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Jenseits von Natur und Kultur
Book • 2011
Philippe Descola untersucht, wie verschiedene Gesellschaften die Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt konstruieren, und stellt die westliche Natur-Kultur-Dichotomie infrage.
Er beschreibt mehrere Ontologien (z. B.
Animismus, Naturalismus) und zeigt, wie diese die Wahrnehmung und Praxis gegenüber nichtmenschlichen Wesen prägen.
Das Buch verknüpft ethnografische Fallstudien mit theoretischer Anthropologie und bietet ein neues Vokabular zur Analyse von Mensch-Umwelt-Verhältnissen.
Descolas Arbeit hat großen Einfluss auf Umweltethik, Anthropologie und Debatten über das Anthropozän.
Es fordert westliche Annahmen heraus und plädiert für ein differenzierteres Verständnis kultureller Konzepte von Lebendigkeit und Mitwelt.
Er beschreibt mehrere Ontologien (z. B.
Animismus, Naturalismus) und zeigt, wie diese die Wahrnehmung und Praxis gegenüber nichtmenschlichen Wesen prägen.
Das Buch verknüpft ethnografische Fallstudien mit theoretischer Anthropologie und bietet ein neues Vokabular zur Analyse von Mensch-Umwelt-Verhältnissen.
Descolas Arbeit hat großen Einfluss auf Umweltethik, Anthropologie und Debatten über das Anthropozän.
Es fordert westliche Annahmen heraus und plädiert für ein differenzierteres Verständnis kultureller Konzepte von Lebendigkeit und Mitwelt.
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als Referenz für die These, westliche Kulturen trennen Kultur und Natur, während andere Gesellschaften dies nicht tun.

Andreas Weber

Schöpferische Ökologie (SWR2 Wissen)



