

Wohlstand für Alle
Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.
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Wolfgang M. Schmitt
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Episodes
Mentioned books

Aug 15, 2020 • 43min
Spezial #5: Wearables und soziale Kontrolle - Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski im Gespräch
Wohlstand für Alle - Spezial
Eine Krise ist immer auch ein Beschleuniger für gewisse Entwicklungen: Aktuell erleben wir den rasanten Aufstieg der Wearables – ob als #Smartwatch, als #Ouraring oder #Fitness-Armband. 2019 publizierten Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski das Buch „Die Gesellschaft der Wearables“, schon damals trug ein Viertel der Bevölkerung in Deutschand ein solches (Selbst-)Überwachungsgerät, um ständig Gesundheitsdaten zu ermitteln und auszuwerten. Der Boom hat aber gerade erst begonnen – und die großen Tech-Konzerne befinden sich derzeit im einem erbitterten Wettbewerb um die Vorherrschaft bei diesem „next big thing“. Im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial spricht Wolfgang M. Schmitt mit Nosthoff und Maschewski über diesen neuen Markt im Überwachungskapitalismus.
Literatur:
Anna-Verena Nosthoff, Felix Maschewski: Die Gesellschaft der Wearables: Digitale Verführung und soziale Kontrolle. Nicolai Verlag.
Anna-Verena Nosthoff, Felix Maschewski: Wie Big Tech die Pandemie «lösen» will: https://www.republik.ch/2020/05/09/wie-big-tech-die-pandemie-loesen-will
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Aug 12, 2020 • 34min
Ep. 53: Wieso Friedrich Merz brandgefährlich ist
Wohlstand für Alle
Die SPD hat sich jetzt mit Olaf Scholz bereits auf einen Kanzlerkandidaten festgelegt, während die Union sich uneinig ist, wer Angela Merkel beerben soll. Im Rennen ist neben Markus Söder, Armin Laschet und Jens Spahn auch ein alter Rivale von Merkel: Friedrich Merz, der in Ost und West beliebt ist – auch bei jenen Wählern, die garantiert nicht von seiner Kanzlerschaft profitieren würden.
Wer wenig verdient, arbeitslos oder krank wird, der ist in der Logik des ehemaligen Blackrock-Mitarbeiters vor allem selbst dafür verantwortlich. Friedrich Merz leidet bis heute darunter, dass seine Partei den sozialen Kahlschlag, der mit Rot-Grün und der Agenda 2010 begann, nicht tatkräftig genug fortgesetzt hat. Doch was denkt Friedrich Merz über die deutsche Wirtschaft, den #Sozialstaat und dessen Bürger?
Er hat das alles Schwarz auf Weiß festgehalten: In seinem Bestseller „Mehr #Kapitalismus wagen“, der 2008 erschien. Die Thesen des Buches wiederholt der #CDU-Mann bis heute unentwegt. Und sie sind brandgefährlich. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Thomas Biebricher: Geistig-moralische Wende. Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus. Matthes & Seitz.
Alexander Gauland: Der Furor der Reformen, in: https://taz.de/!687225/
Friedrich Merz: Mehr Kapitalismus wagen – Wege zu einer gerechten Gesellschaft. Piper.
Friedrich Merz: Nur wer sich ändert, wird bestehen. Vom Ende der Wohlstandsillusion – Kursbestimmung für unsere Zukunft. Herder.
Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens. Blessing.
Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus. Suhrkamp.
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Aug 5, 2020 • 24min
Ep. 52: Karl Marx #2 - Das Geld und die Wertformanalyse
In dieser faszinierenden Diskussion analysiert Karl Marx, eine prägende Figur der Wirtschaftstheorie, die Grundlagen des Geldes und die Wertformanalyse. Die Moderatoren beleuchten, wie Wettbewerb und Innovation die Preisbildung im Kapitalismus beeinflussen und die langfristige Entwertung von Waren herbeiführen können. Zudem wird die komplexe Beziehung zwischen Gebrauchswert und Tauschwert hervorgehoben. Schließlich erklären sie die Evolution der Geldform und deren Rolle bei der Transformation von Waren in Kapital.

Jul 29, 2020 • 25min
Ep. 51: Hayek und die Entnationalisierung des Geldes
Wohlstand für Alle
Nicht erst mit dem Aufkommen von #Kryptowährungen wie #Bitcoin oder Ethereum wird darüber nachgedacht, ob es auch Geld ohne Staaten geben sollte. Das Währungsmonopol des Staates ist zwar schon Jahrtausende alt, dennoch dachte der Ökonom Friedrich August von #Hayek in den 1970er-Jahren über eine „Entnationalisierung des Geldes“ nach – so auch der Titel seiner bis heute immer wieder diskutierten Schrift.
Wäre ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Währungen vielleicht eine sinnvolle Alternative? Sollten auch private Banken eigenes Geld emittieren können? Hayek und seine Epigonen greifen dabei die #Zentralbanken und die demokratischen Regierungen radikal an, der Vorwurf lautet: Die Geldmenge werde, um in der Gunst des Wählers stehen zu können, immer weiter erhöht und damit eine Inflation immer wahrscheinlicher.
Mit einer Entnationalisierung des Geldes könne diese als unverantwortlich empfundene Geldpolitik verhindert werden, der Bürger soll selbst entscheiden, welches Geld er verwenden will. Und Hayek mutmaßt: Der Bürger wird sich stets für gutes, das heißt, stabiles Geld entscheiden und somit der lockeren Geldpolitik ein Ende bereiten. Hochproblematisch ist jedoch nicht nur die Umsetzung des Konzepts, sondern auch das Demokratieverständnis hinter einem solch marktradikalen Ansatz. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Friedrich August von Hayek: Entnationalisierung des Geldes. Schriften zur Währungspolitik und Währungsordnung. Mohr Siebeck.
Europas Antwort auf Libra: Potenzial und Bedingungen eines programmierbaren Euro, online: https://bankenverband.de/themen/europas-antwort-libra/
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Jul 22, 2020 • 31min
Ep. 50: Karl Marx #1 - Das Kapital und die Ware
Karl Marx, eine Schlüsselgestalt der politischen Theorie, diskutiert die Grundlagen seines Werkes 'Das Kapital'. Er erklärt die entscheidende Unterscheidung zwischen Gebrauchswert und Tauschwert anhand von Beispielen wie Brot und Eisen. Die Bedeutung der menschlichen Arbeit im Wertprozess wird hervorgehoben, ebenso wie die Herausforderungen und Missverständnisse, die aus seiner Arbeitswerttheorie entstehen. Zudem wird der Kapitalismus als ein von Widersprüchen durchzogenes System beleuchtet, dessen Analyse für unser Verständnis von Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbar bleibt.

Jul 15, 2020 • 27min
Ep. 49: Wie funktioniert die Luxusindustrie?
Wohlstand für Alle
Die Ungleichheit wächst – das ist nicht für alle eine Horrormeldung. Vor allem die Luxusindustrie kann sich freuen, dass es immer mehr Superreiche gibt, die kaum noch wissen, wie sie ihr Geld ausgeben können. Deshalb erleben #Luxuskonzerne wie Kering oder LVMH aus Frankreich seit mehr als einem Jahrzehnt einen enormen #Boom, der selbst in der aktuellen Krise höchsten einen kleinen Dämpfer bekommen könnte.
Welche Strategien verfolgt der Luxussektor, was macht ihn so erfolgreich? Wie schafft man Kaufanreize bei Menschen, die eigentlich alles haben? Wenn es um Konsumkritik von rechts oder links geht, hört man häufig, die Konsumindustrie vereinheitliche die Welt, überall breiten sich die Filialen von Konzernen aus, ein Produkt gleiche dem anderen etc.
Doch stimmt das wirklich? Die Luxusartikel, haben die Soziologen Luc Boltanski und Arnaud Esquerre in ihrer opulenten Studie „Bereicherungsökonomie“ nachgewiesen, setzen auf Differenz, dabei wird noch etwas anderes ausgebeutet als Arbeitskraft und Ressourcen: nämlich die Vergangenheit.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Luxusindustrie und wie sie inzwischen auch den #Tourismus prägt.
Literatur:
Luc Boltanski und Arnaud Esquerre: Bereicherungsökonomie. Eine Kritik der Ware. Suhrkamp.
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Jul 13, 2020 • 41min
Spezial #4: Roboterethikerin Janina Loh im Gespräch
Wohlstand für Alle - Spezial
Immer häufiger sind wir von Robotern umgeben, sie sollen uns bei der Arbeit unterstützen oder gar ablösen. Manche sehen mit dem technischen Fortschritt eine Massenarbeitslosigkeit auf uns zukommen. Doch welche ethischen Maßstäbe müssen für Roboter und beim Umgang mit ihnen gelten? Welche Rolle spielt der Mensch in Zukunft noch? Mit solchen Fragestellungen beschäftigt sich die Philosophin Janina Loh. In ihrem Buch „Roboterethik“ führt sie in die brisante Thematik ein, im Gespräch mit Wolfgang M. Schmitt stellt sie ihre Forschung vor und macht deutlich, dass die Profitlogik des Kapitalismus der Ethik oft im Wege steht.
Literatur:
Janina Loh: Roboterethik. Eine Einführung. Suhrkamp.
Janina Loh: Trans- und Posthumanismus zur Einführung. Junius.
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Jul 8, 2020 • 28min
Ep. 48: Liebe Crashpropheten - wo bleibt die Hyperinflation?
Wohlstand für Alle
Die Crash-Propheten predigen es seit Jahren: Die Hyperinflation kommt gewiss! Nicht nur gibt es zu dem alarmierenden Thema diverse Bestseller, auch auf YouTube kann man mit der Horrormeldung „Hyperinflation!“ viele Klicks generieren. Doch wo bleibt sie denn, die seit der Finanzkrise 2008 nahezu täglich heraufbeschworene Inflation? Viel lockerer kann die #Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (#EZB) eigentlich kaum noch werden, doch die #Inflationsrate ist weiterhin niedrig. Nicht einmal das Inflationsziel von 2 Prozent wird erreicht. Wie ist das zu erklären? Und warum wird dennoch permanent die Angst vor der Inflation geschürt?
Gern wird dabei auf die deutsche Geschichte verwiesen, als in der Weimarer Republik 1923 es zur Hyperinflation kam und man für sein Geld plötzlich nichts mehr kaufen konnte - die Preise vervielfachten sich rasant. Heute aber ist von derlei Entwicklungen nichts zu spüren, dabei wird seit einigen Jahren massenhaft frisches Geld in Umlauf gebracht. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, warum keine Inflation in Sicht ist und die Crash-Propheten sich irren.
Literatur:
Milton Friedman: "Die Rolle der Geldpolitik", in: Die optimale Geldmenge und andere Essays, Verlag Moderne Industrie, München.
Heiner Flassbeck: Herrschende Irrlehre, abrufbar unter:
http://www.flassbeck.de/pdf/2012/Jan2012/Die%20Mythen%20der%20Krise_Capital.pdf
Aaron Sahr: Keystroke-Kapitalismus, Hamburger Edition.
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Jul 1, 2020 • 30min
Ep. 47: Der Bitcoin und die Rechten
Wohlstand für Alle
Der Bitcoin wird häufig als das #Gold des digitalen Zeitalters betrachtet, schließlich wird auch er geschürft – wenn auch nur durch Rechenleistung. Auch andere #Kryptowährungen stellen nicht selten den Bezug zum Gold her und versprechen sogar einen neuen #Goldstandard, der für Stabilität in krisenhaften Zeiten sorgen soll. Wirft man dann jedoch einen Blick auf die Kurse dieser Coins, die in Wahrheit gar keine Währungen sind, kann von Sicherheit und Solidität nicht die Rede sein, denn sie sind extrem volatil. Inzwischen ist der Bitcoin-Hype, zumindest in den Medien, zwar vorüber, doch die Krypto-Szene ist keineswegs verschwunden, auch weil besonders in rechten Kreisen die Faszination für eine Alternative zu Dollar und Euro groß ist. Doch wie kommt es, dass sich so viele Rechte für den Bitcoin und seine Epigonen interessieren? Was hat die Angst vor der Inflation damit zu tun? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Funktionsweise des Bitcoins und analysieren dessen ideologische Grundlagen.
Literatur:
Heiner Flassbeck: Bitcoin – oder der Letzte ist immer Dümmste, in: https://makroskop.eu/2013/04/bitcoin-oder-der-letzte-ist-immer-der-dummste/
Günther Grunert: Wo bleibt denn nun die Inflation?, in: https://makroskop.eu/2015/01/wo-bleibt-denn-nur-die-inflation-teil-1/
Aaron König im Interview:
https://www.gruenderszene.de/fintech/langfristig-ist-das-deutsche-system-zum-scheitern-verurteilt?interstitial
Oliver Knipping: Gegen Krisen: Die Entnationalisierung des Geldes, in: https://www.insm-oekonomenblog.de/9986-gegen-krisen-die-entnationalisierung-des-geldes/
Werner Vontobel: Kryptowährungen. Das digitale Gold, in: https://makroskop.eu/2017/12/kryptowaehrungen-das-digitale-gold/
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Jun 24, 2020 • 28min
Ep. 46: Brauchen wir Mindestpreise für Fleisch?
Wohlstand für Alle
Das Fleisch sei viel zu billig, heißt es jetzt, dank der neuen Skandale in der #Fleischindustrie, einmal mehr. Auch Julia Klöckner – was viele nicht wissen: Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft – mahnt das aktuell wieder einmal an. Wegen des niedrigen Preises, lautet die beliebte Argumentation, seien die Zustände in den Fleischbetrieben so schlimm, wie sie aktuell sind.
Doch was würde eigentlich geschehen, wenn die Regierung dafür gesetzlich sorgen würde, dass die Fleischpreise steigen müssen? Würde es dann den Arbeitern und den Tieren wirklich besser ergehen? Würden die Hygienestandards durch einen höheren Preis wirklich steigen? Die Antwortet lautet: Nein! Wer das behauptet, hat das kleine Einmaleins der Marktwirtschaft nicht begriffen.
Stattdessen gibt es ganz andere Möglichkeiten, um diese Ziele zu erreichen. Dennoch sind staatliche Preisbestimmungen nicht generell abzulehnen, wie ein Blick auf die Buchbranche verrät. Die #Buchpreisbindung sorgt für fairen Wettbewerb und schützt zugleich ein wichtiges Kulturgut. Früher gab es in Deutschland noch mehr Preisbindungen, diese sorgten dafür, dass keine #Monopole entstehen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den Sinn und Unsinn von Preisbestimmungen.
Literatur und Quellen:
Der 7-Punkte-Plan zur Verbesserung der Lage in den Schlachthöfen:
https://www.gruene.de/artikel/7-punkte-plan-zur-verbesserung-der-lage-in-den-schlachth%C3%B6fen
Rainer Hank: Gebt endlich die Preise für Bücher frei!
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gebt-endlich-die-preise-fuer-buecher-frei-15619969-p2.html
Der Spiegel über die Aufgabe der Drogeriepreisbindung:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42713643.html
Roland Reuß: Fors. Der Preis des Buches und sein Wert, Stroemfeld Verlag, 2014.
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