Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Dr. Sascha Weigel
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Mar 29, 2026 • 36min

#265 GddZ - Supervision in technologiegetriebenen Zeiten. Im Gespräch mit Rolf Balling

Was Künstliche Intelligenz gerade nicht bietet. Zusammenfassung In dieser Folge des Podcasts 'Gut durch die Zeit' diskutieren Sascha Weigel und Rolf Balling die aktuellen Herausforderungen und Veränderungen in der Supervisionsarbeit, insbesondere im Kontext von KI, Unsicherheiten und organisationalen Wandel. Sie beleuchten, wie Supervisionen in Zeiten der Digitalisierung und Schnelllebigkeit neue Rollen und Kompetenzen erfordern. Kapitel: 00:00:17.358 Herzlich Willkommen zum Podcast Gut durch die Zeit 00:03:35.477 Veränderungen in der Supervisionsarbeit 00:08:24.129 Herausforderungen für Berater und Coaches 00:12:58.656 Die Rolle von KI in der Supervision 00:16:33.005 Entschleunigung und Reflexion als Schlüssel 00:20:17.709 Die Balance zwischen Geschwindigkeit und Innehalten 00:25:14.945 Zukunft der Supervisorenarbeit in neuen Kontexten 00:33:15.027 Fazit: Zwischenmenschliche Beratung bleibt unerlässlich Schlüsselthemen: Veränderungen in der Supervisionspraxis durch KI Rolle der Reflexion und Entschleunigung Organisationsentwicklung und Unsicherheiten Neue Kompetenzen für Supervisoren Der Einfluss sozialer Medien auf Organisationen
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Mar 21, 2026 • 34min

#264 GddZ - KI-gestützte Psychotherapie. Im Gespräch mit Stefan Lüttke

Wie weit sind die neuen Technologien für einen Einsatz im Kontext Psychotherapie? Gast Dipl.-Psych. Stefan Lüttke, wiss. MA am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald; Seine Arbeit erforscht digitale Ansätze in der Psychotherapie. Lüttke fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen Psychologie und moderner Technologie, insbesondere bei der Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen:
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Mar 13, 2026 • 1h 12min

#263 GddZ - SERAIA. Das dialogische Betriebssystem für Organisationen. Im Gespräch mit Guido Fiolka

Neue Technologien für Mediation und Beratung (11) Kapitel: 0:14 Herzlich willkommen zum Podcast Gut durch die Zeit 1:59 Einführung in die KI im Coaching 3:10 Vorstellung des Gastes Guido Fiolka 6:25 Der Weg von IT zu Coaching 12:34 Die Rolle der Technologie im Coaching 16:26 Ängste und Chancen durch Technologie 20:43 Herausforderungen in der digitalen Transformation 25:28 Seraya: Einführung in die KI-Plattform 32:06 Möglichkeiten der KI im Coaching 38:33 Demokratisierung von Coaching durch KI 47:30 Die Zukunft des Coachings gestalten 1:00:49 Die Rolle von Beratern in der KI-Welt 1:05:04 Praktische Erfahrungen mit KI im Coaching Zusammenfassung In dieser Episode sprechen wir mit Guido Fiolka, einem Experten, der die Schnittstelle zwischen Informationstechnologie und Coaching erkundet. Guido hat eine beeindruckende Karriere hinter sich, die ihn von der IT-Welt über das Coaching und die Organisationsentwicklung zur Entwicklung einer eigenen KI-Plattform namens SERAIA geführt hat. Diese KI-Plattform ist darauf ausgelegt, sowohl individuelle Coaches als auch ganze Organisationen in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen, und bietet ein dialogisches Betriebssystem, das die Beratungspraxis revolutionieren könnte. Wir beginnen unser Gespräch mit einem Blick auf die fortschrittlichen Entwicklungen in der Technologie, insbesondere auf die im Coaching und der Beratung aufkommende Rolle der Künstlichen Intelligenz. Sascha, Frank und ihr Gast Guido erklären, dass die Zeitspanne von 2026 als ein entscheidender Moment angesehen wird, um diese Technologien aktiv zu implementieren und ihre Potenziale vollständig auszuschöpfen. Die Herausforderungen und Chancen, die damit einhergehen, sind sowohl für individuelle Coaches als auch für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Guido teilt seine Erfahrungen und seine Reise vom klassischen ITler zum Coach, was einen spannenden Dialog über die Verbindung von technischen und psychologischen Faktoren in der Beratungsarbeit bietet. Ein zentrales Thema ist, wie KI in den Beratungsprozess integriert werden kann, um den menschlichen Kontakt zu unterstützen und nicht zu ersetzen. Guido betont, dass die Angst vor der Entmenschlichung durch Technologie unbegründet ist, solange die Integration sinnvoll und bedacht erfolgt. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Vorstellung von SERAIA. Guido erklärt, dass SERAIA nicht nur ein Werkzeug ist, sondern ein Begleiter, der in der Lage ist, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und wertvolle Einsichten während des gesamten Coaching-Prozesses zu liefern. Die Plattform nutzt fortschrittliche Sprachmodelle, um in Echtzeit Dialoge zu führen, die auf dem aktuellen Entwicklungsstand der Nutzer basieren. Dieses dynamische System fördert eine tiefere Reflexion und wirksame persönliche Entwicklung. Im Verlauf unserer Diskussion wird die Demokratisierung von Coaching und Beratung angesprochen. Guido erläutert, wie SERAIA Zugang zu qualitativ hochwertiger Unterstützung für Menschen schaffen kann, die vorher keine Möglichkeit dazu hatten. Diese Demokratisierung steht im Einklang mit dem Ziel, Wissen und Unterstützung breiter verfügbar zu machen, womit sich das Coaching und die Beratung grundlegend verändern könnten. Wir vertiefen auch die ethischen Überlegungen und Herausforderungen, die mit der Verwendung von KI in der Beratungsbranche verbunden sind. Guido spricht über die Wichtigkeit, sich aktiv mit technologischen Entwicklungen auseinanderzusetzen und deren Einfluss auf die Menschlichkeit im Beratungsprozess zu analysieren. Der Dialog zwischen Berater und KI wird als entscheidend betrachtet, um sicherzustellen, dass die Technologie den Menschen dient und nicht umgekehrt. Abschließend reflektieren wir über die Veränderungen, die diese Technologien für die Rolle von Coaches und Beratern mit sich bringen könnten. Guido hebt hervor, dass es darum geht, eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine zu schaffen, um die Wirksamkeit der Beratungsarbeit zu steigern und gleichzeitig die Menschlichkeit zu erhalten. Dies erfordert sowohl Offenheit als auch ein aktives Gestalten dieser neuen Technologien, um das volle Potenzial zu entfalten und die Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
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Mar 7, 2026 • 38min

#262 GddZ - Einzelgespräche einer Güterichterin. Im Gespräch mit Insa Norden

Kapitel 0:14 Herzlich willkommen zum Podcast Gut durch die Zeit 1:52 Der Weg zur Mediation 6:02 Einzelgespräche in der Mediation 8:40 Vertraulichkeit und Transparenz 13:21 Blockaden erkennen und Einzelgespräche initiieren 20:55 Eigenverantwortung der Beteiligten 26:39 Einzelgespräche als Methode 30:11 Deeskalation durch Einzelgespräche 35:34 Abschluss und Ausblick inhaltliche Zusammenfassung In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" widmen wir uns dem Thema Mediation, insbesondere den Einsatz von Einzelgesprächen innerhalb der mediativen Prozesse. Ich, Sascha Weigel, begrüße die erfahrene Richterin und Mediatorin Insa Norden, die nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Ausbildung von Mediatoren aktiv ist. Insa bringt eine Fülle von Erfahrungen mit und Einblicke in die Welt der Mediation und die verschiedenen Ansätze, die in gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren genutzt werden. Wir beginnen mit Insa's persönlicher Journey zur Mediation und ihrer ersten Berührung mit diesem Ansatz als Familienrichterin. Sie erzählt, wie sie die Grenzen der juristischen Lösungen erlebte und den Wunsch verspürte, die Bedürfnisse der Menschen hinter den rechtlichen Streitigkeiten besser zu verstehen. Diese Erkenntnisse führten sie zu ihrer Ausbildung in der Mediation, was ihren Berufsweg entscheidend prägte. Der Austausch über die Herausforderungen und die Bedenken, die Juristen bezüglich der Mediation im Amtsgericht hatten, ist auch Teil unseres Gesprächs. Insa erläutert, wie gerichtliche Mediation in Schleswig-Holstein aufgestellt ist und welche Rolle Einzelgespräche dabei spielen. Sie beschreibt, dass Einzelgespräche nicht nur eine Möglichkeit, sondern auch eine gängige Praxis sind, insbesondere wenn es darum geht, Blockaden zu überwinden. Der konkrete Ablauf dieser Einzelgespräche, sowie die Dynamiken, die in ihnen entstehen, werden ebenfalls thematisiert. Wir diskutieren die Herausforderungen der Vertraulichkeit und Transparenz, die in der Mediation von grundlegender Bedeutung sind. Besonders interessant sind die Einblicke in die praktische Anwendung von Einzelgesprächen und wie diese oft eingesetzt werden, um die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien zu erleichtern. Insa erklärt, dass es manchmal notwendig ist, in eine Einzelgesprächsform zu wechseln, um Einsichten und Bedürfnisse der Parteien zu erfassen, die sie nicht im größeren Kontext ausdrücken können. Wir beleuchten die feineren Unterschiede zwischen den Anwendungsfeldern der Einzelgespräche in gerichtlichen und außergerichtlichen Mediationen. Außerdem diskutieren wir die Rolle der Anwälte im Mediationsprozess. Insa erkärt die Balance zwischen der Unterstützung für ihre Mandanten durch die Anwälte und der Notwendigkeit, ein neutrales mediatives Umfeld aufrechtzuerhalten. Der Dialog über die Herausforderungen und den Nutzen der Einbeziehung von Anwälten wird durch persönliche Erfahrungen ergänzt.
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Feb 28, 2026 • 40min

#261 GddZ - Gesellschaftsmediation. Im Gespräch mit Dorothea und Kurt Faller

Mediation in öffentlichen Konflikten Zusammenfassung In dieser Episode unseres Podcasts „Durch die Zeit“ beschäftigen wir uns mit dem Thema Mediation und der Frage, ob die Definition von Mediation in der heutigen Zeit noch ausreichend ist, um die Komplexität der aktuellen Konflikte zu erfassen. Ich diskutiere mit zwei erfahrenen Kollegen, Dorothea und Kurt Faller, die beide umfangreiche Kenntnis in der Mediation besitzen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Herausforderungen, die sich aus den unterschiedlichen Formen der Mediation ergeben, insbesondere im Hinblick auf gesellschaftliche Konflikte, die über die klassische individuelle oder innerbetriebliche Mediation hinausgehen. Wir beleuchten, wie gesellschaftliche Mediation sich von den traditionellen Ansätzen unterscheidet und warum es notwendig ist, neue Methoden und Instrumente zu entwickeln, um aktuellen gesellschaftspolitischen Spannungen zu begegnen. Durch unsere Erfahrungen in Kommunen und Konfliktsituationen haben wir festgestellt, dass diese neuen Konflikte nicht die gleichen Ansätze erfordern wie herkömmliche Mediationssituationen. Dorothea führt an, dass in gesellschaftlichen Konflikten oft Aspekte wie Polarisierung und emotionale Aufgeladenheit eine entscheidende Rolle spielen und dass diese Berücksichtigung eine Erweiterung des bisherigen Mediationsverständnisses erfordert. Kurt ergänzt, dass das aktuelle politische Klima, beeinflusst durch eine zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft, neue Ansätze zur Konfliktlösung erfordert, die auf eine aktive Unterstützung der demokratisch Verantwortlichen abzielen. Wir diskutieren, wie wichtig es ist, eine positive Kommunikationskultur zu fördern, in der das Zuhören und Verstehen der jeweils anderen Positionen im Vordergrund steht, um Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und um die Grundfesten der Demokratie zu schützen. Ein zentraler Punkt unserer Diskussion ist die Rolle der Mediatorinnen und Mediatoren in diesem Kontext. Wir erkennen, dass Mediatoren oft in einer unterstützenden Funktion agieren müssen, wobei ihre Verantwortung nicht darin besteht, die Lösungen selbst zu finden, sondern die Konfliktbeteiligten bei der Entwicklung ihrer eigenen Lösungen zu begleiten und zu empowern. Hierbei spielt die Vorbereitung der internen Verantwortlichen eine entscheidende Rolle, um ihre Handlungsfähigkeit in emotional aufgeladenen Publikumsdebatten zu stärken. Zusätzlich thematisieren wir, wie gesellschaftliche Mediation in der Praxis umgesetzt werden kann. Ein Beispiel aus unserer Erfahrung zeigt, wie es möglich war, in einem stark polarisierten Stadtteilkonflikt eine Struktur zu entwickeln, die es den verantwortlichen Politikern ermöglichte, aktiv zu intervenieren, anstatt das Problem einfach zu delegieren. Dies brachte eine Reihe von wichtigen Erkenntnissen über die Dynamik zwischen Verantwortlichkeit und Delegation im Konfliktmanagement hervor. Das Gespräch führt uns auch auf die Notwendigkeit, weitreichendere Kompetenzen in der Mediation zu entwickeln. Wir stellen die Bedeutung von verfahrensspezifischen Fähigkeiten zur Handhabung von Polarisierungen sowie die Notwendigkeit, die Grenzen des Handelns innerhalb unserer rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen zu erkennen, heraus. Eine „rote Linienkompetenz“ – das Verständnis der rechtlichen Grenzen unserer Schritte in Konflikten – ist unerlässlich, um einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu leisten. Am Ende der Episode fassen wir zusammen, dass gesellschaftliche Mediation als ein neues, sich entwickelndes Feld innerhalb der Mediation betrachtet werden sollte, das spezielle Kompetenzen und ein anpassungsfähiges Handwerkszeug erfordert. Unsere Erkenntnisse zeigen, dass Mediatoren in diesem Bereich stärker in den Hintergrund treten müssen, um die demokratischen Akteure zu befähigen, die Lösungsansätze direkt zu führen und ein konstruktives Gesprächsklima in ihrem Umfeld zu schaffen. Kapitel 0:20 Einleitung zur Gesellschaftsmediation 2:22 Unterschiede in der Mediation 3:54 Demokratisierung durch Mediation 5:42 Mediation als Dialogprozess 8:06 Rolle der Mediatoren in Konflikten 11:18 Veränderungen in der Mediationspraxis 13:14 Mediation in öffentlichen Prozessen 16:18 Verantwortung der politischen Akteure 18:43 Umgang mit tiefen Wertekonflikten 20:36 Kompetenzen für moderne Mediation 22:57 Herausforderungen der Mediationsarbeit 25:55 Emotionen im Mediationprozess 27:41 Differenzierung von Konfliktparteien 31:39 Öffentlichkeitsarbeit in der Mediation 33:48 Fazit und Ausblick auf Gesellschaftsmediation 38:52 Kompetenzen für Mediatoren erweitern
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Feb 21, 2026 • 53min

#260 - Wechsel in der Herausgeberschaft der KonfliktDynamik

Im Gespräch mit Markus Troja - Gründer und Mitherausgeber von 2012-2025 Kapitel: 0:06 – Die heutige Episode im Podcast 3:17 – Markus’ ambivalente Gefühle 4:28 – Die Anfänge der Konfliktdynamik 5:59 – Die Entwicklung der Zeitschrift 11:21 – Veränderungen in der Wahrnehmung von Konflikten 20:54 – Herausforderungen und Krisen der Zeitschrift 25:56 – Der Wechsel zu Nomos Verlag 37:43 – Wünsche für die Zukunft der Konfliktdynamik 47:20 – Abschied und neue Wege 51:22 – Rückblick und Ausblick auf die Konfliktdynamik Zusammenfassung: In dieser Episode des Podcasts werfen wir einen Blick auf den Übergang in der Fachzeitschrift Konfliktdynamik, die sich mit Konfliktmanagement und Mediation beschäftigt. Das Gespräch dreht sich um den Rücktritt von Dr. Markus Troja, dem Gründungsherausgeber, und den Wechsel zu neuen Mitherausgebern, Sonja Fücker und mir, Sascha Weigel. Markus berichtet von den Herausforderungen und Freuden, die mit der Gründung und Leitung der Zeitschrift verbunden waren, und reflektiert über den Einfluss, den sie auf das Verständnis von Konflikten in verschiedenen Bereichen hatte. Wir diskutieren, wie Markus die Zeitschrift als sein „Baby“ betrachtet und welche ambivalenten Gefühle er angesichts seines Rücktritts hat. Während er sich einerseits Sorgen um die zukünftige Ausrichtung und die Qualität der Zeitschrift macht, fühlt er sich andererseits erleichtert, dass der Herausgeberkreis gewachsen ist und in gute Hände übergeht. Markus erzählt von den Anfängen der Konfliktdynamik, seiner eigenen Rolle in der Entwicklung und den wichtigen Entscheidungen, die zur Gründung der Zeitschrift führten. Ein zentrales Thema im Gespräch ist die Frage, wie sich die Wahrnehmung von Konflikten über die Jahre verändert hat. Markus erörtert, dass trotz des theoretischen Wissens über die Chancen, die Konflikte bieten können, der praktische Umgang mit Konflikten oft von Ängsten und negativen Emotionen geprägt ist. Der schmerzhafte Charakter von Konflikten bleibt für die beteiligten Personen oft im Vordergrund, auch wenn es theoretisch als wichtig empfunden wird, Konflikte als Chance zu sehen. Des Weiteren beleuchten wir die Herausforderungen des Herausgeberberufs und die Relevanz eines starken Netzwerks. Markus hebt hervor, wie wichtig der Beirat und die Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren sind, um qualitativ hochwertige Inhalte zu schaffen. Die Diskussion geht auch auf die Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis ein und darauf, wie schwierig es sein kann, Inhalte zu vermitteln, die sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch anwendbar sind. Schließlich äußert Markus seine Wünsche für die Zukunft der Konfliktdynamik. Er hofft auf eine stärkere Verbreitung und Beachtung in anderen Ländern, vor allem in der Schweiz und Österreich, und wünscht sich ein Wiederaufleben des fachlichen Austausches innerhalb des Beirats. Die Episode bietet nicht nur einen persönlichen Rückblick auf die Entwicklung der Zeitschrift, sondern auch wertvolle Einblicke in die Dynamiken, die das Verständnis und die Bewältigung von Konflikten prägen.
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Feb 15, 2026 • 34min

#259 GddZ - Interkulturelle Mediation (Japan). Im Gespräch mit Christian von Baumbach

Zusammenfassung: In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" spricht Sascha Weigel mit Christian von Baumbach über interkulturelle Mediation. Christian teilt seine Erfahrungen als Mediator mit einer besonderen Affinität zu Japan und Aikido. Die Diskussion umfasst die Herausforderungen und Chancen, die sich aus kulturellen Unterschieden ergeben, sowie die Parallelen zwischen Aikido und Mediation. Christian betont die Bedeutung der Vorbereitung auf interkulturelle Konflikte und die Notwendigkeit, die eigene kulturelle Prägung zu reflektieren, um Missverständnisse zu vermeiden und effektive Kommunikation zu fördern. Kapitel 00:00 Einführung in die interkulturelle Mediation 02:09 Christians Weg zur Mediation und Japan 08:56 Aikido und seine Parallelen zur Mediation 16:03 Kulturelle Wahrnehmung und ihre Auswirkungen auf Konflikte 23:56 Interkulturelle Mediation in der Praxis 31:59 Vorbereitung auf interkulturelle Konflikte 39:04 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Themen ### Christian von Baumbach: Mediator und Japanologe, lebte mehr als sechs Jahre in Japan, u.a. als Übersetzer. Er ist Mediator (BM, BAFM, SIMI), Cross-border Family Mediator (MiKK e.V.), Train-the-Trainer (IHK); spezialisiert auf internationale und interkulturelle Mediation. Neben seiner Tätigkeit als Mediator, ist er als Dozent und Trainer für Mediation und Interkulturelle Kommunikation (Osaka University, Universität Heidelberg, ebenso Euro-FH, HAW Hamburg) tätig.
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Feb 10, 2026 • 1h 5min

#258 GddZ - Kooperation 3. Teil Konfrontationsbereitschaft im Dienste der Kooperation?!

Im Gespräch mit Prof. Guido Möllering In dieser Episode des Podcasts wird das komplexe Zusammenspiel von Kooperation und Konfrontation in verschiedenen Kontexten, insbesondere in der Wirtschaft und im Konfliktmanagement, untersucht. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit, Konfrontationsbereitschaft zu entwickeln, um effektive Kooperation zu ermöglichen. Es werden Erkenntnisse aus einer Tagung präsentiert, die die zunehmende Konfrontation in der Gesellschaft thematisiert und die Bedeutung von Vertrauen und Spielverständnis in kooperativen Prozessen hervorhebt. In dieser Episode diskutieren Sascha Weigel und Guido Möllering die komplexen Dynamiken von Kooperation und unkooperativem Verhalten in verschiedenen Kontexten, von persönlichen Beziehungen bis hin zu geopolitischen Herausforderungen. Sie beleuchten die Notwendigkeit von Vertrauen, das Management von Abhängigkeiten und die Dualität von Kooperation und Konkurrenz. Zudem wird die Rolle von Isolation und die Strategien zur Förderung von Kooperation thematisiert, während moralische Fragestellungen und Statuswettbewerb als zentrale Herausforderungen hervorgehoben werden.
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Jan 30, 2026 • 1h 2min

#257 GddZ - Verhandlungslehre. Teil 4 - Verhandeln im und mit dem Team. Im Gespräch mit Dr. Jörg Schneider-Brodtmann

Was ist zu beachten und welche Rollen und Aufgaben sind in einem Verhandlungsteam zu verteilen und einzuhalten? Zusammenfassung In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" diskutieren Sascha und Jörg die Herausforderungen und Strategien von Verhandelnsteams. Sie beleuchten die Bedeutung der Vorbereitung, die Rolle des Mandanten, die Notwendigkeit von Fachwissen und die Strukturierung des Verhandlungsprozesses, vor allem, wenn die Aufgaben und Rollen auf mehrere Personen verteilt werden können. Zudem wird die interne und externe Kommunikation sowie die Rolle der Entscheider, der Verhandlungsführer sowie organisatorischer Rollen in Verhandlungen thematisiert. Bei alldem betonen sie, dass Beziehungsmanagement und die Aufteilung von Aufgaben innerhalb eines Teams entscheidend für den Verhandlungserfolg sind. Die Episode schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Themen. Kapitel: 00:00 - Einführung in das Thema Verhandeln in Teams 02:57 - Die Rolle des Mandanten in Verhandlungen 05:52 - Verhandlungsvorbereitung im Team 09:00 - Interne Abstimmung und Projektteams 11:59 - Komplexität in Verhandlungen 14:55 - Rollenverteilung und Fachlichkeit 18:09 - Strukturierte Verhandlungsprozesse 20:56 - Logistik und Informationsmanagement in Verhandlungen 27:27 - Die Bedeutung der Verhandlungsorganisation 30:05 - Rollenverteilung im Verhandlungsteam 33:00 - Interne Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit 36:48 - Die Rolle der Entscheider in Verhandlungen 44:02 - Verhandlungsprozesse und interne Konflikte 52:06 - Vorbereitung als Schlüssel zum Verhandlungserfolg 55:37 - Die Bedeutung von Rollen in Verhandlungen 56:56 - Beziehungsmanagement in Verhandlungen 01:00:00 - Herausforderungen nach der Vertragsunterzeichnung 01:03:44 - Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige Themen Takeaways Verhandlungen finden oft in Teams statt, selten allein. Die Vorbereitung ist entscheidend für den Verhandlungserfolg. Rollenverteilung im Team ist wichtig: Unterscheide Verhandlungsführer, Entscheider, Organisatoren. Entscheider sollten nicht immer am Tisch sitzen. Die Logistik kann eine Herausforderung darstellen. Verhandlungsteams sollten gut strukturiert sein. Beziehungsmanagement ist entscheidend für den Verhandlungserfolg.
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Jan 23, 2026 • 43min

#256 GddZ - Soziale Signale und Mediation. Im Gespräch mit Prof. Hanno Sauer

Mediation, ein teures, fälschungssicheres Signal? Zusammenfassung: In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" diskutieren Sascha Weigel und Hanno Sauer die Theorie der sozialen Signale und deren Relevanz für Mediation und den modernen Konfliktbewältigung. Sauer erklärt, wie soziale Signale, wie Statussymbole, in der Gesellschaft wirken und welche Rolle sie im Kontext von Mediation spielen: Ist Mediation selbst nicht ein soziales Signal, dass man ein überdurchschnittlicher kooperativer Typ ist. Die Diskussion beleuchtet die Ambivalenz von Abgrenzung und Zugehörigkeit, die Dynamik von Statuswettbewerben und die Herausforderungen, die Mediation in der modernen Gesellschaft gegenübersteht. Zudem wird die Bedeutung von Selbstdisziplinierung und Authentizität in der Mediation thematisiert, sowie die Paradoxie, dass Mediation als wertvolles, kostspieliges Signal gilt und gerade deshalb h nicht in dem Maße angenommen wird, wie es von manchen erwartet wurde. **Gast Hanno Sauer ** studierte Philosophie in Marburg und Frankfurt; Habilitation in Duisburg. Gegenwärtig Professor in Utrecht, lehrt Ethik und forscht vor allem zum Thema Moralpsychologie. Hanno Sauer ist Autor zahlreicher Fachaufsätze und mehrerer wissenschaftlicher Werke. Seine Publikation "Moral. Die Erfindung von Gut und Böse" wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 nominiert. 2025 veröffentlichte er "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten". Hanno Sauer lebt in Düsseldorf.

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