
Schöner glauben #interview | Sara Mari Blom – Wo schämst du dich?
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Feb 19, 2026 Sara Mari Blom, Autorin und Kulturarbeiterin, erzählt von ihrem Buch über Scham, Klassismus und Herkunft. Sie spricht über Bildung als Selektionsmechanismus. Es geht um Solidarität, Loyalitätskonflikte und wie Scham gesellschaftlich erzeugt wird. Auch Schule, Medien und Kirche als Orte von Ausgrenzung kommen zur Sprache.
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Episode notes
Scham Als Unsichtbarer Nährboden
- Scham wirkt oft als unsichtbarer Nährboden für persönliche Probleme und war der Ausgangspunkt für Sara Mari Bloms Forschung.
- Sie führte zwei Jahre lang eine Liste ihrer Schamorte und erkannte so Muster rund um Herkunft, Ablehnung und Zugehörigkeit.
Scham Als Soziale Selbstreflexion
- Scham ist eine Grundemotion, die Selbstreflexion durch die Augen anderer ermöglicht und gesellschaftliche Normen spiegelt.
- Zwischen gesunder Scham und toxischer Scham unterscheidet die Forschung; toxische Scham zerstört Würde und Selbstwert.
Klassismus Nutzt Scham Zur Macht
- Klassismus ist eine Diskriminierungsform, die Menschen abwertet und Scham politisch einsetzt, um Herrschaft zu sichern.
- Beschämung entsolidarisiert Betroffene und macht sie verwundbar gegenüber weiteren Ausgrenzungen.





