
Sein und Streit Mehr Luft! - Philosophie des besonders Leichten
Mar 29, 2026
Jens Söntgen, Chemiker und Philosoph sowie Professor in Augsburg, erzählt von Luftforschung und der sinnlichen Erfahrung des Atmens. Er spricht über historische Vorstellungen von Wind, die Entdeckung von Gasen und das Zusammenspiel von Wissenschaft und Poesie. Außerdem betrachtet er Luft als verbindendes, informationsübertragendes Medium jenseits reiner Stofflichkeit.
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Warum Luft Global Konstant Wirkt
- Die Luftzusammensetzung ist global auffällig konstant, was frühe Forscher wie Humboldt bestätigten.
- Diese Konstanz führte historisch zur Annahme, Luft könne eine chemische Verbindung sein, bis man Gase isolierte.
Menschgemachte Veränderungen Der Atmosphäre
- Die Luft verändert sich durch menschliche Verbrennung fossiler Energieträger: mehr CO2, höhere Temperatur, saureres Klima und lokal mehr Feinstaub.
- Jens Söntgen betont, dass diese Veränderungen seit dem 19. Jahrhundert messbar und relevant sind.
Windgötter Und Regionale Winde Als Personen
- Antike Kulturen personifizierten Wind als Götter wie Boreas, Notos und Zephyrus mit Charakteren (nass, tonend, fruchtbar).
- Söntgen beschreibt regionale Winde wie die Bora oder den Föhn als fast persönliche Naturkräfte mit spürbarer Wirkung.

