild: CC-BY 2.0 Sverrir Thorolfsson Links Tobias Dürig, Uni Würzburg (z.Zt. Universität Island)Physikalisch-Vulkanologisches Labor, Uni WürzburgProjekt FutureVolcWP: Phreatomagmatische EruptionWP: StromboliWP: Ausbruch im Bárðarbunga-Vulkansystem 2014WP: Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010WP: Effusiver AusbruchWP: Gletscher VatnajökullWP: GrímsvötnWP: AskjaKrafla FiresWP: Gletscherlauf – JökullhlaupWP: Geology of IcelandWP: Mittelozeanischer RückenWP: HotspotWP: MýrdalsjökullWP: KatlaWP: HeklaWP: Holuhraun-LavafeldWebcam Bárðarbunga 1 / Webcam Bárðarbunga 2WP: Leidenfrost-Effekt
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May 12, 2014 • 46min

Strahlung für die Raumfahrt

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Weltraum ist gefährlich und eine Reise dorthin ist riskant. Das war so, als der erste Mensch ins All startete – und es ist bis heute so. Selbst unbemannte Satelliten und Raumsonden sind ständig bedroht: Extreme energiereiche Teilchen von der Sonne und tief aus dem Universum können immense Schäden anrichten. Elektronische Bauteile müssen entsprechend gehärtet werden, um unter dem Teilchenstrom nicht schnell Schaden zu nehmen. Dabei ist es bis heute aber nicht möglich, in irdischen Labors die kosmische Strahlung korrekt nachzubilden. Zwar testen Raumfahrtingenieure die Bordcomputer und Sensoren von Satelliten ausgiebig. Kosmische Strahlung wirklich im Labor zu erzeugen, ist aber nicht möglich. Darüber spreche mit Oliver Karger, Doktorand am Institut für Experimentalphysik der Universität Hamburg. Er arbeitet an einer neuen Methode, kosmische Strahlung mit Lasern im Labor nachzubilden. Und er will dazu beitragen, dass Satelliten und Sonden bald deutlich realistischer getestet werden können, um Missionen eines Tages vielleicht zuverlässiger und langlebiger zu machen. Titelbild: NASA Goddard Spaceflight Center Links WP: Kosmiche StrahlungWP: RadioaktivitätWP: SupernovaWP: Van-Allen-GürtelWP: ElektronenvoltWP: Single Event UpsetWP: SonnenwindAstronews.com: Jupiters Strahlungsgürtel intensiver als gedachtWP: Exponentielle VerteilungWP: LaserWP: Elektrisches FeldWP: ESTECWP: OktokopplerWP: Juno-Raumsonde
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Mar 31, 2014 • 1h 4min

Kosmische Chemie

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Millionen Objekte bevölkern unser Sonnensystem: von winzigen Asteroiden über mittelgroße Gesteinsplaneten bis zu den gewaltigen Gasriesen. All das ist vor langer Zeit aus einer Urwolke entstanden und diese Einsicht ist schon über 200 Jahre alt. In den letzten Jahrzehnten haben Forscher aber gelernt, aus der Chemie von Meteoriten deutlich mehr herauszulesen. Die Geochemie eröffnet uns einen tiefen Blick in die Geschichte des Sonnensystems – bis zur Entstehung des Lebens. Mit Mario Trieloff von der Universität Heidelberg wage ich einen Ritt durch die letzten 4,6 Milliarden Jahre, alle Körper des Sonnensystems und die Innereien der Erde. Er ist Professor am Institut für Geowissenschaften und leitet die Forschungsgruppe Geo- und Kosmochemie. Grafik: NASA Jet Propulsion Laboratory / California Institute of Technology Links Mario Trieloff, Universität HeidelbergWP: GeochemieWP: KosmochemieWP: Viktor Moritz GoldschmidtWP: MassenspektrometrieWP: MeteoritenWP: ErdkrusteWP: Formation and evolution of the solar system (engl.)WP: UrwolkeWP: Uran-Blei-DatierungWP: AsteroidWP: PlanetesimalWP: AsteroidengürtelWP: Aluminium-26 (engl.)WP: ZerfallswärmeWP: ErdkernWP: MantelplumeWP: Heiße Flecken / HotspotsWP: Klassifikation nach Goldschmidt: Siderophile ElementeWP: Mittelozeanischer RückenWP: ErdkrusteWP: BasaltWP: PyroxenWP: FeldspatWP: SonnenwindESO: Schneegrenze fotografiertWP: Spätes großes BombardementWP: KometWP: KuipergürtelWP: Komet Wild 2WP: Raumsonde StardustWP: Raumsonde RosettaWP: Interstellarer Staub
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Jan 23, 2014 • 30min

Rosettas Komet

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Rosetta ist ein Novum: Es ist der erste Versuch, eine Raumsonde um einen Kometen kreisen zu lassen, um schließlich einen Lander auf ihm abzusetzen. Rosetta ist auch einer der ersten Versuche Europas, in der Raumfahrt mal alleine etwas ganz Neues zu versuchen. Was dabei passieren kann: Es passieren unvorhergesehene Dinge. Etwa wird Rosettas Zielkomet 67P/Tschurjumov-Gerasimenko wohl schon etwas früher aktiv als geglaubt. Er pustet also schon eher Gas und Staubpartikel ins All, als Vorstufe zu seinem Schweif. Das ist eigentlich keine Neuigkeit: Im August 2013 habe ich darüber bereits mit Colin Snodgrass und Hermann Böhnhardt vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau gesprochen. Das volle Interview ist aber weiter aktuell – gerade so kurz nach Rosettas beendetem Winterschlaf. Titelbild: C. Snodgrass/ESO/ESA Links WP: RosettaWP: PhilaeWP: Komet67P / Tschurjumov-GerasimenkoMax-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS)Colin SnodgrassHermann BöhnhardtMPS: Frühstart für Rosetta-Kometen
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Oct 21, 2013 • 46min

Faires Gold

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Gold ist ein aufgeladener Rohstoff: Seit Menschheitsgedenken wird ihm ein hoher Wert zugedacht. Er war Zahlungsmittel und Grundstoff der Schmuckhersteller zwischen Urgeschichte und heute. Trotzdem interessiert sich kaum einer der Kunden heutiger Juweliere, unter welch katastrophalen Bedingungen das Gold oft abgebaut wird. Das dachte sich auch Guya Merkle, die mit Anfang 20 die Schmuckfirma ihrer Eltern übernahm. Sie versucht seitdem, mehr Aufmerksamkeit auf den Goldbergbau zu lenken: Sie hat Initiativen für fair gehandeltes Gold angeschoben und eine Stiftung gegründet. Titelbild: Chilcutte / Pixabay Video: Goldbergbau in Uganda Links Guya Merkle / Vieri Haute JoaillerieGuya Merkle beim TEDx Berlin, 2012AG003 Moderne GoldsucheWP: GoldpreisWP: Provinz Nazca, PeruWP: QuecksilberWP: AmalgamWP: AmalgamverfahrenSchweizer Staatssekretariat für Wirtschaft: Better Gold Initiative (PDF)Earthbeat FoundationWP: Kimberley-Prozess
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Oct 16, 2013 • 20min

Shutdown

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Die Vereinigten Staaten sind die größte Wissenschaftsnation der Welt. Der Shutdown im US-Haushaltsstreit legt nun nicht nur viele Ämter lahm, sondern auch Teile der Forschungslandschaft. Daher habe ich kurz mit der Geologin Professor Dawn Sumner von der Universität von Kalifornien in Davis gesprochen. Sie steckt in zwei wichtigen Forschungsprojekten: Sie ist seit Jahren in diversen Teams um den Rover Curiosity aktiv. Sie half bei der Suche der Landestelle und beteiligt sich heute als Langzeitplanerin. Sie arbeitet auch maßgeblich an der geologischen Kartierung des Galekraters mit. Außerdem hat sie eine Expedition in die Antarktis vorbereitet, die eigentlich jetzt beginnen sollte. Ich habe sie über ihre Arbeit befragt und sie um eine Einschätzung der US-Wissenschaft gebeten, die recht düster ausfällt. Titelbild: Bild: CC-BY-SA 3.0 Hans Haase / Wikimedia Commons Links Dawn Sumner @sumnerd, Universitäts-Seite, Blog Antarktis, Blog MarsWP: Entstehung des LebensWP: Mikrobielle MattenWP: Government ShutdownAG007: Ein Jahr CuriosityNature: US Antarctic research season is in jeopardy Planetary Society: Curiosity: still rovingWP: National Science Foundation
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Aug 6, 2013 • 1h 16min

Ein Jahr Curiosity

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Vor genau einem Jahr landete Curiosity auf dem Mars: Der schwerste, teuerste und komplexeste Rover, den Menschen jemals auf einen anderen Himmelskörper geschickt haben. Auch das Preisschild der Mission ist auffällig: Mit 2,5 Milliarden US-Dollar liegt sie bei einem Vielfachen gewöhnlicher Raumsonden. Wir nehmen das zum Anlass, auf die einjährige Missionszeit zurückzublicken: Was passierte während Curiositys Landung und danach? Wohin führte die Reise des gutmotorisierten Gefährts? Warum war die Fahrt bisher eher kurz? Und was sind die kommenden Ziele? All das klärt Karl Urban mit seinem Gastmoderator Faldrian. Titelbild: NASA, JPL-Caltech, MSSS – Panorama von Andrew Bodrov) Links Faldrian: Twitter / Blog / FlattrWP: Mars Science Laboratory / CuriosityYT: Seven Minutes of TerrorWP: Mars Pathfinder / SojournerNature: Fahrtstrecke von Lunochod vs. OpportunityWP: SpiritWP: OpportunityWP: Giovanni SchiaparelliWP: Mariner 4WP: Erste Nahaufnahme des Mars von Mariner 4AG005: Menschgemachte Erdbeben (Plattentektonik ab 04:50)WP: VikingWP: MarskraterWP: GalekraterWP: SulfatWP: TonsteinWP: GeologenhammerRN: MAHLI-LupeRN: ChemCamCurrent Mars WeatherRN: Curiosity findet altes FlussbettWP: SedimentgesteinWP: KonglomeratAstroGeo Blog: Entstehung des GalekratersWP: IsotopWP: MarsmeteoritScience: Verlust der MarsatmosphäreRN: Curiosity ist auf dem Weg zum Aeolis MonsWP: Voyager 2WP: JahreszeitWP: NASA.Mission MavenWP: ExoMars
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Apr 8, 2013 • 46min

Fracking

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Ist es dreckig, gefährlich und unverantwortlich? Oder ist es Garant für zukünftigen Wohlstand? Wenn es um unkonventionell gefördertes Schiefergas mittels Fracking geht, stehen diese Fragestellungen unversöhnlich gegeneinander. Obwohl Fracking in aller Munde ist, konzentriert sich die öffentliche Kritik dabei meist auf die Fracking-Flüssigkeit, darin enthaltene Chemikalien und die befürchtete Gefährdung des Grundwassers. In dieser Sendung sprechen die beiden Wissenschaftsjournalisten Lars Fischer (Fischblog) und Karl Urban (Pikarl) über tiefer liegende Aspekte des Frackings: Was ist das für Wasser, das in der Lagerstätte steckt? Wohin wird es hinterher entsorgt? Ist genügend Platz in der Tiefe für die vielen Bohrungen? Und: wie realistisch sind die Ressourcen, die angeblich noch in der Tiefe schlummern? Titelbild: NASA Earth Observatory/NOAA NGDC Links Lars Fischer: Fischblog / Twitter WP: Hydraulic Fracturing / Fracking WP: Schiefergas WP: Benzol UBA: Studie Umweltauswirkungen Fracking WP: Kluft WP: Thermalwasser WP: Artesischer Brunnen WP: Geothermie WP: Oberflächennahe Geothermie Lagerstättenwasser: Exxon / Kreiszeitung AG005 Menschgemachte Erdbeben Guardian: Fracking-Beben Blackpool Geology: Potentially induced earthquakes in Oklahoma, USA, 2013 WP: Störung WP: Teersande WP: Ressourcen und Reserven IEA: World Energy Outlook 2012 EWG-Gegenstudie: Fossile und Nukleare Brennstoffe, 2013 Ökonomische Progression / Kondratjew-Zyklus Wagniskapital BGR: Abschätzung des Erdgaspotenzials aus dichten Tongesteinen

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