

Die Filmanalyse
Wolfgang M. Schmitt
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
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Jun 19, 2022 • 21min
Ep: 58 Ist Robert Eggers überschätzt?
Die FilmanalyseRobert Eggers hat die Herzen vieler Cineasten erobert. Tatsächlich ist es nicht selbstverständlich, dass heute noch ein Regisseur über eine eigene Handschrift verfügt und damit erfolgreich ist. Mit dem Horrorfilm „The Witch“ erlebte Eggers eine breite und weitgehend positive Rezeption. Vor allem war es die Ästhetik, die beeindruckte. „The Lighthouse“ – mit Willem Dafoe und Robert Pattinson in der Hauptrolle – galt 2019 als der „rätselhafteste Film des Jahres“ und entwickelte sich in manchen Kreisen gar zum Kultfilm. Anschließend konnte Eggers mit einem großen Budget und vielen Stars wie Alexander Skarsgard, Ethan Hawk und Nicole Kidman den Arthouse-Blockbuster „The Northman“ realisieren. Abermals bildgewaltig, intensiv und unverwechselbar sind die Bilder, die dieser Regisseur auf die Leinwand projiziert, jedoch stellt man sich irgendwann eine nicht zu vernachlässigende Frage: Wozu das alles? Was erzählen uns diese Filme eigentlich? So aufwendig die Rekonstruktion vergangener Welten ist, so dürftig ist die inhaltliche Botschaft. Ist Robert Eggers vielleicht ein cineastischer Scharlatan? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Jun 16, 2022 • 15min
Ep: 57 Die große Streaming-Krise: ARMY OF THE DEAD - Kritik & Analyse
Die FilmanalyseEben noch ließen wir den Snyder-Cut von „Justice League“ über uns ergehen, nun bringt #ZackSnyder bereits den nächsten Film heraus: „Army of the Dead“ ist ein zweieinhalbstündiger #Zombie-Film, der in einem dystopischen Las Vegas spielt. In der #Netflix-Produktion – mit Dave Bautista, Ella Purnell und Matthias Schweighöfer – haben Zombies die Stadt der Sünde erobert. Ein schwerreicher Casino-Besitzer heuert eine Söldner-Truppe an, um das während der Flucht vergessene Geld irgendwie aus der Stadt zu holen. Dafür müssen die Outlaws einen Tresor sprengen und zugleich aufpassen, dass sie nicht von den flinken Alpha-Zombies gebissen werden. Derweil plant Washington den Abwurf einer Atombombe, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Die Zeit läuft ab. Die Story ist nicht weiter interessant, aber wir können an diesem Film sehr gut studieren, wie tief die #Streaming-Anbieter derzeit in der Krise sich befinden und warum Filme immer irrelevanter werden. Das Zombie-Genre lud stets dazu ein, Ökonomisches und Politisches auf einer metaphorischen Ebene zu verhandeln. Bemerkenswerterweise ist das heute gar nicht mehr gewollt, im Vordergrund steht eine entsetzliche Emotionalisierung. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Slavoj Zizek: Die politische Suspension des Ethischen. Suhrkamp.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Jun 13, 2022 • 30min
Ep. 56: Konkurrenz für Hollywood: Der indische Blockbuster RRR – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseEs kommt nicht alle Tage vor, dass in der westlichen Welt ein indischer Blockbuster in aller Munde ist. Zwar ist der indische Filmmarkt groß und mit Bollywood und Tollywood auch wirtschaftlich sehr relevant, dennoch war es bislang so, dass indische Filme in deutschen Kinos eher ein Schattendasein fristeten. Mit den Streaming-Diensten ändert sich dies nun radikal. „RRR“ hat es auf Netflix sogar in die deutsche Top 10 gebracht, und in arabischen sowie afrikanischen Ländern gibt es einen regelrechten Hype um diesen Film. Regisseur S.S. Rajamouli ist ein großer Name im indischen Blockbuster-Kino, ihm ist es nun erstmals gelungen, für die 72 Millionen Dollar teure Produktion zwei Mega-Stars auf der Leinwand zu vereinen: N. T. Rama Rao und Ram Charan; sie spielen die Nationalhelden Komaram Bheem und A. Rama Raju, die sich zwar nie begegnet sind, aber sich 1920 in Delhi hätten treffen können. Diese alternative Geschichtsschreibe öffnet den Raum für überbordende cineastische Einfälle, doch sie ist auch ein Einfallstor für jenen Hindu-Nationalismus, wie er durch Narendra Modi vertreten wird. Am Erfolg von „RRR“ ist zudem auch ein Wandel des globalen Blockbusters zu beobachten. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Amanda D. Lotz: Netflix and Streaming Video. The Business of Subscriber-Funded Video on Demand. Polity.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

Jun 2, 2022 • 14min
Ep. 55: Warum tut man sich das an? A QUIET PLACE 2 - Kritik & Analyse
Die FilmanalyseSie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 29, 2022 • 21min
Ep. 54: Das Ende der Homoerotik – TOP GUN: MAVERICK – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseNach 36 Jahren ist Maverick wieder da, und da er vom ewigen Tom Cruise gespielt wird, hat er sich natürlich kaum verändert. Noch immer ist das Flieger-Ass tollkühn, selbstbewusst und setzt sich gern über Anweisungen seiner Vorgesetzten hinweg, nun aber soll die lebende Legende jungen Piloten ein Vorbild sein und sie für eine besonders heikle Mission ausbilden. In „Top Gun: Maverick“ muss in irgendeinem Schurkenstaat eine Urananreicherungsanlage bombardiert werden, mehr politischen Kontext gibt es nicht, denn eigentlich geht es nur um die atemberaubenden Actionszenen, die den Kinosessel in einen Pilotensitz verwandeln. Zwischenmenschliche Konflikte gibt es zwar, jedoch sind diese zu vernachlässigen – bis auf eine Ausnahme: Maverick trifft erneut auf Iceman (Val Kilmer), der, so erfahren wir, über all die Jahre hinweg dafür gesorgt hat, dass Maverick trotz als der Disziplinarverfahren nicht aus dem Dienst entlassen wurde. Noch einmal wird diese Liebesgeschichte aufgegriffen, die den gesamten ersten Film prägte, mit dem Tony Scott 1986 ein Überraschungshit gelang. Der erste Teil war, Quentin Tarantino hat in dem Film „Sleep with me“ in einer sehr amüsanten Szene darauf verwiesen, vom homoerotischen Begehren geprägt. Davon aber ist in der Fortsetzung nichts geblieben. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 22, 2022 • 22min
Ep. 53: Aufrüstung jetzt! DOG – DAS GLÜCK HAT VIER PFOTEN – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseIn „Dog – Das Glück hat vier Pfoten“ von Channing Tatum und Reid Carolin geht es auf den ersten Blick um die Freundschaft zwischen einem traumatisierten Kriegsheimkehrer und einem ebenso traumatisierten Kriegshund. Beide reisen sie 1500 Meilen durch die USA und treffen dabei auf allerhand kuriose Gestalten. Ist das bloß kitschige Unterhaltung? Das Niedliche, verkörpert durch den Hund Lulu und den etwas täppischen Channing Tatum, hat jedoch eine ideologische Funktion und fast scheint es, als sei der Film erst vor wenigen Wochen entstanden, denn bemerkenswerterweise können wir hier bereits die Allianz zwischen den Linksliberalen und dem Militär erleben. So ist es ein esoterisches Hippie-Ehepaar, das Lulu und dem Soldaten hilft und zugleich Bewunderung für das soldatische Leben aufbringt. Auch andere, eher nicht mit dem US-Militär auf allzu gutem Fuße stehende Figuren tauchen auf – wie ein muslimischer Staatsanwalt oder lateinamerikanische Feldarbeiter. Hollywood vollzieht mit diesem Feel-Good-Movie eine gewisse Kehrwende, positionierte man sich mit Filmen wie „Das Tal von Elah“ oder dem letzten „Rambo“-Teil kritisch zum Militär und zu den westlichen Interventionen der vergangenen 20 Jahre. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt.Literatur:Thomas Mann: Herr und Hund. Ein Idyll. Fischer Verlag.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 19, 2022 • 19min
Ep. 52: Endlich ein Internet-Film: Bo Burnhams INSIDE - Kritik & Analyse
Die FilmanalyseDieser Film hat im Kino nichts verloren, nicht zuletzt deshalb läuft er auf #Netflix. Aber all das spricht nicht gegen „Inside“, im Gegenteil: Dem Comedian Bo Burnham ist es nicht nur gelungen den vergangenen 16 Monaten eine Form zu geben, sondern auch den ersten originären Streaming-Film zu produzieren, der uns in die Untiefen des Internets führt. #Gaming, #Influencer-Marketing, Green-Washing von Unternehmen, Einsamkeit und Dating – Bo Burnham findet dafür Worte und Bilder. Im DIY-Stil gedreht – und offenbar wirklich so entstanden – ist „Inside“ ein faszinierendes Werk, das wir unbedingt in seiner abgeschlossenen Form genießen sollten, nicht als Ersatzprogramm eines ausgefallenen Comedy-Programms und auch nicht häppchenweise mit einzelnen, viral gehenden Clips. Wir können in „Inside“ aber auch erleben, was der deutschen Comedy-Szene meist fehlt: gutes Handwerk. Burnham ist ein professioneller Multi-Dilettant mit einer großen Beobachtungsgabe. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 15, 2022 • 17min
Ep. 51: Das Ende der Spannung? DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseSam Raimi hat in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ die Regie übernommen. Es hätte also schlimmer kommen können, und ja, dieser Film sticht ein wenig aus dem Marvel-Mittelmaß heraus. Mehr aber auch nicht, denn wirklich wagemutig ist diese Comicverfilmung nicht. Die Multiversum-Dramaturgie erlaubt es dem MCU nun, ganz erheblich zu expandieren – zwar bleibt man linear, aber zugleich spielen sich parallele Handlungen in anderen Welten ab. Wer jedoch jetzt wirklich hofft, nie gesehene mögliche Universen zu durchschreiten, wird enttäuscht bald sein, da Raimi sich kaum Mühe gibt, die Multiversen ästhetisch wie narrativ konsequent weiter zu denken. Immerhin aber eine kleine Kehrtwende ist dennoch zu beobachten: Die Idee, dass man sich für eine höhere Sache opfern muss, ist nicht nur in Marvel-Filmen, sondern allgemein im Blockbuster-Kino sehr verbreitet. Auch Doctor Strange ist dieser Auffassung, wie er im Film mehrmals betont. Aber ist das wirklich der einzige Weg? Könnte man nicht bei der Aggressorin, der Hexe Wanda, irgendwie ein Umdenken bewirken, das zur Selbsteinhegung böser Kräfte führt? Der Film geht in diese Richtung. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Literatur:Hans J. Pirner: Virtuelle und mögliche Welten in Physik und Philosophie. Springer.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 12, 2022 • 15min
Ep. 50: Brumm, brumm: FAST & FURIOUS 9 - Kritik & Analyse
Die FilmanalyseVin Diesel, Michelle Rodríguez, Tyrese Gibson, Ludacris, John Cena, Charlize Theron – alle wollen sie dabei sein, wenn auch der neunte Teil der „Fast & Furious“-Reihe sich im Kreise dreht. Wie schon bei „Black Widow“ haben wir es hier erneut mit einem Film zu tun, der vor allem darum bemüht ist, seine eigene Existenz zu rechtfertigen. Und wie in der Marvel-Produktion greift man in #F9 auf die Vergangenheit zurück. 1989 hat sich im Hause Toretto ein Familiendrama abgespielt, das noch immer nicht überwunden scheint, die feindlichen Brüder Dom und Jacob wollen nun endlich reinen Tisch machen. Knapp zweieinhalbstunden wird das dauern, zwischen durch bekommen wir immer wieder eingebläut, wie wichtig die Familie ist. Hervorgebracht wird dabei eine Story, die man getrost als bescheuert bezeichnen kann. Haben wir es hier also, wie es so schön heißt, nur mit einem „Actionfeuerwerk“ zu tun? Nein, das Gegenteil ist richtig: Justin Lins „Fast & Furious 9“ funktioniert nicht wie „Mad Max“, sondern der Film klammert sich aus Gründen so krampfhaft an die Handlung. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/

May 8, 2022 • 22min
Ep. 49: Ist alles sinnlos? EVERYWHERE EVERYTHING ALL AT ONCE – Kritik & Analyse
Die FilmanalyseDan Kwan und Daniel Schneiert ist ein Überraschungserfolg gelungen – in den USA und auch hierzulande. Zwischen all den Comicverfilmungen und seelenlosen Blockbustern hat es ein kleiner Film sehr weit nach oben in die Kinocharts geschafft, der zunächst wie ein typisches Indie-Movie erscheint: Chinesische Einwanderer betreiben darin in den USA einen Waschsalon und haben Probleme mit ihrem mürrischen Vater und ihrer lesbischen Tochter. Zudem droht das Finanzamt mit drakonischen Strafen. Alles aber nimmt einen völlig anderen Verlauf, als plötzlich die alternative Version des Ehemanns aus einer Parallelwelt Besitz von der irdischen Version ergreift und seine Frau darauf hinweist, dass es nicht nur diese Welt gibt, sondern unendlich viele. Mit einem Gadget, das wie ein einfacher Kopfhörer aussieht, springen die Figuren nun zwischen den parallelen Welten hin und her. „Everywhere Everything All at Once“ ist ein ungewöhnlicher, rauschhafter Multiversumsfilm, der uns zum philosophischen Denken über Logik und Moral einlädt. Keineswegs erleben wir hier bloß einen wirren Trip, der Film ist bei aller Konfusion auch von großer Klarheit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Literatur:Fontenelle: Gespräche über die Vielzahl der Welten, in Ders.: Philosophische Neuigkeiten für Leute von Welt und für Gelehrte. Ausgewählte Schriften. Reclam.David Lewis: On the Plurality of Worlds. Blackwell.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook: https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/


