Österreich - die ganze Geschichte

ORF III
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Mar 27, 2026 • 21min

Alltag wie im Imperium

In dieser Folge von „Österreich – die ganze Geschichte“ begibt sich Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler auf Spurensuche im römischen Erbe Österreichs. Von unserem Alphabet und lateinischen Alltagswörtern über Monatsnamen und den Julianischen Kalender bis hin zu Straßenbau, Aquädukten, Kanalisation und revolutionärer Fußbodenheizung zeigen sie, wie stark die Antike unseren Alltag bis heute prägt. Auch Badekultur, Mietwohnbauten, Weinbau, Kulinarik und die Verbreitung des Christentums im Römischen Reich werden beleuchtet – und damit die Frage beantwortet, warum die Römer für Österreichs Geschichte noch immer von zentraler Bedeutung sind.
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Mar 20, 2026 • 23min

Unter unseren Füßen liegt Rom

Was ist vom römischen Österreich heute noch sichtbar? In diese Folge spricht Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler über die spektakulärsten Schauplätzen römischer Geschichte: vom weitläufigen Archäologiepark in Carnuntum mit rekonstruierten Häusern und funktionierender Fußbodenheizung über das monumentale Heidentor bis ins römische Wien, wo sich das Legionslager im heutigen Stadtplan noch immer ablesen lässt. Es geht um Hightech-Archäologie, spektakuläre Zufallsfunde – und darum, warum die Erde selbst oft der beste Denkmalschutz ist.
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Mar 13, 2026 • 22min

Machtspiele am Limes

Welche römischen Kaiser haben auf dem Gebiet des heutigen Österreich Geschichte geschrieben? In dieser Folge spricht Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler über Machtpolitik an der Donau: vom Philosophenkaiser Marcus Aurelius, der, während der Markomannenkriege Jahre in Carnuntum verbrachte und vielleicht sogar in Vindobona starb, über die spektakuläre Kaiserausrufung des Septimius Severus bis zur dramatischen Kaiserkonferenz unter Diocletian im Jahr 308. Österreich war dabei nicht Randgebiet, sondern Bühne großer Weltpolitik – mit Intrigen, Legenden und Entscheidungen, die das Römische Reich nachhaltig veränderten.
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Mar 6, 2026 • 30min

Rom erobert alles…auch Österreich

Franziska Beutler, Althistorikerin und Expertin für römisches Österreich, erklärt Ursprung und Zeitrahmen Roms. Sie spricht über Gründe der Expansion: Militär, Infrastruktur und Toleranz. Es geht um kulturellen Transfer von Sprache, Inschriften und Religion. Rätien, Norikum und Pannonien sowie Alpeninteresse durch Rohstoffe und strategische Verbindungen werden beleuchtet.
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Feb 27, 2026 • 21min

Die Kelten zwischen Realität und Mythos

Die Kelten bildeten eine äußerst heterogene Bevölkerungsgruppe der Eisenzeit, deren Identität stark von stereotypen Fremdzuschreibungen griechischer und römischer Autoren geprägt ist. Ihre monarchisch geprägten Herrschaftsstrukturen sind etwa anhand von Grabfunden einst mächtiger Hallstattfürsten oder eindrucksvoller Grabhügel, wie jenem im niederösterreichischen Großmugl, bis heute nachvollziehbar. Thematisiert wird außerdem die rätselhafte Klasse der Druiden, über die unter anderem Cäsar berichtet, sowie Aspekte der keltischen Religiosität. Abschließend geht es um das Königreich Noricum, das erste nachweisbare Staatswesen auf heute österreichischem Gebiet und die Verdrängungsprozesse durch Römer und germanische Stämme, die der keltischen Kultur in Mitteleuropa ein Ende setzten. Mariella Gittler im Gespräch mit dem Archäologen und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler.
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Feb 20, 2026 • 30min

Hotspots der Jungsteinzeit

Die Neolithische Revolution nimmt im Nahen Osten ihren Anfang und breitet sich später bis nach Mitteleuropa aus. Schafe, Ziegen und Rinder werden domestiziert und unsere Vorfahren sesshaft. Mit der Linearbandkeramik, sowie dem Einsatz neuer Werkzeuge wie Sternbeilen, findet eine tiefgreifende kulturelle Veränderung statt. Dabei geht es auch um die ersten Metallfunde und die frühe soziale Ungleichheit, die in dieser Epoche erstmals archäologisch greifbar wird. Der Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler spannt im Gespräch mit Mariella Gittler den Bogen von wichtigen Fundorten dieser Übergangszeit, wie den Pfahlbauten, Hallstatt oder den monumentalen Kalenderbauten und Grabanlagen in Niederösterreich, bis zu Ötzi, dem in unseren Breiten bis heute wohl prominentesten jungsteinzeitlichen Menschen.
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Feb 13, 2026 • 29min

Die ersten Österreicher

Die ersten Menschen, die in der Steinzeit im Gebiet des heutigen Österreich lebten, waren nomadische Jäger, deren hochmobiles Leben von Hunger, den wechselhaften Klimabedingungen der letzten Eiszeit und gefährlichen Begegnungen mit wilden Tieren geprägt war. Die Feuerstellen waren das Zentrum des sozialen Lebens in einer Zeit, über die wissenschaftliche Aussagen aufgrund der enormen historischen Distanz nur sehr schwer möglich sind. Der Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler erklärt im Gespräch mit Mariella Gittler außerdem, wie Bären- und Mammutjagden abliefen, welche Rolle vermutlich schamanische Praktiken in diesen kleinen Gruppen hatten und wie man sich die Begegnungen des modernen Menschen mit dem Neandertaler vorstellen kann. Außerdem wird mit den gängigen Mythen rund um die Venus von Willendorf aufgeräumt und das Leben von Menschen beschrieben, deren tägliches Überleben auf das Engste mit den Prozessen der Natur verknüpft war.
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Feb 6, 2026 • 22min

Das 1x1 der Steinzeitarchäologie

Wer waren die ersten Bewohner des heutigen Österreich und mit welchen Herausforderungen hatten sie zu kämpfen? Mariella Gittler spricht mit dem Archäologen und Urgeschichtler Dr. Franz Pieler über seinen Beruf und die neuesten Erkenntnisse der prähistorischen Forschung. Wir erfahren, welche Methoden in der Archäologie heute zur Anwendung kommen und was uns alte Werkzeuge, Siedlungsspuren und Statuetten wie die weltberühmte Venus von Willendorf über das harte Leben unserer frühesten Vorfahren erzählen können. Während der letzten Eiszeit sind die Bedingungen in Mitteleuropa extrem. Der Permafrostboden kann die Menschen kaum ernähren und zwingt die altsteinzeitlichen Mammutjäger, der unwirtlichen Natur ein risikoreiches und hochmobiles Leben abzutrotzen.
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Jan 30, 2026 • 31min

Vom Frieden und dem Wert des Menschen

Dr. Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident und langjähriger Politiker, reflektiert über Demokratie, Frieden, Bildung und Technologie. Er spricht über die Bedeutung von Neutralität, Investitionen in Forschung und die Verantwortung junger Menschen. Zudem warnt er vor Risiken neuer Technologien und plädiert für ethische und demokratische Leitlinien.
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Jan 23, 2026 • 33min

Von der Ostöffnung zum EU-Beitritt

Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident Österreichs und erfahrener Politiker, spricht über bewegende persönliche Erlebnisse rund um den Fall des Eisernen Vorhangs. Er teilt Erinnerungen an die Ängste seiner Familie während der Besatzungszeit und die Auswirkungen des Kalten Krieges. Fischer analysiert die Ereignisse von 1989, die zur Öffnung Europas führten, und beschreibt die österreichische Volksabstimmung zum EU-Beitritt. Zudem erläutert er die Vorteile der EU-Mitgliedschaft und betont die Bedeutung von Neutralität und internationaler Zusammenarbeit.

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