
NZZ Geopolitik Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Lebensende erreicht hat
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Jan 14, 2026 Milan Babic, Politökonom an der Freien Universität Amsterdam und Autor, erklärt die kommende geoökonomische Weltordnung. Er argumentiert, dass die Globalisierung nicht am Ende ist, sondern sich weiterentwickelt. Babic analysiert die politischen Treiber wie Reagan und Thatcher und spricht über die sozialen Folgen der Globalisierung und wichtige Wendepunkte, darunter die Finanzkrise und den Brexit. Zudem thematisiert er die Rückkehr staatlicher Industriepolitik sowie den Einfluss rechtspopulistischer Bewegungen auf die wirtschaftliche Unsicherheit.
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Finanzkrise Als Wendepunkt
- Die globale Finanzkrise 2007/08 markierte einen materiellen Wendepunkt und entzog der Globalisierung ihre Unantastbarkeit.
- Seitdem entstanden ideologische und materielle Schäden, die das Vertrauen in die liberale Ordnung schwächten.
2016 Beschleunigte Den Wandel
- Brexit und vor allem die Wahl Donald Trumps 2016 beschleunigten den Bruch mit der neoliberalen Globalisierung.
- Trumps Wahlsieg symbolisierte, dass Vertreter der Globalisierung Wahlen gegen Rechtspopulisten verlieren können.
Selektive Öffnung Und Investitionsprüfungen
- Das strategische Denken der Geoökonomie führt zu selektiver Öffnung und Investitionsprüfungen gegenüber China.
- Staaten schützen kritische Sektoren und schaffen Hemmnisse für bestimmte ausländische Investitionen.

