carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben

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Feb 25, 2020 • 1h 4min

#39 Gastronomin & Nachhaltigkeitsexpertin Andrea Vaz-König: „Folge stets deiner Freude!“

Pionierin. Unternehmerin. Brückenbauerin: Diese drei Worte stehen als Berufsbezeichnung auf Andrea Vaz-Königs Visitenkarte. Die nachhaltige Unternehmerin hat bereits eine bewegte Karriere hinter sich. Den ersten Teil ihres (Berufs-)Lebens verbrachte sie im Finanzuniversum, wo sie als erfolgreiche Bankerin viel Geld verdiente. Doch es kam der Zeitpunkt, an dem sie merkte, dass ihre eigentliche Berufung woanders liegt. Oder wie Andrea es im Talk mit carpe diem-Host Daniela Zeller ausdrückt: „Ich investiere meine Lebenszeit jetzt dorthin, wo mich Freude und Selbstwert hinführen.“ Also eröffnete sie ihr eigenes, veganes Restaurant – das deli bluem in Wien – wo sie ihren Gästen vollwertige pflanzliche Kost anbietet. Sie selbst ernährt sich vegan, ihre Kinder und ihr Mann allerdings sind „Flexitarier“ – man isst also ab und an Fleisch im Haushalt Vaz-König. Dennoch ist es Andrea wichtig, festzuhalten, dass wir als Gesellschaft unseren Fleischkonsum massiv einschränken müssen, „denn die Wälder im Amazonas brennen nur, weil wir den Umweg über tierische Ernährung gehen und nicht direkt Pflanzen essen“. Beim Podcast mit ihr lernen wir außerdem, was ein „Kein-Ei“ ist und welches große Ziel sie sich für die Zukunft gesetzt hat. So viel dürfen wir verraten: Es hängt mit der Ernährung in österreichischen Spitälern, Schulen und Altenheimen zusammen. Andreas tägliches Ritual ist das Frühstücken im Familienkreis. Ihr Lebensmotto lautet: „Folge deiner Freude!“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!
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Feb 18, 2020 • 58min

#38 Sportkletterin Anna Stöhr: „Große Ziele erreicht man in kleinen Schritten.“

Die Innsbruckerin gehört gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Kili Fischhuber und Angy Eiter zur Goldenen Generation des österreichischen Klettersports. Anna ist zweifache Weltmeisterin, zweifache Europameisterin und vierfache Gesamtweltcupsiegerin im Bouldern. Sie hat wohl gut die Hälfte ihres Lebens in Felswänden hängend verbracht – und hat gelernt, dass das Ändern der Perspektive im Leben immer wieder notwendig und wichtig ist. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht Anna über die Wichtigkeit von mentaler Stärke im Spitzensport – und wie man sie trainieren kann. Sie erzählt vom Zauber des „In-the-Zone-Seins“, jenem Zeitfenster, in dem sich alles um dich herum ausblendet und du nur mehr bei deiner Sache bist. Ganz im Moment. Für Anna ist es klar, dass das Klettern im Grunde eine Metapher für unser Leben ist – bei beiden geht es ums Stürzen, Staub abklopfen, Wiederaufstehen und Weitermachen. Wir erfahren, wie man Ängste überwinden kann, dass man großen Zielen am besten in kleinen Schritten näherkommt und dass man aus Niederlagen mehr lernt als aus Siegen. Ach ja, den perfekten Körper gibt es übrigens auch nicht, die perfekte Einstellung zum Körper aber sehr wohl. (FOTO: Julia Rotter)Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann schreibt doch einen Kommentar oder schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Danke! Und wenn ihr Anregungen und Ideen habt – oder uns einfach eure Meinung sagen wollt, geht das ab jetzt unter: podcast@carpediem-lifeHINWEIS: Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner SALEWA, der diesen Podcast gesponsert hat. Wenn jemand Lust bekommen haben sollte, Anna persönlich kennenzulernen, hat er jetzt die Chance dazu. Unter #salewa3000 kann man mit ein bisschen Glück mit unseren tollen Kollegen von der Bergwelten-Redaktion und Anna das Zuckerhiatl in den Stubaier Alpen besteigen. Mehr dazu erfährst du hier: https://www.bergwelten.com/a/wir-suchen-dich-mit-anna-stoehr-aufs-zuckerhuetl
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Feb 11, 2020 • 1h 8min

#37 Sexual- und Paartherapeutin Nicole Siller: Ab wann kein Sex in der Beziehung zum Problem wird!

Wir leben in einer Fake-Welt, die uns ein unendliches „Schneller, höher, weiter“ suggeriert. Warum dieses Feedback von außen – diese Likes zu unserem Leben – uns auf den Holzweg und letztendlich auf die Verliererstraße führt, erklärt uns die Beziehungs- und Sexualtherapeutin im Talk mit carpe diem-Host Daniela Zeller. Nicole Siller plaudert über das Sexualleben im Alltag („Es geht nicht darum, wie oft wir Sex haben, sondern wie intensiv er ist“), ab wann man sich bei sexlosen Beziehungen Gedanken machen könnte und wie man die Freude am Sex wiederfindet und zugleich den Leistungsdruck abbaut. Zu Nicoles täglichem Ritual zählt das Öffnen und Schließen zweier Holzfensterläden im Schlafzimmer – morgens und abends. So begrüßt und verabschiedet sie den Tag. Ihr Lebensmotto lautet: „Wer will, findet Spielräume und Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.“
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Feb 4, 2020 • 52min

#36 Georg Strasser von Too Good To Go: „Wir retten jede Minute eine Mahlzeit.“

Georg Strasser ist der Country Manager von Too Good To Go Österreich. Die App ist darauf konzipiert, unsere tägliche Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. In Deutschland gibt es sie schon etwas länger, in Österreich ist sie noch relativ neu. Eine gute Gelegenheit also, um sie näher vorzustellen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht Georg Strasser über das globale Ausmaß der Lebensmittelverschwendung (ein Drittel der Lebensmittel weltweit landet im Müll) und in Österreich. Er weist auf den Zusammenhang zwischen Lebensmittelverschwendung und Klimakrise hin, warum wir mit Too Good To Go nicht nur Gutes tun, sondern auch Geld sparen können – und gleichzeitig der Umwelt helfen. Wir lernen, wie die APP funktioniert, welche Restaurants, Hotels und Geschäfte mitmachen und welchen Unterschied bewusster Konsum am Ende des Tages machen kann. Denn allein in Österreich werden jedes Jahr 587.000 Tonnen genießbare Lebensmittel weggeworfen.
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Jan 28, 2020 • 1h 4min

#35 Food-Bloggerin Alexandra Palla: „Einfach mal ins kalte Wasser springen hilft.“

Alexandra Palla hat sich mit ihrem Food-Blog „Rough Cut“ in der Blogger-Szene einen Namen gemacht. Zudem ist die zweifache Mutter auch erfolgreiche Kochbuchautorin und Designerin. Ihre Philosophie (im Job und privat) lautet: „Einfach mal ins kalte Wasser springen!“ Sie ist alles andere als eine Perfektionistin, beherrscht aber die Basics ihrer Jobs im Schlaf und löst große Herausforderungen mit Improvisationstalent und Kreativität. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät Alexandra, warum sie wahnsinnig gerne ausmistet. Motto: „Zu viele Dinge belasten mich – an mir und auch in meiner Umgebung.“ Alexandra hat zwei tägliche Rituale: morgens das Radio aufdrehen und Ö1 hören sowie den Morgenkaffee im Büro. Ihr Lebensmotto lautet: „Gescheit sein beim Blödsein.“
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Jan 21, 2020 • 1h 6min

#34 Kabarettist Thomas Stipsits: „Glück ist was für Augenblicke.“

Der Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits zählt zu den meistbeschäftigten und erfolgreichsten Künstlern Österreichs. Zuletzt war er als „Love Machine“ im Kino zu sehen und tourte mit seinem Best-of-Programm „Stinatzer Delikatessen“ über die Kabarettbühnen. Wenn er mal gerade nicht tourt oder schauspielert, schreibt er. Zum Beispiel seinen ersten Burgenland-Krimi „Kopftuchmafia“ (Ueberreuter Verlag) und eine regelmäßige Kolumne namens „Mein Schweinehund und ich“ für das carpe diem-Magazin. Wenn Herr Stipsits eine Auszeit braucht, gibt es eigentlich nur einen Ort, an dem er sich in der Ferne zu Hause fühlt: Griechenland. Dort fährt er seit seiner Matura hin – anfangs allein, mittlerweile mit seiner Frau Kathie Straßer (ebenfalls Schauspielerin) und ihren Kindern. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht der Kabarettist über das wankelmütige Wesen des Glücks, den Sinn negativer Gedanken und Scheitern, seinen Umgang mit Panikattacken, die Schönheit der griechischen Küche und die Kunst des Intervallfastens – und er weist darauf hin, dass immer die Frauen im Publikum für das Gelingen eines Abends verantwortlich sind. Am Schluss wird über die große Liebe und kleine Eitelkeiten geplaudert – und wir begrüßen Herbert Grönemeyer zu einem Gastauftritt. Das Lebensmotto von Thomas lautet: „Jedes Lächeln kommt irgendwann zurück.“ Passt ganz gut für einen Kabarettisten … (Foto: Julia Rotter)
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Jan 14, 2020 • 1h 5min

#33 Star-Fotografin Inge Prader: „Wenn du nicht in dir ruhst, nützt dir kein Schönheitschirurg.“

Inge Prader hat sich über die Jahre im Bereich der Mode-, Celebrity- und Werbefotografie einen Namen gemacht und zählt heute zur internationalen A-Liga der Fotokunst. Sie hat für Fashion-Fürsten wie Jean Paul Gaultier und Wolfgang Joop geknipst und während ihrer langen Karriere so manches Supermodel und so manchen Promi vor die Kamera gelockt. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller spricht die Fotografin über das Thema Schönheit – weil es sie in ihrer Karriere quasi jeden Tag begleitet hat. Was ist Schönheit wirklich? Wie erkennt man sie? Wie haben sich die Schönheitsideale verändert? Was macht ein gutes Foto aus? Woran erkennt man einen wirklich guten Fotografen? Und wie setzt man sich als Frau im immer noch männerdominierten Fotografenuniversum durch? Wir hatten 1.000 Fragen an sie, und Inge hat jede einzelne beantwortet. Ihre täglichen Rituale sind Morgenkaffee und Dusche zum Aufwachen. Das Geheimnis ihres Erfolgs lautet: Ehrgeiz im Job – aber auch Gelassenheit gegenüber den Dingen und eine positive Grundeinstellung dem Leben gegenüber. (Foto Credit: NINA HELF)
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Jan 7, 2020 • 59min

#32 Koch Lucas Steindorfer & Sommelier Hubert Peter über die hohe Kunst des Fermentierens

Die beiden Freunde betreiben gemeinsam das Lokal „Bruder“ im sechsten Wiener Gemeindebezirk und haben bei ihrem Speisen- und Getränkeangebot den Fokus auf die Kunst der Fermentation gelegt. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklären Lucas und Hubert, was genau man unter Fermentieren versteht, wie es funktioniert, warum es gerade so angesagt ist, ob es eine typisch österreichische Fermentationskultur gibt und wie man auch als Anfänger schnell Erfolge erzielt. Ein geschmacklich äußerst intensives Podcast Special – präsentiert von dem österreichischen Unternehmen SHARE, das mit „Share-Original“ und „Share-Pomelozzini“ zwei absolut fair produzierte fermentierte Naturprodukte anbietet. (Foto Credit: Julia Rotter)
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Dec 31, 2019 • 57min

#31 Universitätsprofessor Wolfgang Lalouschek: „Es gibt kein Problem, das nicht durch Entwicklung gelöst werden kann.“

Wolfgang Lalouschek ist Facharzt für Neurologie und Vorstand für Psychosomatik an der Wiener Sigmund Freud Privatuniversität – zudem systemischer Coach und medizinischer Leiter des Gesundheitszentrums „The Tree“. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller spricht der Experte über stressbedingte Krankheiten und wie man Burn-out vorbeugen kann. Denn laut Weltgesundheitsorganisation wird Depression im Jahr 2030 die Erkrankung sein, die weltweit mit der größten Krankheitslast einhergeht. Er macht sich Gedanken über die uns evolutionär mitgegebenen guten und schlechten Lebensanlagen, die wir Menschen in uns tragen. Denn trotz des im Menschen verinnerlichten Strebens nach guten Beziehungen und Kooperation nimmt der „Gier-Anteil“, der aus älteren Teilen des Gehirns stammt, in unserer Gesellschaft immer mehr zu – was zu massivem Ressourcenverbrauch führt und unserem Planeten schadet. Wir sind laut Prof. Lalouschek auf „Klingonen-Kurs“ – um einmal „Star Trek“-Jargon zu bemühen.Sein tägliches Ritual ist das Platznehmen auf dem Klavierstuhl. Musik machen ist für ihn nämlich ein geschützter Raum und lässt ihn entspannen. Sein Lebensmotto: „Es gibt kein Problem, das nicht durch Entwicklung gelöst werden kann.“
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Dec 24, 2019 • 1h 9min

#30 Schriftstellerin Vea Kaiser: „Du kannst jemanden nur anziehen, wenn du dich selbst anziehend findest.“

Sie gilt als Shootingstar der österreichischen Literaturszene. Ihr 2012 erschienener Debütroman „Blasmusikpop“ wurde direkt zum Bestseller. Mittlerweile hat Vea Kaiser zwei weitere Bücher („Makarionissi“ im Jahr 2015 und „Rückwärtswalzer“ im Jahr 2019) veröffentlicht und verfasst regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung „Kurier“. Für unser aktuelles carpe-diem-Magazin hat Vea die „Gute-Nacht-Geschichte“ geschrieben – eine prima Gelegenheit für uns, sie auch gleich zum Talk zu bitten. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät sie, warum ein Poledance-Kurs die ideale Ehevorbereitung ist. Wie sie es schafft, sich in ihrem Körper wohlzufühlen, und was sie dafür tut – zum Beispiel für den Marathon trainieren. Das ganze „Bewegungs-Ding“ (3x laufen, 2x Yoga pro Woche) fing bei ihr an, weil sie bereits mit 25 Jahren unfassbare Rückenschmerzen hatte.Eine andere Sache, die Vea beschäftigt, ist ihre etwas zu hohe Lebensgeschwindigkeit. Welche Tricks sie anwendet, um diese zu drosseln, und warum Listenführen im Alltag äußerst hilfreich ist, verrät sie ebenfalls im Podcast.Ihre bisherige Lebenserkenntnis: „Ich habe irgendwann akzeptiert, dass ich keine Superkräfte habe.“

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