

30 Minuten Kunst
Jens Trocha
Mit diesem Podcast will ich Sie regelmäßig und unkompliziert für alte und neue Meisterwerke begeistern. Ich bin Jens Trocha, Journalist & Autor, in Dresden aufgewachsen und zu Hause. In diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut: Recherchen und Vorbereitungen sind zeitaufwendig, Produktion und technische Umsetzung kosten. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast.
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Episodes
Mentioned books

Mar 26, 2026 • 42min
Farbe, Form, Freiheit: Paul Cézanne und die Geburt der Moderne
Geheimnisvolle Porträts & Sehnsuchtslandschaften aus der Provence
Die Fondation Beyeler widmet Paul Cézanne (1839–1906) erstmals in ihrer Geschichte eine Einzelausstellung – vom 25. Januar bis 25. Mai 2026 in Riehen bei Basel. Mit rund 80 Werken (58 Ölgemälde, 21 Aquarelle) fokussiert sie auf seine letzte, bahnbrechende Phase: geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften der Provence und neun Ansichten der Montagne Sainte-Victoire.
Highlights sind die Zusammenführung zweier Kartenspieler-Bilder, Fruchtstillleben und ein nie zuvor in Europa gezeigtes Werk aus Philadelphia. In dieser Folge spreche ich mit Ulf Küster, dem Kurator der großen Cézanne-Ausstellung über den Zauber von Cézannes Werken, der bis heute wirkt.
Links zu besprochenen Werken:
Kartenspieler: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,Lesjoueursdecarte%281892-95%29.jpg
Selbstporträt: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,c.1890,Portraitdel%27artisteàlapalette,oiloncanvas,92x73cm,FoundationE.G.Bührle.jpg
Der Junge mit der roten Weste: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:LeGarçonaugiletrouge,parPaul_Cézanne.jpg
Montagne Sainte-Victoire: https://shop.fondationbeyeler.ch/de/artikel/paul-cezanne-die-montagne-sainte-victoire-1902-1906-37372
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Repro-Credits: The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City, Missouri, Ankauf William Rockhill Nelson Trust
Image courtesy of Nelson-Atkins Digital Production & Preservation

Mar 25, 2026 • 34min
Marina Abramović: Wenn Kunst weh tut – und heilt.
Retrospektive in der Wiener ALBERTINA MODERN
Diese Podcastfolge ist perfekt für alle, die die Ausstellung besuchen wollen, schon dort waren oder einfach besser verstehen möchten, warum Marina Abramović als Ikone der Performancekunst gilt – und was das alles mit unserem eigenen Körpergefühl und unserer Zeit zu tun hat
Über die Ausstellung
Die ALBERTINA MODERN präsentiert bis 1. März 2026 die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Schau, kuratiert von Bettina M. Busse, war zuvor in London, Amsterdam und Zürich zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Werke – Videos, Fotografien, Installationen und skulpturale Arbeiten – sowie vier täglich aufgeführte Live-Re-Performances: „Imponderabilia", „Luminosity", „Nude with Skeleton" und „Art must be beautiful, Artist must be beautiful"
Wer ist Marina Abramović?
Marina Abramović wurde 1946 in Belgrad im damaligen Jugoslawien geboren. Ihre Eltern waren kommunistische Partisanenkämpfer:innen und Held:innen des Zweiten Weltkriegs. Eine Kindheit zwischen militärischer Disziplin und strenger Erziehung prägte ihre frühen Arbeiten, in denen sie politische und religiöse Symbole – vor allem den kommunistischen Stern – zur Auseinandersetzung mit Macht und Unterdrückung nutzte. Seit über 50 Jahren gilt sie als Pionierin der Performancekunst und wurde u. a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig (1997) und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet.
Links zu Werken:
Rhythm 0: https://vimeo.com/71952791
Imponderabilia: https://www.youtube.com/watch?v=eoLsIjf5gjQ
The Lovers – The Great Wall Walk https://www.youtube.com/watch?v=KtX7yZo_5vg
The Artist Is Present: https://www.youtube.com/watch?v=2GD5PBK_Bto
Balkan Baroque: https://www.youtube.com/watch?v=gbswpr7ibBA (Videos gibt es auch, wobei die Aufnahmen recht drastisch aussehen.)
Repro-Credits: Marina Abramović, The Hero, 200, © Courtesy of the Marina Abramović Archives / Bildrecht, Wien 2025

Mar 12, 2026 • 25min
Frans Hals - der Meister des Augenblicks
Wie der Niederländer die Malerei revolutionierte
Frans Hals; Ende des 16. Jahrhunderts in Antwerpen geboren, revolutionierte das Porträt mit seinem lockeren, alla-prima-Pinselstrich, der flüchtige Momente einfängt und seine Figuren lebendig wirken lässt. Für viele gilt er als ein Vorläufer der Impressionisten wie Van Gogh. Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit, malte er auch die soziale Vielfalt - von den ganz reichen bis zu den armen Menschen seiner Heimatstadt.
Seine Werke wurden nach dem Tod vergessen, erst im 19. Jahrhundert durch Théophile Thoré-Bürger wiederentdeckt. In Dresden hängen zwei seltene Portraits (Nachtglas-Brüder, 1633/34) in den Alten Meistern – in Berlin die berühmte "Malle Babbe".
Repro-Credits: Frans Hals: "Malle Babbe" Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt [CC BY-NC-SA]

Feb 26, 2026 • 32min
Was ist German Pop Art?
Ein beinhahe unbekanntes Kunst-Phänomen
Was unterscheidet German Pop Art so grundlegend von der bekannten US‑Pop Art?
Mal wütend, mal ironisch - Kuratorin Dr. Sarah Hülsewig erklärt, wie deutsche Pop‑Art-Künstlerinnen und -Künsttler Fernsehen, Werbung, aber auch NS‑Vergangenheit und Vietnamkrieg zum Thema machen – oft schärfer, politischer und düsterer als ihre amerikanischen Vorbilder.
Wir schauen auf Voigts gerasterte „Hörzu“-Arbeit als Kommentar zum Massenmedium Fernsehen, auf Kriwets kreisende Sehtexte zwischen Literatur und Clubkultur, auf Bauermeisters experimentelle Editionen, die Pop mit Fluxus und Feminismus verbinden, auf Neuenhausens „Bürger von B.“ als Mahnmal des kollektiven Schweigens, auf Ulrichs’ „Vorsicht Kunst!“ als Angriff auf Kunstmarkt und Museum und auf Vostells „Treblinka“ als Versuch, an die deutsche Vergangenheit zu erinnern.
Einige Werke sind Teil der außergewöhnliche Sammlung des Juristen Heinz Beck, der in den 1960er und 70er Jahren systematisch Pop Art Objekte zusammentrug. Seine heute im Wilhelm‑Hack‑Museum Ludwigshafen beheimatete Sammlung bildet das Fundament der Ausstellung in Oberhausen – und dieser Podcastfolge über eine Pop Art, die nicht nur bunt, sondern vor allem den kritischen Blick auf die Zeit vieler Künstlerinnen und Künstler zeigt.
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Repro-Credits: Bodo Boden, Whoom (Mondfähre), 1970 © G. Bodo Boden und seine Lizenzgeber

Jan 30, 2026 • 38min
Hans Ticha: Feinsinnige Ironie mit einzigartigem Stil
Ein Maler als genauer Beobachter der Zeit
Hans Ticha ist eine der spannentsden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne und er verbindet bis in die Gegenwart Kunst mit Ironie und politischer Kritik. In der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle Rostock sieht man seinen unverwechselbarer Stil – mit klaren Formen, leuchtenden Farben und den berühmten „Klatschern“.
Wir sprechen über die wichtigsten Stationen seines Werdegangs – vom 1940 in Bodenbach/Děčín geborenen Vertriebenen über den Kunststudenten bis zum vielfach ausgezeichneten Buchgestalter und Maler, dessen Werke heute in der Neuen Nationalgalerie, im Deutschen Historischen Museum und im Haus der Geschichte hängen. Dabei geht es auch um seine berühmten Politbilder: „Klatscher“, „Hochrufer“, Fußballmannschaften als anonyme Masse – Szenen, in denen Ticha die Rituale der DDR ebenso entlarvt wie allgemeine Mechanismen von Macht und Opportunismus.
Nach Rostock, zieht die Ausstellung weiter nach Nürnberg (Neues Mueseum).
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Mannschaft, 1975: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/sammlungen-bestaende/sammlung/ddr-kunst/
Der Klatscher: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/klatscher-6sKnzS-SMYAsSxVkAGPDqQ2
Es wächst zusammen: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/es-wächst-zusammen-yEfSlWiddVd04ZV3i1kuFg2
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Repro-Credits: Porträt Hans Ticha, 2015, Foto: Kunstsammlungen Jena

Jan 15, 2026 • 28min
Ein großer künstlerischer Einzelgänger: Karl Hofer
Dr. Anke Dornbach, Kunsthistorikerin und Kuratorin am Kunstmuseum Moritzburg Halle, beleuchtet das Leben und Werk des Malers Karl Hofer. Sie erklärt, wie Hofers Bildsprache zwischen Schönheit und Wahrheit oszilliert und den Einfluss seiner Biografie auf seine Kunst. Besonders faszinierend sind die detaillierten Analysen seiner Werke, wie "Mann in Trümmern", ein kraftvolles Nachkriegszeugnis, und "Schwarzmond", das surreale Elementen vereint. Dornbach diskutiert auch Hofers Rolle als künstlerischer Einzelgänger und die Relevanz seiner Themen für die heutige Zeit.

Jan 1, 2026 • 29min
Feuer wärmt, zerstört, reinigt
... und ist eines der stärksten Bilder der Kunst.
Feuer spielt in der Kunst seit Jahrhunderten eine doppelte Rolle: Es steht zugleich für Zerstörung und Gefahr, aber auch für Wärme, Leidenschaft, Reinigung und Neubeginn. Der neue Band von Kunstforum International nimmt dieses vielschichtige Motiv zum Ausgangspunkt – von historischen Vorstellungen des Feuers bis zu aktuellen Debatten um Klimakrise, Rituale und feministische Theorie.
Links zu besprochenen Werken:
Maja Hottarek (Coverbild): https://mayahottarek.com
Stein Hennigsen Performance "The Boat": https://www.youtube.com/watch?v=8YiV4XNs9XI&t=5s
https://steinhenningsen.com/2021-2025#CircleofLife
Julian Charriere, And Beneath It All Flows Liquid Fire: https://julian-charriere.net/projects/and-beneath-it-all-flows-liquid-fire
David Clearbout: https://davidclaerbout.com/Wildfire-meditation-on-fire-2019-2020
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Dec 18, 2025 • 30min
Jean-Michel Basquiat
Dr. Leonhard Emmerling, Kunsthistoriker und Basquiat-Experte, beleuchtet die faszinierende Welt des Neo-Expressionisten Jean-Michel Basquiat. Er spricht über Basquiats Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt, dargestellt in provokanten Werken wie „Defacement“. Emmerling analysiert die Symbolik in Bildern wie „Per Capita“ und diskutiert den Einfluss des Kunstmarkts auf Basquiats Erbe. Zudem werden seine Anspielungen auf afrokaribische Geschichte und der Preis des Ruhms thematisiert, während die Krone als Symbol für Heldentum und Identität hervorgehoben wird.

Dec 4, 2025 • 33min
Das wilde Universum von Takashi Murakami
Provokativ, knallbunt & tiefgründig
Takashi Murakami gilt als einer der schillerndsten Künstler der Gegenwart: Seine scheinbar fröhlichen Blumenfelder, pilzartigen Wesen und Manga-Figuren erzählen von Konsumrausch, Trauma, Vergänglichkeit und der Suche nach Spiritualität in einer überdrehten Bilderwelt. In dieser Folge wird deutlich, wie Murakami durch seine Prägung durch Nihonga, Anime und Otaku-Kultur und sein Schlüsselkonzept „Superflat“, die Hierarchie zwischen Hochkunst und Popkultur bewusst einebnet.
Ausgangspunkt ist die große Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover, die auf 12 farbintensiven Räumen Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Murakami in einen dichten Dialog über Liebe, Monster, Sexualität, Konsum und Utopien setzt. Warum wird Murakami als „japanischer Warhol“ gehandelt, welche Kritik löst seine radikale Kommerzialisierung aus und wie schafft er es, dass sich seine Werke zwischen euphorischer Popoberfläche und existenzieller Tiefe bewegen? Antworten gibt es in diesen 30 Minuten vom Direktor des Sprengel-Museums, Dr. Reinhard Spieler.
Link zur Ausstellung:
https://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/aktuell/love-you-for-infinity
Werke:
Wallpaper: https://martinlawrence.com/products/heavens-gate
MONONOKE FLOWER PARENT AND CHILD: https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Museumsführer/Top-Museen/Sprengel-Museum-Hannover
BLUE LIFE FORCE: https://www.afmuseet.no/en/artwork/blue-life-force/
MR. BIG MUSHROOM: https://arrestedmotion.com/2011/08/openings-viewpoints-takashi-murakami-gagosian-gallery-london/img8918_p-nguyen/
3-METER-GIRL: https://sculpture-network.org/de/event/85629/kuratorenführung-im-sprengel-museum-hannover#gallery-5
Repro-Credits: Takashi Murakami, And Then, When That's Done…I change. What
I Was Yesterday Is Cast Aside, Like An Insect Shedding Its Skin, 2009, Acryl/Leinwand, 300 x 300 cm, Fondation Louis Vuitton, © Takashi Murakami, Kaikai Kiki Co. Ltd.

Nov 20, 2025 • 28min
Der Brücke-Meister: Karl Schmidt-Rottluff
Ein neues Museum für den Chemnitzer Expressionisten
Das Karl Schmidt-Rottluff Haus in Chemnitz ist viel mehr als nur das sanierte Elternhaus eines berühmten Künstlers – es ist ein neuer Fixpunkt des Expressionismus und ein zentrales Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Nach jahrelangen Diskussionen und intensiven Planungen beschloss die Stadt 2023, das denkmalgeschützte Landhaus in der Limbacher Straße 382 grundlegend zu erneuern, barrierefrei zu erschließen und museal auszubauen. Im April 2025 wurde das Haus als sechster Standort der Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet und seither als Künstlermuseum betrieben.
Die neue Dauerausstellung gliedert sich in drei große Themenblöcke: das Werk und die Biografie Karl Schmidt-Rottluffs, die Geschichte des Expressionismus in Chemnitz sowie die Geschichte des Ortes zu Lebzeiten des Künstlers. In den Räumen werden bislang selten gezeigte Ölskizzen, Holz- und Schmuckobjekte, Dokumente und weitere originale Arbeiten gezeigt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Chemnitzer Lebens- und Schaffensphasen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Sammlung von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Chemnitz das Herzstück vieler Präsentationen bildet.
Auch architektonisch erzählt das Haus Geschichte: Das 1913 errichtete Landhaus im Reform- bzw. Heimatstil knüpft an die Wohnmühle in der unmittelbaren Nachbarschaft an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Elternhaus zeitweise zu seinem Rückzugsort, nachdem Wohnung und Atelier in Berlin ausgebombt worden waren. Heute verbindet ein neu gestalteter Garten Landhaus und Wohnmühle zu einem Ensemble, das sowohl Museum als auch offener Kunstort für den Stadtteil ist.
Links:
https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/karl-schmidt-rottluff-haus/
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Repro-Credits: Karl Schmidt-Rottluff mit Roswita Peters in Rumbke, 1937, Kunstsammlungen Chemnitz, Archiv


