
Was wichtig ist Wer bezahlt Österreichs Spritpreisbremse? „Die genaue Marge wissen wir immer erst im Nachhinein“
Von Klemens Patek Die Regierung will rasch Zeichen setzen: Wenn der Preis für Diesel und Benzin in Richtung zwei Euro pro Liter geht, dann fürchtet sie nicht nur den Zorn derjenigen, die auf das Auto angewiesen sind, auch die Inflation könnte allgemein wieder befeuert werden. Jenes Modell der Spritpreisbremse, das ÖVP, SPÖ und Neos am Mittwoch präsentiert haben, lässt aber einige Fragen offen.
Während die Senkung der Mineralölsteuer technisch nachvollziehbar ist, bleibt die Begrenzung der Margen entlang der Wertschöpfungskette, wie von der Regierung beschrieben, vorerst nur eine Überschrift. „Presse“-Wirtschaftsjournalist Matthias Auer erklärt, wo hier die Probleme liegen, wie andere Länder das regeln, warum vor allem die Versorgung mit Diesel hierzulande problematisch ist und ob der Gaspreis nach jüngsten Angriffen auf Produktionsstätten in Katar das nächste Problem für Konsumenten und Regierung wird.
Gast: Matthias Auer, „Die Presse“ Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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