Das Neue Berlin

Das Neue Berlin
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Mar 27, 2026 • 1h 30min

Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen – mit Leonhard Dobusch

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Überall in Europa steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Druck. Politisch, weil dort gespart werden soll, wo er unbequem wird. Aber auch von jenen, die ihm wohlgesonnen sind, wird die Kritik lauter: Das System sei zu schwerfällig, erreiche junge Menschen kaum noch, und der Übergang in die digitale Welt gehe zu schleppend voran. Ein solcher wohlgesonnener Kritiker ist Leonhard Dobusch. Er ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck und saß mehrere Jahre im ZDF-Fernsehrat. Im Unterschied zu vielen anderen hat er über die Jahre aber nicht Kritik allein an den Öffentlich-Rechtlichen geübt, sondern immer wieder ganz konkrete Reformvorschläge vorgelegt. Mit ihm sprechen wir über seine Erfahrungen im Fernsehrat, über die Schwierigkeit journalistischer Unparteilichkeit und warum es wichtig ist, sich mit historischen und rechtlichen Voraussetzungen der Öffentlich-Rechtlichen auseinanderzusetzen. Wie sprechen darüber, warum öffentlich-rechtliche Mediatheken weniger wie TikTok, und mehr wie Wikipedia oder YouTube sein sollen. Und wir bekommen die vielen, weithin unbekannten Reformen in den Blick, seien es senderübergreifende Mediatheken, offene Empfehlungsalgorithmen oder internationale Kooperation für Freie Software. Dobusch betont, wie viel sich tut, gerade in Deutschland. Steht den öffentlich-rechtlichen Medien ihre beste Zeit erst noch bevor? Shownotes Leonhard Dobusch – Wikipedia Meike Richter: Einführungsvortrag: Lizenzen für das Internet-Zeitalter — CC Germany ZDF-Fernsehrat – Wikipedia D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt – Wikipedia Terra Xplain Commons – ZDF goes Schule leonido re:publica 2022: Leonhard Dobusch: Weniger Netflix, mehr YouTube und Wikipedia: … Potenzialanalyse: Digitaler Public Value im ZDF Wider die öffentlich-rechtliche Trägheitsvermutung – WRINT: Wer redet ist nicht tot Funk (Medienangebot) – Wikipedia Public Spaces Incubator | New_ Public Günther Ortmann – Wikipedia Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden – Wikipedia neunetzcast | neunetzcast 89: Was ARD und ZDF gerade online aufbauen und planen Fediverse – Wikipedia Algorithmen im ZDF | Das ZDF Empfehlungsystem media.ccc.de Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.
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Jan 26, 2026 • 0sec

Wirkliches und Mögliches in der Klimakatastrophe – mit Frank Adloff

Frank Adloff, Soziologieprofessor und Autor über die Rolle der Sozialwissenschaften in der Klimakrise, spricht über reale Gefährdungen bis zu Artensterben und Gesellschaftskollaps. Er fordert Stellungnahme statt Neutralität, diskutiert kurz- und langfristige Strategien wie Bricolage, soziale Gerechtigkeit, Reparierbarkeit und solidarisch-ökonomische Alternativen.
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Dec 29, 2025 • 0sec

Das Verbrechen als Produkt der Gesellschaft – mit Daniela Klimke

In dieser Folge spricht Daniela Klimke, Professorin an der Polizeiakademie Niedersachsen und Expertin für kritische Kriminologie, über die soziale Konstruktion von Kriminalität. Sie erklärt den Labeling-Ansatz, der Verbrechen als Ergebnis sozialer Zuschreibungen versteht. Klimke thematisiert die Ungleichbehandlung von Marginalisierten im Strafrecht und die Rolle von Polizei und Gesetzen als Produzenten von Kriminalität. Zudem wird die Bedeutung von Resozialisierung vs. Vergeltung sowie der Bedarf nach alternativen Ansätzen wie Restorative Justice diskutiert.
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Nov 17, 2025 • 1h 60min

Die Entdemokratisierung der Staatsfinanzen – mit Sebastian Huhnholz

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Betrachtet man die jüngsten politischen Umbrüche hierzulande, zeigt sich ein gemeinsamer Nenner: Sowohl das Ende der letzten Regierung als auch das Zustandekommen der neuen gingen auf Geldfragen zurück. Die ‚Ampel‘ beendete der Kanzler nach einem geplatzten Haushalt. Die Nachfolgeregierung kam nur durch eine in letzter Minute mit alten Mehrheiten beschlossene gewaltige Verschuldung zustande. Sebastian Huhnholz ist Politikwissenschaftler und forscht seit Jahren zu Staatsfinanzen. Für ihn sind diese politischen Ereignisse keine isolierten Einzelfälle, sondern Teil eines grundlegenden Wandels: Angesichts enormer Ausgabenbedarfe einerseits und zunehmender Schwierigkeiten, Geld und Mehrheiten zu organisieren andererseits, verändert sich, wie der Staat sich finanziert – und wer darüber bestimmt. Mit Huhnholz sprechen wir darüber, woher der Staat Geld bekommt und welche Rolle Steuern und Wirtschaftswachstum dabei spielen. Besonders widmen wir uns den ‚Sondervermögen‘ als paradigmatischem neuem Finanzierungsinstrument. Wir klären, was sie für die politischen Akteure so attraktiv macht, wie sie paradoxerweise den Druck auf den normalen Staatshaushalt erhöhen, die Finanzmacht zur Judikative verschieben, die steuerpolitische Umverteilung hemmen und einen permanenten Krisenmodus erzeugen. Es entsteht der Eindruck dysfunktionaler öffentlicher Finanzen, befördert durch politische Eliten, die – unfähig, grundlegende Reformen umzusetzen – ihre Ziele zunehmend durch gegenseitige Blockade und Marginalisierung parlamentarischer Willensbildung zu erreichen suchen. Shownotes Florian Meinel (Verfassungsblog): „Fiscal Hamlets – Die Bundesrepublik vor der Spaltung der Finanzverfassung“ Leviathan-Sonderheft „Politische Theorien öffentlicher Finanzen“ (Nomos) Philip Manow – Wikipedia No taxation without representation – Wikipedia James Tan: Power and Public Finance at Rome, 264–49 BCE Sondervermögen (Haushaltsrecht) – Wikipedia Urteil: Haushalt 2024 in SH verfassungswidrig | ndr.de Die Politische Ökonomie des Populismus. Buch von Philip Manow (Suhrkamp Verlag) Gekaufte Zeit. Buch von Wolfgang Streeck (Suhrkamp Verlag) Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen. Gast Sebastian Huhnholz Verwandte Episoden Mit Ulrike Herrmann über das Ende des Kapitalismus Paradoxe politische Redeweisen – mit Astrid Séville und Julian Müller Sparen ohne Sinn – mit Philippa Sigl-Glöckner über die Schuldenbremse Wirkliches und Mögliches in der Klimakatastrophe – mit Frank Adloff
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Aug 18, 2025 • 1h 38min

Wenn Dinge zu Krempel werden – mit Gabriel Yoran

Gabriel Yoran, Autor des aufschlussreichen Buches 'Die Verkrempelung der Welt', diskutiert die frustrierenden Tücken moderner Konsumgüter. Er analysiert, wie vermeintliche Fortschritte wie Touch-Bedienungen oft zu unpraktischen Lösungen führen. Yoran beleuchtet, wie Konsumkritik im digitalen Zeitalter notwendig ist und welche Verantwortung Verbraucher und Hersteller tragen. Zudem wird der Einfluss von E-Commerce auf Produktqualität thematisiert und die Frage aufgeworfen, ob die Versprechen des Kapitalismus noch zutreffen.
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Jul 9, 2025 • 1h 27min

Gute Verwaltung, schlechte Verwaltung – mit Wolfgang Seibel

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Unverständliche Formulare, lebensferne Beamte, komplizierte Regeln: die Verwaltung gilt vielen als Inbegriff anonymer Staatsgewalt, manche sehen in ihr ein Hindernis für Freiheit und Wohlstand. In Argentinien und den USA greifen Politiker bereits zur Kettensäge. Doch was ist Verwaltung eigentlich – als zentrale Institution moderner Gesellschaften und Instrument staatlichen Handelns? Woher rührt das verbreitete Unbehagen? Und welche systematischen Probleme bringt diese Organisationsform mit sich? Zu Gast ist der Verwaltungswissenschaftler Wolfgang Seibel. Mit ihm sprechen wir über strukturelle Dilemmata, demokratische Verfasstheit und deutsche Besonderheiten der Verwaltung. Anders als das Klischee behauptet, ist Deutschland laut Seibel nicht übermäßig bürokratisch. Vielmehr prägen aus historischen Gründen Dezentralität und starke Interessenbeteiligung die Verwaltung. Viele Probleme wie Überregulierung oder technische Defizite sind primär politische Versäumnisse. So geraten echte Probleme aus dem Blick: etwa Personalmangel, Koordinationslücken bei der Geldwäschebekämpfung oder eine mangelhafte Fehlerkultur und fehlende Haftung bei gravierendem Versagen. Wer Verwaltung pauschal demontieren will, riskiert im Zweifel mehr staatliche Willkür – und im Ernstfall Menschenleben. Shownotes Collapsing Structures and Public Mismanagement | SpringerLink Verwaltung verstehen. Buch von Wolfgang Seibel (Suhrkamp Verlag) Verwaltungsdesaster, ein Buch von Wolfgang Seibel, Kevin Klamann, Hannah Treis, unter Mitarbeit von Timo Wenzel — Campus Verlag Der prekäre Staat, ein Buch von Sven Reichardt, Wolfgang Seibel — Campus Verlag Verwaltete Illusionen, ein Buch von Wolfgang Seibel — Campus Verlag Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland) – Wikipedia Staatshaftungsrecht (Deutschland) – Wikipedia Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen. Gast Wolfgang Seibel Website
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Jun 4, 2025 • 1h 16min

Universalismus von unten – mit Jule Govrin

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Der Universalismus der Menschenrechte ist ein Erfolgsprojekt. Möglicherweise sogar der beste Kandidat für echten geschichtlichen Fortschritt. Zugleich sind die Menschenrechte ein unvollendetes und unvollkommenes Unternehmen. Manchmal stehen sie im Verdacht, ein paternalistisches Herrschaftsprojekt zu sein, das weiße, europäische Männlichkeit zum Maßstab des Menschlichen macht – oder bloß die ohnmächtige Phantasie einiger Intellektueller. Jule Govrin hat es in einer großen philosophischen Studie unternommen, den Universalismus noch einmal neu zu denken. Nicht von abstrakten Ideen oder von einer Warte der reinen Vernunft her will sie ihn fassen, sondern umgekehrt gerade von der materiellen, der körperlichen und konkreten Seite aus. Ihr geht es um einen Universalismus, der seinen Ausgang von realer Ungleichheit und Ungleichmachung nimmt und der gerade in der Verbundenheit und Verwundbarkeit der Menschen den kleinsten gemeinsamen Nenner ihrer Gleichheit erkennt. In der Sendung sprechen wir mit ihr über Glanz und Elend der Menschenrechte, die Govrin nicht nur kritisieren, sondern verteidigen will. Wir diskutieren über die Möglichkeiten und Aufgaben philosophischer Reflexion als nicht ideale und empirisch informierte Theorie. Schließlich widmen wir uns den politischen Wegen zu einer größeren Gleichheit und der anhaltenden Gefahr gesellschaftlicher Regression. Shownotes Universalismus von unten. Buch von Jule Govrin (Suhrkamp Verlag) Charles W. Mills – Wikipedia John Rawls – Wikipedia Martha Nussbaum – Wikipedia Gesa Lindemann – Wikipedia Sara Ahmed (Geschlechterforscherin) – Wikipedia Janne Mende: Der Universalismus der Menschenrechte Franziska Martinsen Susan Buck-Morss – Wikipedia Haitianische Revolution – Wikipedia Lieferkettengesetz – Wikipedia A Feminist Reading of Debt Beziehungsweise Revolution. Buch von Bini Adamczak (Suhrkamp Verlag) Ada Colau – Wikipedia Community-Kapitalismus Das Unvernehmen. Buch von Jacques Rancière (Suhrkamp Verlag) Direction of fit — Wikipedia Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen. Gast Jule Govrin Website Verwandte Episoden Für andere sprechen – Mit Marina Martinez Mateo über politische Repräsentation Realistisch bleiben? – Mit Victor Kempf über Menschenrechte und radikale Demokratie Rights to Natural Resources – with Petra Gümplová
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May 9, 2025 • 1h 24min

100 Jahre Das Neue Berlin

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Seit 2018 versuchen wir, Gegenwart und Gesellschaft im ausführlichen Gespräch zu verstehen. Die hundertste Folge nehmen wir zum Anlass, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Podcasts zu sprechen. Mit gemischten Gefühlen schauen wir zurück auf unsere locker experimentelle Anfangsphase, in der wir recht freihändig zusammen Thesen entwickelten. Wir lassen die Entwicklung des Formats Revue passieren, versuchen einige thematische Linien nachzuzeichnen und erinnern an ein paar Sendungen, die uns besonders im Gedächtnis geblieben sind. Dabei stellen wir uns die großen Fragen: Worum geht es eigentlich im Neuen Berlin? Sind wir ein politisches Format? Wie sollen wir das Format in Zukunft weiterentwickeln? Eine Zwischenbilanz – und ein Ausblick auf das, was kommt. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.
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Mar 10, 2025 • 1h 30min

Kirche im Umbruch – mit Philipp Greifenstein

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Feb 10, 2025 • 1h 24min

Unternehmen gegen Rechts – mit Benedikt Kapteina

Du willst uns unterstützen? Hier entlang. Folge uns auf Bluesky oder schreib uns an hierist@dasneue.berlin. ⎯ Rechtspopulisten suchen, den Parlamentarismus zu delegitimieren und in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen. Dies tun sie innerhalb und außerhalb politischer Institutionen. Immer mehr gesellschaftliche Akteure fragen sich daher, wie sie darauf reagieren sollen – darunter auch Unternehmen. Spotify hat 2024 eine Playlist zur EU-Wahl erstellt und seine Nutzer dazu aufgefordert, ihre Stimme zu erheben. Einer der reichsten Deutschen, Reinhold Würth, hat seine 25.000 Angestellten sogar direkt dazu aufgerufen, nicht die AfD zu wählen. Was bewegt Unternehmen dazu, politische Akteure zu werden? Ist es reiner Eigennutz oder ein echter Glaube an die Demokratie? Benedikt Kapteina hat in den vergangenen Jahren zu solchen Fragen geforscht. Wir sprechen mit ihm über die gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür, die Aktionsformen, die Verbreitung in der Unternehmenswelt und die innerbetrieblichen Erfahrungen damit. Und wir fragen uns, welche Antriebe hinter solchen Bemühungen stecken: Sind sie Produkt einer stabilen Zivilgesellschaft bis in die Chefetage hinein? Müssen Unternehmen notgedrungen politische Konflikte mit austragen? Oder investieren Unternehmen auch in die demokratischen Infrastrukturen ihrer Region, um den eigenen Standort zu sichern? Und überhaupt: Welche Rolle spielt die innerbetriebliche Demokratie und gewerkschaftliche Einbindung für den privatwirtschaftlichen Kampf gegen Rechts? Shownotes Dr. rer. pol. Benedikt D. S. Kapteina — Chair of Business Management, esp. Responsible Management — TU Dresden Stop, collaborate and Vote! Spotify is encouraging people to vote in the European elections | Euronews Brief an Belegschaft: Unternehmer Würth warnt vor AfD — ZDFheute Sachsen — Uhrenhersteller bietet Workshops gegen Rechts Home — Welcome Saxony Weltoffener Norden Arbeitswelt und Demokratie in Ostdeutschland Nachhaltigkeitsberatung & CSR Berichte — Scholz & Friends Reputation Unternehmen für Demokratie – Landkarte des Handelns Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen. Gast Benedikt Kapteina Verwandte Episoden Das Thüringen-Projekt – mit Marie Müller-Elmau und Hannah Beck Rechtes Denken und Fühlen – mit Felix Schilk und Florian Spissinger Migrantische Arbeit – mit Peter Birke

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