Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt
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Nov 11, 2023 • 8min

Crime-Investigativ: Jetzt spricht erstmals der Whistleblower über die Tesla-Files

Handelsblatt Crime Zum allerersten Mal tritt Lukasz Krupski aus dem Schutz der Anonymität und zwar nicht nur vor das Podcast Mikrofon, sondern auch vor die Kamera. Noch nie hat Lukas Krupski sein Gesicht gezeigt. BIS JETZT! Der Whistleblower möchte seine Geschichte selbst erzählen. Dafür ist er aus Norwegen in unser Düsseldorfer Studio gereist, um dort exklusiv mit Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen zu sprechen. Was Krupski, der sich einst selbst als „Tesla-Jünger“ beschrieb, dazu bewegt hat, die sensiblen Daten zu veröffentlichen und wie es dazu kam, dass eine ehemalige CIA-Agentin auf Krupski angesetzt wurde - das hören und sehen Sie in unserem exklusiven Video-Podcast von Handelsblatt Crime. Dafür haben wir ein besonderes Angebot unter www.handelsblatt.com/global Sie können jetzt unser Abo erstmal vier Wochen lang für einen Euro testen – und dann nach unserem Video mit dem Tesla-Whistleblower entscheiden, ob sie weiter dabei bleiben möchten. Das Gespräch finden Sie in voller Länge samt Video hier: Zum Podcast
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Nov 9, 2023 • 25min

Deutschland muss exportfähige Technologien entwickeln – etwa für den Klimaschutz

Bert Rürup und Michael Hüther stellen folgende Thesen im Podcast auf: Die Wahl von Vorbildern für die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik hat sich im Laufe der Zeit geändert und sollte ständig überdacht werden. Die Frage nach einem klaren Vorbild für die wirtschaftliche Transformation Deutschlands ist komplex, da die Rahmenbedingungen in verschiedenen Ländern stark variieren. Die Bedeutung von bestimmten Indikatoren und Kriterien für die Standortqualität, wie ökologische Nachhaltigkeit und Digitalisierung, hat zugenommen und beeinflusst die Bewertung eines Landes. Die Arbeitszeit, die Produktivität und die Beschäftigungswünsche der Bevölkerung sind wichtige Faktoren bei der Bewertung des wirtschaftlichen Erfolgs eines Landes. In den USA reagieren Unternehmen stärker auf den Standortwettbewerb, indem sie in Staaten mit niedrigeren Steuersätzen und günstigeren Rahmenbedingungen investieren. Deutschland erlebt eine Deindustrialisierung, während die USA in einigen Bereichen eine Reindustrialisierung erfahren. Die Technologieoffenheit sollte in Bezug auf die Energieproduktion und den Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff abgewogen werden, da in einigen Fällen die Infrastruktur und Skalierbarkeit entscheidende Faktoren sind, um effiziente Lösungen zu finden. Trotz vergangener Entscheidungen und den damit verbundenen Herausforderungen ist es nicht hilfreich, erneut über Atomkraftwerke in Deutschland nachzudenken. Selbst wenn sie heute geplant würden, wären sie erst um das Jahr 2050 fertiggestellt. Eine Lektion, die aus den USA gelernt werden kann, ist die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, selbst in einfachen Jobs. Dies ist in Deutschland nicht immer in derselben Weise zu beobachten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Nov 2, 2023 • 25min

Der Westen zerbröselt: Europa muss wegen der Entwicklung in den USA eine größere geopolitische Verantwortung übernehmen

Fünf Thesen von Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast: Die westlichen Werte, wie Demokratie und Marktwirtschaft, stehen in Frage, da autoritäre Systeme wie das chinesische erfolgreich sind. Die USA haben mit internen Problemen zu kämpfen, was ihre Führungsrolle im Westen gefährdet. Die Anti-China-Haltung bindet Republikaner und Demokraten in den USA zusammen und kann eine Grundlage für gemeinsame Politik bieten. Die Betonung der Bedrohung durch China kann die parteipolitische Spaltung in den USA überbrücken und Handlungsspielräume schaffen. Auch in Europa gibt es Tendenzen zur Auflösung demokratischer Prinzipien, wie in Ungarn und Polen. Europa muss in einer multipolaren Welt nach Mindeststandards suchen, die von allen akzeptiert werden. In einer multipolaren Welt wird es schwierig sein, große Allianzen zu finden, da die Interessen und wirtschaftspolitischen Paradigmen heterogener sind. Amerika wird von einem schwachen Führer geprägt sein, was eine geopolitische Verantwortung für Europa mit sich bringt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 26, 2023 • 29min

Ein Drei-Punkte-Programm für Olaf Scholz: Steuerreform, Energiepreissenkung und generelle Beschleunigung von Projekten

Drei Vorschläge von Bert Rürup und Michael Hüther für die Bundesregierung: Steuerreform: Sofortige Einführung eines umfassenden Steuerreformpakets, das Instrumente wie Investitionsprämien und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags kombiniert, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Energiepreise: Schnelle Implementierung eines Brückenstrompreises und die Reform der Netzentgelte, um die steigenden Energiekosten bis 2030 zu bewältigen und die Energiewende zu unterstützen. Deutschland-Pakt: Dringende Erweiterung des Deutschland-Pakts, um eine breitere Palette von Projekten und Beschleunigungsmaßnahmen abzudecken, einschließlich LNG-Terminals, und die Notwendigkeit von Änderungen in der Verwaltung anzuerkennen, um Fortschritte zu gewährleisten. Michael Hüther: „Die Regierung muss es schaffen, sich einen neuen Koalitionsvertrag aufzuschreiben“ Bert Rürup: „Das Problem: Wir haben eine Regierung, die ist monothematisch festgelegt. Das setzt sie durch. Aber sie findet nicht die Kraft, sich den Problemen zuzuwenden, die daneben natürlich auch zunehmend virulent werden.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 19, 2023 • 26min

Künstliche Intelligenz transformiert die Arbeitswelt, steigert die Produktivität und erzeugt innovative Geschäftsmodelle

Im Podcast sprechen Bert Rürup und Michael Hüther über die Rolle der Künstlichen Intelligenz für künftiges Wachstum und Wohlstand. Hier sind fünf Thesen dazu: Das demografische Problem, das durch eine alternde Bevölkerung und rückläufiges Arbeitsvolumen entsteht, wird das zukünftige Wirtschaftswachstum erheblich beeinflussen. Die Politik muss den regulatorischen Rahmen anpassen, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz zu erleichtern und Ängste vor Arbeitsplatzverlusten zu mindern. Die Steigerung der Produktivität durch generative KI-Anwendungen in textbasierten Tätigkeiten bietet ein erhebliches Potenzial, um den Arbeitskräftemangel aufgrund der alternden Bevölkerung zu kompensieren. Die Schaffung von Freiräumen durch Rationalisierung und Produktivitätssteigerung sollte als Chance betrachtet werden, um Menschen in Tätigkeiten zu bringen, die keine Produktivitätssteigerung ermöglichen, wie die Pflege oder Bildung. Ein hoher Produktivitätsschub ist notwendig, um das Wohlstandsniveau trotz der schrumpfenden und alternden Bevölkerung zu erhalten, aber er allein sichert nur das Niveau und bringt keine zusätzlichen Wohlstandssteigerungen mit sich. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 12, 2023 • 21min

Israel-Krieg politisiert die Wirtschaft: „Wir müssen in Verteidigung investieren, sonst sind wir eine Lachnummer.“

Durch den Krieg in Israel ergeben sich für Deutschland fünf Handlungsfelder, betonen Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast: Bessere Aufstellung in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Bessere Koordinierung von Geld- und Finanzpolitik, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen Klare Interessenvertretung in der Außenpolitik Bessere Koordinierung auf internationaler Ebene Modernisierung und Reformen der inneren Sicherheit und der allgemeinen Infrastruktur. Bert Rürup stellt fest: „Der Konflikt in Israel und die damit verbundenen geopolitischen Unsicherheiten sollten als Ansporn für Deutschland dienen, dringend erforderliche Modernisierungs- und Reformmaßnahmen in Angriff zu nehmen.“ Michael Hüther sagt: "Wir brauchen keine moralische Außenpolitik, wir brauchen keine feministische Außenpolitik. Wir brauchen eine Außenpolitik als glasklare Interessenvertretung. Und zwar deutscher Interessen oder europäisch deutscher Interessen. Jedenfalls auch in Europa müssen wir alle miteinander versammeln." Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 5, 2023 • 27min

Ungesteuerte Zuwanderung: Migrationspolitik braucht Strategie, Bildung, Stärkung der Kommunen und aktive Außenpolitik

Im Podcast machen Bert Rürup und Michael Hüther Vorschläge zur Bewältigung der ungesteuerten Zuwanderung. Verbesserung der Integration von Zuwanderern: Die Politik sollte sich stärker auf die Integration von Zuwanderern konzentrieren, indem sie Bildung, Sprachkurse und berufliche Qualifizierung fördert. Stärkung der Kommunen: Um die Lasten der Zuwanderung gerechter zu verteilen, würde eine stärkere finanzielle Unterstützung den Kommunen helfen, eine angemessene Unterbringung und Infrastruktur für Zuwanderer bereitzustellen. Aktive Außenpolitik: Abschluss von Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern von Migranten sowie Förderung von Stabilität und wirtschaftlicher Entwicklung in diesen Ländern. Fachkräftezuwanderung fördern: Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, könnten Anreize geschaffen werden, die es qualifizierten Zuwanderern erleichtern, in Deutschland zu arbeiten und zu leben. Interessenausgleich suchen: Die Politik sollte versuchen, eine Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen, sozialen Realitäten und gesellschaftlichen Werten zu finden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Sep 28, 2023 • 26min

Drei Ideen für Scholz: Bahnvorstände bestrafen, Stadtgebäude in Wohnraum umwidmen, Schulen fit für Klimawandel machen

Die drei Themen der Woche für Bert Rürup und Michael Hüther sind: Die Bahnmisere, der Wohnungsmangel und das Klimaprogramm in Frankreich. Ihre Ideen für die Bundesregierung: Boni für Bahnvorstände sollten an Pünktlichkeitsziele gekoppelt werden. Vorhandene, nicht mehr genutzte Flächen könnten – vor allem in Städten – in Wohnungen umgewidmet werden. Und genauso wie Frankreich sollte Deutschland bei Klimainvestitionen handeln statt abzuwarten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Sep 21, 2023 • 25min

Finanzpolitik: Reformen seit 2017 puschen Frankreich. In Deutschland bremsen restriktive Schuldenregeln die Wirtschaft

Economic Challenges vom 22.9.2023 Bert Rürup blickt zurück auf das Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister der EU-Staaten in Spanien. Thema war eine große Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, der 2020 ausgesetzt wurde und ab 2024 wieder eingesetzt werden soll, gegebenenfalls modifiziert. Rürup sieht zwei Lager. Die Vertreter der romanischen Staaten, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland, wollen im Interesse einer Investitionsoffensive zur Modernisierung ihrer Länder die alten, starren Regeln - drei Prozent Haushaltsdefizit, 60 Prozent Schuldenstand – überwinden. Die nordischen Staaten, angeführt von Deutschland, Österreich und den Niederlanden, plädieren für eine Revitalisierung der alten Regeln. Die Zeiten haben sich jedoch geändert, stellt Rürup fest. Viele Wahrheiten der Vergangenheit gelten nicht mehr. Deswegen stellt sich die Frage, auf welchem Weg mittel- und langfristig die aktuellen wirtschaftspolitischen Krisen überwunden werden können. Um diese Frage zu beantworten, müsse man noch eine qualitativ wirklich grundlegende Veränderung erwähnen, sagt Michael Hüther: das Ziel der Klimaneutralität 2045. Die eigentliche Unangemessenheit liegt für Hüther darin, dass keiner so richtig eine Antwort darauf geben will, wie diese Transformation zu den Schuldenregeln passt. „Man könnte zuspitzen: Es gibt eine Spannung zwischen der Verfassungsregel für die Schulden in Deutschland und der fast verfassungsmäßigen Wertigkeit des Klimagesetzes.“ Die Antwort sei zwar immer, dass mehr privates Kapital mobilisiert werden müsse. Doch privates Kapital für öffentliche Güter gehe nicht ohne einen Schutzschirm, eine Abfederung, eine Haftung des Staates. Hüthers Punkt lautet daher: Schulden und Klimatransformation werden nicht zusammengedacht. „Es wird ignoriert, dass wir diese Sondersituation haben, einen Strukturwandel per Termin zu organisieren.“ Auffällig ist für Hüther und Rürup, dass Deutschland und Frankreich derzeit wirtschaftlich deutlich auseinanderlaufen. „Frankreich geht es gut. Deutschland geht es schlecht“, drückt es Rürup salopp aus. Hüther sagt: „Im Kern stellt man fest, dass die von Macron seit 2017 mit seinem ersten Amtsantritt eingeleiteten Reformen zunehmend wirken. Man sieht es in den Investitionen, man sieht es in der Bewertung des Standorts, man sieht es auch in der immer noch hohen, aber geringer gewordenen Steuerlast.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Sep 14, 2023 • 26min

Selbstblockade der Ampel: Die Fortschrittskoalition verspielt ihre Chance, Zukunft zu gestalten. Zeit zum Aufbruch.

Economic Challenges 15. September 2023 Die Regierung ist keine wirkliche Umsetzungskoalition geworden. Jede der drei Parteien tut so, als gelte einfach das, was schon immer für die einzelne Partei richtig war. „Das ist ein ganz entscheidender Punkt, über den wir nachdenken müssen. So funktioniert Politik am Ende des Tages nicht“, sind sich Michael Hüther und Bert Rürup einig. Denn dies bedeutet: „Das Ende der Politik.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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