BR24 Medien

Bayerischer Rundfunk
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Jun 3, 2022 • 29min

Ist das Publikum kriegsmüde? Wie konstruktiver Journalismus im Krieg aussehen könnte

Das Thema Krieg gegen die Ukraine begleitet uns seit nunmehr drei Monaten. Sonderseiten, Spezialsendungen, Brennpunkte gibt es kaum mehr, Talkshows dafür umso mehr. Sind wir dabei, uns an den Krieg zu gewöhnen? Oder werden wir seiner gar überdrüssig? Könnten wir auch anders berichten nach 100 Tagen Krieg mitten in Europa, weniger negativ? Funktioniert konstruktiver Journalismus überhaupt bei einem Krieg und so viel Leid? Ist das Publikum kriegsmüde? Wie konstruktiver Journalismus im Krieg aussehen könnte.Gespräch mit Alexandra Borchardt; Journalistin, Kommunikationsexpertin, Dozentin und Autorin Russland: Berichterstattung über einen Krieg, der nicht Krieg genannt werden darf.Gespräch mit Martha Wilczynski, ARD-Korrespondentin in Moskau Seltene Einigkeit: Wie die Medien in Polen über den Krieg gegen die Ukraine berichten.Gespräch mit David Zajonz, ARD-Korrespondent In Warschau
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May 27, 2022 • 29min

Blick hinter die Kulissen: Wie liefen die Recherchen für Xinjiang Police Files?

Wie kommt der BR zu Insider-Informationen über die Straflager in Xinjiang? Wie prüft man, ob Daten und Fotos über verfolgte und inhaftierte Uiguren echt sind? Mitte Mai konnten die lange schon vermuteten Menschenrechtsverletzungen an der ethnischen Minderheit im Norden Chinas erstmals belegt werden, mit teils brutalen Bildern. Die Aufnahmen sind Teil eines umfassenden Leaks, das der BR mit dem Spiegel, BBC News und zahlreichen weiteren internationalen Medienpartnern ausgewertet hat. Wir sprechen darüber mit Hakan Tanriverdi, BR Datenjournalist, und Astrid Freyeisen, BR China-Expertin, selbst lange Jahre ARD-Korrespondentin in Shanghai.Aktuelle Ausgabe des ARD-Podcasts "Welt.Macht. China" zum Thema Xinjiang: https://www.ardaudiothek.de/episode/welt-macht-china/china-und-die-xinjiang-recherche-kurze-empoerung-und-das-war-s/ard/10541051/
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May 20, 2022 • 29min

Politische Kommunikation: Brauchen wir auch da eine "Zeitenwende"?

Bundeskanzler Scholz hat eine "Zeitenwende" in der internationalen Politik angekündigt. Gleichzeitig wird dem Bundeskanzler und anderen immer wieder vorgeworfen, seine Maßnahmen schlecht zu erklären. Sind also auch Veränderungen in der politischen Kommunikation nötig? Welche Aspekte wären dabei wichtig? Annalena Baerbock und Robert Habeck kommunizieren anders. Habeck gibt Unsicherheiten zu und spricht auch unangenehme Wahrheiten aus. Baerbock thematisiert zum Beispiel ihre eigenen Kinder immer wieder. Ist diese Art Politik zu vermitteln sinnvoller? Welche Gefahren birgt diese Strategie? Wird politische PR generell überbewertet?Die Gäste im Medienmagazin Prof. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler an der FU Berlin Barbara Kostolnik, Journalistin im ARD-Hauptstadtstudio Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater
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May 13, 2022 • 28min

Was auf die Ohren: Hält der Podcast-Boom in Deutschland an?

Podcasts gibt es zu allen erdenklichen Themen und für jede Lebenslage: Kriegsberichte aus der Ukraine, Tipps vom Jobcoach, Update zur Pandemie, True Crime, Literaturklassiker gelesen oder Hörspiele spannend inszeniert - oder doch lieber was Sanftes zum Einschlafen? Podcasts werden immer mehr gehört, und immer mehr Anbieter drängen auf den Markt, in dem sich auch die Öffentlich-Rechtlichen behaupten. Geht der Podcast-Boom immer weiter? Wer hört eigentlich zu? Mainstream oder Nische? Und welche Genres sind besonders erfolgreich? Darüber spricht das Medienmagazin mit drei Expertinnen und Experten. Pandemie und Krieg, Selbstdarstellung und Verbrechen: Was die Deutschen hörenInterview mit Carina Schröder, Host beim "Podcast über Podcasts" von DLF Kultur Viel Konkurrenz: Die Strategie der ARD AudiothekInterview mit Thomas Müller, Channel Manager ARD Audiothek Erfolg mit Politik-Podcasts? Das Beispiel Welt.Macht.ChinaInterview mit Steffen Wurzel, Co-Host des neuen ARD-Podcasts, ehemaliger China-Korrespondent der ARD
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Apr 29, 2022 • 25min

Pressefreiheit weltweit in Gefahr

Das freie Wort hat es weltweit immer schwerer - das wird deutlich am Internationalen Tag der Pressefreiheit. Wenn am 03. Mai die neue Rangliste von Reporter ohne Grenzen veröffentlicht wird, zeigen sich viele dunkle Flecken, zahlreiche Länder sind weiter abgerutscht. Ein paar besonders negative Beispiele haben wir ausgesucht: Russland, wo immer mehr Medien und Internetdienste verboten, JournalistInnen verhaftet werden. China, wo Pressefreiheit überhaupt nicht mehr existiert und das frei zugängliche Netz hinter der "great firewall" verschwunden ist. Afghanistan, wo die Taliban gegen Medien wüten, was aber gerade niemanden interessiert angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Das gleiche gilt für Myanmar, wo die Militärdiktatur brutal gegen ReporterInnen vorgeht - aber ein Jahr nach dem Putsch ist das südostasiatische Land aus der Öffentlichkeit verschwunden. Darüber und über die kleinen Funken Hoffnung reden wir mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen Deutschland. Pressefreiheit weltweit in Gefahr.Gespräch mit Christian Mihr, Geschäftsführer von "Reporter ohne Grenzen" Deutschland Ohne Ausnahme: keine Pressefreiheit  in China.Von Benjamin Eyssel Afghanistan: Medien machen das Licht aus.Von Peter Hornung Krieg und Lügen: Journalismus in Myanmar.Von Holger Senzel
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Apr 22, 2022 • 26min

(K)ein Thema unter vielen: Ist Journalismus zu wenig nachhaltig?

Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Fast alle Medien berichten darüber, aber die meisten nicht als Querschnittsthema in allen Ressorts, sondern als ein Thema unter vielen. Die Frage ist daher: ist Journalismus zu wenig nachhaltig?
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Apr 15, 2022 • 25min

Investigativer Journalismus: Zukunft oder Zeitvertreib?

Exklusive Inhalte, investigative Recherchen - das ist ein Medientrend, ob bei Zeitungen, Radiosendern oder in Fernsehfilmen. Das ist oft spektakulär, so wie die Panama-Papers, bringt Aufmerksamkeit - aber es kostet auch viel Zeit und Geld. Lohnt sich das? Brauchen wir sogar mehr investigative Geschichten, gerade auch im Lokalen, um das Überleben von Regionalzeitungen zu sichern? Wo liegen die Probleme, wie stark gehen Anwälte gegen solche Recherchen vor? Wie kommt der journalistische Nachwuchs in diese Themengebiete hinein, und haben es Frauen da schwerer als Männer? Viele Fragen an Daniel Drepper, der mit Correctiv vor Jahren das erste Recherchenetzwerk in Deutschland mitgegründet hat, Isabell Beer, junge, erfolgreiche Investigativjournalistin, und Jonathan Sachse, der bei Correctiv Projekte im Lokaljournalismus befördert. Investigativer Journalismus - Zukunft oder Zeitvertreib?Interview mit Daniel Drepper, Stellv.Leiter Recherchekooperation NDR, WDR, SZ Jung, weiblich, unangepasst: Haben es Newcomer und Frauen schwerer im investigativen Journalismus?Interview mit Isabell Beer, Investigativ-Journalistin, "funk" Warum ist Investigatives im Lokalen so schwierig?Interview mit Jonathan Sachse, Leiter Correctiv Lokal
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Apr 8, 2022 • 24min

Medien-Engagement: Infos von und für ukrainische Geflüchtete

Deutsche Medien wollen in ukrainischer Sprache der russischen Propaganda etwas entgegensetzen. Von ARD bis RTL, von Radio Cosmo bis zu regionalen Zeitungen: Immer mehr Sender und Publikationen bieten Information, aber auch Unterhaltung speziell für Kriegsflüchtlinge an. Das Greifswalder Startup Katapult geht noch einen Schritt weiter: Es hat Räume geschaffen, auf Gehälter verzichtet und Spenden-Abos gesammelt, um aus der Ukraine und aus Russland geflüchteten JournalistInnen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Außerdem sprechen wir mit einem erfahrenen Kriegsreporter darüber, was traumatische Bilder mit dem Publikum, aber auch mit den Fotografen und Videojournalistinnen machen. Traumatische Bilder aus dem Krieg. Was kann man dem Publikum und den ReporterInnen zumuten?Interview mit Enno Heidtmann, Kriegsreporter, Foto- und Videojournalist Ukrainisch in deutschen Medien: Informationsangebote für Geflüchtete.Von Carola Brand Katapult Ukraine: Redaktion für geflohene JournalistInnen.Von Silvana Mundt
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Apr 1, 2022 • 24min

Leichen bei TikTok, Bomben in den Nachrichten: Medienethik und Krieg

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine beherrscht die Medien und Social Media: Aber wie lange noch? Wann wird er zur Normalität? Was sollen, was müssen Redaktionen zeigen? Und wo bleibt die Verantwortung der Social-Media-NutzerInnen? Fragen, auf die die Medienethik versucht, Antworten zu geben. Wir sprechen darüber mit Prof. Jessica Heesen. Und lassen uns von Simon Hurtz die veränderte Rolle von TikTok in der Ukraine und in Russland erklären. Außerdem schauen wir auf die Wahlen in Ungarn, wo die Medien gleichgeschaltet sind und die Opposition nicht vorkommt. Was ist zu viel, was zu wenig, was zumutbar? Medienethik und Kriegsberichterstattung.Interview mit Prof. Dr. Jessica Heesen, Uni Tübingen, Forschungsschwerpunkt Medienethik und Informationstechnik Kein Spaß mehr: Die Rolle von TikTok im Krieg.Interview mit Simon Hurtz, Social Media Watchblog Wahlen in Ungarn: Opposition findet in den Medien nicht statt.Von Wolfgang Vichtl
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Mar 18, 2022 • 26min

Informationen über den Krieg: Telegram, Radio Free Europe und Opposition im russischen TV

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist mehr denn je auch ein Informationskrieg. Dass die Menschen in Russland angelogen werden, darauf machte die mutige Journalistin Marina Owsjannikova im Staatsfernsehen aufmerksam. Der Messenger Telegram spielt eine wichtige Rolle, ob für die Bevölkerung in der Ukraine oder für Oppositionelle in Russland und Belarus. Auch der US-Sender "Radio Free Europe" ist im Aufwind und sendet aus Prag nach Osten. Nicht vergessen werden soll die Lage in Afghanistan, wo JournalistInnen mundtot gemacht und mit dem Tode bedroht werden.Themen Mehr als Mut: Marina Owsjannikovas Aktion im russischen TV Verschwörungsplattform und Infodienst: Die zwei Seiten von Telegram Neue Rolle: Radio Free Europe, die Ukraine und Russland Keine Zukunft: JournalistInnen in Afghanistan

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