ÄrzteTag

Ärzte Zeitung
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Oct 30, 2023 • 23min

Ärzte und Apotheker – wie läuft die Zusammenarbeit vor Ort, Dr. Rahn?

Statt Rivalität läuft die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern gerade im ländlichen Raum vielerorts schon gut „Wenn Du impfen darfst, dann will ich das Dispensierrecht!“ – die politischen Diskussionen über Kompetenzen und Aufgabenbereiche zwischen Ärzteverbänden auf der einen und Apothekerverbänden auf der anderen Seite sind oft heftig und fast reflexhaft. Dabei ergänzen sich die Fähigkeiten beider Berufsgruppen eigentlich sehr gut. Vor Ort läuft die Zusammenarbeit auch überwiegend gut, berichtet Dr. Andreas Rahn, als Hausarztinternist in Bad Laer bei Osnabrück niedergelassen, im „ÄrzteTag“-Podcast. Apothekerinnen und Apotheker hätten im Bereich der Pharmakologie „eine hohe Kompetenz“, betont Rahn. „Mir tut es immer wieder leid, dass die eigentlich hohe Kompetenz im Alltag häufig nicht so gut zum Tragen kommt“, bedauert der Hausarzt, der regelmäßiger Leserbriefschreiber in Richtung Ärzte Zeitung ist. Im Krankenhaus gebe es immerhin mittlerweile strukturelle Ansätze, die Fähigkeiten der Apotheker aktiv einzubinden. In der ambulanten Medizin sei das noch nicht so weit. So sei es beispielsweise ein Problem, wenn Patienten mit ihrem Medikationsplan zur Apotheke gehen, dass dort Laborwerte oder Diagnosen zu dem oder der Patientin nicht vorliegen. Es müsste daher eine Art strukturierten Dialog zwischen den Berufsgruppen geben, um mit diesem Problem umzugehen, wünscht sich Rahn. Für Qualitätszirkel mit beiden Berufsgruppen sieht er allerdings keinen Raum im Berufsalltag. In ländlichen Bereichen wie in seiner Region „bin ich auch nicht böse“, wenn in der Apotheke um die Ecke geimpft wird. Er habe durchaus genug zu tun, insofern entlasteten Impfungen der anderen Berufsgruppe sogar eher seine Praxis, als dass es ihm etwas nehme. In der Großstadt könne sich das natürlich anders darstellen. Manche Dinge müsse man auch einfach mal ausprobieren, zum Beispiel Blutdruckmessen in der Apotheke oder eben auch Impfungen in der Offizin. Im Podcast nimmt der Hausarzt-Internist auch Stellung zum berufspolitischen Schulterschluss der Spitzenverbände KBV, KZBV und ABDA gegenüber dem Bundesgesundheitsminister. Auch Laboruntersuchungen in der Apotheke als niedrigschwelliger Zugang für jüngere Patientinnen und Patienten „sollte man einfach mal ausprobieren“, so Rahn weiter. Die Diskussionen im öffentlichen Bereich dazu sieht Rahn teilweise als „belustigend“ an – es sei ja auch nicht ganz neu, dass Apothekerinnen und Apotheker für Patienten durchaus auch beratend tätig sind – nicht zuletzt bei rezeptfreien Medikamenten. Rahn plädiert dafür, dass sich alle Beteiligten „konstruktiv einbringen“.
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Oct 24, 2023 • 39min

Mehr Prävention, weniger Kranke heilen – ist das der Trend, Prof. Nixdorff?

Wie sinnvoll private Präventionsmedizin ist Eine „Medizin des Gesunden“ propagieren Präventionsmediziner zunehmend, nicht nur auf Kongressen. Mit mehr Prävention und Früherkennungsuntersuchungen wollen sie erreichen, dass die Krankheitslast durch chronische Erkrankungen in einer alternden Gesellschaft abgemildert wird. Professor Uwe Nixdorf, Inhaber und Geschäftsführer des European Prevention Centers mit Standorten unter anderem in Düsseldorf, ist ein exponierter Vertreter der Präventionsmedizin. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert der Kardiologe, der sich auch für die Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten in der Check-up-Medizin einsetzt, die „gigantischen Möglichkeiten“ der modernen Medizin, Krankheiten früher zu erkennen. Gerade in der Kardiologie gelte es, nicht erst den Arzt oder die Ärztin aufzusuchen, „wenn der Schuh drückt“. Die Möglichkeiten der Kassenmedizin in der Prävention seien in Deutschland zwar teilweise besser als in anderen Ländern, beispielsweise über die Gesundheitsuntersuchung, die alle drei Jahre bei über 35-Jährigen möglich ist, oder auch bei den U-Untersuchungen von Kindern. Um Risiken genauer abschätzen zu können, seien die Grenzen bei Kassenleistungen aber eng gesetzt, so Nixdorff. Im Podcast erläutert der Kardiologe die Grenzen älterer Methoden wie des Belastungs-EKG für die Früherkennung von Herzerkrankungen und die alternativen bildgebenden Methoden. Entscheidend sei es, die Risiken der Patienten zu erheben, das sei etwa bei Cholesterin, Taillenumfang oder Gewicht überhaupt nicht aufwändig. Über die Arbeit mit Risiko-Scores wie Procam oder European Heart Score ließen sich dann die Patienten herausfiltern, für die eine weitergehende Diagnostik etwas bringen könnte. Auch wie er dabei vorgeht und warum Patientinnen und Patienten keine Angst vor Überdiagnostik haben müssen, erläutert Nixdorff im Podcast.
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Oct 23, 2023 • 11min

Was wir von Braunbären zur Thromboembolie-Prophylaxe lernen können

Über HSP47 Immobilität gilt gemeinhin als transienter Risikofaktor für venöse Thromboembolien (VTE). So einfach ist es aber nicht: Denn wenn Braunbären Winterschlaf halten und dadurch deutlich immobilisiert sind, haben sie ein deutlich erniedrigtes VTE-Risiko. Dasselbe betrifft auf Menschen zu, etwa nach einer Lähmung durch eine Rückenmarksverletzung. Das hat ein Münchner Forscherteam mit internationaler Beteiligung – unter den Probanden schwedische Braunbären – herausgefunden und am 13. April dieses Jahres publiziert (Science 2023; 380 [6641]: 178–187). Für ihre Forschung haben der Arbeitsgruppenleiter Privatdozent Dr. Tobias Petzold und zwei der drei Erstautoren, die Dres. Manuela Thienel und Johannes Müller-Reif, am 19. Oktober den Galenus-von-Pergamon-Preis in der Kategorie Grundlagenforschung erhalten. Wie sie dem auf die Schliche gekommen sind und was hinter dem Hitzeschutzprotein 47 (HSP47) steckt, erzählen sie im „ÄrzteTag“-Podcast.
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Oct 20, 2023 • 24min

Ehrenamt in der Medizin – sozialer Kitt und professionell nicht zu ersetzen

Warum es ehrenamtliches Engagement von Ärztinnen und Ärzten braucht Trotz aller professionellen Strukturen, Hunderttausenden von Gesundheitsberufen und einer flächendeckenden Versorgung: Auch in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, fallen Menschen durchs Raster – und sie finden bei gesundheitlichen Problemen keinen Zugang zur Versorgung. Helfen mehr Geld, mehr Einrichtungen, noch mehr Professionalisierung oder sogar Gesundheitskioske, wie sie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plant? Nein, das würde es nicht, darin sind sich Mitglieder der Jury des Springer Medizin Charity Awards einig. Im Gegenteil: Mehr Professionalisierung, gar Bürokratie würden den Keim für gutes Ehrenamt ersticken. Der Charity Award wurde am Donnerstag, 19. Oktober zum mittlerweile 15. Mal an Ehrenamt in der Gesundheitsversorgung verliehen. Dotiert sind die drei Preise mit insgesamt 60.000 Euro Barpreisen und weiteren Medienleistungen durch den Springer Medizin Verlag. Am Rande der festlichen Preisverleihung haben wir mit Jury-Mitgliedern über Ehrenamt in der Medizin gesprochen, darunter Jury-Präsidentin und Diabetologin Professorin Monika Kellerer, Gesundheitsökonom Professor Frank-Ulrich Fricke, den Ehrenvorsitzenden der KV Hessen Dr. Jürgen Bausch, die BMG-Staatssekretärin a.D. Gudrun Schaich-Walch und die Demenz-Aktivistin Sophie Rosentreter.
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Oct 11, 2023 • 28min

Ist Versorgungsforschung etwas für die Praxis, Dr. Landgraf und Dr. Heinz?

Zwei Ärzte über ihre Erfahrungen mit Versorgungsforschung Eine Studie zu Auswirkungen von Hitze auf Pflegeheimbewohnerinnen und eine Studie zur Wirkung von COVID-Impfungen auf alte Menschen: In der Praxis von Dr. Irmgard Landgraf wird Versorgungsforschung groß geschrieben. Die hausärztlich arbeitende Internistin betreut viele Pflegeheimbewohner. „Ich wollte, als die COVID-Impfstoffe kamen, persönlich wissen, wie die alten Patientinnen und Patienten profitieren und wie oft sie geimpft werden müssen“, erzählt Landgraf im „ÄrzteTag“-Podcast. Häufig sei gerade diese Patientengruppe älterer und immobiler Patientinnen und Patienten gar nicht in die üblichen Studien inkludiert, daher sah die Ärztin eine echte Forschungslücke. Sechs bis sieben größere Studien habe sie in der Praxis bisher begleitet, auch an Innovationsfondsprojekten sei die Praxis beteiligt gewesen. Im Podcast erläutert Landgraf, welchen Aufwand sie in der Praxis und mit dem Praxisteam betreiben muss und was sie dazu motiviert, zusätzlich zur Arbeit in der Hausarztpraxis auch Versorgungsforschung zu betreiben – und auch, wie sie damit die hausärztliche Versorgung verbessern helfen kann. Die Impfstudie habe beispielsweise dazu geführt, dass sie im Pflegeheim eine Impfquote von 100 Prozent erreicht hätten, in der Praxis von 98 Prozent. Seit der Impfung sei auch keiner ihrer Patientinnen und Patienten mehr an COVID gestorben. Dr. Leonor Heinz, Leiterin der Koordinierungsstelle der Initiative Deutscher Forschungspraxennetze DESAM-ForNet in der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, sieht im Podcast-Gespräch die Praxis von Dr. Irmgard Landgraf als besonderes Beispiel für einen „allmählichen Paradigmenwechsel in den Praxen“. Die Erkenntnis mache sich breit, dass Praxen nicht nur die Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft umsetzen müssen, sondern zunehmend „selbst Teil des Prozesses der Evidenzgenerierung werden“. Heinz und Landgraf beschreiben im Podcast die Bedingungen für erfolgreiche Versorgungsforschung, wie viele Praxen sich bereits in diesem Feld engagieren und was bei der Teilnahme an Studien zu beachten ist.
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Oct 2, 2023 • 9min

Werden Allgemeinmediziner in ihrer Weiterbildung benachteiligt, Dr. Gehrke-Beck?

Allgemeinmedizinerin von der Charité beim DEGAM-Kongress „Die Hausarztpraxis als Ort für Lehre, Forschung und Weiterbildung – Vision oder Wirklichkeit?“ Das Motto des am Samstag in Berlin zu Ende gegangenen DEGAM-Kongresses 2023 lag voll im Trend. Mehr Forschungsdaten aus Hausärztinnen- und Hausarztpraxen, mehr Weiterbildungsstellen für dringend benötigten Nachwuchs: Beides sei dringende Notwendigkeit, sagt Dr. Sabine Gehrke-Beck vom Institut für Allgemeinmedizin an der Charité im „ÄrzteTag“-Podcast. Gehrke-Beck, die zu dem Team um Professor Christoph Heintze gehörte, das den Kongress zusammengestellt hat, glaubt nicht, dass werdende Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner in der Fortbildung von anderen Fachgruppen benachteiligt würden, wie das in Veranstaltung beim DEGAM-Kongress vereinzelt anklang – etwa in der Inneren Medizin. Sie selbst habe das nicht erlebt und habe den Eindruck, dass es auch mehr und mehr Studentinnen und Studenten gebe, die sich dazu bekennen, wenn sie in diese Fachrichtung gehen wollen. Die Wertschätzung des Faches sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Podcast gibt Gehrke-Beck auch Einblicke in das Netzwerk der Lehrstühle, um die weiterbildenden Praxen zu unterstützen. Die Nachfrage nach Kursen für weiterbildende Ärztinnen und Ärzte sei mittlerweile sehr groß. Mehr und mehr hausärztliche Praxen meldeten sich mittlerweile, um sich in der Weiterbildung zu engagieren. Deshalb sei sie auch optimistisch für die Zukunft der Allgemeinmedizin. (Dauer: 8:44 Minuten)
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Sep 29, 2023 • 10min

Primärversorgungszentrum oder Gesundheitskiosk: Was ziehen Sie vor, Herr Spreckelsen?

Ein Mitglied der DEGAM-Arbeitsgruppe Soziale Gesundheit über die Versorgung Noch gibt es keinen Kabinettsentwurf für das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Aber einer der Hauptpunkte im Gesetz, die Einrichtung von Primärversorgungszentren (PVZ), wird schon eifrig diskutiert in der AG Soziale Gesundheit der DEGAM. In diesen Zentren ist vorgesehen, dass Ärztinnen und Ärzte mit anderen Gesundheitsberufen unter einem Dach zusammenarbeiten, zum Beispiel mit Sozialarbeitern, Psychologen, Physiotherapeuten oder Ernährungsberatern. Im Podcast „ÄrzteTag vor Ort“ erläutert Ove Spreckelsen, Mitglied der Arbeitsgruppe Soziale Gesundheit, welche Formen der Zentren es gibt und warum er integrierte Zentren ausgelagerten Gesundheitskiosken mit Sozialberatung und anderen Angeboten von Gesundheitsberufen vorzieht. Als Träger, so Spreckelsen weiter, kämen nicht nur Genossenschaften und Kommunen in Frage, sondern auch Ärztinnen und Ärzte könnten sich engagieren. Auch dazu, wie eine stabile Arzt-Patienten-Beziehung in größeren Zentren aufgebaut und gehalten werden könnte und wer in einem Zentrum den Hut aufhaben sollte, sagt Spreckelsen seine Meinung. (Länge: 10:13 Minuten)
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Sep 29, 2023 • 13min

Können Sie sich vorstellen, nicht mehr Chef oder Chefin der Praxis zu sein?

Eine Frage, neun Antworten beim DEGAM-Kongress Die Teampraxis als Modell für die Zukunft ist eines der Schwerpunktthemen beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). MFA, VERAH, Ärztinnen und Ärzte sollen auf Augenhöhe zusammen arbeiten, so die Wunschvorstellung einiger Referentinnen und Referenten in Berlin. Im „ÄrzteTag“-Podcast haben wir neun Kolleginnen und Kollegen zur Zukunft der Hausarztpraxis befragt: Können Sie sich vorstellen, dass Sie in Ihrer Praxis künftig mit anderen Gesundheitsberufen auf Augenhöhe arbeiten – und nicht mehr der klassische Chef oder die klassische Chefin sind? (Dauer: 12:30 Minuten)
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Sep 28, 2023 • 24min

Wie werden Praxen attraktiver für Ärzte in Weiterbildung, Dr. Dupont?

JADE-Vorstandsmitglied beim DEGAM-Kongress Die Allgemeinmedizin wird bei jungen Ärztinnen und Ärzten immer beliebter. Im Wintersemester 2021/22 haben sich 100.000 Studierende für diese Fachrichtung entschieden – 25 Prozent mehr als noch 2007/08. Trotzdem dürfte das nicht ausreichen, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Zukunft zu sichern. „Wir brauchen künftig 120 Prozent der Medizinstudierenden allein für die Allgemeinmedizin, um den Status quo zu halten“, meint Dr. Fabian Dupont, Vorstandsmitglied der Jungen Allgemeinmedizin Deutschland (JADE) im „ÄrzteTag vor Ort“-Podcast beim diesjährigen DEGAM-Kongress in Berlin. Dupont ist sich sicher, dass die Ärzteschaft klären muss, welche Aufgaben künftig noch von Ärzten übernommen werden können. Wo können andere Gesundheitsberufe oder Medizinstudierende stärker einbezogen werden? Zudem kritisiert Dupont im Podcast-Gespräch die Pläne der Ampel-Koalition zur Klinikreform. Dass angehende Fachärzte für Allgemeinmedizin in erster Linie in Ii-Kliniken weitergebildet werden sollen, schaffe eine Zweiklassengesellschaft. Viele werden sich nach Duponts Ansicht gegen die allgemeinmedizinische Weiterbildung und für eine qualitativ hochwertige Weiterbildung in der Klinik entscheiden, prognostiziert er. Erratum: In einer älteren Version des Artikels stand: „Im Wintersemester 2021/22 haben sich 100.000 Studierende für diese Fachrichtung entschieden – 25 Prozent mehr als noch 2007/08.“ Dies ist falsch. Die Zahlen beziehen sich auf das Humanmedizinstudium im Allgemeinen.
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Sep 28, 2023 • 15min

Wie begegnen Forschung und Lehre dem drohenden Hausärzte-Mangel, Prof. Heintze?

Kongresspräsident Christoph Heintze,über die Schwerpunkte der DEGAM-Tagung 2023 „Die Hausarztpraxis als Ort für Lehre, Forschung und Weiterbildung – Vision oder Wirklichkeit“ – unter dieses Motto haben die Veranstalter des 57. Kongresses für Allgemeinmedizin und Familienmedizin die drei Kongresstage von 28. bis 30. September gestellt. Der Gastgeber, Kongresspräsident Professor Christoph Heintze, spricht im „ÄrzteTag“-Podcast über die Schwerpunkte des Kongresses, wie zum Beispiel der Nachwuchs animiert werden könnte, in die Allgemeinmedizin zu gehen. Die Bereitschaft in den Praxen sei hoch, sich in der Weiterbildung zu engagieren, hat Heintze festgestellt. Vorgestellt wird beim Kongress auch ein Positionspapier der Fachgesellschaft zu den Lehren aus der Pandemie. Die Corona-Zeit habe gezeigt, wie hoch die Relevanz der Hausarztpraxen tatsächlich sei. Die Schwerpunkte decken sich nach Auskunft des Kongresspräsidenten teilweise auch mit den Themen des 44. Hausärztinnen- und Hausärztetages in der vergangenen Woche. Dazu gehörten die Stärkung der Primärversorgung und die Diskussion über ein Primärarztsystem, aber auch die Debatte über kommerzgetriebene Medizin. Auch die Frage, an welcher Stelle Leitlinien in der Hausarztmedizin helfen können – und wo eher nicht – werde in Berlin Thema sein.

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