

Regenerativ & digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung
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Regenerativ & digital ist dein Business-Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung. Dein Gastgeber ist Sebastian – tief verwurzelt in den Bereichen Business Strategy, Product Innovation, Digital Design und Green Coding. Er nimmt dich mit zu inspirierenden Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und gelegentlich auch aus der Politik. Gemeinsam mit dir erkundet er, wie Unternehmen durch die Integration von regenerativem Wirtschaften und Digitalisierung nicht nur mehr Verantwortung übernehmen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen können. Regenerativ & digital bietet dir tiefe Einblicke in die Praxis, diskutiert spannende Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie regenerative Prinzipien und digitale Innovationen bereits heute zusammenwirken, um positive Veränderungen für unseren Planeten zu erwirken.Tauche ein in eine Welt, in der wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und technologischer Fortschritt Hand in Hand gehen.
Episodes
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May 15, 2025 • 60min
#47: Wir bauen Zukunft eG – Das Reallabor Zukunft – Johannes Milke
In dieser Folge spricht Sebastian mit Johannes Milke von der Genossenschaft „Wir bauen Zukunft“ über die Entstehung, Struktur und Vision sogenannter Zukunftsorte – regenerativer Orte, an denen neue Formen von Wirtschaft, Gemeinschaft und Naturverbundenheit praktisch erprobt werden.
Johannes gibt Einblicke in die Entwicklung der Genossenschaftsstruktur, die Bedeutung von sozialem Unternehmertum (Social Entrepreneurship) und die Rolle von Reallaboren als Räume für gemeinschaftliches Lernen, Innovation und Wirkungsanalyse. Dabei geht es um experimentelles Arbeiten, nachhaltige Geschäftsmodelle, digitale Tools, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Herausforderungen regenerativer Organisationen in einem zunehmend volatilen Umfeld.
Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit von Flexibilität, Resilienz und kontinuierlichem Lernen innerhalb von Organisationen – besonders im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Governance und Digitalisierung. Auch die Verbindung zur Natur spielt eine zentrale Rolle: Immersive Audio-Erfahrungen mit Pflanzen, Tieren und natürlichen Klangwelten schaffen neue Zugänge zu ökologischen Themen und inspirieren die Community.
Gemeinsam reflektieren Sebastian und Johannes über Herausforderungen im Transformationsprozess, die Rolle von Zugehörigkeit, Offenheit und Fehlerkultur – und warum eine regenerative Zukunft nicht planbar, aber gestaltbar ist.
Takeaways
Zukunftsorte sind Orte der Regeneration und des Experimentierens.
Die Genossenschaftsform ermöglicht eine starke Vernetzung und Teilhabe.
Reallabore bieten Raum für praktische Experimente und Tests.
Das Reallabor Zukunft bietet einen geschützten Raum für Sozialgründer.
Wirkungsmessung ist entscheidend für die Entwicklung von Organisationen.
Nebelkompetenzen helfen, in einer ungewissen Zukunft zu navigieren.
Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren.
Die Natur schützen und zugänglich machen ist wichtig.
Herausforderungen in der Organisation erfordern kontinuierliches Lernen.
Hier können sich Interessierte noch zur Teilnahme der ersten Lernreise des "Reallabor Zukunft" anmelden: https://reallabor-zukunft.de/
In eigener Sache
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, empfehle unseren Podcast gerne weiter, lass uns eine positive Bewertung und vielleicht sogar eine kurze Rezension da. Und wenn Du Ideen für weitere Gesprächspartner:innen für uns hast oder persönliches Feedback jeder Art loswerden willst, schreib uns gerne unter regenerativ.digital@acb.studio.
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May 8, 2025 • 45min
#46: Nala Earth – Wie Nature-Tech die Welt verändern kann – Anna Alex
In dieser Episode spricht Sebastian mit Anna Alex, Mitgründerin und Impact Investorin von Nala Earth, über die zentrale Rolle von Naturdaten für Unternehmen – und warum Nature-Tech der Schlüssel zu echter Nachhaltigkeit sein kann.
Anna gibt tiefe Einblicke in die Entstehung von Nala Earth und erklärt, wie ihr Unternehmen hilft, die Abhängigkeit wirtschaftlicher Aktivitäten von intakter Natur messbar zu machen.
Gemeinsam diskutieren sie, warum die Natur keine unendliche Ressource ist, wie Unternehmen Risiken im Zusammenhang mit Biodiversität und Wasser erkennen können – und wieso technologische Lösungen oft nicht an die Intelligenz der Natur heranreichen. Anna teilt die von ihr entwickelte Impact-Gleichung: Purpose × Scale = Impact, und spricht über die strategische Relevanz von Naturdaten für nachhaltiges Wirtschaften.
Auch philosophische und kulturelle Perspektiven kommen zur Sprache: Die Rolle von Keystone Species, die Lehren indigener Völker, und die Frage, wie Unternehmen ihre Position im planetaren Ökosystem neu definieren müssen, sind weitere Themen dieser Folge.
Anna betont: Die Natur beginnt, uns die Rechnung zu stellen – und wir müssen beginnen, mit ihr zu wirtschaften. Nicht gegen sie!
Takeaways
Die globale Wirtschaftsleistung ist stark von der Natur abhängig.
Die Natur ist keine unendliche Ressource, die wir unbedacht nutzen können.
Daten über die Natur sind oft unzureichend, aber entscheidend für Unternehmen.
Die Nutzung von Satellitendaten ermöglicht präzisere Naturanalysen.
Unternehmen müssen Risiken im Zusammenhang mit Wasserknappheit erkennen.
Innovative Lösungen können aus der Analyse von Naturdaten entstehen.
Die Natur ist entscheidend für die Unternehmensstrategie und nicht nur ein nettes Zusatzthema.
Die Verbindung von Non-Profit- und For-Profit-Ansätzen kann Ressourcen für den Naturschutz mobilisieren.
Keystone Species sind entscheidend für das Überleben anderer Arten.
Menschliche Eingriffe können katastrophale Folgen haben.
Impact erfordert sowohl einen starken Purpose als auch Scale.
Die Natur ist essenziell für das Überleben der Menschheit.
In eigener Sache
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Apr 30, 2025 • 51min
#45: ESG Talk – Sonderfolge – Stella Ureta-Dombrowsky
Diese Folge von "Regenerativ & digital" ist besonders und eine kleine Premiere. Denn heute veröffentlichen wir unsere erste Podcats-Kooperation mit dem wunderbare ESG-Talk Podcast von Stella Ureta-Dombrowsky als Sonderfolge.
Den ersten Teil unseres Gesprächs findet ihr hier auf Stellas Kanal: https://www.podbean.com/ew/pb-kjjwr-1883878
Habt ihr dort alle gehört, switched gerne wieder hierher und hört "die zweite Kassettenseite" unserer Sonderfolge hier bei "Regenerativ & digital".
Stella und Sebastian widmen sich in ihrem Gespräch dem Herzensthema von Sebastian, das zunehmend in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Debatten rückt: digitale Nachhaltigkeit und den Einfluss von KI hierauf.
Beide werfen einen kritischen Blick auf die Frage, wie nachhaltig die digitale Transformation wirklich ist – und wie groß der versteckte ökologische Fußabdruck der Technologien ist, die unseren Alltag bestimmen. Dabei geht es um weit mehr als nur CO₂-Ausstoß: Auch der immense Strom- und Wasserverbrauch von Serverfarmen, die Energieeffizienz von KI-Systemen und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Konsument:innen und Politik stehen im Fokus.
Sebastian bringt seine Perspektive aus der Digitalagentur-Welt ein und berichtet aus der Praxis: von der täglichen Auseinandersetzung mit Energieverbrauch, Hosting-Lösungen und der Notwendigkeit, digitale Angebote ressourcenschonend und transparent zu gestalten. Stella lenkt den Blick immer wieder auf die systemischen Fragen: Wie kann Technologie im Einklang mit Umweltzielen entwickelt werden? Welche regulatorischen Rahmenbedingungen braucht es? Und wie können Unternehmen glaubwürdig und wirksam Nachhaltigkeit integrieren – ohne in Greenwashing oder Green Hushing zu verfallen?
Zentrale Themen wie die Triple Bottom Line (Planet, People, Profit), der steigende Strombedarf durch digitale Technologien, das Potenzial regenerativer Energien und die Verantwortung für endliche Ressourcen wie Wasser werden ebenso angesprochen wie konkrete Herausforderungen in Deutschland: Bürokratie, Rückstand in der digitalen Transformation und fehlendes Bewusstsein für den Energiebedarf digitaler Angebote.
Die Episode verdeutlicht: Digitalisierung ist kein Selbstläufer. Ohne klare Strategien, Regulierung, Innovationsfreude – und vor allem Bewusstsein – droht sie, bestehende Umweltprobleme noch zu verschärfen. Gleichzeitig bietet sie enorme Chancen, wenn wir die Transformation aktiv, verantwortungsbewusst und gemeinschaftlich gestalten.
Takeaways
Die Digitalisierung hat einen erheblichen ökologischen Fußabdruck.
Energieverbrauch ist ein zentraler Aspekt der digitalen Nachhaltigkeit.
Die Triple Bottom Line (Planet, People, Profit) ist entscheidend für nachhaltige digitale Lösungen.
Nachhaltigkeit in der Digitalisierung erfordert Aufklärung und Engagement.
Intrinsische Motivation ist notwendig, um nachhaltige Praktiken umzusetzen.
Der Strombedarf wird durch Digitalisierung und neue Technologien steigen.
Verbraucher und Anbieter müssen Verantwortung für den Ressourcenverbrauch übernehmen.
Die KI-Revolution bringt neue Herausforderungen für die Umwelt mit sich.
Ressourcen wie Wasser sind endlich und müssen geschützt werden.
Nachhaltigkeit erfordert ein Gleichgewicht zwischen Entnahme und Rückgabe an die Natur.
Regulatorische Maßnahmen könnten den digitalen Fortschritt fördern.
Die Digitalisierung sollte nicht auf Kosten der Umwelt gehen.
In eigener Sache
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Apr 24, 2025 • 52min
#44: Wooden Valley – Zirkuläres Bauen – Kamila Pasko & Robert Böker
In dieser Episode von "Regenerativ & digital" spricht Sebastian mit Kamila Pasko und Robert Böker über Wooden Valley – ein Unternehmen, das zirkuläres Bauen neu denkt. Die Gründer:innen geben Einblicke in ihre Vision, die sich auf drei zentrale Säulen stützt: 'think smart with nature', 'learn smart with nature' und 'build smart with nature'.
Gemeinsam diskutieren sie, wie nachhaltiges Bauen bereits in der Planungsphase 0 beginnt, warum die Natur als aktive Partnerin im Bauprozess gesehen werden sollte und welche zentrale Rolle Bildung, Kreativität und Digitalisierung für die regenerative Transformation der Bauindustrie spielen.
Dabei geht es auch um konkrete Projekte wie die Integration von Tiny Häuser in Neubaugebieten, die Entwicklung eines klimapositiven Coworking-Quartiers und das Konzept von Material-as-a-service. Die Gesprächspartner:innen beleuchten offen die Herausforderungen eines gemeinwohlorientierten Geschäftsmodells im Spannungsfeld eines nicht-regenerativen Wirtschaftssystems.
Ein weiteres zentrales Thema ist Bildung als Schlüssel zur Transformation. Unter dem Motto „Wir wollen Menschen befähigen“ engagiert sich Wooden Valley mit dem Projekt w∞d.ii auch an Schulen – um frühzeitig für Nachhaltigkeit im Bauen zu sensibilisieren und die nächste Generation mit regenerativen Wirtschaftspraktiken in Kontakt zu bringen und zu inspirieren.
Auch sprechen sie über Verantwortungseigentum, regionale Zusammenarbeit und darüber, wie man auch als Quereinsteiger mit Haltung und Vision etwas bewegen kann. Mila und Robert betonen, wie wichtig Ganzheitlichkeit und Zusammenarbeit in der Branche sind.
Takeaways
Die Natur als aktive Partnerin im Bauen sehen.
Bildung ist ein zentraler Bestandteil unserer Mission.
Materialien müssen gesund für Mensch und Natur sein.
Nachhaltigkeit beginnt in der Planungsphase 0.
Regenerative Unternehmen müssen in einem nicht regenerativen System agieren.
Bildung und Sensibilisierung sind Schlüssel zur Regeneration.
Verantwortungseigentum fördert gemeinwohlorientierte Ziele.
Kreislaufwirtschaft ist entscheidend für nachhaltiges Bauen.
Teambuilding und menschliche Diskussionen sind wichtig für den Erfolg.
Hier geht es zu den erwähnten Folgen:
Episode 005: Concular - Die Klimakrise wird auf der Baustelle entschieden - Dominik Campanella
Episode 017: Ecogood Business Canvas - Ein neues Werkzeug für regenerative Unternehmen - Hartmut Schäfer
In eigener Sache
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Apr 17, 2025 • 46min
#43: Voodin Blade – Regenerative Innovation in der Windkraft – Tom Siekmann
In dieser Episode spricht Sebastian mit Tom Siekmann von Voodin Blade, einem Unternehmen, das Rotorblätter für Windkraftanlagen aus Holz entwickelt – eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Materialien wie Glasfaser oder Carbon.
Tom erklärt im Gespräch die Vorteile von Holz: bessere Recyclingfähigkeit, potenziell höhere Langlebigkeit und ein ressourcenschonender Produktionsprozess. Durch den Einsatz von CNC-Technologie wird die Fertigung weitgehend automatisiert, was nicht nur Effizienz, sondern auch Flexibilität in der Produktion ermöglicht – etwa für unterschiedliche Blattgrößen oder auch ältere Anlagen.
Im Gespräch geht hervor, dass ein zentraler Punkt die Vorteile der dezentralen Produktion ist: Dieser reduziert Transportkosten und CO₂-Emissionen erheblich. Statt Rotorblätter um die halbe Welt zu verschiffen, sollen sie künftig dort gefertigt werden, wo sie gebraucht werden.
Voodin Blade setzt zudem auf ein Lizenzierungsmodell, um die Technologie weltweit schnell skalierbar zu machen. Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle – von der Automatisierung bis hin zur Anpassung der Fertigung per Software.
Tom spricht auch offen über die Herausforderungen: lange Zulassungsprozesse, Genehmigungszeiten von bis zu sieben Jahren und die Notwendigkeit, Vertrauen in Holz als Werkstoff zu schaffen.
Neben technischen Einblicken wird auch die Vision deutlich: Voodin Blade will einen aktiven Beitrag zur regenerativen Wirtschaft leisten – durch nachhaltige Forstwirtschaft, Aufforstung und innovative Lösungen für eine klimafreundlichere Windindustrie.
Takeaways
Holz bietet Vorteile in der Produktion und Recycling.
Die Langlebigkeit der Holzblätter könnte höher sein als bei konventionellen Materialien.
Zulassungsprozesse sind in der Windindustrie herausfordernd.
Lizenzierung der Produktionstechnologie ermöglicht schnelleren globalen Impact.
Dezentrale Produktion reduziert Transportkosten und CO₂-Ausstoß.
Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle in der Effizienzsteigerung der Fertigung.
Voodin Blade kombiniert langjährige Erfahrung mit frischen Ideen.
Die Branche muss sich verändern, um zukunftsfähig zu bleiben.
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Apr 10, 2025 • 1h 2min
#42: Carbonauten – Nachhaltigkeit durch Pyrolyse – Torsten Becker
In dieser Episode spricht Sebastian mit Torsten Becker von den Carbonauten über innovative Wege zur CO₂-Reduktion und nachhaltige Lösungen für die Industrie.
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Nutzung von Pflanzenkohle als CO₂-Senke, die durch die Technologie der Pyrolyse aus Biomasse gewonnen wird. Hier erklärt Torsten auch, wie das Geschäftsmodell der Carbonauten funktioniert und welche Rolle modulare Fabriken in der Produktion spielen, die flexibles Wachstum und effiziente Herstellung nachhaltiger Produkte ermöglichen.
Weiter in der Podcast-Folge werden die Herausforderungen und Chancen der Pyrolyse-Technologie beleuchtet, die eine Vielzahl von Produkten ermöglicht – von Kunststoffen bis hin zu Lösungen für die Landwirtschaft, wie Terra Preta. Die Zusammenarbeit mit großen Partnern wie der Deutschen Bahn wird ebenfalls thematisiert, ebenso wie die Verbesserung von Energieeffizienz und CO₂-Emissionstracking durch Digitalisierung.
Torsten betont die Wichtigkeit von schnellem Handeln und Innovation, um nachhaltige Lösungen zur Reduktion der Umweltbelastung zu schaffen.
Sound Bites
"Fuck CO₂!"
"Wir müssen etwas gegen das CO₂ tun!"
"Biokohle ist eine CO₂-Senke."
"Wir ersetzen Erdölruß durch Biokohle."
"Wir verbinden Ökologie mit Ökonomie."
"Wir müssen die Dinge schnell umsetzen."
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Apr 3, 2025 • 48min
#41: Schwalbe – Mobilitätsgerechtigkeit und Kreislaufwirtschaft – Jens Timmerbeil
In dieser Episode spricht Sebastian mit Jens Timmerbeil, CSR-Manager von Schwalbe, über die Chancen und Herausforderungen im Bereich nachhaltige Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Jens erklärt, wie die Schwalbe Stiftung die Mobilitätsgerechtigkeit fördert und das Unternehmen das Cradle to Cradle-Design für Fahrradreifen implementiert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Fair Rubber Initiative, die faire Arbeitsbedingungen in der Kautschukproduktion unterstützt.
Im Gespräch geht es auch um die Integration von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in die Unternehmensstrategie, um Schwalbe auf dem Weg zur regenerativen Wirtschaft zu unterstützen. Jens betont, wie digitale Tools helfen, die Nachhaltigkeitsziele effizienter umzusetzen und welche Herausforderungen dabei bestehen, insbesondere in Bezug auf Know-how und regulatorische Rahmenbedingungen. Jens hebt hervor, dass Nachhaltigkeit ein langfristiger Prozess ist und digitale Lösungen wie KI die Speerspitze dieser Bemühungen darstellen.
Weitere zentrale Themen der Episode sind der Recyclingansatz des Unternehmens – Schwalbe hat bereits Millionen von Reifen recycelt – und die umweltfreundliche Gestaltung des neuen Headquarters nach Cradle to Cradle-Prinzipien. Auch die Rolle der sozialen Gerechtigkeit und das Wellbeing der Mitarbeiter durch nachhaltige Bauweisen werden thematisiert.
Sound Bites
"Cradle to Cradle: Positives Design für die Umwelt."
"Das Wellbeing der Menschen ist entscheidend."
"Nachhaltigkeit ist ein langfristiger Prozess."
"Wir setzen auf recycelte Materialien."
"6000 Flüge CO2-Äquivalente eingespart."
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Mar 27, 2025 • 56min
#40: Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten – Jan Schmirmund
In dieser Episode von "Regenerativ & digital" spricht Sebastian mit Jan Schmirmund über sein Buch zur regenerativen Wirtschaft. Jan erklärt die Motivation hinter dem Buch, die Struktur und die inspirierenden Beispiele, die er gesammelt hat. Er zieht Parallelen zwischen der regenerativen Wirtschaft und Boulderhallen und betont die Bedeutung von Design für eine nachhaltige Zukunft.
Weiter im Gespräch diskutieren Sebastian und Jan über die digitale User-Experience und deren Einfluss auf die regenerative Wirtschaft. Sie beleuchten die Bedeutung von Verantwortungseigentum und Designprinzipien, die Unternehmen helfen, nachhaltig zu wirtschaften. Zudem werden Beispiele erfolgreicher Unternehmen vorgestellt, die bereits regenerative Ansätze verfolgen und die Herausforderungen, die in der klassischen Wirtschaft bestehen.
Weiter sprechen Jan und Sebastian über die Herausforderungen und Chancen bei der Transformation von Geschäftsmodellen hin zu regenerativen Ansätzen. Sie beleuchten die Bedeutung von Daten für Unternehmen und die Notwendigkeit, diese nicht nur für Compliance, sondern für echte Veränderungen zu nutzen.
Zudem wird das Inkubatorprogramm für gemeinwohlorientierte Unternehmen vorgestellt, das darauf abzielt, diese Unternehmen in einer degenerativen Wirtschaft zu unterstützen. Praktische Ansätze und der Community-Aspekt stehen im Vordergrund, um voneinander zu lernen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Sound Bites
"Regenerative Wirtschaft ist ganz nah."
"Ich will meinen Beitrag leisten."
"Müll ist ein Designfehler."
"Wir müssen in Kreisläufen denken."
"Kooperation ist wichtiger als Konkurrenz."
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Jan Schirmund: Regenerative Wirtschaft. Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten
Reconnect Inkubatorprogramm

Mar 20, 2025 • 53min
#39: refurbed – Das Wachstum von Refurbed – Kilian Kaminski
In dieser Episode von "Regenerativ & digital" spricht Sebastian mit Kilian Kaminski, dem Gründer von refurbed, über die Gründungsgeschichte, die Motivation hinter dem Unternehmen und die Vision, einen nachhaltigen Impact zu schaffen.
Refurbed ist ein Marktplatz für refurbished Produkte, der sich auf die Kreislaufwirtschaft konzentriert und dabei hohe Qualitätsstandards einhält.
Im Gespräch erläutert Kilian die Herausforderungen der Regulatorik, die Rolle der Digitalisierung und die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie.
Des Weiteren diskutieren Kilian und Sebastian die verschiedenen Aspekte des Refurbishment-Prozesses, die Rolle von KI, die Unternehmenswerte und das Wachstum von refurbed. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit der Gründung eines Start-ups verbunden sind, und die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Transparenz in der heutigen Geschäftswelt. Zudem wird die Entwicklung der Nachfrage nach refurbished Produkten und die damit verbundenen Chancen für das Unternehmen thematisiert.
Takeaways
Die Kombination aus Profit und Impact ist entscheidend für den Unternehmenserfolg.
Qualitätskontrollen sind für Refurbed von zentraler Bedeutung.
Regulatorische Entwicklungen sind wichtig für die Branche.
Nachhaltigkeit kann ein Wettbewerbsvorteil sein.
Digitalisierung spielt eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft. Der Refurbish-Prozess ist ein Mix aus digitaler und menschlicher Arbeit.
KI unterstützt die Effizienz, ersetzt aber nicht den Menschen.
Wachstum erfordert klare Unternehmenswerte und Prinzipien.
Transparenz ist entscheidend für das Vertrauen der Kunden.
Die Nachfrage nach refurbished Produkten wächst stetig.
Herausforderungen in der Gründung erfordern Resilienz.
Refurbished Produkte sind nachhaltiger und günstiger.
Sound Bites
"Wir wollten ein Unternehmen gründen, das einen nachhaltigen Impact kreiert."
"Die Elektronikbranche ist eine der unnachhaltigsten Branchen."
"KI wird die Effizienz steigern."
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Mar 13, 2025 • 51min
#38: betterSoil – Nachhaltigkeit durch gesunde Böden – Azadeh Farajpour
In dieser Folge unseres Podcasts geht es um die Bedeutung der Bodengesundheit und die damit verbundene Arbeit von betterSoil. Azadeh Farajpour, Gründerin und CEO von betterSoil, spricht über regeneratives Wirtschaften und die Rolle von Bodenmanagement, Kompost, Biokohle und Agroforstwirtschaft bei der Förderung nachhaltiger Praktiken. betterSoil kombiniert lokales Wissen mit moderner Wissenschaft und bietet Beratung, Bildungsprogramme sowie politische Arbeit für Landwirt:innen und Unternehmen an, um die Bodengesundheit zu verbessern.
Bodengesundheit ist entscheidend für die nachhaltige Lebensmittelproduktion, den Klimaschutz und den Biodiversitätsschutz. Azadeh erklärt, wie die Förderung von Bodengesundheit zu einer besseren Erntequalität und -menge führt, was wiederum die Einkommenssituation der Landwirt:innen verbessert und die soziale Regeneration fördert. Sie betont auch, wie der Klimawandel und lange Dürreperioden die Bodengesundheit beeinträchtigen und zu schlechteren Ernten führen.
Ein weiteres Thema der Folge ist die Rolle der Digitalisierung bei der Verbreitung von Informationen über Bodengesundheit. betterSoil entwickelt eine App, die Bodenberatung und -verbesserung ermöglicht und in Zukunft auch Künstliche Intelligenz nutzen wird, um regionales Wissen und verborgene Informationen zugänglich zu machen.
Azadeh spricht außerdem über die politische Arbeit von betterSoil, die darauf abzielt, Maßnahmen zur Bodenregeneration auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern. Sie erklärt, wie das Unternehmen den Erfolg der Bodengesundheit misst und welche Werte und Prinzipien es leiten.
Sound Bites
"Wenn wir unseren Boden so bewirtschaften, dass er sich regenerieren kann, dann ist das für uns nachhaltiges Leben. Aber wenn wir so bewirtschaften, dass der Boden den Preis bezahlt, dass wir Kartoffeln produzieren und die Bodengesundheit immer runtergeht, dann ist das keine Regeneration und keine regenerative Wirtschaft."
"Die Bodengesundheit sehr stark mit der Ernte und mit der Qualität der Ernte zusammenliegt"
"In einer Welt, wo Boden keine Rolle spielt und gar nicht sexy genug ist, da braucht man viel Überzeugungsarbeit."
"Wenn du die analysierst, dann merkst du, in welchem Zustände der Boden ist. Ob der krank ist oder nicht."
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