brand eins-Podcast

Arbeiten nach dem Robin-Hood-Prinzip

Mar 13, 2026
Sabine Werth, Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende der Berliner Tafel, Expertin für Lebensmittelrettung und Lebensmittelausgabe an Armutsbetroffenen. Sie erzählt von der Gründungsidee, wie Tafeln mit Wirtschaft und Politik verhandeln. Es geht um Professionalisierung, Herausforderungen bei Logistik und Ehrenamt sowie die Bedeutung von Ernährungsbildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
ANECDOTE

Jobcenter Verweisen Auf Tafeln Auf Formularen

  • Sabine Werth berichtet, dass Jobcenter Formularen oft die Tafel als Unterstützung ankreuzen, was sie als Unverschämtheit empfindet.
  • Sie betont, dass es keinen Rechtsanspruch auf Tafel-Lebensmittel gibt und die Verfügbarkeit von Spenden schwankt.
ANECDOTE

Wie Die Erste Berliner Tafel Begann

  • Sabine Werth erzählt, wie die Berliner Tafel mit einer Frauengruppe anfing, Hotels für warme Mahlzeiten zu gewinnen und Essen an Obdachlosenheime zu liefern.
  • Die Idee entstand nach einem Vortrag zu Obdachlosigkeit und einem Zeitungsartikel über City Harvest in New York, nicht durch Müll, sondern durch gezielte Abholung einwandfreier Lebensmittel.
INSIGHT

Professionalisierung Durch Struktur Und Medien

  • Die Professionalisierung der Tafeln entstand organisch, als Ehrenamtliche nicht dauerhaft durchhielten und einzelne Initiatoren die Arbeit formell organisierten.
  • Sabine Werth strukturierte die Initiative neu, schuf Identifikation durch Stadtnamen und förderte Medienarbeit als Wachstumstreiber.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app