

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Jan 24, 2020 • 56min
SWIFT
FinTech Podcast #244
SWIFT - FinTech Podcast #244
SWIFT hört sich erstmal wie ein wunderbarer Modebegriff an. Ist in unser Branche allerdings ein alter Hut. Wer noch nichts davon gehört hat, Bitteschön…SWIFT, oder S.W.I.F.T ist ein Begriff aus dem Auslandszahlungsverkehr und die Abkürzung für die Gesellschaft: „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“. SWIFT ist eine Gesellschaft mit Sitz in Belgien, deren Eigner die Banken selbst sind. Dazu kommen noch Finanzinstitute wie Broker, Investmentfirmen, Börsen und Clearingstellen für Wertpapiere. Das Kommunikationssystem und die Gesellschaft SWIFT gibt es dabei schon seit 1973, die Vereinheitlichung von In- und Auslandsüberweisungen mit IBAN und BIC wurde aber erst vor einigen Jahren in Deutschland und der EU verbindlich.
Der SWIFT Code, oder auch SWIFT-BIC, ist gebräuchlich eher als BIC-Code bekannt und dient seit einigen Jahren als Ersatz für die Bankleitzahl. Jedes SWIFT-Teilnehmerinstitut erhält seine eigene Kennung, welche aus 8-11 Zeichen besteht. Grundsätzlich enthalten SWIFT (BIC) einen 2-stelligen Ländercode (z.B. DE für Deutschland), einen 4-stelligen Bankcode und einen 2-stelligen Standortcode (z.B. BB für Berlin).
Eine SWIFT Überweisung (Auslandsüberweisung) funktioniert mittlerweile wie eine normale Überweisung, denn mit der Einführung von IBAN und BIC sind auch Auslandsüberweisungen zu ganz normalen Überweisungen geworden. Das Einloggen auf das eigene Bankkonto und Ausfüllen des Überweisungsformulars reichen aus, um eine Überweisung zu tätigen. Dafür braucht es nur die IBAN und BIC (SWIFT Code) des Empfängers.
Im Grunde gibt es mit der Vereinheitlichung von Auslands- und Inlandsüberweisungen keine großen Unterschiede mehr bei Überweisungen. Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass Sie für Inlandsüberweisungen kein BIC oder SWIFT Code benötigen, für Auslandsüberweisungen aber schon. Der SWIFT Code teilt der ausführenden Bank nämlich mit in welchem Land und bei welchem Bankinstitut das Empfängerkonto zu finden ist, was in Deutschland schon direkt über die IBAN möglich ist.
Zusammen mit Dr. Mario Reichel und Dr. Hubertus von Poser von PPI Consulting Frankfurt erklärt Jochen die Begrifflichkeit und wo das mit dem SWIFT denn herkommt, klärt die Rollen in Swift, sprechen über die Implikationen des Modells über Entwicklung der Übertragung und Formate, Betrugserkennung und über die Zukunft von Swift.
Wir danken unserem Sponsor
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****

Jan 17, 2020 • 33min
Die Payment Exchange 2020
FinTech Podcast #243
Die Payment Exchange 2020 - FinTech Podcast #243
Manchmal können wir es selbst nicht glauben, wir gehen mit unserer Payment Exchange in das 5. Jahr. Am 23. und 24. Januar 2020 ist es wieder soweit: Die #PEX20 öffnet im Berliner Soho House ihre schmiedeeisernen Pforten. Was als familiäres Branchentreffen startete, hat sich dank erstklassiger Themen und Teilnehmer zur Leitveranstaltung der Szene entwickelt. Mit der Payment Exchange bringen wir seit jeher Experten zusammen, bündeln das Branchen-Know-how und bieten allen Gästen einen entspannten Rahmen, um gemeinsam Probleme und Lösungen zu erörtern, Partnerschaften anzubahnen und über die echten Innovationen der Branche zu sprechen. Getreu unserem Motto: Weniger PowerPoint-Präsentationen, mehr aktiver Austausch.
2020 sagen wir: HAPPY BIRTHDAY, LIEBE PEX! Um ihren fünften Geburtstag zu feiern, zelebrieren wir die #PEX20 stilecht und neonbunt als Hommage an die 80er-Jahre unter dem Motto „Stranger Payments“.
Bunt wird auch unser Programm: Wir unternehmen eine Zeitreise durch die Payment-Historie, starten Expeditionen in die E-Commerce und an den POS, durchforsten komplexe Regulatorik-Themen und beleuchten die schillernden Unterwelten, die sich bei den Themen Fraud und deutsche Payment-Schemes auftun. Angereichert wird das fabelhafte PEX-Programm mit Network-Pausen, exklusiven Dinnern und Parties, der Preisverleihung zur Goldenen Transaktion und dem Wühlen in hochkarätigen Goodie Bags. Zum fünften Jubiläum der PEX sprechen Julia und Miriam darüber wie es alles angefangen hat, was so alles passiert ist und was wir 2020 erwarten können. Doch bevor wir starten, möchten wir sagen: DANKE! Wir hoffen, dass die #PEX20 für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird. Das verdanken wir auch unseren Sponsoren, die unser Event-Format so toll unterstützen. Mit ihren Sachspenden oder finanziellem Sponsoring geben sie uns die Möglichkeit, die Payment Exchange stattfinden zu lassen, weiter zu verbessern und als feste Größe in der Payment-Landschaft zu erhalten.
Deshalb geht unser nicht enden wollender Dank an:Mastercard, Senacor, DKB, DeuBa, Adyen, PAYONE, Concardis, emailage, Payback, regis24, barzahlen, collect AI, Computop, EOS Deutschland, First Cash Solution, identity/BSS, optile, paydirekt, Planet Payment, RatePAY, Schufa, Stripe, traxpay
Und nun geht's ab zum Podcast, wir Spaß beim Zuhören. Wir sehen uns auf der #PEX20!
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Jan 10, 2020 • 50min
Die Zukunft des Retail Bankings
FinTech Podcast #242
Die Zukunft des Retail Bankings - FinTech Podcast #242
Im letzten Jahrzehnt (ja darf man jetzt sagen) gerieten unsere Banken immer mehr ins wanken. Seit der Finanzkrise leiden viele unter Regulatorik und fehlenden Business Modellen sowie Nullzinsphasen und Imageprobleme. Lösungen werden dahingegen händeringend gesucht. Wie sieht also das Banking von morgen aus?
Wagen wir mal einen Rückblick nur auf das letzte Jahr. Was ist 2019 so alles passiert? Und man kommt automatisch zur Frage, wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Und da kommt man dann relativ schnell zu GAFA oder anderen Anbietern, die stärker im Lifestyle des Kunden integriert sind. Es kam also Bewegung seitens GAFA in den Markt (Apple Card, Libra, Google kündigt Current Accounts an).
Das Thema Europäisches Scheme ist öfter mal aufgepoppt Neue/ Mobile/ Challenger Banken
sind weiter gewachsen und wurden weiterhin sehr "gehyped". Wobei sich
in dem Zusammenhang immer stärker die Frage stellt: Ist die Zukunft von
Banking wirklich eine Bank?
Und darüber kommen wir dann zur Geschäftsmodellfrage - wann läuft sich das Wachstum eigentlich tot? - und warum ist noch keiner wirklich eine Plattform?
Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote gesehen, die sich stärker am sogenannten Lifestyle von Kunden orientieren als das sie reines Banking sind: z.B. jedes Mal wenn du bezahlst, wird ein Baum gepflanzt.
Und auch andere Dienste (sogenannte “Nicht-Banken”), die schon stärker auf den Lifestyle des Konsumenten ausgerichtet sind, haben sich stärker in Richtung Payment & Banking bewegt und haben Banking aus anderen Use Cases (z.B. Retail) herausentwickeln. Beispiele hierfür sind Klarna (jetzt mit Karte) oder Stocard die eigenes Payment launchen.
Wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Was wird im Alltag relevant sein?
Man könnte sagen, Banking ist ja eigentlich nur eine Hilfsfunktion um bestimmte andere Dinge wie z.B. Einkaufen zu erledigen. Banking an sich wird also wohl nicht der Treiber für Finanzidienstleistungen der Zukunft sein. Google ist Top of Funnel, Amazon eine massive Platform: Was bedeutet das in diesem Kontext? Was sind Treiber für die tägliche Relevanz?
Über die spannende Frage und Ansätze wie das Retail Banking der Zukunft
aussehen könnte, diskutieren im FinTech Podcast #242, Kilian zusammen
mit Rafael und dem CEO von Stocard, Björn Goß.
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Jan 3, 2020 • 1h 8min
Identity
FinTech Podcast #241
Grundlage des ersten Podcasts in diesem Jahr war ein sehr gutes Papier, dass Artur Burghardt, managing Partner bei Core SE, im November veröffentlichte.: https://core.se/de/techmonitor/apple-identity-wallet
In diesem geht Artur im Details auf verschiedene Identity Provider und Player ein, die auch ein solcher werden könnten. Im Podcast haben Maik Klotz und André Bajorat dann mit Artur vor allem folgende Fragen versucht zu beantworten:
Was ist eine digitale ID?
Unterscheidung Identifizierung, Authentifizierung, Authorisierung
Warum ist es ein Thema auch für die Politik?
Was unternimmt die Politik?
Welche Player gibt es? Bzw welche Rollen gibt es?
gibt es Vorbilder?
Wie geht es weiter?
Identity war, ist und bleibt sicher noch eine Zeit ein spannendes Thema unserer Branche.

Dec 27, 2019 • 55min
FinTech News Dezember 2019
FinTech Podcast 240
Unsere Payment & Banking Kollegin und Autorin Christina Cassala hat wieder die relevanten FinTech-News des Monats Dezember im Blog kuratiert.
https://paymentandbanking.com/newsschau-im-dezember-das-wichtigste-zum-schluss/
André und Jochen kommentieren die jeweiligen Nachrichten in diesem, letzten FinTech Podcasts des ablaufenden Jahrzehnts.
Wir schließen damit auch das Fintech-Jahr 2019 im Podcast ab und bedanken und Euch für das Interesse, die Treue und das viele positive Feedback. Euere Reaktionen treiben uns weiter an und motivieren uns jede Woche immer neuen Content zu produzieren und uns vor allem die Zeit dafür zu nehmen!
Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt, welches uns bestimmt viele spannende FinTech-Stories bescheren wird!

Dec 20, 2019 • 48min
Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass
FinTech Podcast #239
Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass - FinTech Podcast #239
Christoph Bornschein sprach auf der TRX19 zu: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass oder warum uns China bei der Digitalisierung weit voraus ist“. Und Bornschein kennt sich aus: er sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank, ist Mitgründer und Geschäftsführer von TLGG und berät in seinen Tätigkeiten staatliche Stellen und internationale Unternehmen. In seiner Keynote ging es bei ihm vor allem um China und seinen Einfluss auf Payment und Banking.
80 Millionen Schüler lernen jeden Tag aktiv auf einer chinesischen Lernplattform. Das zeigt nochmal die Dimensionen, denn das entspricht natürlich der Bevölkerungszahl Deutschlands. "Code exportiert Werte", betont Bornschein. Wer also z.B. Facebook als Plattform bedient, kann auch entscheiden, was dort erlaubt ist - Brustwarzen beispielsweise nicht, Hakenkreuze dagegen schon.
Übertragen auf chinesische Unternehmen stellt sich die Frage, welche Werte damit kommen. "Wie auch immer die Welt weitergeht - Europa wird keine große Rolle darin spielen.“
"Wir sitzen in der Mitte einer globalen Machtbewegung", so Bornschein. "Denn Europa hat dem einfach nichts entgegenzusetzen." Aber wir brauchen die Autarkie über irgendetwas, trotzdem herrscht Abhängigkeit vor, und das in vielen Bereichen.
Technologie verändert die Wirtschaft und die verändert die Gesellschaft. Momentan wird in europäischen Unternehmen zu wenig in Big Data und KI investiert. Von einer Vertriebsorientierung ging es erst zu einer Kundenorientierung und sogar Kundenzentrierung. "Produkte müssen so verfasst sein, dass sie zu Menschen passen, da darf man sich nichts vormachen." Netflix ist da nur ein Beispiel - ein Produkt wird basierend auf Live-Daten kontinuierlich verbessert.
Größe, Wachstum und Geschwindigkeit, darin übertreffen chinesische und amerikanische Unternehmen bei Weitem. "Wir müssen mehr investieren in die Veränderung, die wir sehen wollen", so Bornschein.
Zunehmende Transparenz, Unkompliziertheit und globale Omnipräsenz führten zu einer Verschiebung, hin zu einer befähigten - oder verwöhnten - Gesellschaft, erklärt Bornschein. Was die Amerikaner verstanden haben, ist, dass der Staat gleichzeitig der Markt ist. Vor allem die Akzeptanz, dass man auch mal Scheitern kann, macht den amerikanischen Erfolg aus. Die Fehlerkultur in Deutschland wird schnell zum Insolvenzverfahren. China hat dabei viele Leistungen erbracht, unter anderem weniger Armut und der Versuch, in Sachen Blockchain die Vorherrschaft zu übernehmen. Unheimlich ist hier vielen der Social Credit Score. Dort werden Algorithmen trainiert, die zunehmend an Relevanz gewinnen werden - das kann man moralisch für verwerflich halten, aber ist in jedem Fall ein Vorteil für die Technologie.
"My Phone is my Wallet" wird immer mehr Realität. "Wir müssen auch von diesem blöden Bargeld loskommen", betont Bornschein. Chinesische Unternehmen sind auch hier bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen, dabei. Innovative Zahlungsmethoden werden immer mehr aus China kommen.
Europa's Chancen
Was kann Europa noch retten? Die Steckdosen! Nicht ganz, aber man muss auch immer darauf sehen, dass die USA und China große digitale Binnenmärkte sind. In Europa unterscheidet sich das alles fundamental, weil es so viele Binnenmärkte gibt. Hier muss ein einheitlicher digitaler Binnenmarkt geschaffen werden - und es braucht eine innovationsfreundlichere Umgebung für digitale Unternehmen. “Europa hat einen Vorteil: die Wertetiefe. Daraus sollten nicht nur Regulierungen entstehen, sondern auch Möglichkeiten. Wir brauchen Premiumwertschöpfung - das ist eine echte europäische Frage.”
Politiker wie Macron fordern auch mehr Innovationen und vor allem die Grundlage dafür. All diese ökologischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen erfordern einen starken und inklusiven Wettbewerb. "Es geht um Wachstum und Teilnahme", so Bornschein. Eliten müssen dafür das Vertrauen in die Digitalisierung schaffen.
Außerdem sind wichtig:
Nutzerfreundlicher DatenschutzE-GovernmentEffizientes digitales Steuersystem (einheitliche und vertrauenswürdige Identitäten)
Nur so gelingt das Experiment Zukunft - auch für Europa!
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Dec 18, 2019 • 1h 32min
Ask me anything #9
Christian von Hammel-Bonten (paydirekt)
Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten (paydirekt)
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 9. – Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten, CEO der paydirekt GmbH
Hochhäuser gibt es in Frankfurt viele. Zwar nicht ganz so hoch ist das Haus, in dem paydirekt seit Frühjahr dieses Jahres sein neues Quartier bezogen hat, dennoch blickt man von zahlreichen Büros des Zahlungsdienstleisters auf die imposanten Bankentürmen etablierter Banken der Mainmetropole – und damit vis-a-vis auf die Fassaden der Stakeholder des Bezahlverfahrens.
Kurze Wege sind für Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung, bestimmt manchmal sicher von Vorteil, denn als Paymentlösungen der deutschen Banken und Sparkassen gibt es immer wieder ausreichend Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Doch der auf über 1,90 m hochgewachsene von Hammel-Bonten bringt schon qua Größe den notwendigen Überblick mit, der in seiner Position notwendig ist, um alle Stimmen unter einen Hut zu bringen.
Seit 2017 ist von Hammel-Bonten für paydirekt tätig. Privat
zieht der gebürtige Norddeutsche, Familienvater und Hobby-Radsportler die Berge
den Bankentürmen vor und vielleicht ist es trotz zentraler Lage kein Zufall,
dass man von seinem Büro nur auf eine stinknormale Fassade blickt und zur
Mittagszeit sogar die Glocken der nahe gelegenen Kirche hört.
Der Finanzsektor scheint dann weiter weg, als er eigentlich ist.
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Dec 13, 2019 • 51min
FinTech des Jahres Publikumsgewinner
FinTech Podcast #238
FinTech Podcast #238 - FinTech des Jahres Publikumsgewinner
Mit fast 500 Teilnehmen startete am 19.11.19 mit der Transactions 19, das bisher größte Event von Payment & Banking. Die Transactions 19 bildete die Quintessenz der beiden Exchange-Veranstaltungen, der Payment Exchange und Banking Exchange, und war zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Die Transactions bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Startups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment- und Banking-Branche beschäftigen.
Auf über 3.500 Quadratmetern trafen sich 25 der besten SpeakerInnen, welche die Branche zu bieten hat um den ganzen Tag über Digitalisierung, Payment und Banking zu diskutieren. Darüber hinaus fand am Abend die Verleihung des Fintech des Jahres Award statt.
Einen Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech/Start-Ups zu verleihen, erachten wir weiterhin als wichtig und auch relevant. Ein Preis von der Branche, in der wir alle aktiv sind, für die Branche. Nicht gekauft, nicht extern beeinflusst, unserer Unabhängigkeit vorbehalten. Da wir divers sind und außerdem jeder andere Sichten und Schwerpunkte hat, ist daraus immer ein guter Mix enstanden. Die Nominierungen kommen von Herzen, doch den letztendlichen Bewertungsprozess geben wir ab und dieser ist völlig losgelöst von uns.
Insgesamt haben wir 20 Fintechs nominiert, welche die Jury in den bestimmten Kategorien bewertet hat. Wie in jedem Jahr, wart natürlich auch ihr gefragt, als starke Stimme der Fintech-Community, um über euer Voting den Publikumsaward zu vergeben.
Als Gewinner in der Kategorien “Fintech des Jahres Jury” konnten die achtköpfige Jury das Fintech Klarna und der Newcomer Trade Republic überzeugen. Aus dem Payment & Banking Publikumsvoting gingen die Gewinner N26 und zum zweiten Mal in Folge die Newcomer der Tomorrow GmbH hervor.
André hat sich mit Inas Nureldin (Co-Founder von Tomorrow) und Georg Hauer (General Manager DACH von N26), den Gewinnern des Publikumsawards unterhalten und ihnen einige Fragen zum Unternehmen und dem Preis gestellt.
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Dec 12, 2019 • 59min
Lex Apple Pay
FinTech Podcast #237
FinTech Podcast #237 - Lex Apple Pay
Eine Koproduktion mit PayTechTalk
Im iPhone gibt es einen NFC-Chip, den Apple allerdings unter Verschluss hält und nur exklusiv mit Apple Pay nutzbar macht – was dem eigenen Zahlungsdienst quasi das Monopol auf dem eigenen Smartphone sichert. Aufgrund des geringen iPhone-Marktanteils ist das grundsätzlich kein Problem, doch die deutsche Politik möchte dem nun trotzdem sehr schnell einen Riegel vorschieben.
In Windeseile wurde ein Gesetzesentwurf entwickelt, der Apple dazu zwingen würde, den NFC-Chip für Entwickler freizugeben und somit den Weg für alle anderen Zahlungsdienste freimachen würde. Vom Bundestag wurde das Gesetz bereits durchgewunken und die „Lex Apple Pay“ wurde vom Bundesrat bestätigt. Derzeit gibt es zwar Diskussionen darüber, ob ein solches Gesetz noch den Segen der EU-Kommission benötigt – was ein Angriffspunkt für Apples Anwälte sein dürfte – aber auch die Kommission soll Apple Pay schon seit längerer Zeit im Visier haben.
Sollte es dazu kommen, werden die Karten für Apple Pay völlig neu gemischt – in vielerlei Hinsicht. Denn Apple würde nicht nur Konkurrenz bekommen, sondern müsste wohl auch das Geschäftsmodell anpassen. Aktuell zeigt sich Apple darüber besorgt, dass eine Öffnung Probleme in puncto Sicherheit und Datenschutz mit sich bringen könnte.
Der deutsche Bundestag hat also das Gesetz „zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ gemäß der am 13. November vom Finanzausschuss vorgelegten Beschlussvorlage verabschiedet. Damit ist auch die unter Artikel 4 (Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes) §58 a enthaltene, brisante Erweiterung – besser bekannt als „Lex Apple Pay“ – beschlossene Sache: Demnach müssen künftig „Systemunternehmen“ mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern, die durch technische Infrastrukturleistungen zum Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts in Deutschland beitragen, Zahlungsdienstleistern diese technischen Infrastrukturleistungen „gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Im Kern besagt dieser §58a also, dass Apple seine NFC-Schnittstelle für konkurrierende Lösungen freigeben muss.
"Als Überraschungscoup wird die Entscheidung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages gewertet, die Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie anzupassen. Bei der Anpassung ging es darum, dass Anbieter von technischen Infrastrukturen, die zur Erbringung von Zahlungsdiensten benötigt werden, diese Infrastrukturen auch Dritten (z.B. Banken) zur Verfügung stellen müssen." Was hat es also mit dem "Lex Apple Pay" auf sich?
Im heutigen Doppel Podcast mit PayTechTalk hat Frank Müller, Susanne Grohé, Kilian Thalhammer und Hanno Bender als Gäste eingeladen und sie haben eine lebhafte Diskussion zum Lex Apple Pay geführt. Hanno, der lange schon das Ende der „digitalen Wegelagerei“ fordert, sah sich Susanne gegenüber, die sich nicht richtig für das Lex Apple Pay erwärmen konnte.
Eine wahrlich diskussionsfreudige Runde mit Lehrpotential.

Dec 7, 2019 • 1h 6min
Die FinTech-News im November 19
FinTech Podcast #236
Unsere Payment&Banking Autorin Christina Cassala hat auch für den Monat November wieder die wichtigsten/relevantesten FinTech-Nachrichten kuratiert.
https://paymentandbanking.com/newsschau-im-november-das-wichtigste-zum-schluss/
Jochen und André besprechen und kommentieren die jeweiligen Nachrichtenmeldungen und ordnen sie für die Hörer ein. Bevor sie die News des Monats November besprechen, schaut Jochen kurzfristig auf die letzte Woche zurück, da er in der letzten Woche die Nachrichten der Woche für den freitäglichen Payment&Banking Newsletterversand zusammengestellt hatte.
https://us14.campaign-archive.com/?u=c35d8413e2a11e4245d72288b&id=c338586e8f
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