

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel
Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt
Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen.
Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Episodes
Mentioned books

Jun 20, 2024 • 25min
Wie Argentinien unter Milei der Sprung in die Moderne gelingen könnte
In der aktuellen Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Wirtschaftspolitik des argentinischen Präsidenten Javier Milei.
In Mileis bislang sechsmonatiger Amtszeit ist die monatliche Inflation in Argentinien von zuvor 25 Prozent auf vier Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig ist die Armut in diesem Zeitraum aber deutlich gestiegen. Besonders Sozialhilfeempfänger, Rentner und Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind von Mileis Privatisierungspolitik betroffen. Die hohe Beliebtheit Mileis erklärt Hüther mit einer „Sehnsucht nach klarer Kante und Führung.“
Ob Mileis Politik aber auch dauerhaft Erfolg hat, halten Hüther und Rürup für fraglich. Sie analysieren, wie der Abstieg Argentiniens, das um 1900 ein sehr wohlhabendes Land war, zu erklären ist. Argentinien sei eine „agrarische Gesellschaft“, der nie der „Sprung in die Moderne“ gelungen sei, ist Rürups Befund. Damit dieser Sprung gelingt, müsse Milei Investitionen in Argentinien mobilisieren, industrielle Strukturen schaffen und Forschung und Entwicklung fördern, so Hüther.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Jun 14, 2024 • 25min
Lehren aus der Europawahl: Warum wirtschaftspolitischer Realismus heilsam für Europa sein könnte
In der aktuellen Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, analysieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die Auswirkungen der jüngsten Europawahl.
Die großen Gewinner der Wahl sind die Mitte-Rechts-Parteien, während progressive Sozialisten und Liberale signifikante Verluste hinnehmen mussten. Hüther betont, dass die Grünen dramatisch an Einfluss verloren hätten, und es sich bereits vor der Europawahl abgezeichnet habe, dass der Green Deal als Thema in den Hintergrund gerückt sei. In Zukunft werde der Fokus auf der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Europas liegen.
Vor diesem Hintergrund findet es Rürup bedauerlich, dass Deutschland und Frankreich, die beiden großen Volkswirtschaften in Europa, zum einen wirtschaftlich angeschlagen seien und zum anderen die Regierungschefs der beiden Länder „definitiv nicht miteinander können“. Rürup warnt: „Die weltpolitische Bedeutung Europas wird abnehmen.“ Hüther ergänzt, dass Realismus und die Fokussierung auf Wettbewerbsfähigkeit auch heilsam für Europa sein könnten. Die Frage sei allerdings, wie die EU mit den Spannungen zwischen den USA und China umgeht und welche Rolle Deutschland in diesem geopolitischen Konflikt spielen wird.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Jun 7, 2024 • 29min
Wie sich Europa gegen aufstrebende Wirtschaftsmächte wie China und Indien behaupten kann
In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, erläutern Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die aktuelle Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit von Nationen, insbesondere im Kontext der aufstrebenden Wirtschaftsmächte China und Indien. In dem Zusammenhang reflektieren die Ökonomen kritisch den historischen Begriff der "économie dominante" und die sich verändernden geopolitischen Kräfteverhältnisse.
Die Diskussion erstreckt sich über die unterschiedlichen Ebenen des Wettbewerbs – von Unternehmen auf betriebswirtschaftlicher Ebene bis hin zu Staaten auf der politischen Bühne. Dabei hinterfragen Hüther und Rürup kritisch, ob ein Erfolg auf europäischer Ebene automatisch auch Erfolg auf nationaler Ebene bedeutet. Sie kommen zu dem Schluss, dass Europa zwar wichtige Impulse setzen kann, die nationalen Regierungen aber ihre individuellen Herausforderungen aktiv angehen müssen. Gleichzeitig sind sich die Experten darüber einig, dass Europa wirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen muss, die den nationalen Interessen nicht entgegenwirken, sondern sie unterstützen.
Mit Blick auf die Auswirkungen europäischer Politik auf die Wirtschaft hierzulande kommen die Experten zu dem Schluss, dass die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die deutsche Volkswirtschaft Hand in Hand gehen müssen, um langfristigen Erfolg zu sichern.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

May 31, 2024 • 27min
Wie wichtig sind die deutsch-französischen Beziehungen für Europa?
In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, beleuchten Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die Entwicklung des deutsch-französischen Verhältnisses, angefangen bei den historischen Wurzeln der Erbfeindschaft bis hin zur heutigen politischen und wirtschaftlichen Beziehung.
Dabei diskutieren Rürup und Hüther über die traditionelle politische Führung Frankreichs und die wirtschaftliche Dominanz Deutschlands, während sie die aktuellen Veränderungen und Herausforderungen in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern analysieren. Wichtige Themen dabei sind die Bedeutung der europäischen Integration, die Heterogenität in der EU und die geopolitische Relevanz Europas im globalen Kontext.
Die Ökonomen betonen die Notwendigkeit, die ökonomische Stärke Europas zu nutzen, um die geopolitische Bedeutung des Kontinents zu stärken. Insbesondere müsse die Wettbewerbsfähigkeit durch verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Entwicklung einer gemeinsamen Verteidigungsgemeinschaft vorangetrieben werden.
Im Gespräch zwischen Bert Rürup und Michael Hüther wird klar, dass trotz der historischen Erfolge in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich, sowohl die aktuellen Aufgaben als auch die Suche nach gemeinsamen Zielen beide Länder vor enorme Herausforderungen stellen.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

May 24, 2024 • 26min
75 Jahre Grundgesetz: Welchen Einfluss es auf die Wirtschaftsordnung in Deutschland hat
In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Grundgesetzes über dessen Einfluss auf die Wirtschaftsordnung in Deutschland. Hüther betont, dass das Grundgesetz zwar wirtschaftspolitisch neutral sei, dennoch aber klare Ordnungsregeln enthalte, die eine Orientierung für die Wirtschaftsverfassung bieten. So beinhalte es beispielsweise die allgemeine Handlungsfreiheit, das Privateigentum und die Berufsfreiheit, die grundlegende Elemente einer marktwirtschaftlichen Ordnung darstellten.
Die Episode beleuchtet auch die verschiedenen wirtschaftspolitischen Phasen, die Deutschland seit 1949 durchlaufen hat, von der liberal-konservativen Ordnungspolitik der frühen Jahre über die keynesianische Prozesspolitik bis hin zu den Reformen der Agenda 2010. Hüther argumentiert, dass die soziale Marktwirtschaft kein statisches Konzept sei, sondern sich ständig weiterentwickeln müsse, um den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen gerecht zu werden.
Angesichts der heutigen Herausforderungen wie der Dekarbonisierung der Wirtschaft und der Regulierung der Finanzmärkte sei es wichtig, ordnungspolitische Prinzipien anzupassen und neu zu definieren. Die Debatte zeigt, dass das Grundgesetz, obwohl es keine explizite Wirtschaftsordnung vorschreibt, einen Rahmen bietet, der flexibel genug ist, um sich den wandelnden wirtschaftlichen Realitäten anzupassen und dabei die Grundprinzipien der Freiheit und des Wettbewerbs zu bewahren. „Es gibt keine grundsätzlichen Wahrheiten, nur situationsspezifische Lösungen“, betont Rürup abschließend und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer dynamischen und anpassungsfähigen Wirtschaftspolitik.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

May 16, 2024 • 26min
Wie der Sachverständigenrat wieder handlungsfähig werden könnte
In dieser Folge von "Economic Challenges" dreht sich alles um die aktuellen Entwicklungen beim Sachverständigenrat und die Herausforderungen, mit denen er konfrontiert ist. Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, diskutieren über den Vorschlag der Selbstkooptation als mögliche Lösung, um das System zu entpolitisieren und den Rat wieder handlungsfähig zu machen. Beide sind sich einig, dass eine starke Führung und klare Richtlinien notwendig wären, um eine einheitliche Meinungsbildung im Gremium sicherzustellen.
Des Weiteren werfen die Experten einen Blick auf die bevorstehende Steuerschätzung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Beide Ökonomen sind der Meinung, dass die Rückgänge der zu erwartenden Steuereinnahmen eine Schwierigkeit darstellen, gleichzeitig aber keine fiskalische Notsituation bedeuten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist ein neues Wachstumsprogramm für die deutsche Wirtschaft. Bert Rürup und Michael Hüther diskutieren ein 600 Milliarden Euro Programm, das darauf abzielt, die Infrastruktur des Landes zu verbessern und die Herausforderungen der alternden Gesellschaft anzugehen. Dabei betonen sie die Bedeutung einer angemessenen Finanzierung und einer klugen Strategie, um nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

May 10, 2024 • 27min
Wie sollen Unternehmer und Verbände mit der AfD umgehen?
In dieser Folge widmen sich Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, einem politökonomischen Thema: der Rolle von Unternehmern und Verbänden in der politischen Auseinandersetzung mit der AfD. Es geht auch um die Frage, warum sich insbesondere bürgerliche Parteien schwer damit tun, gegenüber der AfD erfolgreich zu sein. „Wo also Sicherheit schwindet, und keine Antworten gegeben werden, werden einfache Wahrheiten, auch erkennbarer Nonsens, als perspektivenreich betrachtet", analysiert Michael Hüther.
Auch geht es um die Frage, ob sich Unternehmer und Verbände in die politische Auseinandersetzung einmischen sollten und wie sie das tun könnten. Hüther betont dabei, dass es nicht darum gehe, eine Partei zu unterstützen, sondern vielmehr um die Infragestellung der Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland, die die AfD mit ihrer Politik vorantreibe. Er führt das Beispiel des Familienunternehmers Reinhold Würth an, dessen Interview zeigt, wie sich Unternehmer glaubwürdig gegen die Positionen der AfD positionieren können.
Rürup und Hüther beleuchten auch die Rolle der Verbände in diesem Zusammenhang. Sie betonen, dass es wichtig sei, dass Verbände eine klare Position beziehen und die politische Auseinandersetzung unterstützen. Dabei müssten sie jedoch darauf achten, dass sie die potenziellen Wähler nicht vor den Kopf stoßen, indem sie sich zu einseitig positionieren.
Zu welchem Schluss die beiden kommen, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges.
Wenn Sie wissen möchten, warum insbesondere die Jugend in Europa immer öfter rechts wählt, dann lesen Sie doch unseren aktuellen Wochenend-Titel dazu.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

May 3, 2024 • 26min
Ökologischer Umbau der Wirtschaft: Wer trägt die Kosten der Transformation?
In dieser Folge diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die immensen Kosten des ökologischen Umbaus und wer letztendlich dafür aufkommen soll.
Sie beleuchten die Argumentation von Beratungsunternehmen, die behaupten, dass sich die Mehrkosten durch staatliche Unterstützung und gesamtwirtschaftliches Wachstum quasi von selbst finanzieren würden. Doch ist das wirklich realistisch?
Die beiden Gastgeber werfen einen kritischen Blick auf diese Argumentation und diskutieren alternative Finanzierungsmodelle.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Apr 25, 2024 • 31min
Das 12-Punkte-Papier der FDP für wirtschaftlichen Aufschwung auf dem Prüfstand
In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über das aktuelle 12-Punkte-Papier der FDP zur Beschleunigung der Wirtschaftswende. Die beiden ziehen einen Vergleich zum historischen Lambsdorff-Papier von 1982, das damals eine politische Zäsur markierte.
Michael Hüther sieht jedoch keine vergleichbare Durchschlagskraft im aktuellen FDP-Papier, da es an Tiefe und Breite fehle. „Als das Lambsdorff-Papier kam, gab es eine noch nicht lange laufende Diskussion über angebotsorientierte Wirtschaftspolitik. Vom Umfang, von der Tiefe her ist das jetzt überhaupt nicht zu vergleichen", sagt Hüther. Einige Punkte des aktuellen Papiers halten Rürup und Hüther für banal, während andere, wie die Reform des Bürgergeldes und die Abschaffung der Rente mit 63, eine gewisse Sprengkraft haben.
Zu welchem Schluss die beiden kommen und was die Wirtschaft jetzt antreiben könnte, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Apr 19, 2024 • 27min
Die Zukunft Europas: Welche Prioritäten sind für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend?
In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Sondersitzung des Europäischen Rates und die neuen Prioritäten für die kommenden Jahre. Dabei analysieren sie die Bedeutung der Wettbewerbsfähigkeit für die Finanzierung des Green Deals und die Herausforderungen, vor denen Europa steht.
In ihrer neuen strategischen Agenda für die Jahre 2024 bis 2029 hat die Europäische Union verschiedene Schwerpunkte festgelegt, darunter Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Verteidigung sowie Migration. Doch Rürup und Hüter sind überrascht, dass das Thema Verteidigung und eine mögliche Europäische Armee nicht stärker thematisiert wurden.
Stattdessen scheine der Fokus mehr auf wirtschaftlichem Wohlergehen und Wettbewerbsfähigkeit zu liegen. Im Podcast diskutieren die Ökonomen deshalb über die Frage, ob Volkswirtschaften überhaupt in Kategorien der Wettbewerbsfähigkeit betrachtet werden können.
Bert Rürup und Michael Hüther sind schließlich der Meinung, dass die bisherige Finanz- und Geldpolitik nicht ausreichend auf die Herausforderungen von Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen reagiert. Sie kritisieren das Fehlen einer intelligenten Industriepolitik und einer Planungssicherheit für Unternehmen. Außerdem werfen sie die Frage auf, ob die gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich ausreichen, um Europa voranzubringen.
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen


