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Ganz schön zwanghaft: Von Ticks, Spleens und echten Zwängen

9 snips
Sep 26, 2025
Fanny Jiménez, Psychologin und Journalistin, bekannt durch ihr Buch »Ich und mein Spleen«, erklärt die psychologischen Hintergründe von Spleens und harmlosen Zwangsaktivitäten. Sie thematisiert, wie Spleens Ängste regulieren und ein Gefühl von Kontrolle bieten. Es wird besprochen, wann Spleens problematisch werden können und welche Risikofaktoren es gibt. Therapiemöglichkeiten werden erläutert, ebenso wie der Einfluss von Pandemien auf zwanghaftes Verhalten. Schließlich wird betont, dass kleine Marotten auch gesund sein können und Kreativität ausdrücken.
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Episode notes
ANECDOTE

Persönliche Alltagsrituale

  • Fanny Jiménez schildert ihre Morgenrituale wie früher Wecker stellen und den letzten Bissen behalten.
  • Katharina Bey beschreibt exakt wiederholtes Zähneputzen als beruhigendes Ritual.
INSIGHT

Kleine Zwänge regulieren Gefühle

  • Spleens und Marotten dienen als Emotionsregulatoren, sie geben Kontrolle bei Überforderung.
  • Fanny Jiménez erklärt, dass solche Routinen Angst reduzieren und Sicherheit simulieren.
INSIGHT

Tics, Zwang und neuronale Brücke

  • Tic-Störungen sind motorische oder vokale Ausbrüche und unterscheiden sich von Alltags-Spleens.
  • Michael Kellner betont ein Kontinuum zwischen Tic-Phänomenen und Zwangsstörung.
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