
Auf den Punkt EU-Parlament: Eine Affäre, die den Rechten hilft
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Mar 16, 2026 Philipp Bovermann, SZ-Feuilleton-Redakteur, spricht kurz über die politischen Botschaften bei den Oscars. Josef Kelnberger, SZ-EU-Korrespondent in Brüssel, erklärt die Whatsapp-Affäre um EVP und rechte Fraktionen. Kurze, prägnante Sätze zu Machtspiele, mögliche inhaltliche Absprachen und Folgen für Manfred Weber. Außerdem: Was Rechte politisch gewinnen könnten.
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EVP Bildet Mehrheiten Aber Jetzt Inhaltliche Absprachen
- Die EVP hat bislang Mehrheiten mit rechten Fraktionen gebildet, aber darauf bestanden, keine inhaltlichen Absprachen zu treffen.
- DPA enthüllte eine WhatsApp-Gruppe mit AfD-Vertretern, in der offenbar Asylrechtsinhalte abgestimmt wurden, was die bisherige Linie untergräbt.
Normalisierung Als Wahrscheinlichste Erklärung
- Josef Kelnberger sieht drei Erklärungen: Duldung durch Weber, eigenmächtige Mitarbeiter oder Normalisierung von Absprachen mit Rechten.
- Er hält Normalisierung als wahrscheinlichste Ursache wegen häufiger rechter Mehrheiten in der EVP.
Weber Setzt Auf Rechte Stimmen Bei Blockaden
- Weber nutzte taktisch rechte Stimmen, indem er konservative Positionen zur Abstimmung stellte, wenn klassische Mehrheiten scheiterten.
- Diese Strategie funktionierte bislang, weil Rechte ähnlich positioniert waren und mitstimmten ohne formelle Kooperation.
