
Was wichtig ist Proteste im Iran: Warum die Panik in Teheran immer noch groß ist
Jan 16, 2026
Thomas Seibert ist Korrespondent in Istanbul und beleuchtet die aktuellen Proteste im Iran. Er erklärt, warum diese Aufstände anders sind und welche neuen Bevölkerungsgruppen beteiligt sind. Seibert diskutiert die wirtschaftlichen und umweltlichen Krisen, die als Treiber für die Unruhen wirken. Auch die möglichen Reaktionen der USA und die Strategien des Regimes werden thematisiert. Zudem bewertet er die Rolle von Reza Pahlavi und die Chancen auf einen Regimewechsel in einem unsicheren politischen Klima.
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Episode notes
Krise Trifft Alltag
- Innenpolitisch verschärft sich die Dysfunktionalität des Regimes: Wirtschaftskrise, Wasserknappheit und Energiemaßnahmen.
- Diese Alltagsschäden verstärken die Protestbereitschaft immer größerer Teile der Bevölkerung.
Regionaler Rückgang Der Macht
- Außenpolitisch ist Irans Einfluss in der Region deutlich geschwächt durch Verluste bei Verbündeten.
- Gleichzeitig offenbaren militärische Zwischenfälle Defizite, etwa in der Flugabwehr, die das System weiter schwächen.
Vorsichtiges Vorgehen Der USA
- Die USA sollten Interventionen sorgfältig abwägen, weil ausländliche Hilfe die Bewegung delegitimieren könnte.
- Amerikanische Aktionen riskieren, Protestierende zu einem Solidarisierungseffekt mit dem Regime zu treiben.
