LernXP: Der LernXplorer Podcast

Matthias Wiencke
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Mar 8, 2026 • 0sec

Learning Circles: Wie strukturiertes Peer Learning wirkt

Wie gestalten wir Lernprozesse, die wirklich etwas verändern. Lernen, das mehr ist als der passive Konsum von Inhalten? Gemeinsam mit Nele Graf spreche ich in dieser Folge über ein Format, das genau hier ansetzt: Learning Circles. Richtig eingesetzt können Learning Circles deutlich wirksamer sein als manche klassische Trainingsformate. Wir sprechen über konkrete Praxisbeispiele und darüber, wie der Einstieg im eigenen Unternehmen gelingen kann. Was Learning Circles wirklich sind Ein Learning Circle ist keine lose Lerngruppe, sondern ein strukturiertes Peer Learning Format mit klaren Rahmenbedingungen, zum Beispiel: 3 bis 6 Personen definierter Zeitraum, häufig über 12 Wochen regelmäßige Treffen klare Lernziele Praxistransfer zwischen den Sessions Der entscheidende Punkt ist die Kombination aus Dialog, Verbindlichkeit und Umsetzung. Zwischen den Treffen wird ausprobiert. In den Treffen wird reflektiert. Dieser feste Rhythmus macht den Unterschied. Learning Circles sind damit nah an echter Kompetenzentwicklung. Sie schaffen eine tragfähige Basis für nachhaltige Verhaltensänderungen. Warum das Format so wirksam ist Im Gespräch sprechen wir unter anderem über drei zentrale Wirkmechanismen: 1. Soziale VerbindlichkeitDie Teilnehmenden lernen in einer festen Gruppe. Aus Verantwortung gegenüber den anderen bleiben sie eher dran. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Lernvorhaben konsequent abgeschlossen und werden und in die Praxis umgesetzt werden. 2. Reflexion im DialogKomplexe Themen profitieren von unterschiedlichen Perspektiven. Führung, Kommunikation oder der Umgang mit KI haben selten einfache Lösungen. Der gemeinsame Austausch ermöglicht es, voneinander zu lernen, neue Sichtweisen zu entwickeln oder durch die Erkentnisse der anderen zu erweitern. 3. Transfer in die PraxisLearning Circles koppeln Lernen direkt an Anwendung. Planen, Umsetzen, Reflektieren und Anpassen. Dieser iterative Prozess sorgt für nachhaltigere Effekte als punktuelle Trainingsimpulse. Gestaltung macht den Unterschied Learning Circle ist nicht gleich Learning Circle, und natürlich ist das Format auch keine Universallösung. Im Gespräch schauen wir auf verschiedene Stellhebel, mit denen sich das Format an unterschiedliche Zielsetzungen anpassen lässt: Heterogene vs. homogene Lerngruppen Einheitliche Lernziele oder ein gemeinsames Oberthema mit individuellen Projekten Aktive Begleitung durch eine Moderation, Unterstützung durch einen Leitfaden oder vollständig selbstorganisierte Gruppen Es gibt noch einige weitere Stellhebel, die in dem Buch „Die Kraft der Learning Circles“ von Nele zu finden sind. Learning Circles als Kulturinstrument Was häufig übersehen wird ist, dass Learning Circles nicht nur ein Lernformat sind. Richtig eingesetzt können sie auch ein Instrument der Organisationsentwicklung sein. Sie stärken Dialogfähigkeit, Eigenverantwortung und kollektive Lernfähigkeit. Damit beeinflussen sie langfristig mindestens die Lernkultur einer Organisation. Fazit Learning Circles sind ein wirkungsvolles Format, das Teilnehmenden ermöglicht, Verantwortung für ihre Lernprozesse zu übernehmen, Erfahrungen zu teilen und Umsetzung verbindlich einzuplanen. Wer Lernen nicht delegieren, sondern wirksam gestalten möchte, sollte dieses Format ernsthaft in Betracht ziehen. Links: Verwandte Artikel oder Beiträge auf LernXP: Podcastfolge Lernzirkel in der in der Praxis – Reverse Podcast Artikel: Selbstorganisiertes Lernen mit Peer Learning Circles – LernXP Blog Artikel: 3 Dimensionen des Peer Learnings – LernXP: LernXplorer Blog Der Beitrag LX068 Learning Circles: Wie strukturiertes Peer Learning wirkt erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Jan 25, 2026 • 0sec

Vibe Learning. Zwischen KI, Flow und wirksamem Lernen

Warum Lernen wieder mehr Vibe braucht Was wäre, wenn Lernen sich wieder leichter anfühlen dürfte. Nicht oberflächlich, sondern motivierend. Nicht verpflichtend, sondern neugierig machend. Genau mit dieser Frage starten wir in diese Folge des LernXP Podcasts. Dieses mal ist Jan Foelsing zu Gast und im Zentrum steht ein Begriff, der zunächst spielerisch klingt, aber erstaunlich viele Möglichkeiten bietet: Vibe Learning. Was ist Vibe Learning? Vibe Learning ist kein didaktisches Modell und keine neue Lerntheorie. Es ist eher ein Denkrahmen. Der Begriff Vibe steht für ein positives Startgefühl, für Flow, Neugier und ein erstes Erleben von Wirksamkeit. Im Kern geht es darum, Lernenden schnell einen Zugang zu einem Thema zu ermöglichen. Erkunden statt erklärt bekommen. Erste Ergebnisse sehen, visualisieren und teilen. Die Verbindung zu Vibe Coding und KI Die Idee zum Vibe Learning kommt aus der Tech-Welt. Beim sogenannten Vibe Coding ermöglichen KI-Tools, mit wenigen Prompts funktionierende Software Prototypen zu bauen. Schnell, spielerisch und mit sichtbaren Ergebnissen. Diese Leichtigkeit überträgt sich auf das Lernen. Mit KI können Lernende Inhalte erkunden, visualisieren oder sich erklären lassen, ohne vorher Expertinnen oder Experten sein zu müssen. Besonders spannend ist der Perspektivwechsel. KI nicht als Dozent, sondern als Lernpartner oder Tutor. Zum Beispiel indem sie gezielt Fragen stellt, Fehler korrigiert oder zum selber Erklären anregt. Lernen wird aktiver und persönlicher, da die KI direkt auf meine Vorkenntnisse eingehen kann. Vibe vs. Deep Learning. Wo es kritisch wird Ein zentraler Diskussionspunkt der Folge ist die Grenze des Vibe Learnings. Leichtigkeit kann täuschen. Das Gefühl, etwas verstanden zu haben, bedeutet nicht automatisch tiefes Verständnis. Wir schauen auf ein Beispiel, bei dem wir in einer Vibe-Learning-Session Entropie als Lernthema ausgewählt hatten. Es zeigte sicht, dass wir schnell zu Aha-Momenten kamen. Auf der anderen Seite bleibt das eigene Verständnis dennoch oberflächlich. Erst durch Erklären, Reflektieren und Korrigieren entsteht Tiefe. Es braucht einen ganzheitlichen Lernprozess. Vibe Learning darf kein Selbstzweck sein. Es ist ein Einstieg, kein Ersatz für vertiefte Auseinandersetzung. Ohne Reflexion, kritisches Denken und Anschlussformate besteht die Gefahr von Scheinwissen. Verstärkt wird dieses Risiko durch KI, die oft bestätigend reagiert und Fehler nicht immer sichtbar macht. Der Vibe-Learning Prozess Ein sinnvoller Vibe-Learning Prozess besteht aus vier Schritten: Dem Vierklang für Vibe Learning Sessions: Es startet mit Ignition, also Begeisterung und Einstieg. Als Nächstes kommt die Enablement-Phase. Es werden die Tools und der Rahmen geklärt. Nun startet die aktive Exploration des Lernthemas. Die Teilnehmenden nutzen die Methoden und Ansätze ihrer Wahl, um sich in das Lernthema einzuarbeiten. Am Abschluss steht das Harvesting, das gemeinsame Reflektieren und Teilen der Ergebnisse in der Gruppe. Dabei dürfen die Gruppen nicht zu groß sein, da sonst schnell die Aufmerksamkeit leidet. Gerade das Harvesting ist ein entscheidender Faktor, der gerne vergessen wird. Durch den Austausch und die gemeinsame Reflexion wird das Thema nochmal vertieft und gefestigt. Dabei können sehr unterschiedliche Formate genutzt werden: Mindmaps, kurze Präsentationen, Songs oder Prototypen. Ergänzend zu dem Vierklang sollte man über einen 5. Schnitt nachdenken: Next Steps / Vertiefung. Wie kann aus dem Lernprozess eine konkrete Aktivität entstehen, die in die Praxis umgesetzt wird? Die Können Lernzirkel, Arbeitskreise oder Projekte sein, in denen das Erlernte angewendet oder vertieft wird. So kann aus dem seichten Start doch noch ein tiefer Lernprozess werden. Fazit Das Gespräch zeigt: Auch wenn wir schon einige Erfahrungen gesammelt haben ist Vibe Learning kein fertiges Konzept. Es ist eine Einladung zum Experimentieren. Dabei können wir Möglichkeiten finden wie, Reflexionsschleifen gestaltet werden können und wie wir Oberflächlichkeit im Lernprozess verhindern. Links Vibe Learning Artikel auf LernXP: Erfahrungsbericht und Beschreibung von Vibe-Learning Lernen & Entropie: LernXP Artikel der als Ergebnis einer Vibe-Learning Session entstand. NewLearningLab: Eine geschlossene Community für Learning Professionals und damit ein geschützter Raum, in der fachlicher Austausch und Weiterentwicklung von Lernangeboten über Unternehmensgrenzen hinweg stattfindet. Loveable: Vibe Coding Plattform mit der direkt Anwendungen oder Webseiten per Prompt erzeugt werden können AI Readiness Check: Vibe Coded Anwendung zur Ermittlung des KI Reifegrads Suche Podcastgast zum Thema Daten in Learning & Development Zum ende der Podcastfolge noch der Aufruf:Wir nutzen viel zu wenig Daten in Learning & Development. Wie messen wir Wirkung? Welche Daten sollten wir nutzen? Wie können Daten uns helfen Lernprozesse sinnvoll zu unterstützen? Wenn jemand selbst Erfahrung mit Daten im Kontext Learning & Development hat oder eine Gastempfehlung geben kann, darf er sich gerne bei mir melden. Wie Jan gesagt hat: „Dieses Thema braucht noch Aufklärungsarbeit“. Der Beitrag LX067 Vibe Learning. Zwischen KI, Flow und wirksamem Lernen erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Dec 14, 2025 • 0sec

"KI-Akzeptanzkultur statt Lernkultur?" 3 Thesen zu KI im Lernen

Brauchen wir in einer KI-Welt überhaupt noch eine Lernkultur? Wenn KI jederzeit Fachwissen liefert, Code schreibt, Texte kürzt und Präsentationen baut – brauchen wir dann wirklich noch Lernkultur? Oder reicht es, wenn alle „einfach nur“ lernen, mit ChatGPT, Copilot & Co. umzugehen? In dieser Folge spreche ich mit Julian Decius von der Universität Bremen über drei provokante Thesen, die er auf einer Fachtagung vorgestellt und dort mit Praktiker:innen und Forschenden kontrovers diskutiert hat: KI macht mein Lehrbuchwissen überflüssig. KI in Arbeitsteams gefährdet den Teamzusammenhalt KI-Akzeptanzkultur ist die neue Lernkultur. Diese Fragen diskutieren wir ebenfalls uns gehen der Frage nach, was das für Corporate Learning, Teamarbeit und Lernkultur bedeutet. Was müssen wir hier als Organisationen unterstützen, wo müssen wir gegensteuern? „Es wird sich eine Menge ändern, aber – wie bei jeder neuen Technologie – teilweise zum Positiven und teilweise zum Negativen.“ Während der Diskussion der Thesen gehen wir unter anderem auch auf Themen ein wie: Deep vs. shallow Learning: Wann KI Lernen unterstützt und wann sie es untergräbt Performance Support vs. Development Support: Zwei völlig unterschiedliche KI-Rollen im Lernprozess Einfluss auf Wissensfluss und Wertschätzung durch den Einsatz von KI im Team Weniger Junior-Positionen und welche Probleme daraus entstehen Klar ist: KI hat einen Einfluss auf das Lernen Das Gespräch zeigt: Lernprozesse werden bequemer und individueller, gleichzeitig gibt es aber auch Auswirkungen auf die Lerntiefe, das Teamlernen und die Teamdynamik. Es bleibt damit für jeden von uns die Frage: Wie wollen wir den bewussten Umgang mit der KI gestalten? Der Beitrag LX066 "KI-Akzeptanzkultur statt Lernkultur?" 3 Thesen zu KI im Lernen erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Nov 9, 2025 • 0sec

Meetings, die wirklich zählen: Weniger, aber bessere Termine

Meetings – Fluch oder unterschätztes Potenzial? Wie viele Meetings hast du heute schon überlebt? Und bei wie vielen hätte auch eine E-Mail ausgereicht? Wie Patrick Lencioni in Tod durch Meeting schreibt: „Wie sollen in fürchterlichen Besprechungen gute Entscheidungen getroffen werden?“ Im Gespräch mit Daniel Dubbel, Führungskraft bei DB Systel und Berater für Organisationsentwicklung, tauchen wir tief in das Thema Meetings ein. Zwischen ineffizienten Terminen und echten Momenten der Zusammenarbeit liegt eine große Spanne. Wir schauen darauf, was wir tun können, um Meetings wirklich wertvoll zu machen. Warum Meetings geliebt und gehasst werden Meetings sind das Rückgrat moderner Zusammenarbeit, aber gleichzeitig eine Zeitfalle. Oft nehmen wir aus reiner Routine an Meetings teil, ohne wirklich zu überlegen, warum. Häufig fehlt ein klares Ziel, eine Agenda oder die Antwort auf die Frage: „Warum bin ich eingeladen?“Gleichzeitig stiften Meetings Zusammenhalt und soziale Integration, die sonst gerade in in hybriden und remote-Arbeitswelten zu kurz kommen können. Was gute Meetings ausmacht Einige Grundregeln sind simpel, werden aber selten konsequent umgesetzt: Klares Ziel: Jeder weiß, warum das Meeting stattfindet. Agenda: Struktur statt zielloser Diskussion. Teilnahme begründet: Jeder prüft, ob seine Anwesenheit nötig ist. Bewusste Vorbereitung, respektvoller Umgang mit Kalenderzeit und Moderation. Timeboxing für Themen Meetingzeiten mit Puffer (25–50 Minuten). Persönliche Treffen für soziale Bindung. Einige Aha-Momente aus dem Gespräch Meetings sind häufig nicht der richtige Raum für Entscheidungen. Meetingteilnahme sollte freiwillig sein. Wer teilnimmt oder nicht übernimmt Verantwortung und informiert transparent. Endlose Sitzungen schleichen sich oft ein, bis sie keiner mehr hinterfragt. Asynchroner Informationsaustausch erleichtert den Alltag. Filme als Vorbild: Spannung und Dramaturgie können Meetings lebendig machen. Fazit Weniger, aber bewusstere Meetings sind der Schlüssel zu effizienter Zusammenarbeit. Bevor du das nächste Meeting planst oder annimmst, frage dich: „Brauchen wir dieses Treffen wirklich, oder reicht eine E-Mail oder ein asynchroner Austausch?“ Links INSPECT&ADAPT Blog von Daniel Dubbelmit verschiedenen Artikeln zu Meetings, z.B. Mehr Meetings, weniger Klarheit: Wir treffen uns zu Tode Ein Meeting-Canvas kann bei der Planung von Meetings helfen. Buch Tod durch Meeting: Eine Leadership-Fabel zur Verbesserung Ihrer Besprechungskultur von Patrick Lencioni Der Beitrag LX065 Meetings, die wirklich zählen: Weniger, aber bessere Termine erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Sep 28, 2025 • 1h 4min

Gamification: Mehr als Punkte und Badges

In dieser Folge spricht Roman Rackwitz, ein Experte für Gamification mit über 20 Jahren Erfahrung, über die häufigsten Missverständnisse in der Anwendung spielerischer Elemente. Er erklärt, warum Punkte und Badges oft nicht motivieren und skizziert die Drive-Methode zur Analyse von Motivation. Außerdem thematisiert er den Kobra-Effekt, der unerwünschte Nebenwirkungen von Belohnungen verdeutlicht. Roman betont, dass Gamification nicht immer die Lösung ist und oft einfachere, klare Kontextgestaltungen effektiver sind.
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Aug 20, 2025 • 1h 9min

Strategisches Corporate Learning statt Kurskatalog

Wie Learning & Development echten Business-Mehrwert schafft Eine Lernstrategie funktioniert nur, wenn sie auf die Unternehmensstrategie einzahlt. Lernen braucht Mut zur Veränderung – aber was heißt das konkret? Wie oft tun wir Dinge nur, „weil wir sie schon immer so gemacht haben“? In dieser Folge von LernXP spreche ich mit Martina Hölscher darüber, warum Lernen und Entwicklung (L&D) in Organisationen dringend mehr sein müssen als ein Seminarkatalog – und wie wir es schaffen, Lernen strategisch mit dem Geschäftserfolg zu verzahnen. Schwerpunkte des Gesprächs Nur weil wir etwas tun und dafür bezahlt werden, ist die Tätigkeit nicht automatisch wertvoll und notwendig. Martin Gaedt Sinnstiftendes Arbeiten statt BeschäftigtseinDaraus leitet sich die zentrale Frage ab: Beschäftigen wir uns in L&D mit den richtigen Dingen oder nur mit Traditionen wie zum Beispiel dem klassischen Seminarkatalog? Vom Operativen zur StrategieLearning & Development sollte sich als strategischen Partner des Business verstehen: „Wir sind diejenigen, die Mitarbeitende dazu befähigen können, die Geschäftsziele zu erreichen.“ Loslassen und Fokus schaffen„Fokus heißt: lieber wenige Ideen wirklich umsetzen, statt viele parallel zu beginnen.“Der Mut, Dinge nicht mehr zu tun, spielt eine wichtige Rolle. Methoden wie Start–Stop–Continue oder Ecocycle Planning helfen, bewusst zu entscheiden: Was bringt noch Wirkung und was kostet nur Zeit? Lernen in Prozesse integrierenLernen darf nicht „on top“ passieren, sondern gehört in die täglichen Abläufe. Ob im Onboarding, in Scrum-Sprints oder über Peer-Learning: Wissen teilen und anwenden sollte ein integraler Bestandteil der Arbeit sein. OKRs als Brücke zwischen Business und LernenObjectives & Key Results können ein kraftvolles Instrument sein, um Lernziele mit Unternehmenszielen zu verbinden. Statt abstrakter Pläne entstehen so konkrete, messbare Schritte, die Mitarbeitende und Organisation gleichermaßen voranbringen. Doch wie genau gelingt es, Lernen so in die Organisation einzubauen, dass es nicht mehr als Zusatzaufgabe empfunden wird, sondern selbstverständlich zum Arbeiten dazugehört?In dieser Episode bekommt ihr Tipps zur Umsetzung. Fazit: L&D braucht mehr Mut zur Strategie Die Zukunft von Learning & Development liegt nicht in der Verwaltung von Katalogen, sondern in der Gestaltung von Wirkung. Das erfordert Mut, den Status quo infrage zu stellen, und gleichzeitig die Fähigkeit, Lernen dorthin zu bringen, wo Arbeit passiert. Wie wir das schaffen? Tipps dazu bekommt ihr in dieser Podcastfolge. Links Buch: Smart Arbeiten mit der Delete-Strategie von Martin Gaedt New Learning Lab LernOS Leitfaden zu Künstlicher Intelligenz Angesprochene LernXP Podcastfolgen: Learning Circles in der Praxis Promptathon: So geht Upskilling für generative KI im Unternehmen Buchempfehlungen The Real Book of Work von Christina Grubendorfer. Auch ideal für Führungskräfte. Räumt mit vielen Mythen rund um New Work auf. Lernmythen aufgedeckt von Yvonne Konstanze Behnke. Yvonne räumt mit vielen Mythen rund um das Lernen auf. LernXP Folge zu Lernmythen mit Yvonne Behnke: Lernmythen: Von Lerntypen bis Speed Reading Podcastfolge zum Buch bei der Leseoptimistin: #117 Lernmythen aufgedeckt LinkedIn Profil von Yvonne Behnke Der Beitrag LX063 Strategisches Corporate Learning statt Kurskatalog erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Jul 20, 2025 • 1h 8min

Community Driven: Communities - mehr als interne Netzwerke

Kann Selbstorganisation ein Unternehmen zukunftsfähiger machen?In diesem Podcastinterview zeigen Georg Holzknecht von T-Systems und Manuel Illi von QualityMinds, wie gelebte Community-Kultur über bloßes Networking hinausgeht und wie daraus Transformation entstehen kann. Dabei geht es nicht nur um Tools, Formate und Strukturen – sondern um ein neues Verständnis von Arbeit, Partizipation und persönlicher Entwicklung. Was treibt Menschen an, Räume zu öffnen und Verantwortung zu übernehmen, ohne offiziellen Auftrag? Und was unterscheidet eine echte Community von einem informellen Netzwerk? Inhaltliche Schwerpunkte Community-Obsession & SelbstorganisationGeorg versteht sich selbst als „Community obsessed“. Für ihn ist Community-Arbeit nicht Methode, sondern eine Haltung. Sie beginnt mit einem inneren Drang, sich gemeinschaftlich weiterzuentwickeln. Dies benötigt ein tiefes Vertrauen in Selbstorganisation: „…dahin zu gehen, wo es sich gut anfühlt. Lernen bedeutet, dem eigenen Selbst zu folgen.“ Vom Community Management zum Community BuildingDer Paradigmenwechsel liegt in der Haltung: Nicht verwalten, sondern Räume schaffen. Nicht Ziele vorgeben, sondern Beteiligung ermöglichen. Der Community Builder eröffnet Möglichkeitsräume. Duales Betriebssystem im UnternehmenEin zentrales Konzept: Das Zusammenspiel zwischen formaler Organisation (Struktur, Reporting, Budgets) und dem informellen „zweiten Betriebssystem“ aus Communities. Der Auftritt: Mut zur IrritationMit dem Format „Auftritt“ bringen Georg und seine Kolleg:innen bewusst Irritation in Meetings. Wer will, darf eine Minute lang den Prozess stoppen. Eingeleitet und beendet wird es immer mit Applaus.Das Ziel: Räume für Emotion, Resonanz und echtes Miteinander erschaffen, eine „Full Disclosure Culture“. Wie sich Communities entwickeln und wieder auflösen dürfenCommunities folgen keinen starren Prozessen. Sie entstehen, weil Themen Menschen berühren. Sie dürfen sich auch wieder auflösen, wenn das Feuer erloschen ist. Beispielhafte WirkungAn der Wirkung sollte es nicht fehlen. Es gibt verschiedene Beispiele die die Wirkung von Communities zeigen. Von einem Großprojekt, welches durch eine Community gerettet wurde bis zu einer Community die, ohne offiziellen Auftrag, die Digitalisierung an Schulen vorantreibt. Fazit Diese Folge zeigt: Communities können strategische Innovationsräume bieten. Sie funktionieren, wenn Vertrauen, Verantwortung und Energie zusammenkommen. Und wenn Unternehmen bereit sind, einen Teil ihrer Kontrolle loszulassen. Das braucht Mut und das passende Mindset, welches neben Freiheit auch Transparenz benötigt um Lernen zu ermöglichen. Links: Buch des Podcastgasts: Community Driven Leadership – Georg Holzknecht 8.10.: International Community Day KASO – Konzernaustausch Selbstorganisation Buchempfehlungen: Buch: Die Kraft aus dem Selbst von Maja Storch Buch: Die spirituelle Intelligenz (Julius Kuhl) Buch: Community – The Structure of Belonging von Peter Block Der Beitrag LX062 Community Driven: Communities - mehr als interne Netzwerke erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.
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Jun 23, 2025 • 1h 7min

Intentional Forgetting – Warum Lernen auch Loslassen braucht

Prof. Dr. Annette Kluge, Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum, beleuchtet die Bedeutung des ‚Intentional Forgetting‘. Sie erklärt, warum bewusstes Vergessen eine essenzielle Lernstrategie ist, um alte, hinderliche Routinen abzulegen. Das Gespräch behandelt, wie Organisationen durch gezielte Veränderungen flexibler werden können. Außerdem wird die Rolle von KI im Lernprozess hinterfragt und neue Ansätze vorgestellt, um kreative Denkweisen zu fördern und die Produktivität zu steigern.
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May 18, 2025 • 60min

Learning Circles in der Praxis - Reverse Podcast

Christina Junkes, Leiterin der Siemens Mobility Academy, ist eine Expertin für innovative Lernformate. Sie diskutiert die Dynamik von Learning Circles und deren Vorteile gegenüber traditionellen Trainings. Einblicke zu sozialem Lernen, agilen Ansätzen und erfolgreichem Onboarding werden gegeben. Christina beleuchtet, wie Diversität und strukturierte Planung den Austausch fördern und das Lernen verbessern. Zudem wird das OKR-Framework und Spaced Repetition vorgestellt, um Lernprozesse effizienter zu gestalten.
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Apr 27, 2025 • 1h 4min

Skill-Based Learning - Daniel Hong

Skills are the currency of the future, not jobs. The challenge is that skills have a shelf life of 2 or 3 years, and the date by which your skills expire comes rather sooner than later. How can organizations balance the need for rapid skill acquisition with ensuring deep expertise in critical areas? This episode of the Learning Explorer podcast delves into the concept of skill-based learning. With my guest Daniel Hong from Area9 we explore its significance in today’s dynamic work environment. Defining Skill-Based Learning Skill-based learning is not just a buzzword. It’s a strategic approach to education that emphasizes transparency, intentionality, and speed in acquiring new skills. Daniel explains that this approach involves breaking down competencies into granular skills that can be intentionally developed through targeted training programs. The Role of Skills in Modern Organizations The conversation highlights the distinction between skills and competencies. While competencies encompass knowledge, behaviors, attitudes, and skills, skill-based learning focuses on developing specific abilities within this broader framework. We discuss two primary approaches to skill development: Leveraging AI for data-driven insights and learning from industry legends to distill expertise. To get a better idea of how this could look, we explore some compelling examples of skill-based learning in action. One example is a hospital’s comprehensive training program for assistant physicians. This program combines adaptive learning for knowledge acquisition with practical experience tracking to ensure high-quality medical care. Conclusion As organizations transition toward becoming skill-powered entities, leadership plays a crucial role in driving this change. By focusing on people-first solutions and integrating technology thoughtfully, companies can navigate the complexities of modern work environments effectively. Learning is not an event; it’s a stream of experiences. Links Book Recommendation: The Skills-Powered Organization: The Journey to the Next-Generation Enterprise by Ravin Jesuthasan and Tanuj Kapilashrami Related podcast episode: Adaptives Lernen durch künstliche Intelligenz Der Beitrag LX059 Skill-Based Learning - Daniel Hong erschien zuerst auf LernXP: Der LernXplorer.

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