

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Dec 6, 2019 • 57min
Banking 3.0 (Das Hausbankprinzip)
FinTech Podcast #235
Ein Recap zur Transactions 2019
Alles ändert sich, auch das Bankenwesen. Dabei war hier noch lange die alte Hausbank das gängige Modell – und bleibt es an vielen Ecken noch. Denn die Banken hängen einfach an diesem Modell. Wie also Bewegung reinbringen – lieber durch Rebuilding oder Unbundling? Und kann die Plattform-Ökologie hier helfen? Das erste Panel unser diesjährigen Transactions 19 wollte darauf Antworten finden. Mit diskutiert haben:
Annette Siragusano (comdirect)Sibylle Strack (Kontist) Sascha Dewald (DKB) Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank)
Moderator dieses Panels war André M. Bajorat.
Selbst die Panel-Gäste nicht mehr bei ihrer alten Hausbank - fast alle haben gewechselt, aber oft bezieht man diesen Begriff auf die neue Bank, die dann irgendwann zu etwas Vergleichbaren wie der klassischen Hausbank wird.Was macht eine Hausbank aus? Einige oft genannte Punkte sind:
Exklusivitätgute Beratunghoher Informationsvorteilräumliche Nähe
Am Ende des Tages wollen wir Innovationsführer sein - als moderne Hausbank", erklärt Sascha Dewald. "Leute brauchen sofort Hilfe, egal wo sie sind. Und das wollen wir leisten." Zwar gibt es keine räumliche Nähe, aber durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung eben auch ganz neue Möglichkeiten, diese Nähe anders herzustellen, z.B. über Videochat.
Und wie viel Hausbank steckt in meinem Handy? Das Handy wird einem immer näher, und genau darauf muss man bei seinen Kunden achten.
Nähe trotz räumlicher Distanz
"Das Thema Nähe ist entscheidend", betont Sibylle Strack. "Man muss nicht nebenan sein, um nahe zu sein. Aber wichtig ist das Ambitionsniveau. Bei Kontist geht es nicht nur ums Banking, sondern um viel mehr, wir wollen ganz für die Kunden da sein."
Problemlöser sein - das ist auch für Brüggestrat wichtig: "Wir sind aus diesem Grundprinzip entstanden: Hilfe zur Selbsthilfe." Darum betont er auch den Plattform-Charakter, um verschiedene Schnittstellen zu schaffen. "Wir müssen Lösungen finden - und manchmal kaufen wir dann auch Lösungen ein."
Smarte Finanzberater
Strack betont aber auch, dass sie nicht versteht, warum den Kunden nicht mehr Neues gebaut wird. "Wir müssen die Kunden begeistern!" Siragusano fügt an, dass es gleichzeitig um die Schnelligkeit geht - "Smarter Finanzberater" ist hier das Stichwort.
"Wir wollen nicht nur der Problembär sein", so Dewald. Wichtig sind eher neue Geschäftsmodelle und innovative Lösungen. "Und da kann man sich nicht nur daran klammern, die exklusive Kundenschnittstelle zu sein."
Die Bank, dein Freund und Helfer
Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal mehr Mobile User als Desktop User", betont Siragusano. "Wir müssen dahin, wo die Kunden sind." Doch Brüggestrat holt auch die Frage nach der Hausbank in die Diskussion zurück. "Hausbank hat immer etwas mit Vertrauen zu tun - vor allem, wenn es jemand nicht so gut", erklärt Brüggestrat. "Wie ein guter Freund, der sich kümmert, wenn alles nicht so optimal läuft."
Denn Krisen sind immer ein Thema in der Branche, und genau hier sind verlässliche Banken entscheidend. Strack erweitert das Thema noch: erstmal diesen guten Freund zu finden, also in die Bank zu kommen, das ist ebenso ein Problem - und ein Problem, das Strack zufolge viel zu wenig von den klassischen großen Hausbanken wahrgenommen wird.
Weg vom Mythos Bank
Was wird aus dem Freundschaftsbonus? Bei Brüggestrat ist der noch vorhanden. "Es gibt auch immer eine ,weiche Einschätzung'", so Brüggestrat, "die Menschen dann ganz anders einschätzt." Dewald betont aber auch, dass Schnelligkeit hier entscheidend ist - denn wenn es mit einem Kredit zu lange dauert, wird der Kunde woanders hingehen.
Und was ist mit der Baufinanzierung? Siragusano betont, dass ein Kunde heute dank neuer Möglichkeiten die Info bekommen kann, wann und wo er will. "Wann ist jemand erreichbar - und will man einen echten Menschen sehen? Das unterscheidet sich von Kunden zu Kunden", erklärt Siragusano. "Aber es gibt hier eine Entmystifizierung der Banken. Denn es gibt weniger komplexe Prozesse, sondern viel schnellere Entscheidungen."
Wertegerüst im Banking
"Wir wollen zum Beispiel, dass Selbstständige besser in der Gesellschaft verankert sind", erklärt Strack. Ist das eine andere Art von Vertical, ein neuer Weg, sich Kunden anzunehmen? Dewald betont, dass es hier auch darum geht, die eigenen Schwächen und Stärken zu kennen und seine Kunden gerade darin zu beraten, um sie wirklich wahrzunehmen.
Auf die Schnittstellen kommt es an", so Brüggestrat. "Und auf das Wertegerüst, das wir vor allem bei den Genossenschaftsbanken haben. Bei uns gibt es keine Skandale, sondern wir greifen uns gegenseitig unter die Arme. Deshalb stehen wir natürlich nicht an der Spitze, aber das ist nicht unser Ziel.
Aber wie finanziert sich das, heute im Zeitalter fallender Zinsen, fragt Strack nach. Denn man muss Services anbieten, und die kosten Geld - und genau dafür braucht es neue Modelle.
Neue Themen, alte Werte
"Zinsen sind auch ein Marktmechanismus", so Brüggestrat. "Wo geht da Ganze hin? Gesellschaftliche Verwerfung und Zombie-Unternehmen sind nur zwei Themen. Wie geht man damit um? Man hat Verantwortung für ein großes Haus, um die Leute dort muss man sich kümmern." Denn es gibt hier nicht nur eine Vision - es muss an vielen Rädern gedreht werden.
Radikale Trends und der Blick nach außen
"Der Kampf um den Kunden ist zentral", so Siragusano. "Die Branche ist massiv im Umbruch, man muss sich auf den Kunden einstellen. Und dazu ist das Umfeld extrem dynamisch." Dewald fügt noch an, dass die werte natürlich entscheidend sind, aber dass die Kunden-Loyalität immer weiter abnimmt. "Das ist ein radikaler Trend - und dafür müssen wir uns rüsten. Ein Blick auf andere Länder, andere Geschäftsmodelle ist hier entscheidend."
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Nov 29, 2019 • 1h 6min
Banken API für den Endnutzer
FinTech Podcast #234
Banken API für den Endnutzer - FinTech Podcast #234
Eine Softwareanwendung für den Endnutzer, wird normalerweise so entwickelt, dass die Anwendung möglichst einfach, schnell, leicht und nutzerfreundlich ist. Software selbst hingegen hat keine Augen, Emotionen oder Intuition und braucht dementsprechend auch keine nutzerfreundliche Bedienoberfläche, wenn es darum geht, Dienste für eine weitere Anwendung (und nicht für den Endnutzer) zur Verfügung zu stellen. Was sie dennoch braucht, ist – genau wie bei einer Benutzeroberfläche, die auf den Endanwender ausgelegt ist – eine Schnittstelle, die die Datenverarbeitung einfach macht.
Eine API besteht aus einer Reihe erprobter Routinen und Standards, die die Verarbeitung der Funktionen durch Anwendungen erlaubt. Diese müssen über die Implementierungsaspekte der Software selbst weder etwas wissen noch in sie involviert sein, sondern nutzen einfach nur ihre Dienste. APIs definieren dabei nur die Programmanbindung auf Quelltextebene, sind also nicht visuell lesbar. Banken nutzen diese Schnittstellen schon von jeher.
Die Nutzung offener APIs fördert ein kundenfokussiertes Ökosystem und offene Innovation.
In der heutigen Folge, die wir bereits vor einigen Wochen aufnahmen haben wir uns zwei Freude und schon lange Wegbegleiter eingeladen. Die beiden Branchenfachmänner Klaus Igel und Jürgen Weiß.
Beide sind echte Experten in dem Thema Banken APIs und seit Jahren als Experten und Dienstleister im Online-Banking unterwegs.
Klaus eher auf der API-Seite in seiner Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer der Subsembly GmbH
Jürgen eher aus der 2FA Ecke kommend und als Gesellschafter und Geschäftsführer der Seal One AG und zudem noch in selber Rolle bei der Novosec AG.
Unsere Diskussion startete wie so oft auf Twitter zum Thema Kontozugriff via API für den Kunden:
https://twitter.com/mib_jojo/status/1187883279212527616?s=21
Im Podcast selbst haben wir dann in einen sehr nerdigen Tiefe rund eine Stunde folgende Themen besprochen:
Was meint Nutzung der API durch den Kunden?
Warum überhaupt?
Überblick der “Schnittstellen”
HBCI
FinTS
EBICS vormals FTAM
XS2A
TPP
AISP
Use Cases?
Gab es das nicht mit HBCI?
Ist EBICS (k)eine Alternative?
Haben wir das nicht mit PSD2?
Gibt es einen Markt?
Preisschild?
Wie kann sowas aussehen?
Technik
Sicherheit
Haftung
Prozesse
Gibt es das in anderen Industrien?
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Nov 22, 2019 • 1h 24min
Neufund
FinTech Podcast #233
Neufund - FinTech Podcast #233
Zur heutigen Podcast Ausgabe haben sich Kilian und André einen weiteren Podcaster als Gast dazugeholt, Sven Schmidt. Bekannt auch aus den Podcast von Deutsche Startups und aus regelmäßigen Gastspielen bei Philipp Westermeyer im OMR Podcast um, mit ihm über Neufund zu sprechen.Hintergrund der Zusammenkunft mit Sven am späten Sonntag Abend ist unser durch die Berichterstattung aufgekommenes Interesse an Neufund. Ein Berliner Startup, welches in den letzten Wochen und Monaten durch verschiedene Meldungen in den Schlagzeilen war. Zuletzt wegen einer Meldung der BaFin in Zusammenhang mit dem Livegang von Greyp Bikes auf Neufund.Unsere direkten Anfragen an Neufund via Twitter waren nach einer ersten positiven Rückmeldung leider dann doch nicht erfolgreich.
Die deutsche Blockchain-Plattform Neufund will erstmals die Blockchain nutzen, um Anteile an ihrem eigenen Unternehmen an Investoren zu vergeben. Hinter Neufund, das bereits von Kapitalgebern wie dem deutschen Frank Thelen finanziert wird, steht die Fifth Force GmbH aus Berlin. Über die Berliner Blockchain-Plattform Neufund können sich Kleinanleger per Token an anderen Unternehmen beteiligen. Das Start-up Neufund will seine Investoren erstmals per Blockchain direkt beteiligen - es wäre eine neue Art digitaler Wertpapiere. Doch die Finanzaufsicht ist kritisch. Sind die Tokens tatsächlich wie Wertpapiere?
Da wir das Thema gern nach den weiteren Berichterstattungen hier:
https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/blockchain-platzierung-greyp-bikes-600-prozent-rendite-mit-der-e-bike-firma-des-kroatischen-elon-musk/25235058.htmlhttps://cryptoticker.io/de/probleme-neufund/ https://financefwd.com/de/bafin-neufund-greyp/
einmal vertiefen wollten, haben wir den Weg zu Sven gesucht. Er hat Neufund bereits in der Vergangenheit mehrfach in den oben besprochenen Podcasts erwähnt und das Model in einem Gastartikel bei Finance Forward näher betrachtet:
https://financefwd.com/de/zur-neufund-debatte-ein-gastbeitrag-von-omr-podcast-stammgast-sven-schmidt/
Im Podcast selbst haben Kilian und André dann rund 80 Minuten zusammen mit Sven das generelle Thema Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending an Hand von Beispielen besprochen, haben den Kritikpunkt der adversen Selektion näher beleuchtet, sind der Frage nach der Rolle von Liquidität nachgegangen, um gegen Ende auch einen stärkeren Blick auf das Unternehmen und die Spezifika zu werfen (Korrektur/Hinweis: Im Eifer wurde Companisto mit Kapilendo verwechselt beim Von-Floerke-Crowdfunding. Es wurde bei Kapilendo durchgeführt!).
Aber hört einfach selbst rein.
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Nov 18, 2019 • 1h 21min
Ask me anything #8
Folge 8. mit Dr. Danyal Bayaz
**Ask me anything #8 - Folge 8. mit Dr. Danyal Bayaz **
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 8. – Ask me anything – mit Dr. Danyal Bayaz, Mitglied des deutschen Bundestages und Abgeordneter Bündnis90/Die Grünen
Nicht nur Fintechs reden über Fintechs, Geld und Kryptowährungen, sondern zuweilen auch die Politiker. Einer, der das sogar ganz besonders häufig tut, ist Danyal Bayaz, der seit 2017 Bundestagsabgeordneter und Startup-Beauftragter sowie Leiter des Wirtschaftsbeirats der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist. Im Bundestag ist er außerdem Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsschusses und im Ausschuss für Digitale Agenda.
Das klingt nach ganz schön vielen Aufgaben für einen Mann, der eigentlich nicht wirklich geplant hatte, in die Politik zu gehen. Zwar studierte er Politik und Wirtschaft an der Uni Stuttgart-Hohenheim und promovierte später auch über Finanzmärkte, aber obwohl schon Mitglied der Bündnis90/Grünen arbeitete er bis zu seinem Einzug in den Bundestag vier Jahre als Unternehmensberater für Boston Consulting Group.
Wie er dahin geraten ist, ist überraschend, denn Bayaz verkörpert so ganz und gar nicht das (vielleicht ja auch falsche?) Klischee des klassischen Unternehmensberaters. Bei den Grünen scheint er trotzdem gut aufgehoben zu sein, denn statt in Anzug und Krawatte empfängt er zum Interview in Jeans und Sneakern. Interessant auch: Statt eines Bildes der großen Altvorderen der Partei hängt in seinem Büro Muhammad Ali an der Wand – sein großes Vorbild, obwohl Bayaz überhaupt nicht boxen kann „uns vermutlich sofort k.o. ginge“, wie er etwas zerknirscht zugibt.
Nach dem Interview flitzt Bayaz zum Bahnhof, denn seiner Heimatstadt Heidelberg ist er treu geblieben. „Nirgendwo ist es schöner“, schwärmt er im Kurpfälzer Dialekt über die Studenten-Stadt am Neckar. Das Interview findet zum Glück trotzdem auf Hochdeutsch statt!
Danyal Bayaz wird auf der Transactions 19 zusammen mit Miriam Wohlfarth, Delia König (solarisBank), Tobias Schweigert (hawk:AI), Sascha Gartenbach (Via Technologies) und Stephan Schubert (STS Ventures GmbH) zu Gast sein und darüber sprechen, welche Möglichkeiten uns Data Driven Products im internationalen Wettbewerb geben. Bei datengetriebener Innovation ist “ungefähr richtig” besser, als “genau falsch”. Wo stehen wir hinsichtlich Readiness und Umsetzung - was fehlt , was muss getan werden? Darüber werden sie diskutieren.

Nov 15, 2019 • 50min
Die News der KW 46
FinTech Podcast #232
Die News der KW 46 - FinTech Podcast #232
Neue Auflage von Stadler und Waldorf und dazu noch in Mission der Podcast- Optimierung. Am letzten Sonntag haben sich Jochen und André spontan ein neues Podcast Tool ausprobiert, was wir in der Zukunft sicher häufiger nutzen werden: Studio-link.de.
Studio-Link ermöglicht euch als Hörern direkt live am Podcast teilzunehmen und ihr könnt auch live Kommentare bei bei Twitter abgeben und somit natürlich den Inhalt des Podcasts beeinflussen, Fragen zusenden, Meinungen abgeben und direktes Feedback geben.Der erste Versuch war noch ein wenig holprig, funktionierte aber in Summe ganz gut. In der ersten Live-Folge waren nur wenige Zuhörer dabei, was sich mit entsprechender Ankündigung hoffentlich ändern wird.
Gesprochen haben die beiden wieder über die News der letzten Wochen und in bewährter Manier versucht diese einzuordnen und zu kommentieren.
Themen waren u.a.:
Unser neue Kolumne in der Berliner Zeitung
Das Finanz-Barcamp der comdirect
Die Fintech Week 2019
transactions.io
Neufund
Deutsche Börse und Cashlink werden Partner
Umsatzeinbruch bei Naga
Neuer Investor bei ID Now
Geldsegen für Billie
Blackrock wird Partner von Trade Republic
Enttäuschte Brexit-Hoffnungen
Sparda West schliesst 43 ihrer 82 Bankfilialen
Was verdient ein Fintech-Gründer?
Can Uber Money Compete With Apple Pay? – Motley Fool
Gute Downloadzahlen, schlechtes Feedback – so lief der US-Start von N26
Digitales Allfinanz-Ökosystem Ping An (Ralf Keuper (Bankstil))
Größter deutscher Sparkassen-Versicherer steigt bei Finleap ein (Heinz-Roger Dohms)

Nov 13, 2019 • 1h 11min
Ask me anything…#7
Folge 7. – mit Sascha Dewald (DKB)
Ask me anything…!? Folge 7. – mit Sascha Dewald (DKB)
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant.
Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall.
**Folge 7. – Ask me anything – mit Sascha Dewald Senior Vice President Retail Banking (Bereichsleiter Privatkundengeschäft) der DKB **
„Eigentlich habe ich schon Urlaub“, sagt Sascha Dewald, während er freundlich lachend die Hand schüttelt, „morgen geht’s auf die Insel.“ Was also macht er noch im Büro? Wieso packt er nicht seinen Koffer, Badeshose und Sonnencreme rein, fertig! Er erklärt: Nicht mehr wirklich im Büro (natürlich doch!) zu sein, habe einen entscheidenden Vorteil: Das Telefon klingelt nicht ständig, eMails müssen nicht sofort beantwortet werden und Meetings finden auch nicht statt.
Für den Tausendsassa Dewald ist das kein Problem. Schließlich weiß er, wie hoch der Stresspegel manchmal sein kann. Bereits als Chef des erfolgreichen Berliner B2B-Startups Finreach gab es wenig Atempausen, seit Februar dieses Jahres verstärkt er die Bereichsleitung Privatkunden bei der DKB. Nun hat er sein Büro in der Finleap-Schmiede Finreach gegen ein helles Büro im Herzen Berlins quasi eingetauscht.
Statt Startup Mentalität nun Konzern, aber für Dewald kaum weniger agil. Dewald ist ohnehin kein Typ, dem langweilig wird. Familie, Beruf oder Sport? Das ist für ihn kein entweder oder, sondern am liebsten alles gleichzeitig. Doch im Urlaub darf die Arbeit warten – jetzt geht’s erst einmal auf das Surbrett!

Nov 8, 2019 • 1h 8min
Identification in Skandinavien (Teil 2)
FinTech Podcast #231
Identification in Skandinavien (Teil 2)
FinTech Podcast #231
Warum sind die Banken in den Nordics, deren Kunden die Identservices bereits täglich nutzen, so viel weiter voran geschritten und was sind die Learnings, die wir aus diesem Erfolg hier in Deutschland ziehen können? Die Banken in Skandinavien sind mit ihren Ident-Lösungen bereits deutlich erfolgreicher im Massenmarkt im Vergleich zu uns.
Im Podcast #152 hatten wir uns Ende April 2018 über Identification in Skandinavien mittels der BankID ausführlich unterhalten. Im aktuellen Podcast, knapp 1,5 Jahre später, wollen wir ein Follow-Up machen. Was hat sich seit dem damaligen Blick über den Tellerand getan? Es diskutieren unter der Moderation von Jochen, aus Banksicht Sebastian Schroeder; Head of Product Management und Murat Taskin Head of Marketing & D2C (beide Ikano Bank), Kurt Rindle von Signcat und Frank Wunderlich von Arkwright Consulting
Der Podcast startet mit einem Rückblick auf den alten Podcast #152 und den damaligen Thesen. Danach diskutierte das Team den StatusQuo von eID in Deutschland und die Herleitung was der Markt und der Kunde eigentlich braucht und will. Murat und Sebastian von der Ikano Bank führen dann aus Banksicht die eID aus dem Kontext Neukundengewinnung und Absatzfinanzierung.

Oct 30, 2019 • 40min
Transactions 19 & FinTech des Jahres 2019
FinTech Podcast #230
Transactions 19 & FinTech des Jahres 2019
FinTech Podcast #230
Im heutigen Podcast hat sich ein weiteres dynamisches Duo zusammengefunden. Kilian und André sind allerdings in eigener Sache unterwegs und erzählen von unseren eigenen Formaten, der baldig stattfinden Transactions 19 (#TRX19) und der anhängig, alles rund um die Verleihung zum diesjährigen FinTech des Jahres Award.
Nach all unseren Exchange Veranstaltungen haben wir gelernt, dass der Bedarf für eine offene Veranstaltung enorm ist. Deswegen haben wir neben der PEX & BEX ein weiteres Format ins Leben gerufen: die Transactions 19.
Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau in Frankfurt statt, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach/Frankfurt.
Auf der Transactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen.
Kurz gesagt, stellen wir uns an einem Tag die Frage: Was bedeuten die Digitalisierung und digitale Transaktionen sowie Prozesse für unsere Branche?
Seit dem Jahr 2014 verleihen wir den Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech /Start-Ups. Der “Fintech des Jahres 2019” und seine Vorgänger, sind der erste deutsche FinTech Award, welcher ausschließlich verliehen wird und nicht über “Sponsoring” gekauft werden kann. Ein Award der von Herzen kommt jedoch von einer knallharten und total kompetenten Jury vergeben wird. Das Team von Payment & Banking nominiert die FinTechs, keiner von uns ist jedoch in den Auswahlprozess der Jury involviert.
In diesem Jahr vergeben wir den Award schon zum zweiten Mal, denn ab jetzt wird der Branchen-Award* “FinTech des Jahres” immer im Rahmen der Transactions vergeben und die findet erstmalig am 19. November 2019 statt. Wir möchten dem Award gerecht werden und eine entspechend große Bühne bieten und die Transactions bietet genau das: ein breites und großes Fachpublikum und einen entsprechenden Rahmen!

Oct 23, 2019 • 1h 18min
Die News der KW42
FinTech Podcast #229
Die News der KW42
FinTech Podcast #229
Stadler und Waldorf sind zurück…äh ich meine Bajorat und Siegert. In ursprünglicher Podcast-Besetzung haben sich das allseits beliebte Podcast Power-Duo diese Woche zusammen auf ihren virtuellen Balkon gesetzt und mal wieder die Fintech & Banking-News der letzten Wochen kommentiert. Vorher haben wir natürlich gefragt, welches die spannenden und heißen Themen für euch waren.
Hier die wichtigsten Themen die es in der kürze der Zeit auf die Liste geschafft haben:
Letzte Entwicklungen zu Libra. Hierzu auch die Empfehlung des Podcast “Bitcoin, Fiat & Rock’n Roll” von Alexander Bechtel
Neue Strategie der Commerzbank inkl. Übernahme der Comdirect
BAFIN-Treffen der FinTechs mit Banken zum Thema PSD2 und ein generelles Update zur PSD2
Übersicht über die letzten relevanten FinTech-Fundings sowie den Reverse IPO von Savedroid
N26 - Kundenprobleme oder nicht vs. brauchen wir mehr N26s?
Update zu Xpay, oder keines? In dem Kontext den Hinweis auf die Infografik “Versuche deutscher Banken Relevanz im digitalen Payment zu erhalten” Wer xpay ähm xmal viel versprochen aber nichts geliefert hat, wem glaubt man dann zum xten Mal?
- Kurze Meldungen
Neue CEOs bei der deutschen Handelsbank
Revolut 1 Mrd Funding
Smava IPO or no IPO
Wirecard vs FT zum xten Mal
Masterpass buy buy?
- PayPal & Sofort & Lastschrit
Nominierte Award Fintech des Jahres 2019 inkl. Informationen zur Verleihung bei der Transactions 19
Diverse Fragen aus der Crowd via Twitter

Oct 21, 2019 • 53min
#BEX19 Recap/ API Banking und die Folgen
FinTech Podcast #228
BEX19 Recap/ API Banking und die Folgen
FinTech Podcast #228
Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine!
170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen.
Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben.
Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte André Bajorat, Steffen von Blumroeder (DKB), Cornelia Schwertner (finleap connect), Ruth Ernst (BaFin), Joris Hensen (Deutsche Bank) und Volker Broer (Senacor).
Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt.
Auf der BEX19 haben Banken mit Technologieanbietern und Regulatoren über den Status Quo der PSD2 diskutiert und interessante Einblicke zur aktuellen Lage der Umsetzung gegeben.


