ARD Crime Time – Der True Crime Podcast

Mitteldeutscher Rundfunk
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Jan 7, 2022 • 1h 4min

Auf der Jagd nach Hitlers Bronzepferden

Es ist der Hinweis einer älteren Dame und passionierten Kunsthändlerin, der die Ermittlungen ins Rollen bringt. Zwei überlebensgroße Bronzepferde aus der Zeit des Nationalsozialismus werden in Sammlerkreisen für mehrere Millionen Euro angeboten. Doch nach Einschätzung von Fachleuten handelt es sich um Eigentum des deutschen Staates. Die tonnenschweren Bronzepferde standen einst vor Hitlers Reichskanzlei in Berlin. Josef Thorak, ein bei Hitler beliebter Bildhauer, erschuf die monströsen Skulpturen im Auftrag des Dritten Reiches. In der DDR-Zeit tauchten sie auf einem Gelände der Roten Armee in Brandenburg auf und verschwanden wieder. Wo sind die Pferde heute? Wer bietet sie zum Kauf an? Dieses Rätsel wollen die Kunstfahnder, ein niederländischer Kunstdetektiv und ein Journalist lösen. Gemeinsam rekonstruieren sie die abenteuerliche Reise der Thorak-Pferde. Der Podcast "Die Spur der Täter" zeichnet die schwierige Suche nach und blickt in die verschlossene Szene der Sammler von Nazikunst. Update vom Januar 2023: Die Pferdeskulpturen sind nun in der Zitadelle Spandau in Berlin teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr dazu im Kripo live-Beitrag "Thorak-Pferde nach jahrzehntelanger Odyssee wieder aufgetaucht" (verfügbar bis 22.01.2024). Die TV-Dokumentation "Die Suche nach den Thorak-Pferden" mit zahlreichen historischen Aufnahmen in der ARD Mediathek (verfügbar bis 30.03.2023) Ein weiterer Ermittlungserfolg von René Allonge im Podcast "Die Spur der Täter": Beltracchi – Der größte Kunstfälscher oder einfach ein Krimineller?
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Dec 17, 2021 • 48min

Mordpläne gegen Ministerpräsident: Der Hass im Netz

Bei den Durchsuchungen in Dresden und Heidenau sind tatsächlich Waffen gefunden worden. Die Polizei hatte durch einen ZDF-Bericht die entscheidenden Hinweise bekommen: eine Telegram-Chatgruppe in der eindeutige Mordpläne gegen den sächsischen Ministerpräsidenten geteilt wurden. Wie sollen Staat und Gesellschaft mit dem zunehmenden Hass im Netz umgehen? Wir wollten genauer wissen, wie die Polizei in Sachsen aufgestellt ist, wenn es um Gewaltandrohungen und Hass im Internet geht. In diesem Podcast sprechen wir über die Arbeit der Ermittler der Zentralen Meldestelle Hasskriminalität im Internet in Dresden. Außerdem zu hören: Strafprofessorin Elisa Hoven von der Universität Leipzig, die ein Forschungsprojekt zum Thema „Hate Speech im Internet“ betreibt. Und zu Wort kommt auch Christian Brandes von der Gesellschaft für Digitale Ethik, besser bekannt als Schlecky Silberstein vom Browser Ballett. Interview: Schlecky Silberstein über die Verantwortung der Sozialen Netzwerke Der Podcast für Kriminalpolitik und Strafrecht von Prof. Dr. Elisa Hoven: Jetzt erst Recht! ARD Mediathek: Dokumentation "Hass im Netz" (verfügbar bis 06.12.2022) Der Podcast "Das große Ganze" von MDR AKTUELL: Gereizte Gesellschaft: Deniz Yücel über Empörung und Shitstorms
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Dec 3, 2021 • 55min

Der Krimi um die Himmelsscheibe von Nebra

1999 werden dem damaligen Landesarchäologen von Berlin, Wilfried Meghin, mehrere Gegenstände zum Kauf angeboten. Die Funde stammen aus Sachsen-Anhalt. Mit dabei ist die Himmelsscheibe von Nebra, eine 3.600 Jahre alte Bronzescheibe. Mithilfe eines fingierten Kaufs können die Hehler gefasst und die Herkunft der Scheibe geklärt werden.Im Podcast rekonstruieren wir den Kriminalfall hinter der Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra.Der Film zum Fall in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/himmelsscheibe-nebraPodcast-Tipp:Unsere Podcastfolge zum Fall des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi: https://1.ard.de/beltracchiFür Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns gerne an crimetime@mdr.de.
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Nov 19, 2021 • 39min

Die Spur der Täter | Das Leid der Welpen

Die Corona-Pandemie sorgt für einen Haustier-Boom. Immer mehr Menschen in Deutschland schaffen sich ein Haustier an, viele davon einen Hund. Diese hohe Nachfrage nutzen illegale Tierhändler, vorwiegend aus Osteuropa, für ein lukratives Geschäft. Die Welpen werden mit niedlichen Bildern und ausgedachten Geschichten auf Onlineportalen angeboten, doch die Realität sieht anders aus. Die Muttertiere werden unter widrigsten Bedingungen gehalten und viele der Welpen sind krank. Wie gehen Ermittlungsgruppen der Polizei Dresden gegen diesen illegalen Welpenhandel vor?Das thematisieren wir heute im MDR True Crime Podcast "Die Spur der Täter" im Gespräch mit Journalistin Constanze Jacob.Die Stimmen hinter den Fällen Die Moderatoren von "Die Spur der Täter" stellen sich vor.Der neue Podcast von MDR AKTUELLKemferts Klima-Podcast - Energie- und Klimaökonomin Claudia Kemfert ordnet ein und gibt Tipps für ein nachhaltigeres Leben.Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns gerne an dsdt@mdr.de.
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Nov 5, 2021 • 1h 14min

Die Spur der Täter | Kopfschuss im Goldrausch

Sommer 2009: Südlich von Berlin wird eine männliche Leiche gefunden. Die Identität des Mannes kann zunächst nicht festgestellt werden. Schnell wird klar, dass es sich um einen Mord handelt. Die Obduktion zeigt: Die Todesursache war ein Schuss in den Kopf. Bei weiteren Ermittlungen stellt sich heraus, dass das Opfer Geschäfte im Goldhandel machte und dadurch einige Feinde besaß. Der entscheidende Hinweis zur Aufklärung des Falls wird mithilfe von Personenspürhunden, sogenannten Mantrailern, erst Monate später entdeckt.Im True Crime Podcast des MDR "Die Spur der Täter" rekonstruieren wir die Ermittlungen in diesem außergewöhnlichen Mordfall.Podcast-Tipp:Die Spur der Täter: Der Mädchenmörder Uwe W.Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns gerne an dsdt@mdr.de.
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Oct 15, 2021 • 25min

Mord am Valentinstag in Magdeburg

Ein brutaler Mordfall aus Magdeburg, in dem es zwar viele Anhaltspunkte gibt, aber trotzdem ist er ungelöst geblieben: Warum musste Matthias Horn sterben? Möglicherweise gelingt es doch noch aufzuklären, wer den 36-Jährigen getötet hat. Wir erzählen in diesem Podcast, wie die Familie des Opfers mit dem Mord umgeht und welche Rolle die Stadt Neubrandenburg spielte, in der Matthias Horn aufgewachsen ist. Ein Raubmord wird ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei findet auch keine Einbruchsspuren an der Wohnung, in der Matthias Horn allein lebte. Für einen Job bei einer Kosmetikfirma war er nach Magdeburg gezogen. Gut möglich, dass er seinen späteren Mörder in der Stadt kennen gelernt hat, meint die Kriminologin Bettina Götze: "Wenn ein Täter mehrfach mit einem Messer zusticht und ein sogenannter Overkill, also eine Übertötung, vorliegt, muss man fast zwingend davon ausgehen, dass sich Täter und Opfer gekannt haben." Die Stimmen hinter den Fällen: Die Moderatoren von "Die Spur der Täter" stellen sich vor. Darüber haben wir am Ende dieser Podcast-Folge von "Die Spur der Täter" gesprochen: Eine Empfehlung für den neuen ARD Radio Tatort, der vom Mitteldeutschen Rundfunk produziert wurde. Das Kriminalhörspiel finden Sie hier in der ARD Audiothek: Schlachten und Zerlegen - Ermittlungen im Sumpf der Fleischindustrie.
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Oct 1, 2021 • 1h

Die Teppichleiche im Tagebau

September 1994: Im Tagebau Zwenkau wird ein Skelett gefunden, eingewickelt in einen Teppich. Jahrelang kann der Tote nicht identifiziert werden. Selbst eine im Unterschenkel entdeckte Platte, die offensichtlich bei einer Operation eingesetzt worden war, bringt die Leipziger Mordkommission nicht weiter. Dann bitten die Ermittler das FBI um Hilfe. 1997 wird der Schädel samt Ermittlungsakten an die sogenannte Body-Farm in Washington D.C. geschickt. Im Speziallabor erarbeiten die Experten dort ein so genanntes Weichteilmodell, das dem Aussehen des Toten sehr nahe kommt. Kurz nach der Veröffentlichung des Fahndungsaufrufs in den mitteldeutschen Medien meldet sich ein früherer Freund des Opfers. Er identifiziert den Getöteten als den 33jährigen Matthias Banek. Der Ermordete gehörte zu einer sechsköpfigen Leipziger Clique, die gemeinsam Raubüberfälle und Einbrüche beging. Als das Quintett annahm, Banek wolle bei der Polizei aussagen, beschloss es, den vermeintlichen Verräter zu erschießen. Gemeinschaftlich handelnd hätten die fünf Personen, darunter zwei Frauen, "heimtückisch einen Menschen getötet, um andere Straftaten zu verdecken", so die Staatsanwältin in einem spektakulären Prozess, der im Jahr 2000 mit mehreren langjährigen Haftstrafen und einem Freispruch endete. TV-Dokumentation: Kripo live – Tätern auf der Spur, Folge: "Hingerichtet" Die Spur der Täter – Podcast-Episode zum "Knochenrätsel aus der Dippoldiswalder Heide"
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Sep 17, 2021 • 30min

Wenn Behörden von Cyberkriminellen erpresst werden

Anfang Juli 2021 hat dieser Fall aus Sachsen-Anhalt für Aufsehen gesorgt. Es handelt sich um den ersten Katastrophenfall in Deutschland, der aufgrund eines Hackerangriffs ausgerufen wurde. Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde zum Ziel einer Cyber-Erpressung. Die dazugehörigen Ämter und Behörden wurden fast vollständig lahmgelegt. Ursache für das Chaos: Eine sogenannte Ransomware-Attacke, also eine Erpressung auf digitalem Wege. Kriminelle verschafften sich Zugang zu den mehr als 1.000 Computern der Kreisbehörden. Bildschirme wurden gesperrt, ein Lösegeld verlangt, um wieder Zugriff auf die Daten zu bekommen. Beim Landeskriminalamt in Magdeburg befürchtet man, dass solche Attacken zunehmen werden. Die Cybercrime-Ermittler raten davon ab, den Forderungen der Täter nachzukommen. Denn eine Garantie, dass nach einer Geldzahlung wieder alles reibungslos läuft, gebe es nicht.  Weitere Einschätzungen gibt es von Martin Schallbruch, Experte für IT-Sicherheit und ehemaliger Abteilungsleiter für Informationstechnik im Bundesinnenministerium. Außerdem erklärt uns die ethische Hackerin Giulia Vaccaro vom Beratungsdienstleister "Atos" wie sich Unternehmen und Behörden schützen können. Der Chaos Computer Club spricht ausführlich über den Hackerangriff in Anhalt-Bitterfeld im Podcast "Was bleibt - Der MDR Sachsen-Anhalt Wochenrückblick", Folge 105. Welche Erkenntnisse haben die Cybercrime-Ermittler über die Täter? Darüber hat das Fahndungsmagazin "Kripo live" mit LKA-Beamten gesprochen: Ransomware: Erpressung durch Datensperrung (verfügbar bis 26.09.2021). Das MDR-Magazin "Umschau" erklärt das Vorgehen der Ransomware-Erpresser am Beispiel eines angegriffenen Ingenieurbüros in Leipzig: Ransomware: Erpressung nach Datendiebstahl (verfügbar bis 24.08.2022).
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Sep 7, 2021 • 54min

Auf den Spuren der drei toten Babys

Woran starben die drei Babys von Natalja M.? Über Jahre hinweg beschäftigen sich Polizei und Staatsanwaltschaft in Mittelhessen mit dieser Frage. Dreimal wird Natalja M. Mutter und immer wieder sterben die Kinder im Alter von wenigen Wochen. "Plötzlicher Kindstod" lautet die Erstdiagnose in allen Fällen. Auch die Obduktionen ergeben zunächst keine auffälligen Befunde. Doch der Gießener Rechtsmediziner Reinhard Dettmeyer bleibt hartnäckig: Drei solcher Unglücke in ein und derselben Familie? Das ist statistisch nahezu ausgeschlossen. Plötzlich steht die unfassbare Frage im Raum: Hat die Mutter Natalja M. ihre drei Kinder umgebracht? Und wenn ja, warum? War sie allein, gab es Mittäter? Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft beginnen mit ihren Ermittlungen. Da es keine Beweise gibt und auch keine Zeugen, brauchen die Ermittler ein Geständnis. Doch die Eltern schweigen. Sie scheinen noch immer geschockt und in Trauer versunken zu sein. Am 7. September 2011 werden die Eltern noch einmal zu einer Zeugenbefragung in die Polizeidirektion Limburg-Weilburg geladen. Für die Kriminalbeamten die letzte Chance, doch noch die Wahrheit herauszufinden."Auf den Spuren der drei toten Babys" können Sie in der ARD Crime Time der ARD-Mediathek schauen.Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS)
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Aug 20, 2021 • 43min

Seit 30 Jahren spurlos verschwunden: Der Vermisstenfall Ines Heider

Anfang Januar 1990 verschwindet die 27-jährige Mutter eines Sohnes spurlos. Es ist eine Zeit des Umbruchs, viele Menschen verlassen die noch existierende DDR. Doch würde Ines Heider ihren Sohn zurücklassen? Oder ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Seit mehr als 30 Jahren verfolgt der ehemalige Kriminalpolizist Hans Thiers den Fall. Wir haben auch die Mutter der Vermissten, Doris Heider, getroffen und mit ihr über die zermürbende Suche gesprochen."Die Spur der Täter" zum Fall Stephanie Drews: Tod im Teufelstal – Cold Case nach 27 Jahren aufgeklärt

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