

Die Filmanalyse
Wolfgang M. Schmitt
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
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Dec 9, 2021 • 13min
Ep. 18: STALKER - Kritik & Analyse - Andrej Tarkowskij
"Wir schauen nur, aber wir sehen nicht.", dieses Zitat von Andrej Tarkowskijs könnte auch über seinem Meisterwerk "Stalker" stehen. Ungewöhnlich, radikal und von erhabener Schönheit ist dieser Film, in dem drei Männer in die verbotene Zone aufbrechen, um dort in ein Zimmer zu gelangen, in dem alle Wünsche wahr werden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt jun. im Podcast!Literatur:Andrej Tarkowskij: "Zum Verhältnis von Künstler und Publikum", in: Ders.: Versiegelte Zeit. Mit einem Vorw. v. Dominik Graf, Alexander Verlag Berlin.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Dec 5, 2021 • 21min
Ep. 17: Der Anti-Disney-Film: HOUSE OF GUCCI – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseDie Modemarke Gucci kennt weltweit jeder. Geht man an den Shops in den Metropolen vorbei, staunt man häufig über die langen Schlangen, die sich vor dem Eingang bilden. Ob Handtaschen, Schuhe oder Anzüge – Gucci ist aus der Welt der Luxusmode nicht wegzudenken, dabei ist kein einziges Mitglied der Familie Gucci mehr für das Geschäft zuständig. Längst ist das Unternehmen Teil des französischen Luxuskonglomerats Kering, zuvor gehörte es Investoren aus Bahrain. Jene waren es auch, die die Unternehmensanteile der Familie Gucci abkauften. Ridley Scott erzählt in „House of Gucci“ den Untergang eines Familienunternehmens, das erst so zu einem Weltkonzern werden konnte. Scott dekonstruiert das Narrativ vom wirtschaftlich erfolgreichen und verantwortungsbewussten Familienunternehmen, indem er aus der wahren Geschichte eine Farce mit lauter lächerlichen Figuren macht, die von Adam Driver, Lady Gaga, Jared Leto, Al Pacino und Jeremy Irons hervorragend gespielt werden. Wer tiefsinnige Dialoge und „echte“ Gefühle erwartet, ist hier falsch, stattdessen konzentriert sich der Film auf Oberflächen, ohne dabei oberflächlich zu werden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Dec 2, 2021 • 17min
Ep. 16: "Sanfte" (Sprach-)Politik: DEMOLITION MAN - Kritik & Analyse
Sylvester Stallone und Sandra Bullock gegen Wesley Snipes – ja, es waren die fröhlichen 90er! Die Konflikte waren überschaubar, die Rollenverteilung war klar. Wer jetzt allerdings an einen Trashfilm denkt, irrt gewaltig. „Demolition Man“ kam 1993 in die Kinos, doch spielt er im Jahr 2032 in einer Utopie, die eigentlich eine Dystopie ist, sofern man seine Freiheit nicht gänzlich für einen autoritären Safe Space aufgeben will, der vor allem von Langeweile geprägt ist und von der Polizei beherrscht wird. Stallone und Snipes aber sind noch Figuren der guten alten Zeit, die überdauert haben und nun nach einem langen Schlaf aus einem kryogenischen Gefängnis entlassen werden. Regisseur Marco Brambilla konfrontiert die aseptische Zukunft mit dem vergangenen schmutzigen Action-Kino und dessen Weltanschauungen. Die Idee ist so charmant wie schlüssig, vor allem jedoch ist sie sehr gut auf unsere heutige Zeit übertragbar: Wie offen ist die offene Gesellschaft wirklich? Erleben wir nicht auch mehr und mehr eine sanfte Sprachpolitik, die repressiv ist und auf geschickte Weise Menschen und Politiken exkludiert? Einmal mehr zeigt das Hollywood-Kino seine prophetischen Kräfte. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Fjodor Dostojewski: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch. Reclam.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Nov 28, 2021 • 16min
Ep. 15: Neues Genre: „Predigtfilm“ – Disneys ENCANTO – Kritik & Analyse
Der neue Disney-Weihnachtsfilm ist in den Kinos gestartet und schon bald soll er zusätzlich auf Disneyplus zu sehen sein. Im Mittelpunkt von „Encanto“ steht die kolumbianische Familie Madrigal, die eine rüstige Großmutter als Oberhaupt hat. Ungewöhnlich an der Großfamilie ist, dass jedes Mitglied eine besondere Gabe in der Jugendzeit erhält. Jeder verfügt über eine magische Kraft. Nur das Mädchen Mirabel geht aus unerfindlichen Gründen leer aus. Als sie vor die magische Tür in dem magischen Haus tritt, geschieht nichts. Nun leidet Mirabel Madrigal im Stillen und fragt sich, ob sie trotzdem etwas Besonderes ist. Disney erzählt mit „Encanto“ jedoch nicht wie sonst eine Geschichte mit Abenteuer und Spannung, sondern verhandelt stattdessen langatmig und dialogreich familiäre Konflikte, die zwischendurch von Songs aus der Feder von Lin-Manuel Miranda unterbrochen werden. Vor allem aber predigt der Film unaufhörlich. Rasch wird auch der letzte Zuschauer die Botschaft des Films, die keinesfalls falsch, aber auch überhaupt nicht originell ist, verstanden haben, dennoch lässt der Film nicht locker, mit erhobenem Zeigefinger dem Publikum eine Lektion zu erteilen, statt einfach eine Geschichte zu erzählen. Das Genre Predigtfilm ist aber derzeit sehr beliebt, was wohl kein Zufall ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Nov 25, 2021 • 20min
Ep. 14: Horror & Zensur: A NIGHTMARE ON ELM STREET - Kritik & Analyse
Wes Craven ist einer der größten Regisseure des Horrorgenres, mit seinem Klassiker „A Nightmare on Elm Street“ („Nightmare - #MörderischeTräume) hat er Filmgeschichte geschrieben - und ein Star spielt hier noch vor seinem großen Ruhm mit: Johnny Depp. Träume und Horrorfilme sind miteinander verwandt, es geht darum, Grenzen zu überschreiten, in verbotene Bereiche vorzudringen. #FreddyKrueger zählt zusammen mit Michael Myers und Jason Voorhees zu den Ikonen des Horrors, auch Krueger ist wie seine Kollegen nicht totzukriegen. Das hat nicht allein damit zu tun, dass sich mit Fortsetzungen viel Geld verdienen lässt, sondern mit etwas ganz Grundsätzlichem: Der Horrorfilm konfrontiert uns mit Problemen, die wir nicht lösen können. Deshalb kehren sie immer und immer wieder. „Nightmare“ spielt Anfang der 1980er-Jahre, die Ronald-Reagan-Ära beginnt und ein tiefer Riss geht durch die amerikanische Gesellschaft, auch die familiären Beziehungen sind zerrüttet. Man kann das 1984 erschienene Werk als soziales Drama sowie als Coming-Of-Age-Film betrachten. Wes Craven verkündet dabei etwas, was wir auch von Donald #Trump kennen. Mehr dazu im Video!Literatur:Sigmund Freud: Die Traumdeutung. Studienausgabe Bd. 2. S. Fischer Verlag.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Nov 21, 2021 • 19min
Ep. 13: Werdet bitte erwachsen! GHOSTBUSTERS: Legacy – Kritik & Analyse
1984 erschien Ivan Reitmans „Ghostbusters“ in den Kinos. Schnell entwickelte sich das Werk zu einem Kultfilm, der bald darauf eine Fortsetzung erhielt. 2016 kam dann das Remake mit weiblichem Cast in die Kinos, floppte aus guten Gründen und sorgte für aufgeregte, recht irrsinnige Diskussionen. Fünf Jahre später startet nun Ivan Reitmans Sohn Jason den Versuch, die Reihe irgendwie fortzusetzen. Während die Großväter längst im Ruhestand oder tot sind, soll nun die Enkelgeneration wieder Jagd auf Geister machen. Einmal mehr ist so ein Kinderfilm für nostalgische Erwachsene entstanden, die sich offenbar einbilden, dass sich eine junge Generation für popkulturelle Erinnerungen interessiert, die sie selbst gar nicht haben kann. Während Vater Reitman noch etwas Neues mit den beiden „Ghostbusters“-Filmen erschaffen hat, arbeitet sich der Sohn mit „Ghostbusters: Legacy“ nur am Alten ab. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Nov 15, 2021 • 22min
Ep. 12: Til Schweigers Geniestreich: Die Rettung der uns bekannten Welt
Die FilmanalyseZu sagen, der neue Til Schweiger ist nicht wiederzuerkennen, wäre selbstverständlich unsinnig. Man muss nur wenige Sekunden dieses Films gesehen haben, um sofort zu merken, dass es sich um einen echten Til-Schweiger-Film handelt. Sepia-Filter, überall Beige- und Grau-Töne, viele Kerzen und Deko, wohin das Auge reicht. Und doch hat Schweiger mit „Die Rettung der uns bekannten Welt“ sich radikal gewandelt. Offenbar wollte er alle Diversity-Maßgaben übererfüllen. Das ist ihm gelungen. Generell kann man festhalten: Selten gab es einen derart diversen deutschen Film. Was aber wurde dadurch gewonnen? Nicht viel. Deshalb ist es nicht falsch, diesen Film als einen Geniestreich zu bezeichnen, denn er führt die Identitätspolitiken an einen toten Punkt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Nov 7, 2021 • 10min
Ep. 11: Postmoderne Esoterik: ETERNALS – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseDie Karriere von Chloé Zhao begann ziemlich vielversprechend. Mit „The Rider“ gelang ihr 2017 ein phänomenaler Spätwestern über das gegenwärtige Amerika. Allerdings konnte sie diese Intensität nicht halten, schon „Nomadland“ war ein etwas kitschiger, recht esoterischer Film über US-Wanderarbeiter, die beinahe wie ein eigener Volksstamm in Szene gesetzt werden. Nun folgt Zhaos Abstieg in den Ruhm. Sie hat den Marvel-Film „Eternals“ realisiert – mit einem beeindruckenden Staraufgebot (Selma Hayek, Angelina Jolie etc. sind dabei), jedoch einer unfassbar langweiligen Geschichte, die eine alternative Menschheits- und Kosmoserzählung sein will. Drunter macht’s Marvel offenbar nicht mehr. Ewig und drei Tage verhandeln die Eternals den Lauf der Weltgeschichte, sie diskutieren endlos, was mit den gefährlichen Deviants zu tun ist, und hin und wieder mischt sich noch der Herrscher der vier himmlischen Heerscharen Arishem ein, um Anweisungen zu geben. Was soll das nur? Entfaltet wird ein postmodernes Figurentableau, so divers wie nie, aber auch so uninteressant wie lange nicht mehr. Das aber passt gut in unsere neue spirituelle Zeit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Oct 31, 2021 • 16min
Ep. 10: Marvels Marken-Strategie: VENOM 2 – LET THERE BE CARNAGE
Die FilmanalyseMit den Mitteln der Filmkritik oder der Filmanalyse kann man sich einem solchen Film wie „Venom – Let There Be Carnage“ kaum noch sinnvoll nähern. Qualitätskriterien und –kategorien greifen einfach nicht mehr. Während der erste Teil von „Venom“ noch eine gewisse ästhetische Eigenständigkeit bereithielt und manch erfrischende Szene bot, liefert der zweite, von Andy Serkis realisierte Teil nur noch ein wüstes CGI-Gemetzel, alberne, jedoch nicht komische Dialoge und eine völlig hirnrissige Story. Einmal mehr wird hier die Mega-Marke Marvel zu Geld gemacht – diesmal nicht von Disney selbst, sondern von Sony Pictures bzw. dem Tochter Unternehmen Columbia Pictures. Und dies ist auch das Bemerkenswerte an diesem Film: Es geht nur noch um Patente und wie man Marken durch Marketing und Storytelling aufwertet. Die Comicfiguren aus dem umfangreichen Marvel-Katalog funktionieren eigentlich wie Logos von Luxusmarken. Ohnehin bietet sich ein Vergleich zum Fast-Fashion-Trend an. Eigentlich nur schade, dass sich Tom Hardy für den Unsinn hergibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse.Literatur:Bob Iger: Das Vermächtnis meines Lebens. Meine Erfolgsprinzipien aus 15 Jahren an der Spitze von Walt Disney. FBV.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Oct 24, 2021 • 17min
Ep. 9: Zum ersten Mal politisch: HALLOWEEN KILLS – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseMichael Myers lebt und versetzt Haddonfield erneut in Angst und Schrecken. „Halloween Kills“ von David Gordon Green scheint auf den ersten Blick wieder nur eine weitere Fortsetzung der Reihe zu sein, doch dieses Mal wendet sich das Blatt. Was, wenn die Gefahr nicht nur von Michael ausgeht? Was, wenn sich Vereinzelte zu einem Mob zusammenrotten, der schäumend vor Wut auf Menschenjagd geht. Auch eine Gemeinschaft kann monströs sein. Derweil schreit Laurie (Jamie Lee Curtis) im Krankenhausbett vor Schmerzen. Sie erkennt inzwischen selbst, dass sie möglicherweise Teil des Problems ist. Mit diesem Film wird die „Halloween“-Reihe zum ersten Mal explizit politisch und kommentiert nicht zuletzt so den Sturm auf das US-Kapitol. Ästhetisch hat der Film hingegen wenig Neues zu bieten, da bleibt John Carpenters Original von 1978 weiterhin unerreicht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.Literatur:Sigmund Freud: „Die Traumzensur“, in: Ders.: Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse und Neue Folge, Studienausgabe Bd. 1. FischerSigmund Freud: Warum Krieg? Zwei Schriften. Reclam.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.dehttps://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/


