
Lesart Buchkritik: "Einsamkeit. Warum sie uns alle betrifft" von Maike Luhmann
Apr 1, 2026
Susanne Billig, erfahrene Buchkritikerin, stellt Maike Luhmanns neues Buch über Einsamkeit vor. Sie räumt mit Klischees auf. Sie diskutiert, ob es wirklich eine Einsamkeits-Epidemie gibt. Sie beschreibt Pandemieeffekte, besonders betroffene Gruppen und warum junge Erwachsene gefährdet sind. Es geht um gesellschaftliche Maßnahmen und konkrete individuelle Strategien.
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Einsamkeit Ist Nicht Gleich Alleinsein
- Einsamkeit und Alleinsein sind unterschiedlich und bedingen sich nicht automatisch.
- Maike Luhmann räumt mit Klischees auf und erklärt wissenschaftlich, warum populäre Annahmen oft falsch sind.
Einsamkeitswerte Zeigen Keine Offensichtliche Epidemie
- Die Daten zeigen keine klare Einsamkeits-Epidemie; Werte sind meist stabil oder sinkend, besonders bei Älteren.
- Eindruck der Epidemie entsteht durch selektive Befunde und Pandemie-Spitzen, die oft vorübergehend waren.
Digitale Kontakte Haben Eine Janusköpfigkeit
- Digitalisierung wirkt doppelt: Social Media kann Menschen verbinden, erzeugt aber zugleich flüchtige Treffen, in denen Handygebrauch echte Begegnung stört.
- Luhmann nennt die Wirkung Janusköpfigkeit: digitaler Kontakt hilft, doch persönliche Treffen werden oft durch Smartphones untergraben.



