

Wohlstand für Alle
Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.
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Sep 15, 2021 • 37min
Ep. 110: Was uns das BIP nicht verrät
Wohlstand für Alle
Wer die wirtschaftliche Leistung seines Landes hervorheben will, verweist in der Regel auf das #Wirtschaftswachstum sowie auf das #Bruttoinlandsprodukt. Letzteres hat mittlerweile das Bruttosozialprodukt abgelöst. Was aber sagen diese Werte eigentlich aus?
Was ist über den Wohlstand und das Wohlergehen einer Volkswirtschaft und ihrer Bürger ausgesagt, wenn wie in Deutschland das #BIP bei circa 3,8 Billionen Euro liegt? Reichlich wenig, erklären die Wachstumskritiker und Vertreter der Postwachstumsökonomie. Nicht nur sind im BIP gar nicht alle Arbeiten und Leistungen enthalten, auch wird eine bemerkenswerte Abspaltung vorgenommen, um den Indikator zu berechnen.
Nirgends ist abzulesen, wie sehr die Umwelt durch die das BIP steigernde Produktion belastet wird. Nun könnte man dies alles für eine rein akademische Diskussion halten, doch die verkürzte Sicht auf die Wirtschaft sorgt auch dafür, dass gewisse klimaneutrale Innovationen nicht umgesetzt werden und stattdessen Ingenieure vor allem damit beschäftigt sind, Luxusautos zu konstruieren, die wiederum das Klima weiter belasten. Die Postwachstumstheoretiker fordern zu einem produktiven Umdenken auf, indem sie sich vom Referenzrahmen BIP lösen wollen.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese Kritik.
Literatur:
Giacoma d´Alisa, Federico Demaria, Giorgios Kallis (Hrsg.): Degrowth. Handbuch für eine neue Ära, Oekom Verlag.
Elmar Altvater: Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen: Eine radikale Kapitalismuskritik, Westfälisches Dampfboot.
Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen, S. Fischer.
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Sep 11, 2021 • 48min
Spezial #18: Leben wir im Zentralbankkapitalismus? Joscha Wullweber im Gespräch
Wohlstand für Alle - Spezial
Derzeit gibt es viele Zeitdiagnosen, in was für einem Kapitalismus wir leben. Shoshana Zuboff spricht von Überwachungskapitalismus, Aaron Sahr von Keystroke-Kapitalismus, Nick Srnicek von Plattform-Kapitalismus.
Der Politikwissenschaftler Joscha Wullweber hingegen sagt: Wir leben im Zeitalter des Zentralbankkapitalismus – denn ohne die ständige Intervention der Notenbanken würde das Finanzsystem in kürzester Zeit zusammenbrechen.
Über die neue Rolle der Zentralbanken, die Macht der Schattenbanken und die Aufgabe der Regierungen spricht Ole Nymoen im 18. WfA-Spezial mit Joscha Wullweber.
Literatur:
Joscha Wullweber: Zentralbankkapitalismus. Transformationen des globalen Finanzsystems in Krisenzeiten, Suhrkamp.
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Sep 8, 2021 • 35min
Ep. 109: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Wohlstand für Alle
Wie entstand der Kapitalismus und warum entstand er gerade im Westen und nicht in einem anderen Teil der Welt? Diese Frage beschäftigt nicht nur Karl #Marx, auch der Soziologe Max #Weber setzt sich damit zu Beginn des 20. Jahrhunderts auseinander – er liefert jedoch eine alternative Antwort zu der marxistischen.
Weber geht nicht davon aus, dass der technische Fortschritt und die neuen Produktionsbedingungen sowie die Landnahmen die primären Voraussetzungen für den Aufstieg des Kapitalismus waren, vielmehr ging dem voran ein verändertes religiöses Bewusstsein. Dieses rief ein anderes, effizienteres Wirtschaften hervor. Der Katholizismus wurde in einigen Ländern vom Protestantismus verschiedenster Ausprägungen abgelöst. Auffällig ist, dass Protestanten, besonders Calvinisten, stark in kaufmännischen Berufen vertreten waren und – anders als Katholiken – die Fabrik der Werkstatt vorzogen.
Mit dem protestantischen Einfluss auf den Geist des #Kapitalismus geht auch die Idee der Berufung einher und einer Arbeitsethik, die Fleiß, Disziplin und Lustfeindlichkeit meinte. Das Bewusstsein scheint hier das Sein zu formen, womit sich Weber deutlich von Marx absetzt, auch wenn Marx in Webers berühmter Schrift „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ nie zitiert wird.
Ist es sinnvoll, diese beiden Erklärungsversuche nur als diametral entgegengesetzt aufzufassen? Oder kann eine Kombination beider Herleitungen erkenntnisfördernd sein? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus/Die protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus. Schriften 1904-1920. MWS I/18, Mohr Siebeck.
Jan Rehmann: Max Weber. Modernisierung als passive Revolution, Argument.
Heinz Steinert: Max Webers unwiderlegbare Fehlkonstruktionen. Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, Campus.
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Sep 1, 2021 • 46min
Ep. 108: Wahl 2021 - Das Grünen-Programm
Wohlstand für Alle
Ein letztes Mal vor der #Bundestagswahl widmen wir uns einem Wahlprogramm. Die Grünen legen mit 272 Seiten das umfangreichste vor. Auch hier fällt wie bei den Linken auf, dass keineswegs, wie Konservative und Rechte oft behaupten, bloß identitätspolitische Themen auf der Agenda stehen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf Wirtschaft, Ökologie und Außenpolitik.
Die Grünen streben eine klimaneutrale Transformation der Wirtschaft an, dazu sind sie bereit, Ausgaben zu tätigen und die Schuldenbremse flexibel zu gestalten, wenngleich sie nicht eine Abschaffung dieses Instruments der Austeritätspolitik anstreben. Mehr investiert werden soll auch in Bildung, soziales Wohnen und Forschung.
Aber auch von Vermögenden verlangt man mehr finanzielles Engagement – in Form einer sehr moderaten Vermögenssteuer und eines leicht angehobenen Spitzensteuersatzes, der jedoch die magische 50-Prozent-Marke nicht überschreiten soll. Sehr detailliert wird in dem Programm ausgearbeitet, welche Bereiche auf Investitionen und Förderungen hoffen können. Auch die Kommunen spielen eine wichtige Rolle, die jedoch erst einmal von ihrer Schuldenlast befreit werden müssen, um überhaupt sinnvoll investieren zu können.
Zweifellos ist das Programm ambitioniert, allerdings zeigt sich auch, dass die Grünen immer wieder der Union die Hand reichen wollen. 16 Jahre CDU-Hegemonie sind offenbar auch an ihnen nicht spurlos vorübergegangen.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Bündnis 90/Die Grünen: Bundestagswahlprogramm, online verfügbar unter: https://cms.gruene.de/uploads/documents/Wahlprogramm-DIE-GRUENEN-Bundestagswahl-2021_barrierefrei.pdf.
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Aug 28, 2021 • 1h 7min
Literatur #8: Thomas Mann - Buddenbrooks
Wohlstand für Alle - Literatur
1901 veröffentlichte der Fischer-Verlag erstmals Thomas Manns Jahrhundertroman „Buddenbrooks“. 28 Jahre später wird Mann für dieses Debüt mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Ein Jahrhundertroman ist dieser in doppelter Hinsicht: Zum einen gehört er zu den größten Werken der Literatur des 20. Jahrhunderts, zum anderen erzählt er von mehr als einem Jahrhundert, vorwiegend dem 19., in dem die titelgebende Kaufmannsfamilie ihren Niedergang erlebt.
Mit einem beinahe aristokratischen Verständnis werden die Kinder Christian, Antonie und Thomas Buddenbrook aufgezogen. Vater Johann geht noch ganz und gar auf im Kaufmannshabitus, während den Kindern die Karriere zwar in die Wiege gelegt scheint, sie aber dennoch mit dieser hadern. Antonie heiratet unglücklich, gleich zweimal, Christian gibt sich dem Nachtleben hin und verprasst seinen Erbteil, nur Thomas setzt die Tradition fort – auf Dauer aber glücklos.
Der Kapitalismus wandelt sich, aber Familie Buddenbrook, fast schon peinlich stolz auf Tradition und Herkunft, entwickelt erstaunliche, teils religiöse Beharrungskräfte, um den Modernisierungsschüben zu widerstehen. Allein es geht nicht, soll das Geschäft weiterhin profitabel bleiben. Denn längst weht auch in Lübeck ein neuer Geist des Wirtschaftens.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Thomas Manns großartigen Roman.
Literatur:
Thomas Mann: Buddenbrooks. Verfall einer Familie, Fischer.
Thomas Mann: "Lübeck als geistige Lebensform", in: Werke. Band XI. Reden und Aufsätze 3, S. 376-398.
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Aug 25, 2021 • 29min
Ep. 107: Karl Marx #8 - Die ursprüngliche Akkumulation
Wohlstand für Alle
Wie der Kapitalismus funktioniert und inwieweit Menschen darin ausgebeutet werden, haben wir bereits besprochen. Immer wieder verweisen wir auch darauf, dass der Kapitalismus nicht immer schon existierte, sondern historisiert werden muss.
Wann aber entstand dieses Wirtschaftssystem, das heute nahezu den gesamten Erdball dominiert? Es gibt verschiedene Erklärungen zur Entstehung des Kapitalismus. Eine findet sich bei Karl Marx. Im ersten Band des „Kapitals“ beschreibt Marx historisch, wie es zu der Umwälzung kam, die die feudalen Verhältnisse beendete und eine neue Form des Wirtschaftens etablierte.
Während konservative Ökonomen gern das Märchen von den Fleißigen und den Faulen erzählen, wonach jene, die eifrig arbeiteten, sich Besitz aufbauen konnten, während jene, die sich nur vergnügten und nicht arbeiteten, verarmten, zeichnet Marx ein historisch korrektes Bild vom Entstehungsprozess, der etwa im 16. Jahrhundert begann.
Die kapitalistischen Verhältnisse entwickelten sich nicht auf natürliche Weise, sondern sie wurden mit brutalen Mitteln durchgesetzt. Feudaladelige enteigneten die Bauern und der Staat tat sein Übriges, um die neu entstandene Arbeiterklasse zu knechten. Marx spricht von der „ursprünglichen Akkumulation“, doch auch heute können wir ähnliche Prozesse beobachten. Fest steht: Privateigentum ist kein bloßes Resultat von Fleiß, Unternehmergeist und Disziplin, sondern auch ein Ergebnis von gewaltsamen Enteignungen.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1, Dietz, online verfügbar unter:
http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm
Katharina Pistor: Der Code des Kapitals. Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft, Suhrkamp.
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Aug 18, 2021 • 32min
Ep. 106: Wahl 2021 - Das CDU-Programm
Wohlstand für Alle
"Steuern runter, Schulden doof!" – so ließe sich das CDU-Wahlprogramm zusammenfassen.
Die alte Mär der Trickle-Down-Economics bestimmt weiterhin die Inhalte der Unionsparteien. Auch wenn die Realpolitik Abweichungen von dieser Ideologie unausweichlich erscheinen lässt – so hinterfragte Markus Söder kürzlich die Schuldenbremse –, im Wahlprogramm ist die CDU noch ganz bei sich.
Mehr dazu erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von "Wohlstand für Alle".
Literatur:
CDU/CSU: Regierungsprogramm, online verfügbar unter:
https://www.csu.de/common/download/Regierungsprogramm.pdf
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Aug 14, 2021 • 39min
Spezial #17: Tax me now! Millionenerbin Marlene Engelhorn im Gespräch
Marlene Engelhorn, die künftige Erbin und Mitinitiatorin der Initiative Tax Me Now, diskutiert die Notwendigkeit einer stärkeren Besteuerung großer Vermögen. Sie betont, dass Demokratie und Transparenz wichtiger sind als Philanthropie von Reichen. Außerdem spricht sie über die globale Vermögensungleichheit und kritisiert die Machtkonzentration, die durch private Spenden entsteht. Marlene erläutert die Herausforderungen der Erbschaftssteuer in Österreich und Deutschland und erklärt die Entstehung ihrer Initiative als Reaktion auf soziale Ungerechtigkeiten.

Aug 11, 2021 • 45min
Ep. 105: Zurück in die Höhle mit Niko Paech
Wohlstand für Alle
Immer wieder betonen Postwachstumstheoretiker, dass es nicht darum gehe, die moderne Welt abzuwickeln und in feudale Zeiten zurückzukehren. Das mag auf viele Ansätze auch zutreffen, doch was zwei berühmte Vertreter vorschlagen, ist in höchstem Maße anti-modernistisch und eigentlich auch nicht wünschenswert – weder für uns noch für das Klima.
Niko Paech und Serge Latouche sind zwei bekannte Stimmen im Degrowth-Diskurs, die die Vergangenheit verklären und die Gegenwart verteufeln. Beide Autoren warnen moralistisch vor einer dekadenten Überflussgesellschaft, beide kritisieren sie das moderne Geldsystem, die Arbeitsteilung, und auch die Zinsen würden sie am liebsten gleich abschaffen.
Zugrunde liegt ihren Prämissen eine vereinfachte und verfälschende Kapitalismusanalyse, die darauf hinausläuft, dass wir eine De-Industrialisierung anstreben und Verzicht einüben sollen. Einher geht dies mit der Idee einer De-Globalisierung, die dazu führen soll, dass wir uns in lokalen Gemeinschaften organisieren und auch regionale Währungen in Form von Schwundgeld einführen.
Kann man das tatsächlich wollen? Nein, diese Konzepte sind nicht nur fragwürdig, sie könnten viele Errungenschaften der modernen Welt zunichtemachen und unsere individuelle Freiheit radikal beschränken.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Konzepte von Niko Paech und Serge Latouche.
Literatur:
Serge Latouche: Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn. Mit einem Vorwort von Niko Paech, Oekom Verlag.
Niko Paech: Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, Ökonom Verlag.
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Aug 4, 2021 • 36min
Ep. 104: Wahl 2021 - Das LINKE-Programm
Wohlstand für Alle
In den vergangenen Monaten waren es vor allem personelle Debatten, die die Linkspartei in die Medien brachten. Inhaltliche Auseinandersetzungen gab es nur selten und immer wieder wurde ein Vorwurf laut – vorgebracht sowohl von Kritikern als auch Mitliedern der Partei: Die Linke beschäftige sich nur noch mit Identitätspolitik.
Das aber ist keineswegs zutreffend, wie das Wahlprogramm eindeutig beweist: Auf den ersten 100 Seiten werden ausschließlich ökonomische und sozialpolitische Themen verhandelt. Die Linke zeigt auf, wie sie künftig die Steuern in Deutschland progressiver gestalten will und wie konkret umverteilt werden sollte. Interessanterweise würden nicht nur Hartz-IV-Empfänger und Menschen im Niedriglohnsektor von diesen Reformen profitieren, die Linke würde auch die finanzielle Lage der meisten Bürger deutlich verbessern. Nur wirklich Vermögende müssen etwas abgeben, wenngleich auch diese Vorschläge weitgehend moderat sind. Selbstredend ist auch der Klimawandel ein wichtiges Thema, den die Partei sozialverträglich gestalten will.
Allerdings verstrickt sich die Partei mitunter in Widersprüche, etwa wenn sie so tut, als seien allein die Konzerne das Problem, dabei aber die kapitalistische Logik verkannt wird. Oder wenn es heißt, die EZB sei am "Kriterium der Wettbewerbsfähigkeit" ausgerichtet.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Wahlprogramm der Linkspartei.
Literatur:
Die Linke: Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021, online verfügbar unter: https://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2021/Wahlprogramm/DIE_LINKE_Wahlprogramm_zur_Bundestagswahl_2021.pdf.
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