
Lesart Buchkritik: "Simone" von Nikolaus Heidelbach
Mar 17, 2026
Silvia Schwab, Kritikerin und Rezensentin, stellt das Bilderbuch Simone von Nikolaus Heidelbach vor. Sie beschreibt das gemütliche Nilpferd Simone und skurrile Szenen wie Tänze und Alltagsmomente. Es geht um Heidelbachs präzise Pinselarbeit, bizarre Bildideen und die Bild-Text-Komposition mit sparsamem Text und großen Bildern.
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Episode notes
Nilpferd Als Babysitterin
- Nikolaus Heidelbach erzählt von Simone, einem Nilpferd, das als Babysitterin bei Walli lebt und auf ihrem Rücken schläft.
- Walli sitzt im gepunkteten Kleid mit keck abstehenden Haarschwänzchen und zeigt die komische Größendifferenz zur massigen Simone.
Freundschaft Als Entwicklungsreise
- Die Geschichte verbindet skurrile Bilder mit einer Entwicklungsreise: Simone wird gekündigt, weil Walli in die Schule kommt, und beide reisen zusammen noch einmal los.
- Auf der Reise entdecken sie Welt und sich selbst, schwimmen, tauchen, tanzen und lernen voneinander.
Klassische Technik Trifft Bizarre Bildideen
- Heidelbachs Stil kombiniert altmeisterliche Pinseltechnik mit modernen, bizarren Bildideen und ungewöhnlichen Perspektiven.
- Die Bilder wirken heiter, leicht verunsichernd und oft in extremer Aufsicht oder Untersicht inszeniert.


