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Arbeitsforscher Hans Rusinek im Interview mit Julia Marguier: „Es wird viel zu viel Zeit mit Bullshit-Arbeit verbracht"

29 snips
Mar 12, 2026
Hans Rusinek, Arbeitsforscher und Dozent an der Universität St. Gallen, erforscht den Wandel der Arbeit. Er spricht über Sichtbarkeitszwang und bis zu zehn Stunden wöchentlicher Bullshit-Arbeit. Er diskutiert New‑Work‑Missverständnisse, Work‑Life‑Balance, Lifestyle‑Teilzeit, Meetingflut, Kulturfragen rund ums Homeoffice und den sinnvollen Einsatz von KI.
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Episode notes
INSIGHT

Gen Z Verhalten Sind Alterseffekte

  • Viele beobachtete Gen-Z-Verhaltensweisen sind Alterseffekte, keine Generationseffekte.
  • Rusinek erklärt anhand eines Beispiels (Studentin Lisa), wie Prioritäten sich nach Partnerschaft, Wohnung und höherem Einkommen verschieben.
ADVICE

Verhältnisse Statt Verhaltenskritik Ändern

  • Politik und Organisationen müssen Verhältnisse ändern statt Generationen kritisieren.
  • Rusinek fordert Steuer-, Abgaben- und Kinderbetreuungsreformen, um Arbeit wieder attraktiver zu machen.
INSIGHT

Sichtbarkeit Verdrängt Problemlösung

  • Sichtbarkeit ersetzt Leistung in vielen Firmen und fördert Meeting-Inflation statt Problemlösung.
  • Rusinek nennt Studien, die bis zu zehn Stunden Woche mit dieser Bullshit-Arbeit messen und nennt Homeoffice als Verstärker der Sichtbarkeitslogik.
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