

F.A.Z. Bücher-Podcast
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die F.A.Z.-Redakteure Maria Wiesner, Fridtjof Küchemann, Kai Spanke und Paul Ingendaay stellen im Bücher-Podcast der F.A.Z. ausgewählte Neuerscheinungen und Klassiker der Literatur vor. Sie sprechen mit Schriftstellern, Übersetzern und anderen Experten des Literaturbetriebs und beschäftigen sich mit den Eigenheiten des literarischen Lebens und Lesens.
Jeden Sonntag erscheint eine neue Episode. Einmal im Monat wird ein Literaturrätsel gestellt und unter den Einsendern der richtigen Lösung ein Buch verlost. Viel Spaß beim Mitmachen!
Die E-Mail-Adresse für Anmerkungen, Nachfragen, Lob und Kritik: buecher-podcast@faz.de. Der Bücher-Podcast auf Instagram: @fazbuecher.
Alle Folgen können jederzeit hier angehört werden: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-buecher-podcast
Jeden Sonntag erscheint eine neue Episode. Einmal im Monat wird ein Literaturrätsel gestellt und unter den Einsendern der richtigen Lösung ein Buch verlost. Viel Spaß beim Mitmachen!
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Episodes
Mentioned books

Oct 20, 2023 • 20min
Warum LSD nicht in der Apotheke gelandet ist : Norman Ohler über sein Buch „Der stärkste Stoff“
Ein Gespräch mit Claudius Seidl am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
Von der Begeisterung in einem Baseler Chemieunternehmen über den Austausch unter Meisterschülern eines Nobelpreisträgers zum Hoffnungsträger im Kalten Krieg und in die Micro-Dosing-Diskussion unserer Tage: „Psychedelische Drogen: Waffe, Rauschmittel, Medikament“ lautet der Untertitel des neuen Buchs „Der stärkste Stoff“ von Norman Ohler. Im Gespräch mit Claudius Seidl stellt der Autor sein Buch am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor. Eine Sonderfolge des Bücher-Podcasts.
„Psychedelika mussten die CIA einfach interessieren“: Benedikt Sarreiter über „Der stärkste Stoff“ von Norman Ohler und „Der große Rausch“ von Helena Barop
„Der stärkste Stoff“ von Norman Ohler auf der Website des Verlags Kiepenheuer & Witsch
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Oct 19, 2023 • 20min
Damit jemand um sie trauert: Bov Bjerg über seinen neuen Roman „Der Vorweiner“
Ein Gespräch mit Andrea Diener am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
Das Meer schlägt an eine Betonplatte mit Namen Resteuropa. Hier wird nicht mehr getrauert, und damit die Menschen am Ende des 21. Jahrhunderts dennoch nach ihrem Tod betrauert werden, gibt es Arbeit für Menschen aus den untergegangenen Ländern: Bov Bjerg spricht mit Andrea Diener am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse über seinen neuen Roman „Der Vorweiner“. Eine Sonderfolge des Bücher-Podcasts.
„Die Berufsfähigkeit zu trauern“: Tina Hartmann über Bov Bjergs Roman „Der Vorweiner“
Bov Bjergs Roman „Der Vorweiner“ auf der Website des Claassen Verlags
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Oct 19, 2023 • 20min
Als das Sprechen nicht mehr möglich ist: Deniz Utlu über seinen neuen Roman „Vaters Meer“
Ein Gespräch mit Sandra Kegel am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
Nach einem Schlaganfall kann er nicht mehr sprechen – und kommt Erinnerung zur Sprache: Im Gespräch mit Sandra Kegel stellt der Autor Deniz Utlu sein Buch „Vaters Meer“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
„Da steckt meine Seele drin“: Lerke von Saalfeld über Deniz Utlu und seinen Roman „Vaters Meer“
„Vaters Meer“ von Deniz Utlu auf der Website des Suhrkamp Verlags
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Oct 19, 2023 • 21min
Sie tauscht Freiheit gegen totale Kontrolle: Sherko Fatah über seinen Roman „Der große Wunsch“
Ein Gespräch mit Melanie Mühl am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
„Der große Wunsch“ von Sherko Fatah auf der Website des Luchterhand Literaturverlags
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Oct 19, 2023 • 25min
Er meint, er ist ein guter Mensch: Helge Schneider über seinen Krimi „Stepptanz“
Ein Gespräch mit Maria Wiesner am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
„Stepptanz – Kommissar Schneider versteht die Welt nicht mehr“ von Helge Schneider auf der Website des Verlags Kiepenheuer & Witsch
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Oct 18, 2023 • 25min
Auf die einzelnen Täter will ich gar nicht zugehen: Kathrin Röggla über ihren Roman „Laufendes Verfahren“
Ein Gespräch mit Andreas Platthaus am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
„Ein Gericht ist kein Ort für Trauer“: Andreas Platthaus über Kathrin Rögglas Roman „Laufendes Verfahren“**](https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/laufendes-verfahren-von-kathrin-roeggla-ein-gericht-ist-kein-ort-fuer-trauer-19076303.html)
Kathrin Rögglas Roman „Laufendes Verfahren“ auf der Website des Verlags S. Fischer
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Oct 18, 2023 • 27min
Hier bin ich erwachsen geworden in der Sprache: Valery Tscheplanowa und ihr Romandebüt „Das Pferd im Brunnen“
Ein Gespräch mit Tobias Rüther am F.A.Z.-Stand auf der Frankfurter Buchmesse
„Für Migrationsvoyeurismus ist sie nicht die Richtige“: Simon Strauß über Valery Tscheplanowas Debütroman „Das Pferd im Brunnen“
Valery Tscheplanowas Roman „Das Pferd im Brunnen“ auf der Website des Rowohlt-Verlags
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Oct 15, 2023 • 27min
Wie wäre es, zweihundert Jahre alt zu werden? Thomas Ramge über die Folgen eines extrem langen Lebens
Kai Spanke im Gespräch mit dem Autor
„Vielleicht ist die viel beklagte Kürze des Lebens das Beste an ihm.“ Das sagte Arthur Schopenhauer. Thomas Nagel würde widersprechen. Er findet, der Tod sei etwas Schlechtes, denn er nehme uns die Möglichkeit, weitere Erfahrungen zu machen. Heute haben die Deutschen eine statistische Lebenserwartung von einundachtzig Jahren. Was aber wäre, wenn sie bei zweihundert Jahren läge? Oder bei achthundert? Oder zweitausend? Man könnte sich regelmäßig neu erfinden und hintereinander mehrere, vollkommen unterschiedliche Berufe lernen. Wegweisende Entscheidungen müsste man nicht schon mit unter zwanzig Jahren treffen. Viele Menschen könnten ihr Glück in serieller Monogamie finden und mit ihren Ur-ur-ur-ur-Enkeln auf die Kirmes gehen.
Thomas Ramge diskutiert in seinem Buch „Wollt ihr ewig leben?“, mit welchen Mitteln die Langlebigkeitsmedizin den Alterungsprozess entschleunigen will. Wer würde von den Forschungsergebnissen profitieren? Wäre es fair, den jeweiligen Nutznießern zu verbieten, Kinder zu kriegen? Welche Auswirkungen hätte ein extrem langes Leben auf die Renten oder, größer gedacht, auf die Ressourcen des Planeten? Und warum investieren vor allem Männer in der zweiten Lebenshälfte, die mit digitalen Plattformen ein Vermögen gemacht haben, in die Langlebigkeitsforschung? Antworten suchen wir in dieser Folge des Bücher-Podcasts.
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Oct 8, 2023 • 1h 4min
Wie wenig wir noch mit der Natur kommunizieren können: Nataša Kramberger über ihr neues Buch „Mauerpfeffer“
Maria Wiesner und Fridtjof Küchemann im Gespräch mit der Autorin – und ein neues Literaturrätsel
Herzwurzel: So heißt zum Beispiel beim Walnussbaum die massige Hauptwurzel, die direkt nach unten wächst. Wer eine Walnuss verpflanzen will, muss darauf achten, dass er die Herzwurzel nicht beschädigt. Das Wort findet sich im neuen Buch von Nataša Kramberger, „Mauerpfeffer“. Der Essay handelt davon und denkt darüber nach, was es heißt, heute, in der Zeit des Klimawandels und der Unwetter, einen Hof zu haben, sich mit seinem Land und dem Leben auf diesem Stück Land arrangieren zu wollen, in Frieden leben zu wollen. Ihr Roman „Verfluchte Misteln“, vor zwei Jahren in deutscher Übersetzung erschienen, schildert das erste Jahr als Bäuerin.
Um Heimat und Verbundenheit geht es bei Nataša Kramberger, sie lebte auch in Berlin, als sie sich mit 33 Jahren entschied, den Hof ihrer Mutter in ihrem Geburtstort im slowenischen Teil der Steiermark zu übernehmen, auf der anderen Talseite des Hofs ihrer Großmutter, auf dem sie eigentlich aufgewachsen ist. Slowenien ist in diesem Jahre Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, die am 18. Oktober beginnt, und neben Nataša Krambergers Blick auf ihr Land oder von ihrem Land aus, im landwirtschaftlichen Sinn, interessiert uns natürlich auch ihr Blick auf ihr Land Slowenien. Deshalb haben wir Nataša Kramberger zu uns in den Bücher-Podcast eingeladen.
Anschließend stellen wir ein neues Literatur-Rätsel, wir verraten die Lösung aus dem September und den Namen des Gewinners oder der Gewinnerin.
Nataša Krambergers Essay „Mauerpfeffer“ auf der Website des Verbrecher Verlags
Nataša Krambergers Roman „Verfluchte Misteln“ auf der Website des Verbrecher Verlags
faz.net/literaturraetsel: Die Seite für Ihre Teilnahme am Literaturrätsel
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Oct 1, 2023 • 48min
Selbsterfindung eines lesenden Kürschners: Uwe Timm über sein Buch „Alle meine Geister“
Paul Ingendaay im Gespräch mit Uwe Timm
Uwe Timm ist ein Spezialist für autobiographische Bücher, die von den Rändern aus operieren, um langsam zum Zentrum vorzudringen. In „Alle meine Geister“ geht es um die Kürschnerlehre des Jugendlichen im Nachkriegs-Hamburg, um die Atmosphäre jener Jahre, um Spießigkeit, Verschweigen der Schuld und die wirtschaftlichen Zwänge vieler, um das Kleine, das Enge, was die Bundesrepublik war – aber auch um inspirierende Begegnungen, die hartnäckig betriebene Welterweiterung eines Jungen, dann eines jungen Mannes, der unbedingt Schriftsteller werden will und alles dafür tut, erst einmal zum Leser zu werden. Leben und Literatur: wie sie zusammenhängen und einander durchdringen. Was immer wieder bedeutet: Manches zu tun und anderes unbedingt zu lassen.
Uwe Timms Buch handelt von einem Handwerk, dem des Kürschners, das auf dem Tod von Tieren beruht. Heute ist dieser Beruf fast schon Vergangenheit. Das Buch „Alle meine Geister“ ist aber auch Selbsterkundung und Welterkundung: Der Autor folgt nicht nur den Wegen der Erinnerung, sondern fragt sich, wieso bestimmte Erinnerungen gerade jetzt wiederkehren und was es überhaupt mit dem Erinnern, dem Ich-Sagen und sogenannter „Erkenntnis“ auf sich hat. Ein offenes, atmendes Buch für alle, die vom Lesen nicht lassen können.
„Alle meine Geister“ von Uwe Timm ist erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, hat 280 Seiten und kostet 25 Euro.


