Nur eine Frage

DIE ZEIT
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Mar 25, 2026 • 48min

Will our children still need a driver's license, Dmitri Dolgov?

Dmitri Dolgov, russisch‑amerikanischer Mathematiker und Waymo‑Co‑Chef, erzählt von der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Er spricht über Sensorik wie LiDAR, KI‑Modelle, Training mit Simulationen und die Skalierung in Städte. Es geht um Sicherheit, Kostenreduktion, Anpassung an Verkehrsregeln weltweit und ob Fahren bald optional wird.
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Mar 11, 2026 • 46min

Is life just a coincidence, Jack Szostak?

Jack Szostak, Nobelpreisträger und Origin‑of‑Life‑Forscher, erklärt kurz seine Sicht auf RNA, Protocells und die chemischen Wege zum Leben. Er spricht über Cyanid als Baustein, wie Fettsäure‑Membranen und RNA sich selbst organisieren und welche Umgebungen auf der frühen Erde geeignet waren. Außerdem diskutiert er Wahrscheinlichkeit, alternative Biochemien und die Frage, ob Leben im Universum häufig ist.
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Mar 11, 2026 • 47min

Ist das Leben ein Zufall, Jack Szostak? (deutsche KI-Übersetzung)

Jack Szostak, Nobelpreisträger und Pionier der Ursprungsforschung, erklärt kurz seine Forschungen zur Entstehung von Protozellen. Es geht um RNA als Informationsstoff, Fettsäure‑Membranen, Cyanid als Bausteinquelle und wie Kompartimente Selektion ermöglichen. Diskussionen reichen von Wahrscheinlichkeit des Lebens bis zu Biosignalen auf Exoplaneten.
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Feb 25, 2026 • 1h 6min

Ist die Welt verrückt, Peter Zoller?

Peter Zoller, theoretischer Physiker und Pionier der Quanteninformatik, erklärt, warum Quantenmechanik unsere Intuition bricht. Er spricht über Doppelspaltphänomene, Verschränkung und Bell‑Experimente. Es geht um Schrödingers Katze, fundamentalen Zufall, Dekohärenz und wie Quantencomputer mit Ionenfallen funktionieren.
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Feb 11, 2026 • 34min

Englische Originalfolge: Are young people losing trust in traditional media, Richard Edelman?

Richard Edelman, CEO der PR‑Agentur Edelman und Herausgeber des Trust Barometer, erklärt, warum junge Menschen traditionellen Medien misstrauen. Er spricht über den Aufstieg sozialer Netzwerke, Peer‑Validation in Communities und die Rolle von ökonomischer Unsicherheit und Pandemie. Er gibt konkrete Ratschläge, wie Medien mit Tempo, Persönlichkeit und lokaler Nähe Vertrauen zurückgewinnen können.
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Feb 11, 2026 • 31min

KI-Übersetzung: Verlieren junge Menschen das Vertrauen in traditionelle Medien, Richard Edelman?

Der PR-Chef Richard Edelman erhebt jedes Jahr das "Trust Barometer". Seine Erkenntnisse sind beunruhigend. Für die klassischen Medien hat er ein paar Tipps. Im ZEIT-Podcast "Nur eine Frage" stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. Morgens die Zeitung aufschlagen, abends die tagesschau im Fernsehen gucken, und am Wochenende den Spiegel oder DIE ZEIT lesen? Über Generationen waren das die Hauptquellen der Deutschen, um sich zu informieren. Vorbei. Es hat eine dramatische Verschiebung stattgefunden: Jüngere Menschen der Gen Z nutzen kaum noch traditionelle Medien und erhalten ihre Informationen vorwiegend oder fast ausschließlich über soziale Medien wie TikTok oder Instagram.  Warum ist das so? Verlieren junge Menschen das Vertrauen in traditionelle Medien? Diese Frage stellen wir in der neuen Ausgabe von Nur eine Frage dem PR-Experten Richard Edelman.  Edelman ist CEO der Kommunikationsberatung Edelman PR. Seit 25 Jahren veröffentlicht er jedes Jahr das Trust Barometer – eine jährliche weltweite Umfrage, in der er das Vertrauen der Menschen in zentrale Institutionen wie Regierung, Unternehmen, Medien und NGOs untersucht. Im N1F-Gespräch erklärt Edelman, dass junge Menschen Institutionen und damit auch den Medien zunehmend misstrauen. Er beschreibt eine Generation, die Nachrichten eher über Peers und Social-Media-Communitys validiert, als auf etablierte Marken und Experten zu vertrauen – eine Entwicklung, die sich seit der Pandemie stark beschleunigt hat. Laut Edelman können fast zwei Drittel der jungen Menschen zudem nicht mehr sicher unterscheiden, ob eine Nachricht von einer seriösen Quelle stammt oder Desinformation ist. Ein Befund, der weitreichende Folgen für Journalismus, Politik und Wirtschaft hat. Mit Blick auf Deutschland verbindet Edelman den Vertrauensrückgang in die Institutionen eng mit wirtschaftlicher Stagnation und Abstiegsängsten. "Nur wenige glauben noch, dass sie mal einen festen Job, ein höheres Einkommen als ihre Eltern oder gar ein eigenes Haus besitzen werden." Die ökonomischen Sorgen – von Jobangst über KI bis hin zu steigenden Lebenshaltungskosten – nähren den Groll unter den Menschen und das Gefühl, vom System benachteiligt zu sein. Eine Entwicklung, die zunehmend besorgniserregend ist und vor allem bei jungen Menschen ausgeprägter wird: Über die Hälfte der jungen Erwachsenen hält inzwischen gewaltsame Aktionen für legitime Mittel der Veränderung. Edelman fordert eine glaubwürdige Zukunftserzählung: "Die Menschen möchten die Chance auf eine Verbesserung ihrer Lage sehen, wenn sie hart arbeiten." Was bedeutet das für die klassischen Medien? "Sie konkurrieren um Aufmerksamkeit, gegen Unterhaltungsangebote wie YouTube, TikTok. Sie sollten das Beste von diesen neuen Medien übernehmen, ohne ihre Kernkompetenzen zu vernachlässigen." Edelman plädiert für mehr Tempo, mehr Authentizität und mehr Persönlichkeit: Journalismus müsse dahin, wo die jungen Zielgruppen sind – mit einer klaren, wiedererkennbaren Stimme, ohne die Sorgfalt bei der Faktenprüfung zu vernachlässigen. Vertrauen entstehe heute "von unten nach oben", betont Edelman. Durch häufigen Kontakt und echte Interaktion. Klassische Medien sollten weniger auf Klickjagd gehen und stattdessen Orientierung liefern: "Sie sollten den Menschen behilflich sein, mit der Geschwindigkeit des Lebens klarzukommen." Und vor allem: Die Menschen beruhigen und ihnen die "Hoffnung für die Zukunft wiedergeben". Produktion: Pool Artists, Claudius Dobs Animation: Axel Rudolph Redaktion: Jens Lubbadeh Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Jan 28, 2026 • 1h 17min

Zerstört das Internet die Demokratie, Ralph Hertwig?

Ralph Hertwig, Psychologe und Entscheidungsforscher am Max‑Planck‑Institut, erklärt die komplexen Folgen digitaler Medien. Er spricht über Methodenprobleme in der Forschung. Es geht um positive Effekte wie mehr Wissen und Partizipation, aber auch um Polarisierung, Desinformation, Aufmerksamkeitsökonomie, Algorithmus‑effekte und Möglichkeiten wie Bildung, Regulierung und alternative Geschäftsmodelle.
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Jan 14, 2026 • 1h 38min

Muss es Kriege geben, Herfried Münkler?

Herfried Münkler, ein renommierter Politologe und Experte für Kriegstheorie, bietet tiefgehende Einblicke in die unvermeidliche Realität von Kriegen. Er beleuchtet, wie ein Mangel an globalen Friedenstiftern und historische Gewalttendenzen diese Konflikte fördern. Münkler diskutiert auch, wie soziale und demografische Faktoren wie Frauenmangel sowie neue Technologien wie Drohnen die Kriegsführung beeinflussen. Gemeinsam mit dem Gastgeber untersucht er, ob Frieden Kriege vorbereiten kann und welche Lehren aus der Geschichte gezogen werden sollten.
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Dec 17, 2025 • 1h 12min

Gibt es Gott, Heino Falcke?

Heino Falcke, Astrophysiker und Professor an der Radboud-Universität, diskutiert die spannende Frage, ob es Gott gibt. Er verbindet Wissenschaft mit Glauben und erörtert, wie der Urknall und die Naturgesetze sein Gottesbild prägen. Falcke betont, dass Wissenschaft nicht alle Antworten liefert, besonders beim 'Warum'. Er spricht über Feinabstimmungen im Universum und die Möglichkeit von außerirdischem Leben. Für ihn ist Glaube nicht nur ein Lückenfüller, sondern eine Haltung der Ehrfurcht gegenüber dem Geheimnis des Lebens.
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Dec 3, 2025 • 1h 28min

Ist Demokratie die beste Staatsform, Jan-Werner Müller?

Jan-Werner Müller, Professor für Politische Theorie an der Princeton University und Autor von 'Was ist Populismus?', diskutiert die Herausforderungen und Chancen der Demokratie. Er erklärt, dass Demokratie Konflikte organisiert und warum Parteien unverzichtbar sind. Müller betont die Risiken der Erosion demokratischer Strukturen und die Rolle von sozialen Medien bei der Mobilisierung. Außerdem reflektiert er über die Notwendigkeit von Föderalismus als Schutzmaßnahme in Krisen und warnt vor der Illusion des starken Führers ohne demokratische Kontrolle.

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