
Wissenschaft auf die Ohren Schöpferische Ökologie (SWR2 Wissen)
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Aug 9, 2022 Andreas Weber, Philosoph und Buchautor, schlägt eine alternative Sicht auf Leben und Ökologie vor. Er kritisiert das mechanistische Maschinenbild der Biologie. Er betont Innenperspektive, Begehren und graduelle Gefühle auch bei Einzellern. Er fordert, nichtmenschliches Leben als Mitwesen zu sehen und Beziehungen statt Ausbeutung zu pflegen.
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Episode notes
Leben Als Prozess Der Identitätsbildung
- Leben ist kein Ding, sondern ein Prozess, der Identität herstellt und innerlich betroffen ist.
- Andreas Weber lehnt mechanistische Metaphern ab und betont, dass Lebewesen ein eigenes Anliegen und Interesse am Selbstbewahren haben.
VarelA Definition Macht Innenwelt Sichtbar
- Varela-Definition: Leben ist ein Prozess, der eine Identität herstellt, also Dauerwerden mit Selbsterhaltungsdrang.
- Weber erklärt, dass daraus Innerlichkeit und Fühlen folgen, weil Dinge mit Anliegen Bedeutung gewinnen.
Begehren Als Grundform Des Lebendigen
- Begehren wird demokratisiert als Drang, Selbstsein zu bewahren, nicht nur menschliche Intentionalität.
- Konzept entstand aus Untersuchungen von Bakterienzellen und gilt laut Weber für alle Lebensformen bis zur Zellebene.





