

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel
Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt
Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen.
Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft
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Aug 30, 2024 • 28min
Warum die wirtschaftliche Lage im Osten Deutschlands nicht so schlecht ist wie AfD und BSW behaupten
In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Diskrepanz zwischen der politischen Wahrnehmung und der tatsächlichen wirtschaftlichen Situation in Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern. Trotz einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung wird durch politische Rhetorik eine pessimistische Stimmung erzeugt. Davon dürften bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg laut Umfragen vor allem die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) profitieren.
„Da ist nichts abgehängt, sondern da ist manches großartig nach vorne gekommen“, sagt Hüther und verweist auf die Patentdynamik in den Hochschulen in Sachsen und Thüringen, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, die in diesem Bereich weit vor allen anderen westdeutschen Hochschulen lägen. Gleichzeitig erklärt Hüther, warum trotz der Potenziale und Stärken im Bereich Mittelstand und Innovation bei vielen Wählern die Sorgen überwiegen: „In den neuen Ländern gibt es viele Schwerpunkte von emissionsstarken Produktionen, die natürlich mit Blick auf die Dekarbonisierung unter einem ganz besonderen Anpassungsdruck stehen.“
Rürup und Hüther erklären im Podcast, warum relevante Stimmengewinne und eine mögliche Regierungsbeteiligung von Parteien wie der AfD und des BSW zu einer großen Schwächung des Wirtschaftsstandortes führen dürften.
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Aug 23, 2024 • 31min
USA vs. China: Droht ein militärischer Konflikt?
In der neuen Folge von Economic Challenges widmen sich Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, den globalen geopolitischen Veränderungen seit dem Zweiten Weltkrieg und der wachsenden Rivalität zwischen den USA und China.
Sie beleuchten die historischen Entwicklungen, die die USA zur dominierenden Weltmacht gemacht haben, und diskutieren, wie China in den letzten Jahrzehnten als wirtschaftlicher Gegenspieler aufgestiegen ist. „Die USA wollen auf jeden Fall China nicht groß werden lassen, aber ob sie die eigene Rolle als Hegemon führen können und wollen, das ist ihnen auch nicht mehr ganz klar“, sagt Hüther.
Rürup und Hüther analysieren die wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen, denen China gegenübersteht, und spekulieren über die Möglichkeit eines militärischen Konflikts zwischen den beiden Großmächten. „China hat keine Erfahrung mit militärischen Konflikten“, betont Hüther. Und der russische Angriffskrieg in der Ukraine sei eigentlich ein dramatisches Scheitern und könne kaum als Blaupause dienen.
Warum Rürup und Hüther zu dem Schluss kommen, dass trotz des Aufstiegs Chinas das amerikanische Zeitalter noch lange nicht vorbei ist, erfahren Sie in der neuen Folge von Economic Challenges.
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Aug 16, 2024 • 22min
Ringen um den Haushalt 2025: Ist die FDP überhaupt an einer Lösung interessiert?
In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die aktuelle wirtschaftliche Lage Deutschlands und die politischen Spannungen, die den Weg aus der misslichen Lage erschweren.
Eines der Kernthemen des Gesprächs ist die aktuelle Uneinigkeit in der Regierungskoalition über den Haushalt 2025. Rürup und Hüther sprechen über die fiskalische Blockadehaltung der FDP und die möglichen strategischen Überlegungen dahinter, insbesondere die Sicherung des parteipolitischen Überlebens.
Sie hinterfragen die Strategie der FDP und warnen vor den potenziellen langfristigen Schäden durch eine politisch motivierte Blockade: „Es könnte für die FDP rational sein, diese Koalition, die bei vielen FDP-Wählern ungeliebt ist, platzen zu lassen“, glaubt Rürup. „Dem Land bekommt das sicher nicht.“ Man müsse Regierungsfähigkeit auch dokumentieren, fordert Hüther. Und zwar „nicht, indem man Regierung beendet, sondern indem man Regierung gestaltet“.
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Aug 9, 2024 • 28min
Neuer Streit um den Haushalt: Der Sprengsatz, der die Ampel zerfallen lässt?
In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über den erneuten Streit der Ampel-Koalition über die Frage, wie sie das milliardengroße Loch im Haushalts-Etat für 2025 schließen sollen. Die erst Anfang Juli verhandelten Lösungen stehen schon jetzt wieder auf der Kippe, die Koalitionäre müssen von vorn beginnen.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat zwei Gutachten in Auftrag gegeben, die den beschlossenen Haushalt und die Sparmaßnahmen darin rechtlich und wirtschaftlich bewerten sollten. Deren Ergebnis: Der Haushalt 2025 stehe erneut verfassungsrechtlich auf wackligen Beinen. Für sein Vorgehen wurde Lindner von den Koalitionspartnern stark kritisiert. Doch er, so Lindner, werde auf keinen Fall Haushaltsloch von 17 Milliarden Euro durchwinken.
„Ich habe ein bisschen den Eindruck, das Ganze wird auf offener Bühne ausgetragen, um der FDP und ihrem Vorsitzenden und Bundesfinanzminister eine besondere Profilierung für seine Wählerklientel zu schaffen“, sagt Michael Hüther.
Offen ist noch, welche Alternativen der Ampel bleiben, einen funktionierenden Haushalt zu verabschieden, wenn keine der Parteien ihre roten Linien für Sparmaßnahmen überschreiten will. Bricht die Koalition darüber am Ende auseinander? Mögliche Antworten auf diese Frage und auch Lösungsansätze für die Haushalts-Misere hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges.
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Aug 2, 2024 • 29min
Konjunkturpessimismus in Deutschland: Strukturelle Probleme bremsen Wachstum
Die wirtschaftliche Gesamtleistung Deutschlands ist im zweiten Quartal überraschend gesunken, gab das Statistische Bundesamt kürzlich bekannt. Das wirft Fragen auf, ob die bisherige optimistische Wachstumserwartung der Bundesregierung realistisch ist. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über fehlende Wachstumsimpulse und strukturelle Herausforderungen in der deutschen Wirtschaft.
"Deutschland befindet sich nicht in einer zyklischen Krise. Wir haben ein multiples Strukturproblem an der Backe", sagt Bert Rürup im Podcast. Die beiden Ökonomen fordern eine nachhaltige Finanzierungslogik und eine umfassende Strategie zur Stärkung der Wirtschaft, um den strukturellen Problemen entgegenzuwirken und langfristiges Wachstum zu ermöglichen.
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Jul 26, 2024 • 25min
Zweite Amtszeit für Donald Trump? Diese Folgen hätte seine Wiederwahl für Deutschland
Die erste Vorwahl in Iowa war ein Triumph für Donald Trump. Er rückt einer erneuten Nominierung als republikanischer Präsidentschaftskandidat damit näher. Somit wird auch ein zweites Duell zwischen ihm und seinem demokratischen Gegenspieler Joe Biden wahrscheinlicher. Bert Rürup und Michael Hüther nehmen dies zum Anlass, um die beiden US-Politiker zu vergleichen.
Obwohl sich ihre wirtschaftspolitischen Programme nur geringfügig unterscheiden würden, sei die geopolitische Perspektive eine andere. Während Biden auf Allianzen setze, denke Trump eher national und sei gegenüber Bündnissen wie der Nato skeptisch. Eine zweite Amtszeit von Trump könnte die geopolitische Landschaft somit verändern. Für die exportabhängige deutsche Wirtschaft, die nach wie vor stark von internationalen Handelsbeziehungen abhängig ist, wäre dies nach Ansicht der beiden Ökonomen eine große Herausforderung.
Eine Wiederwahl Trumps erfordere deshalb eine moderne und flexible deutsche Wirtschaftspolitik. Im Podcast diskutieren Hüther und Rürup darüber, wie eine solche politische Antwort von deutscher Seite aussehen sollte.
(Diese Folge wurde erstmals am 19. Januar 2024 veröffentlicht.)
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Jul 18, 2024 • 25min
Die Zukunft der Geldpolitik: Brauchen wir ein neues Inflationsziel?
Bert Rürup und Michael Hüther diskutieren die Zukunft der Geldpolitik, hinterfragen das 2%-Inflationsziel und sprechen über die Notwendigkeit eines breiteren Inflationskorridors. Sie beleuchten globale Entwicklungen wie Dekarbonisierung und Protektionismus, um wirtschaftliche Transformationen zu beschleunigen. Die Zentralbankpolitik wird von vielen Faktoren beeinflusst, nicht nur von der Geldmenge.

Jul 11, 2024 • 22min
Haushaltskompromiss der Ampel: Lösung der Standortprobleme oder Rettungsanker fürs politische Überleben der Regierung?
In der aktuellen Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über den Haushaltskompromiss der Ampelkoalition für das Jahr 2025.
Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Einigung eher dem Überleben der Regierung dient oder tatsächlich langfristige Lösungen für wirtschaftliche und fiskalische Herausforderungen liefert. Rürup äußert sich kritisch: „Dieser Haushalt ist meines Erachtens dem Ziel geschuldet, die FDP über fünf Prozent zu bringen. Und das kann sie nur, wenn sie an der Schuldenbremse festhält. Wenn es jemals einen wahlpolitischen Haushalt gegeben hat, dann war es dieser.“
Hüther vermisst im Haushaltsentwurf der Ampel die Antworten auf drängende Fragen wie die Finanzierung der Modernisierung der maroden Infrastruktur, der Verteidigungsfähigkeit des Landes und der bis 2045 angestrebten Klimaneutralität.
Sowohl Hüther als auch Rürup sind skeptisch, ob der Haushalt wirklich geeignet ist, das Trendwachstum Deutschlands angesichts demografischer Veränderungen anzukurbeln. Die Diskussion erstreckt sich über die steuerlichen Aspekte für Zugewanderte und die wachstumsfördernde Wirkung des Haushalts.
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Jul 5, 2024 • 30min
Was sind die Gründe für die Politikverdrossenheit und den Rechtsruck?
Selbst in reichen Ländern des transatlantischen Westens lässt sich eine zunehmende Politikverdrossenheit beobachten. Wenn das Vertrauen in demokratisch gewählte Politiker schwindet, führt das oft zum Rechtsruck. Dies lässt sich an den Wahlergebnissen und Umfragen in Frankreich, Deutschland, Niederlanden oder den USA erkennen.
Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Chef Michael Hüther diskutieren in dieser Folge von Economic Challenges die Frage, woher dieser Vertrauensverlust kommt und warum er gerade in wohlhabenderen Ländern zunimmt.
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Jun 27, 2024 • 24min
Bürokratiefrust: Warum reines Beamtenbashing das eigentliche Problem außer Acht lässt
In der aktuellen Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über ein für viele Unternehmer leidiges Thema: Bürokratie.
Rürup und Hüther machen deutlich: Bürokratie ist nicht per se etwas Schlechtes. „Ein Staat ist umso leistungsfähiger und langlebiger, je leistungsfähiger seine Bürokratie ist“, sagt Rürup. Das habe die Geschichte gezeigt. Statt Beamtenbashing zu betreiben, solle man grundsätzlicher ansetzen und fragen, ob der föderale Staat noch zu den heutigen politischen Herausforderungen passe. Geld aus dem Digitalpakt Schule, mit dem der Bund die Modernisierung der Schulen vorantreiben will, werde etwa teils für andere Zwecke ausgegeben, kritisiert Hüther.
Der Eindruck trüge, dass die Bürokratielast für Unternehmen immer erdrückender werde, sagt Hüther außerdem. Der Bürokratiekostenindex in Deutschland sei in den vergangenen zehn Jahren nämlich gesunken. Viel schädlicher sei für die Wirtschaft etwa der schlechte Zustand der Infrastruktur. „Wenn wir die Bürokratiekosten senken, wird immer noch keine Autobahnbrücke saniert“, sagt Hüther.
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