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Oliver Schröm | Auf Spurensuche: Der Alltag eines Investigativ-Journalisten

Apr 2, 2026
Oliver Schröm, investigativer Journalist und Autor (bekannt für Cum-Ex-Recherchen), erzählt von seinen Recherchen zur Nord-Stream-Sprengung. Er schildert Yachtmission, mögliche Drahtzieher und Geheimdienstverwicklungen. Es geht um Quellen, Gefährdung, politische Instrumentalisierung und offenen Fragen rund um Sprengstoff und Verantwortung.
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ANECDOTE

Begegnung mit einem mutmaßlichen Täter

  • Schröm traf einen der Drahtzieher, der laut ihm "Blut an den Fingern" hat und auch andere Operationen durchgeführt hat.
  • Der persönliche Kontakt machte Angst; Schröm nahm nur ein Gespräch teil und fühlte sich unwohl gegenüber einem mutmaßlichen Killer.
ADVICE

Recherche beginnt mit Lesen und Fragenlisten

  • Schröm erklärt seine Methode: Fragenliste erstellen, lesen, Widersprüche identifizieren und systematisch Ansprechpartner priorisieren.
  • Er betont Dokumente als harte Währung und dass mindestens zwei bis vier Quellen für Belastbarkeit nötig sind.
INSIGHT

Motivation der Quelle entscheidet Glaubwürdigkeit

  • Schröm betont: Geheimdienstler haben die "Lizenz zum Lügen", Motivation der Quelle ist zentrale Prüfgröße.
  • Tagesbücher, E-Mails oder Dokumente sind verlässlicher als mündliche Aussagen bei Geheimdienstgeschichten.
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