Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast

Claudia Linzel
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Nov 30, 2020 • 1h 4min

Salapanga - Szenografie & Kinderkunstreise

Mit unserem Podcast „Die Leichtigkeit der Kunst“ möchten wir gerne der Kunstszene eine Stimme schenken – manchmal kommen auch 2 oder 3 Stimmen gleichzeitig zu Wort. Wir unterhalten uns liebend gern mit großen Künstlern und Kreativen in den Startlöchern. Wir lauschen gebannt den Anekdoten von Museumsleitern und Kuratoren. Wir erforschen Biografien und Visionen. Doch um eine – und zwar eine ganz bedeutende – Künstlergruppe haben wir uns – schändlicherweise – noch gar nicht gekümmert. Diese Künstlergruppe ist mal laut, mal leise; mal wild, mal ruhig; mal größer und mal kleiner. Auf jeden Fall eint sie immer eins: sie sind unermüdliche Fragesteller, Forscher und Kreative. Genau – wir sprechen von: den Kindern. Sie handeln unbefangen und voller Fantasie. Doch manchmal werden sie in ihren Bedürfnissen und Ansprüchen nicht gesehen und in ihren Fähigkeiten nicht wahrgenommen. Kinder sollten ermutigt werden, kreativ zu antworten und ihren Blick stets geöffnet zu halten. Und das gelingt durch ideenreiche Vermittlung von Kunst, Kultur und Geschichte. Dieses wertvolle und spannende Thema hat sich die Kreativagentur Salapanga auf die Fahne geschrieben. Sala – was? Salapanga! Und was sich hinter dem exotisch klingenden Wort und der Arbeit von Salapanga verbirgt, erzählen uns die Gründerinnen Barbara Falkner und Petra Larass. Zum Beispiel nehmen Barbara und Petra die Kinder mit Salapanga auf Reise, um fremde Kulturen kennenzulernen – ein bisschen wie es auch Alexander von Humboldt einst tat. Barbara und Petra verraten, welche Bereiche die Kinder auf ihren Salapanga-Reisen kennen lernen, ob sie auch mal auf Zeitreise und Spurensuche gehen, an welchen Stationen innegehalten wird und welche Menschen die Reise begleiten werden. Auch schenken die Beiden Einblicke über Reflexion und Feldforschung. Doch die Kinder treten auch selbst als Künstler auf. Und aus welchen kreativen Tätigkeitsfeldern sie dabei schöpfen und welche Experten ihnen zur Seite stehen, erfahrt ihr in dieser Episode unseres Kunstpodcasts.  
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Nov 29, 2020 • 1h 4min

Dr. Alexandra Kolossa, Ludwig Forum Aachen: Bon Voyage!

Heute reisen wir nach Aachen. Doch bei unserem Besuch in der Kaiserstadt stehen weder Dom noch leckere Printen in unserem Fokus – sondern wir möchten uns zusammen mit euch durch zeitgenössische Kunst treiben lassen. Und zwar im Ludwig Forum für Internationale Kunst. Hier findet bis zum 11.04.21 die Ausstellung „Bon Voyage! Reisen in der Kunst der Gegenwart“ statt. Unsere Reiseleitung heißt Dr. Alexandra Kolossa, sie ist die Kuratorin dieser nah- und fernweh geprägten Ausstellung. Timm Ulrichs Wegweiser gibt den Auftakt unseres Abenteuers. Den Eingang zu unserer Entdeckungstour finden wir dank der Hilfe von Christoph Mueller und seiner illustrierten Hommageaktion an Stanley Brouwn. Mit Mareike Foeckings anthropologischem Blick durch die Hasselblad reisen wir in das Silicon Valley. Ein strahlendes Panorama rund um die Welt erhalten wir durch Hiroyuki Masuyamas Arbeit,, wofür  er alle 20‘‘ auf einem Flug rund um die Welt  Fotos aufgenommen hat. Zurück im Ludwigforum angekommen, gewährt uns Stefan Sous mit einer aufgeklappten Stadtkarte den Blick auf Plan A, denn einen Plan B gibt es nicht. Doch der Weg ist noch lange nicht beendet. Denn wir werden vor die Frage gestellt, welche Kopfreisen möglich sind. Kann man beispielsweise auch Anti-Nomaden in die Ferne schicken? Wie ermöglicht Roman Ondak dies? Wie sieht eine Topografie der eigenen Emotionen aus? Gibt es beispielsweise ein Meer der ersten Orientierung? Stefan Huber kartographiert eine Antwort. Dann erreichen wir plötzlich eine Grenze – knallhart und fast schon schmerzhaft werden wir uns bewusst, was politisches Reisen bedeutet. Kann ein Stacheldrahtzaun menschenfreundlich sein? Dani Ploeger setzt dazu ein Zeichen. Unser Blick fällt auf am Boden liegende blaue Kleidung. Die Installation von Kader Attia trägt den Namen La Mer Morte. An dieser Stelle wird es ruhig und es bedarf keiner weiteren Erklärung. Das Ende des politischen Reisens weist uns ein kahl-geschmirgelter Globus. Am Grunde des Werkes liegen die restlichen Flocken der nun grenzenlosen Weltkugel Julians Charrières. Was bleibt, ist nichts. Wie kann man den Blick auf die Ressourcen also wahren? Ein Beispiel dafür setzt die Künstlerin auf ihrer Forscherreise indem sie den Rhein von Bonn nach Köln entlang taucht. So langsam erreichen wir tatsächlich das Ende unserer Reise durch die Kunst der Gegenwart. Mit Tim Ullrichs Augenzwinkern gelangen wir nach 40.000 km zum The End. Liebe Alexandra, an deiner Seite habe ich mich trotz aller Irrungen und Wirrungen sehr sicher gefühlt – und habe festgestellt, dass ein Reisen fern der geplanten Route für facettenreiche Wiederkehr sorgt. Liebe Zuhörer*Innen – kommt mit auf die Reise in die Kunst der Gegenwart!
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Nov 15, 2020 • 1h 12min

Raffaela Zerilli, König Galerie: Wie kaufe ich ein Bild?

Neulich war ich in einer Galerie und habe dort ein Bild entdeckt, dass mir ziemlich gut gefallen hat. Ich wollte es gerne kaufen – doch ich wusste gar nicht wie. So muss sich wohl der Ochs vorm Berg gefühlt haben. Tatsächlich bemerkte ich, zwischen all den sehr informiert wirkenden Menschen, dass ich die ein oder andere Berührungsangst in mir trage, sollte ich mich als unwissender Neusammler outen, oder wirke ich dann wie eine kleine Dillgurke? Ich hab mir ein Herz gefasst und bin auf eine sehr aufgeschlossen wirkende Mitarbeiterin zugegangen. Das war Raffaela Zerilli, Direktorin der König Galerie in Berlin. Schmunzelnd habe ich ihr von meiner kleinen Schwellenangst erzählt, die mich beinahe davon abhielt, ein wirklich schönes Werk zu kaufen. Sie hat mich sehr einfühlsam an die Hand genommen und mich in all meinen Fragezeichen abgeholt. Abschließend habe mich nicht klein und unerfahren gefühlt, sondern um ein wunderbares Gespräch und viele Ansichten reicher. Möglicherweise kennt der ein oder andere unter uns diese Herausforderung ebenfalls – zumindest im sehr kleinen:-). Wie ist das, wenn ich eine Galerie betrete – muss ich etwas kaufen, darf ich mich mit all meinen Fragezeichen öffnen, hat eine Galerie gar einen kunstvermittelnden Auftrag und was gehört noch alles zu der Tätigkeit in einer Galerie? Mit all den Fragen bin ich erneut zu Raffaela gefahren und sie hat auf sehr herzliche und einfühlsame Weise Einblicke in ihr Leben als Direktorin der König Galerie gewährt. Die König Galerie widmet sich ganz und gar der zeitgenössischen Kunst in all ihren Facetten und mit all ihren Medien. So sehen wir im Hamburger Bahnhof die innen- und außenraumgreifende Installation von Katharina Grosse, in der Julia Stoschek Collection Videoinstallationen des Kanadiers Jeremy Shaw, Fotografien von Annette Kelm im Salon Berlin der Frieder Burda Stiftung und Werke von Karl Horst Hödicke im Palais Populär. Ganz aktuell arbeitet die König Galerie an einer Ausstellung mit Werken von Katharina Grosse im eigenen Haus. Oder besser in der eigenen Kirche. Die Galerie befindet sich in der Kirche St. Agnes, gebaut im Stil des 60er Jahre Brutalismus. Allein die Architektur des Gebäudes mit ihrer Betonskulptur und den Mauersteinen aus den von im 2.ten Weltkrieg zerstörten Wohnhäusern ist eine Reise wert. In unserem Podcast verrät Raffaela auch, wie sich das Gespür für einen Künstler entwickelt, es zu einer Zusammenarbeit kommt, welche Wichtigkeit der Zweitmarkt spielt und welche Werte einen Sammler beeinflussen können. Auf ihre charmant schweizerische Art gewährt uns Raffaela Zerilli Anekdoten und Einblicke in das Wirken der König Galerie.    
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Oct 28, 2020 • 51min

700 Jahre Comic Biografie

Wie landet ein Comic in einem Museum? Noch dazu eins über Picasso? Und dann noch eins über Andy Warhol, eins über Hieronymus Bosch, eins über van Gogh und noch eins über Joseph Beuys? Was in den 50er Jahren als respektlos und verpönt galt, ist heute nicht mehr wegzudenken: Comics. Comics beschreiben mit wenig Text und viel Bild die abenteuerliche Episode eines geliebten Helden. Warum also nicht die Biografie eines hochgeachteten Künstlers als Comicversion darstellen? Mit dieser Einstellung wagte sich der Werber und Illustrator Willi Blöß vor 25 Jahren an die unkonventionelle Präsentation von Joseph Beuys. Und erntete für diese Auftragsarbeit eine Menge ermutigende Reaktionen. Diese spornten den Künstler an, weiter kulturvermittelnde Comics zu zeichnen und schreiben. Für Blöß steht stets die Zeichnung und Bildidee, sowie eine authentische Darstellung des portraitierten Künstlers im Fokus. Blöß‘ Weg war oft steinig und von vielen Fragezeichen gezeichnet. Doch ein Aufgeben kam für Willi Blöß nie in Frage; so umfasst sein Schaffen mittlerweile 36 Werke und greift damit 700 Jahre Kunstgeschichte auf. Beginnend mit dem finsteren Mittelalter und den frivolen Höllenbildern des Hieronymus Bosch unter dem Titel „Teufelswerk“. Weiter geht es mit einem der bedeutendsten Maler des Barock: Peter Paul Rubens, der in einem von Kriegen zerrissenen Europa, berühmt wurde mit voluminösen Frauen /-akten und furchteinflößenden Jagd- und Kriegsszenen. Die Zeit der Aufklärung durchleuchtet er mit den spanischen Machenschaften um den Maler „Francisco de Goya, Wenn die Vernunft schläft“. In der Romantik gehen wir mit Caspar David Friedrich und William Turner auf Reise durch gnadenlose Naturgewalten. Die Bildhauerei kommt mit dem tragischen Leben und Lieben der Camille Claudel  zusammen mit Auguste Rodin ins Spiel. Dann geht es weiter mit dem Impressionismus und  Monet. Den Jugendstil durchleuchtet Blöß mit Klimt und Schiele. Mit den Künstlervereinigungen die Brücke und der blaue Reiter nähern wir uns der Zeit kurz vor und nach dem 1. Weltkrieg: dem Expressionismus.  George Grosz (Dada) wird mit dem „der Krawall der Irren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Frida Kahlo steht Synonym für den Surrealismus, wobei die kreative und kämpferische Mexikanerin diese Kategorisierung stets von sich wies. Mit Popart verbinden wir Keith Haring und Andy Warhol – auch diese werden spannungsgewaltig von Blöß aufgegriffen. Die zeitgenössische Kunst ist vielfältig. So gewährt Blöß uns mit David Hockney Einsichten in das Leben des Malers und mit Nam June Paik in das Werk eines Konzept- und Videokünstlers. Die Comics im Postkartenformat sind kurzweilig, für jedermann zugänglich und mit detailverliebtem Humor gestaltet; und genau so sind sie in zahlreichen Museumsshops gelandet und nun zu finden.              
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Oct 26, 2020 • 1h 10min

Mighty Millborough - Ludwigforum Aachen: Independent Comic

Mighty Millborough ist ein mächtig melancholischer und irgendwie auch rätselhafter Eigenbrödler mit zurückgekämmten Haaren, akkuratem Oberlippenbart und schräg sitzendem Strohhut. Er lebt in einem prächtigen, viktorianischen Haus mit weißem Lattenzaun, dessen Löcher Einblicke in sein bescheidenes Leben gewähren. Die typische Idylle einer US-Kleinstadt, wie man sie aus amerikanischen Zeitungscomics der 20er und 30er Jahre kennt– zumindest in Independent Comics. Mighty Millborough liebt ausgedehnte Spaziergänge in der Natur, legt sich unter einen Baum und widmet sich dabei den großen Fragen des Lebens. Das kann einen depressiven Eindruck erwecken. Doch der liebevoll gezeichnete Comic-Mann mit dem ausgeprägten Hang zum Grübeln, versucht schlicht seinen inneren Frieden im Gleichgewicht der Natur zu entdecken. Das kommt Christoph Mueller sehr bekannt vor. Christoph Mueller ist Comiczeichner und setzt sich in seinen humorvoll melancholisch gezeichneten Stripes um Mighty Millborough mit der Schönheit des Existierens auseinander – nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Die Erschaffung und die Stories um Mighty Millborough führen ihn in seine eigene Autobiografie: Aufgewachsen als deutsches Kind in den Niederlanden, mit der Mutter als I-Dötzchen nach Aachen gezogen, Schwierigkeiten mit dem Lehrplan um Lesen und Schreiben und den Herausforderungen als erwachsener Künstler Geld in einem empathiefernen Call-Center zu verdienen. Es verwundert nicht, dass Christoph Mueller eine alternative Realität aufgebaut hat. Er bezeichnet seine tiefgründigen Stripes als visuelles Gedicht und emotionale Vignette. Und damit trifft er den Illustratorenzahn der Zeit. Im Mai wurde Mueller in den Olymp der Illustratoren erhoben: Seine Corona-Zeichnung „Shelter in Place“ landete prompt auf dem Titelblatt des The New Yorker. Christoph Mueller lässt uns im Gespräch auf ganz feinfühlige und irgendwie auch leichte Art teilhaben, an seiner Kontroverse um Selbstreflexion und amüsant, ideenreichen Träumen. Seine aktuelle Ausstellung Matters of Mind ist vom 27. August 2020 – 10. Januar 2021 im Ludwigforum in Aachen zu sehen.  
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Oct 16, 2020 • 29min

Raffaele Horstmann: Im Kosmos einer Serie

Der Kölner Fotografe Raffaele Horstmann ist fasziniert von dem Kosmos einer Serie. Dafür denkt er nicht ausschließlich im Motiv eines Bildes, sondern er fügt Dinge zusammen, die möglicherweise im ersten Augenblick gar nichts mit der reinen Fotografie zu tun haben. Ein Bild zu verändern, mit ihm zu spielen, ist wesentlicher Bestandteil seiner Art der gestaltenden Fotografie. Er erzählt mit seinen Werken Geschichten und konfrontiert den Betrachter mit seinen Aussagen. Diese können sehr sanft sein und im nächsten Moment mit Brutalität überraschen. Die Kraft seiner Bilder ist ansteckend und es scheint, als befinde man sich im angehaltenen Moment eines Theaterstücks. Ewig verweilt der Blick in einer Szene. Diesen fesselnden Moment erreicht Raffaele Horstmann durch das Transportieren seiner polarisierenden Emotionen. Und in diese weiht er uns während des Gesprächs ein.    
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Oct 12, 2020 • 1h 2min

Dieter Mammel: Du bist nicht allein

Wir sitzen im lichtdurchfluteten Berliner Atelier von Dieter Mammel. Ab und zu hören wir das Knarzen der geöffneten alten Fenster, doch das lenkt gar nicht ab von unserem Blick auf die wie durch Wassertropfen gemalten melancholischen Bilder. Dieter Mammel zieht uns mit seinen Werken in den Bann, sie sind geprägt durch Wasser. Nasse Tusche auf nasser Leinwand, Motive, die gerne das Wasser aufgreifen. Tiere mit fragendem Blick in vereister Landschaft, Menschen, die im Begriff sind, in Wasser einzutauchen und deren Körper von Wasser umspült werden. Wir fühlen uns, als dürfen wir für einen kurzen Moment Teil nehmen an dem Leben der portraitierten Person. Wir können förmlich den Kuss des Sees auf unserer Haut spüren. Ja, Wasser spielt für den Wassermann Mammel eine prägende Rolle. Prägend für Mammel sind vor allem zwei Persönlichkeiten: Sein Großvater, der ihn als Lehrmeister immer wieder aufgefordert hat, sein Talent zu verbessern – und die große Bildhauerin Louise Bourgeoise, die ihn ermuntert hat, die Türen für die Menschen in seinen Bildern zu öffnen. Auch die Tür des Ateliers öffnet sich im Moment der Aufnahme. Herein kommt Claudia Schick, die Lebensgefährtin Dieter Mammels. Sie schenkt uns – als besonderes Highlight – einen Einblick in das Leben an der Seite eines so unverkennbaren Künstlers. Ebenfalls ist die Tür zu seiner Frankfurter Ausstellung in der Galerie Hübner + Hübner „Du bist nicht allein“ geöffnet; und ja, nach diesem Gespräch haben wir das gute Gefühl: in der Gegenwart von Dieter Mammel fühlt man sich nicht allein, sondern sehr vertraut und verstanden.    
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Sep 28, 2020 • 57min

Max Westphal, Pinakothek der Moderne: Museum Digital

Im Café der Pinakothek der Moderne trifft Claudia auf Max Westphal, einem echten „Spezi“ für digitale Kulturvermittlung. Denn er arbeitet im Bereich der Kommunikation der bayerischen Staatsgemäldesammlungen und kümmert sich als interdisziplinärer Projektmanager um die digitale Strategie der Pinakothek. Liebevoll beschreibt Max sein Tätigkeitsfeld auch als Geschichtenerzähler für die social media Kanäle. Als studierter Kunsthistoriker und ausgebildeter Mediengestalter ist er angetrieben durch die Frage „Wie kann man die neuen Medien nutzen, um die Schätze, die weltweit in den Museen verstreut sind, zu den Menschen bringen?“. Er betrachtet social media als wertvolle Chance, um mit dem Publikum in Interaktion zu treten, Hintergrundeinblicke zu liefern und auch neue Blickwinkel zu gewinnen. Hört selbst, welche Einblicke Max hinter die Kulissen der digitalen Strategie der bayerischen Staatsgemäldesammlungen gewährt.
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Sep 21, 2020 • 41min

Projektraumkunst

In dieser Episode sind Claudia und Rabea gemeinsam on Tour. Mit der Mission ein Projekt zu finden, in dem sich Performancekünstler, Fotografen, Zeichner, Drucker, Schneider, Lyriker und Naturelover unter einem Dach zusammenfinden und gegenseitig inspirieren. Fündig werden sie in Nettetal, einem idyllischen Ort in der Nähe der niederländischen Grenze. Hier verbirgt sich, umgeben von wunderschöner Natur, ein wahres künstlerisches Schmuckstück: das „Projektraumkunst“. Im Projektraumkunst findet jährlich das Künstlersymposium „Atelierprojekt“ statt; organisiert durch das Ehepaar Barbara und Klaus Schmitz-Becker. In dem alten und großzügigen Gebäude, in dem einst havarierte Gegenstände Platz fanden, haben die beiden ein Kleinod geschaffen, an dem sich Künstler aus ganz Deutschland und auch aus den Niederlanden treffen, um sich gegenseitig neue Räume der Kreativität zu zeigen und im Team einzigartiges schaffen. Was genau, steht an Tag 1 noch nicht fest. Klar ist, an Tag 10 sind alle gemeinsam von ihrem Schaffen beeindruckt. Die Herbergsmama und von der Verknüpfung aus Naturwissenschaft und Kunst geleitete Künstlerin Barbara Schmitz-Becker aus Nettetal, der Fotograf Raffaele Horstmann aus Köln, der Licht- und Performancekünstler Jan Philip Scheibe aus Hamburg und die facettenreiche Künstlerin Daniela Baumann aus Solingen sprechen mit uns über ihre Werke, ihren Antrieb, ihre Herausforderungen und die Erfahrung einzeln und doch im Team zu arbeiten. Des Weiteren sind in diesem Jahr während des Symposiums Atelierprojekt vertreten: Tatjana Basting aus Berlin, Dagmar Reichel aus Viersen, Elisabeth Brügger aus Höxter, Sandra van den Meulen aus den Niederlanden, Christian Paulsen aus Essen und natürlich auch Barbara und Klaus Schmitz-Becker.  
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Sep 4, 2020 • 1h 19min

Magische Momente mit Andy Miles

Klarinettist. Komponist. Produzent In dieser Episode verwöhnen wir – oder besser: werdet ihr von Andy Miles, dem Soloklarinettist des WDR Funkhausorchesters verwöhnt. Und zwar ziemlich facettenreich, mitreißend und auch überraschend. Mit Einsichten in das experimentierfreudige musikalische Spektrum, die Begeisterung des Teamplays und die Individualität des Einzelnen in einem Funkhaus-Orchester. Andy Miles nimmt uns mit auf die klangvolle und stark bebilderte Orient-Reise einer Komposition – angefangen bei der Inspiration hin zur berührten Reaktion des Auditoriums. Andy Miles weiß die Übergange zwischen klassischer Orchestermusik zu emotionalem Jazz fließend zu gestalten und verrät uns seinen Trick, von einem Genre in das nächste zu wechseln. Und tatsächlich – stellen wir fest, das bildende und darstellende Kunst ein wunderschönes Zusammenspiel mit wahrhaft magischen Momenten ergeben.  

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