
Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen Sich vergleichen – gut oder schlecht für uns?
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Feb 24, 2026 Dr. Pascal Schlechter, Psychologe und Forscher an der Universität Münster, erklärt kurz das vergleichende Denken. Es geht um Gründe fürs Vergleichen und wann es motiviert oder schadet. Er spricht über Aufwärts- und Abwärtsvergleiche, Strategien gegen destruktive Vergleiche und den Einfluss sozialer Medien auf Wohlbefinden.
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Vergleichen Als Grundlegendes Selbsterkenntniswerkzeug
- Vergleiche sind ein grundlegender Mechanismus zur Selbsteinschätzung und liefern Bezugspunkte für Eigenschaften wie Intelligenz oder Sportlichkeit.
- Pascal Schlechter erklärt, dass wir andere Menschen brauchen, um unsere Fähigkeiten einzuordnen, weil Selbstbeurteilung ohne Vergleich kaum möglich ist.
Wann Vergleiche Psychischen Schaden Anrichten
- Vergleiche werden schädlich, wenn sie wichtige Ziele bedrohen und zu Grübelspiralen, Neid oder Rückzug führen.
- Besonders wenn ein Bereich überbewertet wird, kann rigides Denken subjektives Leid und Isolation verstärken.
Praktische Schritte Um Vergleichsdruck Zu Reduzieren
- Erkenne wann und mit wem du dich vergleichst und analysiere Stimmung, Motivation und Folgen dieser Vergleiche.
- Entkopple deinen Selbstwert von einer einzigen Dimension, betrachte zeitliche Fortschritte und akzeptiere Unveränderliches.
