Psychologie to go!

Immer still. Immer stark. Immer okay?

8 snips
May 3, 2026
Stille als möglicher Ausdruck von innerer Stärke, Introversion oder Regeneration. Stille kann aber auch Schutzmechanismus, Folge von Traumata, Erschöpfung oder Depression sein. Unterschiedliche Ursachen wie Alexithymie, familiäre Tabus oder soziale Rollenerwartungen werden beleuchtet. Es geht um taktisches Schweigen, Selbstleugnung und wie man echter Zurückhaltung vom erzwungenen Schweigen unterscheidet.
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Episode notes
INSIGHT

Gefühlsblindheit Kann Stille Erklären

  • Alexithymie erklärt, warum manche Menschen Gefühle kaum benennen können und deshalb still wirken.
  • Christian Weiß nennt 10% als grobe Schätzung und beschreibt Verwechslung von körperlichen und emotionalen Signalen.
INSIGHT

Ruhige Wirkung Erzwingt Positive Zuschreibungen

  • Ruhige, langsame Personen erfahren oft einen Halo‑Effekt: Kompetenz und Belastbarkeit werden zugeschrieben.
  • Christian vergleicht das filmisch mit dem ruhigen Mafia‑Boss, der Macht aus Schweigen zieht.
INSIGHT

Stille Kann Zur Unsichtbaren Überforderung Führen

  • Ruhiges Auftreten kann zur Überlastung führen, weil andere stille Personen mehr Aufgaben zugewiesen bekommen.
  • Franca nennt funktionale Depression als Beispiel: Außen Fassade, innen Zerbrechlichkeit.
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