

Wirtschaftliche Freiheit
Norbert Berthold, Jörn Quitzau
Der Ökonomen-Podcast für wirtschaftspolitische Themen. Zielgruppe: Interessierte Nicht-Ökonomen und professionelle Volkswirte.
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Nov 5, 2025 • 35min
#86: Emissionshandel unter Druck - Steht die (marktwirtschaftliche) Klimapolitik auf der Kippe?
Der weltweite Klimawandel hält an. Die Klimapolitik versucht, ihn zu verlangsamen. Sie setzt auf viele Mittel. Goldstandard ist der Emissionshandel. Allerdings verändert sich gerade die öffentliche Diskussion über das „Klima“. Die Mehrheit der Bürger merkt, Klimapolitik ist teuer, in Deutschland sündhaft teuer. Nur: Für das weltweite Klima bewirkt sie (fast) nichts. Die Klimapolitik wird verdächtigt, den Prozess der De-Industrialisierung weiter anzuschieben und den wirtschaftlichen Niedergang zu beschleunigen. Diese Kritik trifft auch den europäischen Emissionshandel. Mehr De-Industrialisierung ist ein (hoher) Preis für fast nichts. Das weckt Widerstände gegen die Klimapolitik. Nun machen Teile der (energieintensiven) Industrie gegen den Zertifikatehandel mobil. Unternehmen, wie Evonik, fordern öffentlichkeitswirksam, ihn abzuschaffen. Das hat Folgen. Was bedeutet der aufziehende klimapolitische „Wettersturz“ für die Klimapolitik, den Emissionshandel und den Klimawandel?
Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Achim Wambach, PhD (ZEW)
Die Teilnehmer:
Prof. Achim Wambach, PhD ist seit April 2016 Präsident des ZEW und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Im Oktober 2024 wurde er in den Deutschen Ethikrat berufen. Er war von 2014 bis Juni 2022 Mitglied der Monopolkommission, von 2016 bis September 2020 ihr Vorsitzender. 2018-2019 war er Ko-Vorsitzender der Kommission „Wettbewerbsrecht 4.0“ des Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministeriums. Er gehört außerdem dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie an, dessen Vorsitz er von 2012 bis 2015 innehatte. Von 2015 bis 2018 war Achim Wambach Mitglied des Lenkungskreises der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) der Bundesregierung sowie 2017–2018 des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt.
Prof. Dr. Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und damit auch Namensgeber und Initiator dieses Podcasts.
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Oct 21, 2025 • 48min
#85: Unabhängigkeit der Notenbanken: Staatsverschuldung und Politik als Gefahr
Die Zentralbanken stehen zunehmen unter Druck. Die hohen Staatsschulden könnten zu einer fiskalischen Dominanz der Geldpolitik führen. In den USA kommen die Angriffe des US-Präsidenten Donald Trump auf die Unabhängigkeit der Notenbank hinzu.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing, ehemaliger Chefökonom der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank, erläutert im Gespräch mit Dr. Jörn Quitzau (Bergos AG), die Entstehungsgeschichte der Europäischen Währungsunion (ab Minute 02:38), die Wechselwirkungen zwischen der Geld- und Finanzpolitik (ab Minute 17:27), die Risiken der französischen Staatsverschuldung für die Eurozone (ab Minute 26:05), die politischen Angriffe auf die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank (ab Minute 32:41) und er gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Euro (ab Minute 42:40).
Das im Podcast erwähnte Buch „Von der D-Mark zum Euro – Erinnerungen des Chefökonomen“ finden Sie hier: https://www.vahlen.de/issing-d-mark-euro/product/37137036
Lebenslauf Prof. Issing: https://de.wikipedia.org/wiki/Otmar_Issing
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Oct 12, 2025 • 29min
#84: Ein unerfreuliches Szenario für 2035 - Deutschland vor entscheidenden Veränderungen
Deutschland im "Herbst der Reformen": Gelingt Deutschland die wirtschaftspolitische Kehrtwende? Wenn nicht, dann droht sich der wirtschaftliche Abstieg Deutschlands fortzusetzen. Langfristig zeichnet sich dann ein sehr unerfreuliches Szenario ab. Was kann die Politik tun, um ein solches Risikoszenario abzuwenden?
Dr. Jörn Quitzau (Bergos AG) im Gespräch mit dem Risikoforscher Prof. Dr. Werner Gleißner (Future Value Group, TU Dresden).
Website Prof. Gleißner: https://www.werner-gleissner.de/
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Oct 7, 2025 • 42min
#83: Herbst der Reformen oder Winter des Scheiterns? Das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute
Die Prognose im Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute (Gemeinschaftsdiagnose) für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist nicht rosig. Die Institute diagnostizieren weniger konjunkturelle Probleme als vielmehr strukturelle Schwierigkeiten. Ihre Befürchtung ist, dass eine expansive Fiskalpolitik, angefüttert mit Infrastruktur-Sondervermögen, Bereichsausnahme Verteidigung und haushaltspolitischen Verschiebebahnhöfen, notwendige Strukturreformen behindert und die deutsche Wachstumsschwäche kaschiert. In einem „Kompass für den Herbst der Reformen in Deutschland“ machen die Institute 12 Vorschläge für die Bereiche der Außenwirtschaft, der Beschäftigung, dem Wirtschaftswachstum und der Finanz- und Preisstabilität. Werden sie umgesetzt, lässt sich ein Winter des Scheiterns verhindern.
Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Dr. Oliver Holtemöller (IWH)
Die Teilnehmer:
Prof. Dr. Oliver Holtemöller ist stellvertretender Präsident des Instituts. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Leiter der Abteilung Makroökonomik am IWH.
Prof. Dr. Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und damit auch Namensgeber und Initiator dieses Podcasts.
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Oct 1, 2025 • 49min
#82: Glanz und Elend der Politikberatung - Der Fall der Schuldenbremse
Braucht Deutschland eine Schuldenbremse, die greift? Marktorientierte Ökonomen sind dieser Meinung, staatsgläubige wollen sie lockern. Es scheint, dass in der ökonomischen Politikberatung mal die einen, mal die anderen bei der Politik durchdringen. Liberale ökonomische Politikberater beschleunigten die Einführung der Schuldenbremse. Interventionistischer denkende Politikberater haben maßgeblich an Infrastruktur-Sondervermögen und der Bereichsausnahme Verteidigung mitgewirkt. Gibt es also Wellen härterer und weicherer Schuldenregeln? Nur, wohin zeigt der langfristige Trend von Fiskalregeln? Ist die Politik ernsthaft daran interessiert, sich fiskalisch selbst zu entmachten? Sind ökonomische Politikberater mehr als nur Staffage? Ein Blick in die Schweiz zeigt allerdings, Schuldenregeln können greifen und längerfristig stabil sein. Warum scheint die Schweizer Schuldenbremse immun gegen fiskalische politische Lockerungen? Ticken ökonomische Politikberater und die Politik in der Schweiz anders? Oder brauchen erfolgreiche, stabile Schuldenbremsen institutionelle Voraussetzungen, die in der Schweiz vorliegen, in Deutschland aber nicht?
Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Feld (ALU, Walter-Eucken-Institut)
Teilnehmer:
Lars P. Feld (*1966) hat seit 2010 den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne und ist Direktor des Walter-Eucken-Instituts. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft, Neue Politische Ökonomie und Ökonomische Analyse des Rechts.
Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und Namensgeber und Initiator dieses Podcast.
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Sep 17, 2025 • 43min
#81: Wirtschaftspolitik in Zeiten des Zollvandalismus - Anpassungslasten verringern, Anpassungskapazitäten erhöhen
Donald Trump benimmt sich (zollpolitisch) wie ein Elefant im Porzellanladen. Er zertrampelt genüsslich alles, was an regelbasierter Handelspolitik in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurde. Seine Zollpolitik ist willkürlich und erratisch. Er diskriminiert Länder. Die EU wird etwa anders behandelt als die Schweiz. Was Donald Trump heute per Dekret beschließt, kann morgen obsolet sein. Vereinbarungen mit ihm haben kurze Halbwertzeiten. Mit den zollpolitischen Schocks setzt er Freund und Feind unter ökonomischen Anpassungsdruck. Die betroffenen Länder stehen vor der Frage, wie sie auf diese Schocks reagieren sollen. Gibt es Chancen, die Anpassungslasten zu verringern? Ist das Schlimmste schon vorbei? Wenn nicht, wie kann man ihnen ausweichen? Vieles spricht dafür, ein Teil der Lasten wird bleiben. Die Länder müssen sich daran anpassen. Wie sie das tun, liegt in ihrer Hand. Welche Möglichkeiten haben sie, ihre Anpassungskapazitäten zu erhöhen? Gefragt ist die ganze Palette der Angebotspolitik. Da hat die Schweiz bessere Voraussetzungen als die EU. Sie kann sich besser an Schocks anpassen, auch an den amerikanischen Zollvandalismus.
Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Dr. Aymo Brunetti (Universität Bern)
Teilnehmer:
Aymo Brunetti ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Bern und seit 2014 Direktor des Volkswirtschaftlichen Instituts. Vor seinem Wechsel an die Universität Bern war er Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Schweizer Wirtschaftsministerium.
Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und Namensgeber und Initiator dieses Podcast.
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Aug 15, 2025 • 42min
#80: Welthandelsordnung in Unordnung - Wie könnte eine „neue“ Ordnung aussehen?
Die Welthandelsordnung ist in Unordnung. Am Niedergang der WTO arbeiten die „großen Drei“ schon länger: Die USA, China und die EU. Donald Trump will die „alte“ Ordnung endgültig begraben. Mit diskretionären bilateralen Handelsabkommen schreddert er das regelbasierte multilaterale Vertragswerk der WTO systematisch. Unter dem Druck von Donald Trump lassen sich auch G-7-Länder (Japan, Großbritannien, EU) auf dieses zerstörerische Spiel ein. Sie ziehen sich aus dem Prozess der Globalisierung zurück. Es braucht eine „neue“ Welthandelsordnung. Nur: Wie soll sie aussehen (normativ)? Und: Wie wird sie aussehen (positiv)? Eine sinnvolle Antwort auf die erste Frage ist erst möglich, wenn wir wissen, woran die bisherige Ordnung gescheitert ist. Wichtig ist auch, sich klar zu werden, was die „neue“ Ordnung leisten soll. Schließlich: Soll die „alte“ Ordnung wiederbelebt oder eine ganz „neue“ geschaffen werden? Wie sich das globale Handelssystem tatsächlich entwickeln wird, ist eine ganz andere Frage. Die Antworten sind eher spekulativ. Es sind viele (polit-ökonomische) Szenarien denkbar. Drei werden gegenwärtig intensiv diskutiert. Die Welt kriegt doch noch die Kurve und tendiert zu einem „Multilateralismus 2.0“. Möglich ist aber auch, dass sie sich handelspolitisch in konkurrierende Blöcke aufspaltet. Nicht auszuschließen ist schließlich, dass wir nachhaltig mit einer großen, krisenhaften Unordnung leben müssen.
Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. (em.) Dr. Rolf J. Langhammer (IfW).
Inhalt:
1. Verletzen die „neuen“ Handelsabkommen der USA mit G 7-Ländern das WTO-Regelwerk?
2. Woran krankt die bisherige Ordnung?
3. Was müsste eine „neue“ Ordnung leisten?
4. Welche Vorschläge für eine Neuordnung der Welthandelsordnung werden diskutiert?
5. Wie sehen mögliche Szenarien für die Zukunft aus?
Teilnehmer:
Rolf Langhammer ist Außenwirtschafts-und Entwicklungsökonom am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) und Honorarprofessor an der Universität Kiel. Bis 2012 leitete er verschiedene Forschungsabteilungen am IfW. Er war von 1997 – 2012 Stellvertreter des Präsidenten und Vizepräsident. Seit seinem Ruhestand 2012 arbeitet er weiter am IfW.
Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und Namensgeber und Initiator dieses Podcast.
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Jul 29, 2025 • 1h 2min
#79: Sanierungsfall Sozialversicherungen? Reformansätze für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung
Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge, diskutiert die drängenden Probleme der Sozialversicherungen in Deutschland. Er beleuchtet die fiskalische Unsicherheit von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungssystemen. Raffelhüschen thematisiert die demografischen Herausforderungen und die Notwendigkeit grundlegender Reformen. Er warnt vor der finanziellen Belastung zukünftiger Generationen und kritisiert die politischen Maßnahmen, die die Realität nicht anerkennen.
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Jul 2, 2025 • 46min
#78: Gibt es ein Leben nach dem Dollar?
Die Welt der Währungen ordnet sich gerade neu. Der US-Dollar, jahrzehntelang unangefochten die weltweite Leitwährung, wackelt. Er verliert auf dem weltweiten Markt für Währungen stetig Marktanteile. Die Konkurrenz holt auf. Warum verliert der US-Dollar? Einen Hinweis gibt Moody‘s. Die Rating-Agentur hat den USA als letzte der großen Agenturen das Triple A entzogen. Der Grund: Die USA leben schon lange über ihre Verhältnisse. Der „One Big Beautiful Act“ deutet darauf hin, dass die USA nicht bereit sind umzukehren. Das schwächt das Vertrauen in den Dollar. Donald Trump hat nicht vor, dies zu ändern. Er setzt vielmehr darauf, handels-, finanz- und währungspolitisch den US-Dollar weiter zu schwächen. Besteht die Gefahr, dass die dollardominierte Weltwährungsordnung einstürzt? Welche Währung könnte die Leitwährungsfunktion übernehmen? Oder ist die währungspolitische Konkurrenz ebenfalls (zu) schwach? Unter den Blinden ist der Einäugige König (Martin Wolf). Bleibt also währungspolitisch alles, wie es ist und der Dollar weiter die Leitwährung? Oder sind blockchainbasierte Zahlungsmittel ein Game-Changer? Wird die neue Weltwährungsordnung multipolarer, digitaler und politischer? Droht in der Phase des Übergangs wie in den 1920er und 1930er Jahren eine Zeit währungspolitischer Instabilität und weltweiten Finanzkrisen?
Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Frenkel (WHU)
Teilnehmer:
Michael Frenkel ist seit 1993 Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der WHU. Er war mehrfach Rektor der WHU – Otto Beisheim School of Management.
Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Basel, Münster, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und Namensgeber und Initiator dieses Podcasts.
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Jun 19, 2025 • 39min
#77: Trump und die Tech-Milliardäre - Beginnt jetzt eine libertäre Zeitrechnung?
In Donald Trumps Umfeld tummeln sich Tech-Unternehmer mit libertären Ideen und einem Hang zu massiver Deregulierung. Das stösst bei vielen Beobachtern auf Skepsis. Sind die Tech-Milliardäre mit ihrem Deregulierungs-Eifer eine Gefahr für die Demokratie? Und was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff "libertär"?
Prof. Dr. Thomas Apolte (Universität Münster) im Gespräch mit Dr. Jörn Quitzau (Bergos AG).


