selbst&frei: mehr Freiheit als Selbstständiger & Unternehmer

Fabian Tausch
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Apr 7, 2026 • 1h 42min

Von 0 auf 30 Millionen Umsatz: Der ungewöhnliche Weg von OACE-Gründer Jan Kraume (Schritt-für-Schrit

Jan Kraume hat vor zehn Jahren mit Schmuck angefangen, ohne Ahnung von Mehrwertsteuer. Heute macht OACE einen mittleren zweistelligen Millionenumsatz mit nur 30 Mitarbeitern, besitzt die größte Halle auf der FIBO und baut nebenbei Fitnessstudios auf. Was als gescheiterte Silberketten-Brand begann, wurde zur erfolgreichsten Sportbekleidungsmarke Deutschlands durch einen radikalen Ansatz: Influencer nicht bezahlen, sondern aufbauen.In dieser Episode von selbst&frei erzählt Jan erstmals die ganze Geschichte: Wie er mit Artef 2016 in der Fitness-Bubble startete, als Model für 25 Euro Silberketten aus der Türkei verkaufte und nach einem Jahr merkte, dass nichts profitabel war. Warum sie nach dem Schmuck-Aus mit Christian Wolf und Benni Burkert OACE komplett neu gründeten, die erste Kollektion in 50 Minuten für 3 Millionen Euro ausverkauften (28.000 Hoodies) und trotzdem zwei Jahre lang jeden Tag überlegten aufzuhören. Er erklärt, warum sie niemals Fixsummen an Influencer zahlen, sondern nur Provisionen, wie eine Studentin mit 3.000 Followern innerhalb eines Jahres auf 300.000 wuchs und ihr Einkommen verhundertfachte, und weshalb fast jeder deutsche Fitness-Influencer heute zu ihnen gewechselt ist. Seine wichtigste Erkenntnis: Reputation ist das einzige Asset, das zählt. Alles andere wird von AI übernommen.Besonders wertvoll: Seine ungeschminkte Reflexion über die Produktion in Istanbul, wie sie von Lieferanten nach Strich und Faden verarscht wurden (100% Baumwolle war 100% Polyester), warum sie mit einer kleinen Produktion von null an wuchsen statt mit großen Playern zu arbeiten, und wie sie durch maximale Transparenz (fehlerhafte Produkte sofort kommunizieren, Launches absagen wenn nötig) eine gläserne Company aufbauten. Jan spricht offen über den CEO Alexander Glörfeld, der 2023 kam als sie mit 5 Leuten 23 Millionen machten und das System fast kollabierte, warum sie heute 2.200 Quadratmeter auf der FIBO bespielen und 570.000 Euro für vier Tage ausgeben, und weshalb sie trotzdem profitabel bleiben statt auf 100 Millionen zu skalieren. Die wichtigste Strategie: Nicht dem Umsatz nachjagen, sondern nachhaltig wachsen und Athleten als Lebensversicherung behandeln. Er erklärt, wie sie mit Puma und Snipes Collabs launchen, warum sie Fitnessstudios kaufen und Influencer als Co-Investoren reinholen, und weshalb sie mit Chris Wolf jetzt ein Social Private Equity aufbauen. Das Geheimnis: Sie erreichen 20 Millionen unique Profile in Deutschland pro Monat, über die Hälfte aller Instagram-Nutzer, und haben den höchsten Earned Media Value der FIBO.Besonders eindrucksvoll: Seine persönliche Journey vom chaotischen Gründer ohne Mailkonto (Julia, seine PA, checkt das) zum Unternehmer, der versteht dass Social Media kein Social Media mehr ist, sondern Interest Media. Jan spricht offen über seine größte Stärke (Kommunikation, schon mit 12 konnte er Ausflüge madig oder geil reden), warum er keine 100 Stunden-Wochen in Zeitblöcken arbeitet sondern rund um die Uhr für Athleten erreichbar ist, und weshalb er nie komplett frei sein wird, weil die Projekte ihn brauchen. Er erklärt, warum 50% aller Jobs in zehn Jahren wegfallen werden, Menschen sich dann über Sport definieren statt über Berufe, und weshalb jetzt der letzte Moment ist um mit Content zu starten, bevor AI alles perfekt macht. Die wichtigste Erkenntnis: Finde dein natürliches Talent (frag deine Eltern), kombiniere es mit dem was du den ganzen Tag tun würdest ohne Geld, und fang an zu kommunizieren. Du brauchst nur 500 Follower, davon müssen nur zwei die Richtigen sein. Ein radikales Plädoyer für Reputation statt Reichweite, Community statt Werbung und die Kunst, Influencer nicht zu bezahlen sondern zu Partnern zu machen.Kapitel:Chapters00:00:00 Intro: Von 0 auf 30 Millionen - Die ungewöhnliche OACE Story00:03:27 Die Anfänge: Vom Schmuck-Business zur Fitness-Brand00:08:39 Der Pivot: Warum Under Palms scheiterte und OACE entstand00:10:46 Die OACE-Gründung: Neustart mit klarer Vision00:15:08 Das Geheimnis: Provisionen statt Fixgehälter00:20:20 Erstes Jahr: 3 Millionen Umsatz und trotzdem Chaos00:24:04 Das Wachstum: Von 3 auf 23 Millionen in zwei Jahren00:25:34 Der CEO-Moment: Alexander Glörfeld rettet die Company00:41:56 Die Philosophie: Nachhaltiges Wachstum statt Umsatz-Jagd00:30:16 Social Media als Schlüssel: Interest Media statt Social Media00:54:38 Die Creator-Strategie: Wie OACE Influencer aufbaut01:12:50 Investoren-Frage: Warum OACE trotzdem strategische Partner sucht01:23:14 Beyond OACE: Das Iron & Soul Gym-Investment01:18:48 FIBO 2025: 570.000 Euro für vier Tage01:17:52 Die Zukunft: Puma, Snipes und Social Private Equity01:33:58 Jans Erfolgsformel: Natürliches Talent plus Leidenschaft01:38:32 Der Appell: Fang jetzt an mit Content01:40:44 Outro: Was wir von OACE lernen könnenselbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Apr 4, 2026 • 52min

Mit 3.069 Videos zum Overnight Success: wie der UNC Social Media übernimmt | UNC Decoded - Folge #01

Alex Pfahl hat vor 8 Wochen seinen Job im Investment Banking gekündigt — mit 20.000 Euro auf dem Konto. Seitdem: 3.069 TikToks, 60,5 Millionen Views, 95.000+ Follower über alle Plattformen. In der ersten Folge UNC Decoded gehen Fabian und Alex live durch das UNC Dashboard und analysieren, wie es zum Overnight Success von Alex kam.Was euch erwartet:Was ist UNC Decoded?— Wöchentlicher Creator-Podcast: Zahlen, Learnings, Transparenz— Nicht Selbstbeweihräucherung, sondern: Was funktioniert — und warum?Was seit dem ersten Podcast passiert ist— Christian Wolf, Privatjet nach London, UFC— Wie der erste Podcast den Stein ins Rollen gebracht hat— Marc Gebauer, Hannes & Jeremy, ESN, Simon's 100 HyroxPartnerschaften & Creator-Ökonomie— ESN, More Nutrition, Deuser, Prep my Meal, OACE— Warum Alex nur Provisions-Partner hat (noch)— Was er für eine Instagram Story aufruft (und warum alle Nein sagen)— Wie viel Umsatz muss ein Creator für Firmen generieren, um davon zu leben?Das Dashboard: TikTok-Zahlen im Detail— 3.069 Videos, 60,5 Mio. Views, 4,1 Mio. Likes— Jedes 13. Video knackt 50K Views— Hit-Rate: 7,8% über 50K, 2,5% über 100K, 0,07% über 1 Mio.— Beste Woche: 754 Videos, 15,49 Mio. Views (KW05)— Schlechteste Woche: 4,22 Mio. Views — immer noch krassLetzte 7 Tage unter der Lupe— 262 Videos, 6,37 Mio. Views (+1,2% vs. Vorwoche)Folgt gerne Alexander Pfahl auf...Youtube: https://www.youtube.com/@AlexanderPfahl97Instagram: https://www.instagram.com/alexander.pfahl/reels/Tiktok: https://www.tiktok.com/@alexander.pfahlTwitch: https://www.twitch.tv/alexanderpfahl---selbst&frei wird produziert von Vivid, dem besten Geschäftskonto für Unternehmer und Selbstständige.
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Mar 25, 2026 • 2h 22min

Vom BWL-Studium zum Millionen-Business: Ramona Portugalov über Interior Design & Personal Branding

Mit 38 Jahren, 18 Mitarbeitern und siebenstelligem Umsatz hat Ramona Portugalov Interior Design in Deutschland neu definiert. Nach BWL-Studium, einem Schlaganfall und einem Neustart in New York kam sie zurück nach Deutschland – ohne Kunden, ohne Netzwerk, aber mit einer klaren Vision: Interior Design muss für mehr Menschen zugänglich sein, ohne dass Designer am Möbelverkauf verdienen. Was als verzweifelter Corona-Start mit gefakten Projekten begann, wurde zur erfolgreichsten Personal Brand im deutschen Interior Design. Heute designt sie Luxusvillen für Prominente, bildet in ihrer Monoport Academy die nächste Generation aus und kämpft für Woman Empowerment – weil sie erlebt hat, wie viele Frauen sich nicht trauen, über Erfolg und Geld zu sprechen.In dieser Episode von selbst&frei erzählt Ramona erstmals die ganze Geschichte: Wie sie mit 39 Euro pro Quadratmeter startete und heute das Zehnfache nimmt. Warum sie nach fünf Monaten aus ihrem 7.000-Euro-Job gefeuert wurde – genau als Corona begann. Wie sie auf Instagram mit Fake-Projekten anfing, weil sie keine echten hatte. Und warum sie als Einzige in Deutschland Interior Design ohne Möbelverkauf anbietet – während andere Designer am Provisionsgeschäft verdienen. Sie erklärt, wie ihr Deluxe-Paket für 450 Euro pro Quadratmeter funktioniert (bei 500 qm sind das 225.000 Euro), was darin enthalten ist und warum sie trotzdem keine neuen Kunden mehr annimmt. Ramona spricht brutal ehrlich über die Realität als Unternehmerin: 18 Mitarbeiter, Millionen-Umsatz, aber auch Schlafmangel, vergessene Namen und das schlechte Gewissen als Mutter. Ihre wichtigste Erkenntnis: Erfolg kostet immer – entweder Geld, Zeit oder Gesundheit. Sie hat sich für Zeit und Gesundheit entschieden.Besonders wertvoll: Ihre ungeschminkte Reflexion über Personal Branding als Frau. Wenn Christian Borch über Umsätze spricht, ist es normal. Macht es eine Frau, wird sie sofort angegriffen. Sie erzählt, wie sie sich anfangs hinter Luxus-Taschen und Rolex versteckte, um Status zu zeigen – und heute eine rosa Kinder-Swatch trägt, weil sie es nicht mehr beweisen muss. Wie sie von der Hermes Kelly für 9.000 Euro zur 90-Euro-Labubu-Tasche aus Singapur wechselte – und glücklicher ist als je zuvor. Ramona erklärt, warum die Monoport Academy ihr Baby ist, wie Studenten nach acht Monaten bereits 490 Euro pro Stunde nehmen und warum eine Teilnehmerin ihr weinend sagte: Du hast mein Leben gerettet. Sie spricht offen über die Doppelmoral bei erfolgreichen Frauen, warum sie keine Zeit mehr für dumme Gespräche über Hermes-Kollektionen hat und weshalb sie lieber um zwei Uhr nachts arbeitet, als Netflix zu schauen. Ein radikales Plädoyer für Selbstverwirklichung, Woman Empowerment und die Kunst, nicht mehr nett sein zu müssen, um Kunden zu gewinnen.Mehr von Ramona: Instagram @monoport.interiorsKapitel:Chapters00:00:00 Intro: Wie Instagram-Content zum Gamechanger für Interior Design wurde00:03:40 Vom BWL-Studium nach New York: Ramonas Weg zum Interior Design00:08:10 Die ersten Jahre: Von der Praktikantin zur Selbstständigen00:09:49 Corona als Wendepunkt: Der Start auf Instagram mit Fake-Projekten00:12:47 Die Revolution: Interior Design ohne Möbelverkauf00:22:47 18 Mitarbeiter und Millionen-Umsatz: Was wirklich hinter der Firma steckt00:53:16 Personal Branding als Erfolgsfaktor: Warum Authentizität alles ist01:03:40 Die Monoport Academy: Von der Dozentin zur Studentin01:12:20 Pricing-Strategien: Von 39 Euro zu 450 Euro pro Quadratmeter01:33:00 Work-Life-Integration statt Balance: Wenn Arbeit zur Leidenschaft wird01:47:50 Erfolg neu definiert: Von der Rolex zur Swatch und was wirklich glücklich macht02:01:05 Woman Empowerment: Die Mission hinter dem Business02:17:03 Abschluss: Glaub an dich und spring ins kalte Wasserselbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Mar 17, 2026 • 1h 44min

160 TikToks am Tag: Wie Alexander Pfahl (UNC) Social Media revolutioniert (DU kannst es auch!)

Alexander Pfahl (UNC) hat Investment Banking für Sauerkraut sausen lassen – und baut jetzt mit 160 TikToks am Tag eine der authentischsten Creator-Communitys Deutschlands auf. Nach 5 Jahren Investmentbanking, 100-Stunden-Wochen und 30 Kilo Gewichtszunahme wagte er den Sprung ins kalte Wasser: mit 20.000 Euro Rücklagen, ohne Plan, aber mit der Mission, fermentierte Lebensmittel cool zu machen.In dieser Episode von selbst&frei erzählt Alexander erstmals die ganze Geschichte: Wie er von 0 auf 50.000 Follower in 6 Wochen wuchs, warum sein Co-Founder einen Tag nach dem Notartermin absprang (obwohl 1,2 Tonnen Sauerkraut für 10.000 Euro schon bestellt waren), und wie er trotzdem weitermacht. Er erklärt, warum die Influencer-Ära vorbei ist, wie Comment-to-Content seine Strategie revolutioniert, und warum er in 5 Wochen Twitch-Partner wurde. Alexander teilt brutal ehrlich, was Investment Banking wirklich bedeutet (Spoiler: nicht Wolf of Wall Street), warum fermentierte Lebensmittel der unterschätzte Game-Changer für Performance sind, und weshalb er lieber auf sich selbst setzt, als sich an anderen hochzuziehen. Seine wichtigste Erkenntnis: Mach was dich erfüllt, nicht was dich reich macht – denn Glück findest du nicht im Ferrari, sondern in der Balance zwischen Leidenschaft, Arbeit und der Fähigkeit, Nein zu sagen.Besonders wertvoll: Seine ungeschminkte Reflexion über den gescheiterten Startup-Launch, die harte Realität von gekühltem Versand (10 Euro pro Paket!), und warum er trotz Investor-Anfragen lieber bootstrapped. Alexander erklärt, wie TikTok ihn nach 160 Videos gesperrt hat (weil sie dachten, er sei ein Bot), warum sein CPM nur 10 Cent beträgt, und wie er mit ESN als einzigem Sponsor bereits seine Kredite zahlen kann. Er spricht offen über Dopamin-Fallen, die Gefahr von Social Media Sucht, und warum 12 Stunden Screen Time für ihn Arbeit bedeuten – nicht Konsum. Die wichtigste Strategie: Mehrwert auf deine eigene Art liefern, authentisch bleiben, und verstehen, dass du nicht bist, was du isst, sondern was du verdaust. Ein radikales Plädoyer für Selbstverwirklichung, fermentierte Lebensmittel und die Kunst, auf sich selbst zu setzen – auch wenn der Co-Founder abspringt.Mehr von Alex: https://linktr.ee/AlexanderPfahl Kapitel:Chapters00:00:00 Intro: Vom Investment Banking zum Creator - Alexanders Sprung ins kalte Wasser00:05:30 160 TikToks am Tag: Die extreme Content-Strategie von UNC00:06:30 Der Sprung ins kalte Wasser: 20.000 Euro Rücklagen und ein Plan00:10:01 Die Reise-Phase: Wie die Idee für fermentierte Lebensmittel entstand00:13:39 Investment Banking erklärt: Origination vs. Execution00:16:13 Warum Social Media? Die Strategie hinter dem Personal Branding00:19:33 Der erste virale Moment: Vom Flughafen Johannesburg zum TikTok-Erfolg00:20:25 Die Dopamin-Falle: Wenn Social Media süchtig macht00:22:53 Das Ende der Influencer-Ära: Authentizität schlägt Perfektion00:33:57 Comment-to-Content: Die Community als Content-Maschine00:45:34 Twitch-Erfolg: Vom 0 zum Partner in 5 Wochen00:49:33 Das Sauerkraut-Startup: Vision, Planung und das plötzliche Ende01:02:10 Fermentierte Lebensmittel erklärt: Warum Sauerkraut unterschätzt wird01:12:43 Die harte Realität: 10.000 Euro für 1,2 Tonnen Sauerkraut00:29:41 Investment Banking Realität: 100 Stunden Wochen und 30 Kilo Gewichtszunahme01:19:34 Investoren vs. Bootstrapping: Die Finanzierungsstrategie01:30:55 KI-Hype vs. Food-Business: Warum nicht der schnelle Erfolg?01:33:35 Die Glücks-Formel: Warum Geld allein nicht reicht01:14:15 Lessons Learned: Was würde Alexander heute anders machen?01:39:34 Schlussappell: Mach was dich erfüllt, nicht was dich reich machtselbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Mar 10, 2026 • 1h 37min

Vom Plattenbau zum Immobilienmillionär: wie Immo Tommy es geschafft hat (Leichter als gedacht!)

Tomislav „Tommy“ Primorac, bekannt als Immo‑Tommy, ist Immobilieninvestor und Social‑Media‑Creator. Er erzählt von seinem Weg vom Angestellten zur Immobilien‑Unternehmer und Gründer mit großer Reichweite. Themen: Bonität, Bankenpraxis und Energieeffizienz. Finanzierungstipps wie die 40%-Regel, Eigenkapital und 100–110%‑Finanzierungen. Praktische Hinweise zu Mietermanagement, Off‑market‑Deals und schneller Entscheidungsfindung.
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Feb 13, 2026 • 1h 12min

Von der Garage zum Weltmarktführer: Wie WOOM den Kinderfahrradmarkt dominiert

In dieser Episode von selbst&frei teilt Markus Ihlenfeld, Mitgründer von woom, die ungeschminkte Wahrheit über den Aufbau des Weltmarktführers für Kinderfahrräder – von der Garage bis zu 150 Millionen Euro Umsatz. Markus erklärt, wie er gemeinsam mit Industriedesigner Christian Bezdeka aus einer simplen Beobachtung heraus eine Marke erschaffen hat, die heute jedes vierte Kinderfahrrad in Deutschland und jedes zweite in Österreich verkauft. Ohne Investoren, ohne Pitch-Deck, nur mit 500 Fahrrädern in der Garage – und dem unbedingten Willen, Kindern das beste Produkt zu geben.Besonders wertvoll: Seine ehrliche Reflexion über die ersten acht Jahre komplett ohne externe Investoren – finanziert durch Privatkredite, Crowdfunding und maximale Verschuldung. Markus spricht offen über die Realität hinter den Kulissen: Drei bis vier Jahre ohne Gehalt, Fahrräder in zusammengeschnittenen KTM-Kartons verschickt, nachts in der Garage schrauben nach 12-Stunden-Tagen bei Opel. Er erklärt, warum Top-Line-Growth wichtiger war als Profitabilität, wie sie durch jeden einzelnen Kunden persönlich betreut haben – teilweise Fahrräder in der Mittagspause nach Hause gefahren – und warum der Wiederverkaufswert ihrer Räder so hoch ist, dass Eltern sie sofort wieder loswerden. Die wichtigste Strategie: Aus der Sicht des Kindes denken – kleinere Griffe, leichtere Rahmen, bessere Ergonomie – und den Eltern ein Sorglos-Package bieten, das sie nie wieder über Kinderfahrräder nachdenken lässt.Besonders eindrucksvoll: Seine persönliche Journey vom Marketingdirektor bei Opel – der mit einem Flugzeug das GTI-Treffen am Wörthersee crashte – zum Vollzeit-Gründer, der seinen sicheren Job aufgab, während seine Frau die Familie versorgte. Markus spricht offen über die größte Herausforderung: Finanzierung – wie sie mit Privatkrediten in Millionenhöhe gewachsen sind, weil Banken und Investoren nicht an sie glaubten. Er erklärt, warum er nie wieder studieren würde – weder Bachelor noch MBA – und stattdessen direkt in Sales oder in ein Startup einsteigen würde. Die wichtigste Erkenntnis: "Ego ablegen, einfach machen und jeden einzelnen Kunden glücklich machen." Heute gründen Markus und Christian mit Pop-Top – höhenverstellbare Schreibtische für Kinder – das erste von zehn geplanten Startups in den nächsten Jahren. Ein radikales Plädoyer für Naivität, Mut und die Kunst, eine Marke zu bauen, die nicht von Marketing lebt, sondern von echter Mission und kompromissloser Qualität.Kapitel: Chapters00:00:00 Intro: Vom Marketing Director zum Fahrrad-Weltmarktführer00:01:57 Die Gründungsidee: Warum bessere Kinderfahrräder?00:05:30 Von der Garage zum ersten Verkauf: Die ersten 500 Fahrräder00:07:28 Produktentwicklung aus Kindersicht: Ergonomie statt Miniatur-Erwachsenenrad00:10:55 Die ersten Kunden gewinnen: Jeder einzelne zählt00:20:16 Der große Schritt: Vom Opel-Job in die Selbstständigkeit00:29:24 Finanzierung ohne Investoren: Privatkredite und Bootstrapping00:38:15 Wachstumsschmerzen: Mitarbeiter, Lager und Cash-Flow00:40:48 KI und die Zukunft des Unternehmertums00:50:11 Ratschlag an junge Gründer: Startup statt Studium01:00:50 Die nächsten 10 Startups: Von WOOM zu PopTopselbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Jan 23, 2026 • 1h 56min

[DELETED ON YOUTUBE] Alvaro Gellings: Von 0 auf eine zweistellige Millionenbewertung in 15 Monaten

In dieser Episode von selbst&frei teilt Alvaro Gellings, Mitgründer von Day One, erstmals die ungeschminkte Wahrheit über den Aufbau einer der am schnellsten wachsenden Sportmarken Deutschlands. Von 0 auf eine zweistellige Millionenbewertung in 15 Monaten – mit einer Launch-Kampagne, die über eine Milliarde organische Views im deutschsprachigen Raum generiert hat. Alvaro erklärt, wie er gemeinsam mit Extremsportler Arda Saatçi  Day One gegründet hat, ohne jemals ein klassisches Pitch-Deck zu erstellen. Er spricht offen über die Realität hinter den Kulissen: Zwei Jahre Vorbereitung, hunderte Iterationsstufen bei der Produktentwicklung, und eine Marketingkampagne, die 3000 Kilometer durch Amerika und quer durch Japan führte – alles dokumentiert, geklippt und viral verbreitet durch tausende Videos auf Social Media.Besonders wertvoll: Seine ehrliche Reflexion über den Unterschied zwischen Creator Economy und klassischem E-Commerce. Während andere Brands langsam hochskalieren können, musste Day One vom ersten Tag an perfekt sein – weil Millionen zuschauen. Alvaro erklärt, warum Qualitätsmanagement der Schlüssel ist, wenn man mit Creatorn launcht, und wie sie trotz kleinem Team siebenstellige Umsätze im ersten Monat erreicht haben. Er teilt die genauen Zahlen: sechsstellige Kundenanzahl, durchschnittliche Warenkörbe von 100-120 Euro, und wie sie es geschafft haben, bereits im ersten Jahr unabhängig von Ardas Reichweite zu wachsen. Die wichtigste Strategie: Paid Media, Out-of-Home-Campaigns, weitere Athleten – und das klare Ziel, dass Ardas Anteil am Gesamtumsatz relativ immer kleiner wird, während die absolute Zahl weiter wächst.Besonders eindrucksvoll: Seine persönliche Journey vom Kellner und Kickboxtrainer über Trinkspiel-Entwicklung während des Studiums bis zum erfolgreichen Exit und schließlich Day One. Alvaro spricht offen über seine frühe Zeit – sehr früh aus dem Elternhaus ausgezogen, mit Schüler-BAföG durchs Abi gekommen, und wie er durch Studentenpartys, Abercrombie & Fitch-Modeling und die ersten unternehmerischen Versuche die Social Ladder hochgestiegen ist. Er erklärt, warum er seine erste Firma für einen siebenstelligen Betrag an einen Inkubator verkauft hat – und warum er trotz 20.000-50.000 Euro Monatsgehalt in der Immobilienbranche den Sprung ins Vollzeit-Unternehmertum gewagt hat. Die wichtigste Erkenntnis: "Einfach machen" – egal ob Trinkspiele, Fashion oder Sportmarke. Jedes Projekt lehrt dich Produktentwicklung, Performance Marketing, Supply Chain – und diese Skills sind übertragbar. Ein radikales Plädoyer für You vs. You, authentisches Storytelling und die Kunst, eine Brand zu bauen, die nicht von einem Creator abhängt, sondern von echter Mission und kompromissloser Qualität.Kapitel: Chapters00:00:00 Intro: Alvaro Gellings und die Day One Story00:02:07 Die Cyborg Season: 1 Milliarde Views und der Launch00:06:09 Creator Economy: Warum Perfektion von Anfang an nötig ist00:09:04 Produktentwicklung: Von Stoffen bis Hangtags00:13:07 Ein erfolgreicher Start mit hoher Marktnachfrage00:20:13 Marketing-Mix: Vom Creator zur skalierbaren Brand00:25:25 Personal Branding: Warum Alvaro aus dem Hintergrund trat00:52:33 Für wen lohnt sich Personal Branding wirklich?01:06:23 Der größte Fehler: Zeit vs. Mission01:16:40 Storytelling: Die Hero-Story und You vs. You01:25:12 Der Weg zu 100 Millionen Euro Umsatz01:42:46 Athletenprogramm: Große Creator vs. kleine Athleten00:35:58 Alvaros unternehmerische Reise: Von Bildern für Pesetas zu Day One01:49:50 Der Blueprint für Anfänger: Einfach machen01:58:25 Outro: Die wichtigste Lektionselbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Jan 16, 2026 • 1h 18min

Vom ersten Video zu 500K Abonnenten: Wie Mr. Unreal von vorne anfangen würde (DU kannst es auch)

Leon Sandhowe, bekannt als Mr. Unreal, ist ein erfolgreicher Immobilien-Content-Creator, der in nur drei Jahren über 500.000 Abonnenten gewonnen hat. Er teilt seine Reise vom Steuerfachangestellten in die Social-Media-Welt und beleuchtet seine intensive Reisetätigkeit mit 120.000 bis 150.000 km jährlich. Besonders spannend sind seine Erkenntnisse über virale Inhalte und seine Neuentwicklung von Formaten. Leon diskutiert sein Geschäftsmodell, die Bedeutung von authentischem Storytelling und gibt Einsteigertipps, um im Immobilien-Content durchzustarten.
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Dec 5, 2025 • 19min

[DELETED ON YOUTUBE] Die ungeschminkte Wahrheit über den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens

In dieser Episode von selbst&frei teilt Nikita Fahrenholz, erfahrener Unternehmer und Gründer von Fahrengold, seine ungeschminkte Wahrheit über den Aufbau von Fahrengold – einem Unternehmen, das Premium-Garagenlösungen für Autoliebhaber entwickelt und fertigt. Nach erfolgreichen Software-Exits lernt er zum ersten Mal die harte Realität eines echten Unternehmensaufbaus kennen: globale Lieferketetten, eigene Produktentwicklung mit fast zehn Patenten, Fertigung in Marzhausen und Kunden wie Ferrari und Aston Martin weltweit. Er erklärt, warum die Entwicklung einer scheinbar simplen Bodenplatte anderthalb Jahre dauert und über 100.000 Euro kostet – und warum das ein ganz anderer Schnack ist als Software-Startups zu skalieren. Besonders ehrlich: Seine Reflexion über die “Software-Arroganz” der VC-Welt, wo alles ohne 10-Millionen-Raise als wertlos gilt.Besonders wertvoll: Sein radikal anderer Ansatz. Statt Business-Plan und Pitch-Deck hat er einfach ein Produkt gebaut – selbst finanziert, ohne Investoren-Druck. Das erste Modell ist abgefackelt, also hat er wieder investiert. Dann kam der Erfolg organisch: Kunden liebten das Produkt, Umsätze kamen rein, Gewinne wurden gemacht. Heute steht Fahrengold kurz vor der Profitabilität mit siebenstelligem Umsatz und dem Ziel von 50–90 Millionen bis 2030. Und jetzt – in einer komplett anderen Verhandlungsposition – kommen Family Offices aus der Automotive-Branche auf ihn zu. Er spricht offen darüber, warum er Economy fliegt auf Langstrecke, nicht aus Zwang, sondern aus Anstand gegenüber seinem Team. Warum er bei Fahrengold echtes Wirtschaften gelernt hat: Working Capital, Operating Cashflow, wie eine Firma wirklich funktioniert – nicht mit Blankcheck-Finanzierung, sondern mit positivem Working Capital durch hohe Anzahlungen.Die wichtigste Erkenntnis: Der Unterschied zwischen Top-Managern und Unternehmern. Manager fliegen Business und übernachten im Luxushotel auf Firmenkosten, privat dann EasyJet. Unternehmer machen es genau andersrum – die Firma kommt zuerst, nicht die eigene Vanity. Er teilt seine härteste Lektion: “Ich habe mein eigenes Produkt abgewertet, weil es nicht der VC-Normalität entsprach – dabei ist es doch ehrenvoll, einen gewinnbringenden Betrieb aus Berlin zu bauen statt die dritte SaaS-Lösung.” Ein radikales Plädoyer für echtes Unternehmertum, Produktinnovation und die Kunst, eine Firma zu bauen, die nicht von Investoren-Zyklen abhängt, sondern von echten Kunden und echtem Profit.Kapitel: Chapters00:00:00 Intro: Startup vs. echtes Unternehmertum00:01:05 Farmgold: Luxus-Garagenlösungen für Autoliebhaber00:02:52 Die harte Realität: Produktentwicklung kostet Zeit und Geld00:04:37 Der organische Weg: Produkt first, Business Plan later00:07:05 Die Software-Arroganz: Warum ich mein eigenes Produkt abgewertet habe00:08:40 Investoren kommen zu dir: Der umgekehrte Fundraising-Prozess00:09:10 Der Weg zur Profitabilität: 7-stelliger Umsatz und positives Working Capital00:13:33 Echtes Wirtschaften lernen: Cashflow vs. Blank Check00:14:41 Der harte Grind: Economy fliegen und selbst anpacken00:17:41 Manager vs. Unternehmer: Wer stellt die Firma zuerst?selbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
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Nov 28, 2025 • 1h 2min

Von Depression zu Multimillionär: Christian Wolf über den Weg zum Erfolg

Christian Wolf hat mit More Nutrition ein Multimillionen-Unternehmen aufgebaut – und spricht offen über seinen Weg von Depression zur finanziellen Freiheit.In dieser Episode von selbst&frei teilt Christian seine ungeschönte Wahrheit über den Weg zum Erfolg. Er erklärt, wie er durch Zufall auf Social Media gestoßen ist – ein Video für eine Facebook-Gruppe wurde zu seinem Wendepunkt mit 10.000 Abonnenten über Nacht. Davor war er in einer tiefen depressiven Phase, wusste dass er etwas ändern musste, hatte aber keinen Plan. Christian spricht ehrlich darüber, wie er sich selbst sagte: "Jetzt habe ich schon diese Chance bekommen, wenn ich die nicht nutze, werde ich mich mein Leben lang selbst hassen." Von da an postete er mindestens zwei Videos pro Woche, beantwortete jeden Kommentar und lernte Video-Editing – ohne zu wissen, dass er sich Hilfe hätte holen können.Besonders wertvoll: Seine konkrete Anleitung für den Start. Christian erklärt, warum Erfolg planbar ist und wie du Skill-Ladders ausnutzen kannst. Du erfährst, warum Social Media der offensichtlichste Hebel ist und wie du durch kostenloses Arbeiten für erste Kunden Proof aufbaust. Er teilt seine "First Principles" von Social Media: Mehrwert liefern, Aussagen immer belegen und dabei Quellen nutzen, die gegen deine Interessen sprechen – für maximale Glaubwürdigkeit. Christian spricht offen über seine Mitarbeiter wie Tim, der in zwei Jahren von der Hotelrezeption zum unverzichtbaren Video-Editor wurde – durch Arbeitsmoral und selbstständiges Mitdenken.Besonders eindrucksvoll: Seine Definition von finanzieller Freiheit. Für Christian geht es nicht um Zahlen, sondern um die Freiheit, spontan eine Safari für neun Freunde zu buchen oder beide Familienseiten zu Weihnachten einzuladen. Er erklärt, warum er seine Kinder nicht zur Schule schicken wird und stattdessen mit Privatlehrern und praktischen Erfahrungen arbeitet. Die wichtigste Erkenntnis: Du hast immer das Gefühl, die Hälfte von dem zu brauchen, was du hast, um dich sicher zu fühlen – egal auf welchem Level. Deswegen musst du definieren, was du wirklich willst. Denn wie Christian sagt: "Education ist immer wertvoller als Entertainment – und Proof ist Everything."Mehr zu Christian:Instagram: https://www.instagram.com/christianwolff/The Quality Group: https://www.tqgg.de/Kapitel: Chapters00:00:00 Intro: Von Depression zum Multimillionär00:01:42 Der Zufallsmoment: Das erste virale Video00:02:45 Erfolg ist planbar: Die wichtigsten Skill-Ladders00:03:52 Von 0 auf 1: Der konkrete Weg zum ersten Erfolg00:05:51 Arbeitsmoral schlägt Talent: Die Pascal-Story00:06:30 Geduld vs. Amazon Prime Mentalität00:07:32 Personal Branding: Erst die Credibility, dann Social Media00:13:38 Instagram vs. YouTube: Die richtige Plattform-Strategie00:16:25 Der größte Fehler: Auf Zahlen statt auf Zielgruppe optimieren00:39:03 Content-Ideen: Polarisieren, Educaten, Wiederholen00:34:31 Der harte Start: Wie es wirklich war00:47:30 Finanzielle Freiheit: Was braucht man wirklich?00:52:39 Familie und Exit-Strategie: Die nächsten 10 Jahre01:00:05 Die harten Wahrheiten: Education, Proof und Durchhaltevermögen selbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.

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