Psychologie to go!

Honorarkürzungen in der Psychotherapie: Was zur Hölle ist da passiert?!

Mar 18, 2026
Eine klare Zornesrede über die jüngste Honorarkürzung für psychotherapeutische Leistungen. Diskussion über den Entscheidungsprozess und Kritik an der Zusammensetzung des Gremiums. Erklärung, wie 4,5 Prozent echte Einkommensverluste nach Praxis‑kosten bedeuten. Themen: hohe Bürokratie, genderbezogene Folgen durch hohen Frauenanteil, Einstiegskosten für Kassensitze und Aufrufe zu Solidarität und Protest.
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ANECDOTE

Kassensitz Eingezogen Trotz Langer Wartelisten

  • Franca Cerutti erzählt, wie sie ihre Abrechnungszulassung zurückgab und der Kassensitz eingezogen wurde, weil die Region angeblich ausreichend versorgt sei.
  • Trotz neunmonatiger Wartelisten wurde ihr freier Kassensitz nicht weitergegeben, was die Absurdität der Vergabepraxis verdeutlicht.
INSIGHT

Politische Entscheidung Führt Zu Honorarkürzung

  • Am 11. März beschloss der erweiterte Bewertungsausschuss eine Vergütungskürzung von 4,5 Prozent für psychotherapeutische Kassenleistungen.
  • Die Entscheidung wurde gegen Stimmen von Psychotherapeutenkammer und KVen durchgesetzt und vom GKV-Spitzenverband vorangetrieben.
INSIGHT

Niedriges Nettoergebnis Trotz Facharztäquivalenter Ausbildung

  • Nach Abzug der Praxiskosten verbleiben Psychotherapeuten etwa 52 Euro pro Arbeitsstunde, deutlich weniger als Fachärzte.
  • Trotz vergleichbarer Facharzt-Ausbildung sind Psychotherapeuten finanziell das Schlusslicht und tragen hohe Nebenkosten wie TI und Dokumentation.
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