
Lesart Das Buch meines Lebens: "Moby Dick" von Herman Melville
Mar 23, 2026
David Hugendick, Journalist und Schriftsteller, Autor von 'Jetzt sag doch endlich was'. Er erzählt von der ersten Begegnung mit Moby Dick als Hörspiel. Er schildert wiederholte Leseversuche und das immer wiederkehrende Abbrechen. Er beschreibt poetisch, wie er beim Lesen im Buch 'ertrank'.
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Kindheitserinnerung An Moby Dick
- David Hugendick begegnete Moby Dick erstmals als Kind über eine Hörspielkassette und wusste lange nicht, wie umfangreich das Buch ist.
- Mit etwa 13 oder 14 las er es erstmals, hat es sieben- oder achtmal ganz gelesen und mindestens zwölfmal begonnen und abgebrochen, bevor er sich immer wieder darin verlor.
Moby Dick Als Enzyklopädie Des Lebens
- Moby Dick ist für David Hugendick eine Enzyklopädie des Lebens und zugleich eine Geschichte über einen Wal und einen obsessiven Kapitän.
- Diese Doppelstruktur erlaubt breite Reflexionen über Menschsein, Wissen und Besessenheit, weshalb er das Buch immer wieder neu liest.
Wiederholtes Sich-Verlieren Im Roman
- Hugendick erzählt, dass er Moby Dick sieben- oder achtmal komplett gelesen hat und sich darin jeweils 'aufs Schönste' verloren fühlte.
- Gleichzeitig berichtet er von vielen Anläufen: mindestens zwölfmal angefangen und abgebrochen, was die Schwierigkeit und Faszination des Werkes zeigt.



